Archiv der Kategorie: Natur

Fällt aus – Tag der Achtsamkeit und Entspannung im Nationalpark Eifel

Fällt aus: Mit allen Sinnen in den Wald und den Alltagsstress hinter sich lassen

Der Aktionstag ist das Abschlussprojekt von fünf Auszubildenden Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit: Carina Heinen (v. l.), Laura Klein, Laura Nonnen, Julia Lefeld und Klaudia Fiodorow. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber
Der Aktionstag ist das Abschlussprojekt von fünf Auszubildenden Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit: Carina Heinen (v. l.), Laura Klein, Laura Nonnen, Julia Lefeld und Klaudia Fiodorow. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber

Schleiden-Gemünd – Zu einem ganzen Tag der Achtsamkeit und Entspannung im Nationalpark Eifel lädt jetzt die Nationalparkverwaltung Eifel ein: Speziell fortgebildete Ranger, Yoga-Lehrerinnen und Experten für Entspannungstechniken wollen am Sonntag, 29. März von 10 bis 16 Uhr im und um das Nationalpark-Tor Gemünd sowie in den nahegelegenen Nationalparkwäldern zeigen, wie man mit der Hilfe der Natur Stress hinter sich lassen kann. Der für die Teilnehmer kostenfreie Aktionstag ist ein Ausbildungsprojekt von fünf Auszubildenden des Berufes „Kauffrau/Kaufmann für Tourismus und Freizeit“ aus dem Rheinland, die die Veranstaltung im Auftrag der Nationalparkverwaltung Eifel anbieten. Fällt aus – Tag der Achtsamkeit und Entspannung im Nationalpark Eifel weiterlesen

Achtgeben auf die Feldflur

Brachflächen und Randstreifen haben hohen Stellenwert für den Artenschutz

Dieser Wegrain ist ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere der Feldflur. Foto: J. Zehlius / Biologische Station
Dieser Wegrain ist ein wertvoller Lebensraum für viele Tiere der Feldflur. Foto: J. Zehlius / Biologische Station

Kreis Euskirchen – Viele typische „Feldarten“ wie Grauammer, Feldlerche, Rebhuhn oder auch die Kornblume sind stark, zum Teil dramatisch zurückgegangen. Deswegen ergreift die Biologische Station gezielte Maßnahmen zur Aufwertung des Lebensraumes Feldflur.  Dies geschieht zusammen mit der Landwirtschaft, dem Land NRW, dem Kreis Euskirchen sowie den Gemeinden und Städten, häufig unter Verwendung von Fördermitteln. Achtgeben auf die Feldflur weiterlesen

Anstieg der Wildschweinpopulation soll verhindert werden

In den Gemünder Wohngebieten „Salzberg“ und „Malsbenden“ war es zu Schäden durch die Tiere gekommen

Wildschweine richteten Schäden in zwei Gemünder Wohngebieten an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Wildschweine richteten Schäden in zwei Gemünder Wohngebieten an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Nachdem es auf privaten Grundstücken – vor allem in den Gemünder Wohngebieten „Salzberg“ und „Malsbenden“ – zu erheblichen Wildschweinschäden gekommen war, hatten sich bereits im Dezember fachkundige Ansprechpartner der Thematik angenommen. Nun trafen sich Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings, die Leiterin des Ordnungsamtes Martina Moersch und Florian Krumpen, Fachgebietsleiter Biotop- und Wildtiermanagement der Nationalparkverwaltung Eifel, zum erneuten Austausch. Anstieg der Wildschweinpopulation soll verhindert werden weiterlesen

Die Magie des Hohen Venns erleben

C-Zonen-Wanderung des Nabu führt am Sonntag, 1. März, durch besonders geschützte Bereiche

Das Hohe Venn im Osten Belgiens gilt als das größte Hochmoor Europas. Fotoquelle: Marion Zöller/Nabu
Das Hohe Venn im Osten Belgiens gilt als das größte Hochmoor Europas. Fotoquelle: Marion Zöller/Nabu

Eifel – Das Hohe Venn ist eine einzigartige Hochmoorlandschaft im deutsch-belgischen Grenzraum. Hier leben Spezialisten unter den Tier- und Pflanzenarten, die an das raue Klima angepasst sind. Die vom Aussterben bedrohten Birkhühner haben in den Weiten des Hohen Venns ihren Lebensraum gefunden. Jedes Jahr im Frühling findet im Moor ein beeindruckendes Naturschauspiel statt: der Balztanz der Birkhähne. Die Teilnehmer können sich aus sicherer Entfernung den Balzplatz anschauen. Danach werden sie nach Baraque Michel weiterfahren und von dort die eigentliche Wanderung starten. Die Magie des Hohen Venns erleben weiterlesen

Fällt aus: NABU Exkursion zu Brutvogelarten

Aufgrund der angekündigten Wetterlage (Orkanbösen) wird die angekündigte Veranstaltung für Sonntag, 16. Februar 2020, kurzfristig abgesagt

Im Norden Mitteleuropas ist die Schellente ein verbreiteter Wasservogel. Foto: Harald Bender
Im Norden Mitteleuropas ist die Schellente ein verbreiteter Wasservogel. Foto: Harald Bender

Zülpich –  Nordische Brutvogelarten, darunter Gänse-, Enten- und Taucherarten, nutzen den Wassersportsee  und den Füssenicher See bei  Zülpich, um dort zu überwintern. Auch einigen Möwenarten dient der See als Ruhe- und Übernachtungsplatz. Der NABU Euskirchen bietet dazu am Sonntag, 16. Februar, eine „Wintergäste-Exkursion“ an. Fällt aus: NABU Exkursion zu Brutvogelarten weiterlesen

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Eifel

Bewerbungsstart für 2020/21

Unterschiedlichste Einsatzbereiche warten auf Jugendliche während ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres im Nationalpark Eifel, etwa wie auf dem Bild im Einsatz für die Forschung bei der Suche nach Inventurpunkten mit einem Metalldetektor. Foto: F. Schumacher
Unterschiedlichste Einsatzbereiche warten auf Jugendliche während ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres im Nationalpark Eifel, etwa wie auf dem Bild im Einsatz für die Forschung bei der Suche nach Inventurpunkten mit einem Metalldetektor. Foto: F. Schumacher

Schleiden-Gemünd – Jugendliche mit großem Interesse an der Natur und am Umgang mit Kindern können sich zwischen dem 15. Februar und dem 15. Mai bei der Nationalparkverwaltung Eifel für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bewerben. Junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit Abschluss der Sekundarstufe I sind willkommen. Insgesamt gibt es drei Stellen zu besetzen. Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Eifel weiterlesen

NABU sucht Helfer zur Amphibiensaison

In der Zeit der Krötenwanderung können durch Schutzmaßnahmen Tiere vor dem Überfahren gerettet werden

Damit der Wasserfrosch in der Zeit der Amphibienwanderung nicht unter die Räder kommt, müssen ihm manchmal Helfer auf die Sprünge in sicheres Terrain helfen. Foto: NABU/Marion Zöller
Damit der Wasserfrosch in der Zeit der Amphibienwanderung nicht unter die Räder kommt, müssen ihm manchmal Helfer auf die Sprünge in sicheres Terrain helfen. Foto: NABU/Marion Zöller

Kreis Euskirchen/Mechernich-Kommern – Alle reden vom Naturschutz, aber nicht genug stellen sich als Helfer zur Amphibiensaison zur Verfügung. Im vergangenen Jahr konnte der NABU (Naturschutzbund Deutschland) mit einer kurzfristig ins Leben gerufenen Hilfsaktion tausende Amphibien retten. An einigen Schwerpunkten, die im vergangenen Jahr identifiziert werden konnten, werden Hilfszäune aufgestellt, an anderen wurden Planungen für feste Einrichtung aufgenommen. NABU sucht Helfer zur Amphibiensaison weiterlesen

Bad Münstereifel hat eine neue Försterin

Die neue Försterin Julia Nies wacht über 1300 Hektar Wald und Wiese. Bild: Marita Hochgürtel
Die neue Försterin in Bad Münstereifel, Julia Nies, wacht über 1300 Hektar Wald und Wiese. Bild: Marita Hochgürtel

Das alte Bild des Försters, der mit Schrotflinte und Dackel durch den Wald geht, ist längst Geschichte

Bad Münstereifel – Als eine der waldreichsten Kommunen in Nordrhein-Westfalen besitzt die Stadt Bad Münstereifel 3100 Hektar Wald und zusätzlich Grünland und Ackerflächen. Julia Nies, 27 Jahre alt und gebürtig aus Hessen, ist seit Dezember vergangenen Jahres zuständig für das Revier Nord, das 1300 Hektar Fläche umfasst. Die neue Revierförsterin ist daher nicht nur nördlich der Schleidtalstraße unterwegs, sondern auch in Nöthen, Kalkar und Kirspenich. Bad Münstereifel hat eine neue Försterin weiterlesen

„Wildes“ Camping an bestimmten Plätzen erlaubt

Ab jetzt auch in Dahlem buchbar: Übernachten in der Natur an speziell dafür präparierten Stellen

Legal zelten in der „wilden“ Natur kann man nach vorheriger Buchung durch das Angebot „Trekking Eifel“, wie hier in Dahlem am Platz „In die Wildnis“. Foto: Nils Noell

Dahlem – Mit dem Projekt „Trekking Eifel“ gibt es seit zwei Jahren ein spezielles Angebot, das für Camper das Übernachten in der „wilden“ Natur an dafür präparierten und ausgewählten Plätzen und nach vorheriger Buchung erlaubt. Diese Plätze sind durch Holzplattformen nicht nur leicht ersichtlich, sondern schützen die Zeltfreunde ebenso wie die Natur. Außerdem steht an jedem Trekking-Platz eine Komposttoilette zur Verfügung. „Wildes“ Camping an bestimmten Plätzen erlaubt weiterlesen

Wer singt denn da?

Unverwechselbar ist der kratzende Gesang vom Hausrotschwanz Bild: Günter Lessenich
Unverwechselbar ist der kratzende Gesang vom Hausrotschwanz Bild: Günter Lessenich

Ornithologen laden zu einem Vogelstimmenkursus ein

Kreis Euskirchen – Der NABU Euskirchen bietet einen Vogelstimmenkursus für Einsteiger an. Vorgesehen sind insgesamt fünf Exkursionen von Februar bis Juni, bei denen ein solides Grundwissen über die häufigsten Singvogelarten und ihre Gesänge vermittelt werden soll. Wer singt denn da? weiterlesen

Mit Achtsamkeit in die Wälder des Nationalparks

Nationalparkverwaltung Eifel präsentiert mit dem neuen Veranstaltungskalender für 2020 fast 700 begleitete Bildungs- und Naturerlebnis-Angebote

Der Veranstaltungskalender 2020 bietet auf 84 Seiten einen Überblick über verschiedenste Naturerlebnis- und Umweltbildungsangebote im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/L. Wagner
Der Veranstaltungskalender 2020 bietet auf 84 Seiten einen Überblick über verschiedenste Naturerlebnis- und Umweltbildungsangebote im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/L. Wagner

Schleiden-Gemünd In diesen Tagen präsentiert die Nationalparkverwaltung Eifel den druckfrischen Veranstaltungskalender für 2020 mit 693 Angeboten von Achtsamkeits-Wanderungen bis [zoom]ability. Der 84-seitige Veranstaltungskalender im Jackentaschen-Format ist kostenfrei in allen Nationalpark-Toren und -Infopunkten sowie im Besucherzentrum Vogelsang erhältlich. Im Internet unter www.nationalpark-eifel.de/veranstaltungen gibt es alle Termine auch in digitaler Form. Mit Achtsamkeit in die Wälder des Nationalparks weiterlesen

NABU bittet um Verzicht auf Silvester-Feuerwerk

In Deutschland würden rund um Silvester Treibhausgase freigesetzt, die denen von 500 bis 600 Flügen von München nach New York entsprechen – Hunderttausende Wildtiere kämen durch die unmittelbaren oder langfristigen Auswirkungen von oft nur wenigen Stunden Feuerwerk ums Leben

Die heimische Tierwelt gerät an Silvester regelmäßig in Panik. Bild: Günter Lessenich/NABU
Die heimische Tierwelt gerät an Silvester regelmäßig in Panik. Bild: Günter Lessenich/NABU

Kreis Euskirchen – Der Reiz ist groß, besonders bei den Kleinen. Aber auch bei den Großen ist ein traditionelles Feuerwerk immer noch ein „Muss“ bei jeder Silvester-Party oder Familienfeier. Oft schon Tage vor Silvester hört man es überall pfeifen und krachen. Dabei ist die Knallerei alles andere als ungefährlich. Die Notfallstationen der Krankenhäuser können rund um Silvester ein Lied davon singen, denn viele Menschen werden jedes Jahr durch Unfälle mit Feuerwerkskörpern schwer verletzt. Zudem inhalieren viele in der Silvesternacht einen Großteil der jährlichen Dosis an Feinstaub. NABU bittet um Verzicht auf Silvester-Feuerwerk weiterlesen