LVR-Freilichtmuseum Kommern winkt mit dem Zaunpfahl

Neue Ausstellung mit Stationen auf dem gesamten Museumsgelände zeigt kulturhistorische und soziale Aspekte rund um das Thema „Garten“

Feierliche Eröffnung der Ausstellung durch Frank Boss (v.l.), den Vorsitzenden des Ökologischen Beirates des LVR-Freilichtmuseums Kommern, Dr. Carsten Vorwig, Museumsleiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern, und Margarethe Becker, Kuratorin der Ausstellung LVR- Freilichtmuseum Kommern. Foto: Yvonne Breuer/LVR.
Feierliche Eröffnung der Ausstellung durch Frank Boss (v.l.), den Vorsitzenden des Ökologischen Beirates des LVR-Freilichtmuseums Kommern, Dr. Carsten Vorwig, Museumsleiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern, und Margarethe Becker, Kuratorin der Ausstellung LVR- Freilichtmuseum Kommern. Foto: Yvonne Breuer/LVR.

Mechernich-Kommern – Das LVR-Freilichtmuseum Kommern beleuchtet in seiner neuen Ausstellung „Wink mit dem Zaunpfahl – offenSichtlich geht es um Gärten“ kulturhistorische und soziale Aspekte rund um das Thema „Garten“. Noch bis zum 31. Oktober 2025 werden die Besucherinnen und Besucher eingeladen, verschiedene Inszenierungen im Gelände des Freilichtmuseums zu entdecken.

Viele Menschen träumen vom eigenen Garten. Gartenratgeber versprechen, noch auf dem kleinsten Balkon Blumenträume wahr werden zu lassen und durch Permakultur unabhängig vom Supermarkt zu werden. Schottergärten spalten die Nation und für jeden floralen Wunschtraum gibt es Ratgeber und das passende Handwerkszeug. Während Vorgärten stolz präsentiert werden, schirmen meterhohe Blickschutzhecken oder Steinmauern die Gärten hinter dem Haus ab.

Das Thema Garten und Freilichtmuseum scheint offensichtlich zusammenzuhängen. Werden doch im Gelände verschiedenste Gartenformen vom „Bauerngarten“ über den repräsentativen Park bis hin zum Erholungsgarten der neuesten Zeit gezeigt. Die Ausstellung „Wink mit dem Zaunpfahl“ geht weiter, als Nutzgärten mit Ziergärten zu vergleichen und über historisches und regionales Saatgut aufzuklären. Bei dieser Ausstellung stehen nicht alleine die Gärten im Vordergrund, sondern die Menschen, die sie bewohnen. Welche sozialen Regeln gelten in unseren grünen Wohnzimmern? Was präsentieren sie über niedrige Gärtenzäune hinweg und was halten sie vielleicht hinter 2 Meter hohen Sichtschutzwänden verborgen? Was soll sichtbar, was soll unsichtbar sein? Und wie hat sich der Blick auf die Gärten im Laufe der Geschichte verändert?

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. (eB/epa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

2 × 2 =