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273 Nächte lang Schönheiten im Nationalpark Eifel aufgelauert

Ergebnisse langjähriger Forschung zu Nachtfaltern jetzt als Publikation erhältlich

Die Langhornmotte Nemophora ochsenheimerella ziert das Titelbild der umfangreichen Studie zu den Nachtfaltern im Nationalpark Eifel. Die Art gehört zu den Erstmeldungen für den Naturraum Eifel und steht für die Vielfalt an Artenfunden während der zwölfjährigen Kartierung der Schmetterlinge im Nationalpark. (Foto: Rudolf Bryner)
Die Langhornmotte Nemophora ochsenheimerella ziert das Titelbild der umfangreichen Studie zu den Nachtfaltern im Nationalpark Eifel. Die Art gehört zu den Erstmeldungen für den Naturraum Eifel und steht für die Vielfalt an Artenfunden während der zwölfjährigen Kartierung der Schmetterlinge im Nationalpark. (Foto: Rudolf Bryner)

Schleiden – Wenn es Nacht wird im Nationalpark Eifel und Ruhe einkehrt, dann beginnt die Zeit der Insekten, die im allgemeinen Sprachgebrauch oft verächtlich als Motten bezeichnet werden. Sie gelten als grau und wenig ansehnlich. Tatsächlich sind viele der nachtaktiven Schmetterlinge wunderschön. Der filigran gezeichnete Nagelfleck oder die elegante Langhornmotte gehören zu den Nachtfaltern und sind nur zwei von überraschend vielen im Nationalpark Eifel nachgewiesenen und teilweise sehr seltenen Nachtschmetterlingen. Zu diesen Arten wurde bisher nur wenig geforscht. „Die jetzt veröffentlichte, rund 300 Seiten starke Broschüre, ist die erste umfassende Erfassung dieser Tiergruppe im Nationalpark Eifel. Sie ist eine wichtige Grundlage, um die weitere Entwicklung der Natur im Nationalpark Eifel fachlich zu bewerten“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Wald und Holz NRW und dem Nationalparkforstamt Eifel. 273 Nächte lang Schönheiten im Nationalpark Eifel aufgelauert weiterlesen

Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel

Erster umfassender Bericht zu soziökonomischen Untersuchungen veröffentlicht – Nationalparkbesucher sind besonders umweltbewusst – Anwohner sind mit Ge- und Verboten überwiegend einverstanden

Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa.

Kall-Urft – Wie viele Besucher hat der Nationalpark? Gibt er der Region wirtschaftliche Impulse? Wirken sich Naturerlebnisangebote im Park negativ auf die sensible Natur aus? Diese und weitere Fragen sind Gegenstand der seit Nationalparkgründung fortwährenden Evaluierung des Nationalparks Eifel und seiner Angebote. Die Untersuchung der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur, das sogenannte Sozioökonomische Monitoring (SÖM), gibt Aufschluss über Chancen und Defizite des Nationalparks Eifel und ist Grundlage für seine optimale Entwicklung. Ein umfassender Bericht fasst nun erstmals alle Ergebnisse während der ersten sieben Nationalparkjahre durchgeführten Untersuchungen im Nationalpark zusammen. Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel weiterlesen

Weniger als ein Viertel aller Waldbäume ist noch gesund

10.000 Einzelbäume wurden für den aktuellen Waldzustandsbericht begutachtet – Stärkere Auswirkungen des Klimawandels als befürchtet – Allein bei der Buche stiegen die deutlichen Schäden binnen eines Jahres von 36 auf 55 Prozent

Oberflächlich betrachtet sehen unsere Wälder gut aus, doch bei genauerem Hinsehen ist der Zustand vieler Bäume erschreckend. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Oberflächlich betrachtet sehen unsere Wälder sehr gut aus, doch bei genauerem Hinsehen ist der Zustand vieler Bäume erschreckend. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel – Der Zustand des Waldes in Nordrhein-Westfalen hat sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr weiter verschlechtert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Waldzustandsberichts, den NRW-Umweltminister Johannes Remmel kürzlich gemeinsam mit dem Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, in Düsseldorf vorgelegt hat. Weniger als ein Viertel aller Waldbäume ist noch gesund weiterlesen