Archiv der Kategorie: Natur

Fördergelder für Naturschutz-Bildungshaus „Eifel-Ardennen-Region“

Das ehemalige „Kameradschaftshaus 9“ in Vogelsang soll unter anderem zum Insektenkompetenzzentrum werden

In dem neuen Naturschutz-Bildungshaus „Eifel-Ardennen-Region“ soll es auch Übernachtungsplätze und Raum für Tagungen und Ausstellungen geben. Bild: NABEAR
In dem neuen Naturschutz-Bildungshaus „Eifel-Ardennen-Region“ soll es nach Fertigstellung auch Übernachtungsplätze und Raum für Tagungen und Ausstellungen geben. Bild: NABEAR

Schleiden – Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, möchte am Dienstag, 4. August, der gemeinnützigen Genossenschaft NABEAR den Bescheid über die Bewilligung von Fördergeldern für den Umbau des ehemaligen „Kameradschaftshauses 9“ in Schleiden-Vogelsang zum Naturschutz-Bildungshaus „Eifel-Ardennen-Region“ überreichen. Fördergelder für Naturschutz-Bildungshaus „Eifel-Ardennen-Region“ weiterlesen

Besucherandrang macht der Natur im Nationalpark Eifel zu schaffen

Nicht alle Gäste verhalten sich rücksichtsvoll

Schon seit Gründung des Nationalparks Eifel 2004 betreut Ranger Sascha Wilden mit seinen Kollegen das besondere Schutzgebiet. Hin und wieder muss er Gäste an die Ge- und Verbote erinnern, die in einem Nationalpark gelten – mit der Anzahl der Besuchenden nehmen aktuell auch die Verstöße zu. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber
Schon seit Gründung des Nationalparks Eifel 2004 betreut Ranger Sascha Wilden mit seinen Kollegen das besondere Schutzgebiet. Hin und wieder muss er Gäste an die Ge- und Verbote erinnern, die in einem Nationalpark gelten – mit der Anzahl der Besuchenden nehmen aktuell auch die Verstöße zu. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber

Schleiden-Gemünd – Wenn Ranger Sascha Wilden derzeit im Nationalpark Eifel unterwegs ist, begegnen ihm dort wesentlich mehr Menschen als vor der Corona-Pandemie. Zählungen belegen, dass seit Anfang März knapp 60 Prozent mehr Besucher in dem Nationalpark unterwegs sind als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – an einzelnen Standorten haben sich die Werte sogar mehr als verdoppelt. „Für die Natur ist in dieser besonderen Situation entscheidend, ob sich unsere Gäste an die Ge- und Verbote im Nationalpark halten und sich auf den insgesamt 240 Kilometer langen Wanderwegen verteilen“, so der Ranger. Doch genau danach sieht es insbesondere an sonnigen Wochenenden nicht aus. Besucherandrang macht der Natur im Nationalpark Eifel zu schaffen weiterlesen

Libellenwanderung im Urfttal

NABU bietet Exkursion mit Dr. Burkhard Grebe an

Wie hier ein Männchen der Heidelibelle (Sympetrum striolatum) können verschiedene Libellenarten im Urftal beobachtet werden. Foto: NABU/Günter Lessenich
Wie hier ein Männchen der Heidelibelle (Sympetrum striolatum) können verschiedene Libellenarten im Urftal beobachtet werden. Foto: NABU/Günter Lessenich

Nettersheim – Oberhalb von Nettersheim fließt die Urft noch teilweise als nicht begradigter naturnaher Wiesenbach ohne dichte Beschattung durch Gehölze. Der Bachlauf bietet damit einen guten Lebensraum für Prachtlibellen. Deshalb dazu am Sonntag, 12. Juli, eine Exkursion unter der Leitung von Dr. Burkhard Grebe. Libellenwanderung im Urfttal weiterlesen

Vom Aussterben bedrohte Libelle fliegt noch im Nationalpark Eifel

Die Speer-Azurjungfer ist selten geworden

Die vom Aussterben bedrohte Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) lebt im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Pardey
Die vom Aussterben bedrohte Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) lebt im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Pardey

Schleiden-Gemünd – Im Süden des Nationalpark Eifel ist die Speer-Arzurjungfer (Coenagrion hastulatum) noch heimisch. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland) und die Gesellschaft deutscher Odonatologen haben sie zum zweiten Mal zur Libellenart des Jahres 2020 gewählt, um auf die besorgniserregenden Rückgänge der Kleinlibelle, die vom Aussterben bedroht ist, aufmerksam zu machen und sich für ihren Schutz einzusetzen. Vom Aussterben bedrohte Libelle fliegt noch im Nationalpark Eifel weiterlesen

Achtung: Betretungsverbot Standortübungsplatz „Schavener Heide

Blindgänger. Schießübungen und weitere Gefahren – Es sind nur die gekennzeichneten Wanderwege außerhalb der Schieß- und Übungszeiten für die zivile Nutzung freigegeben

Die Schavener Heide zwischen Euskirchen und Mechernich gehört größtenteils zu einem Truppenübungsplatzgelände der Bundeswehr. Sie wird geprägt durch ausgedehnte Heideflächen. Foto: Jochen Rodenkirchen
Die Schavener Heide zwischen Euskirchen und Mechernich gehört größtenteils zu einem Truppenübungsplatzgelände der Bundeswehr. Sie wird geprägt durch ausgedehnte Heideflächen. Foto: Jochen Rodenkirchen

Euskirchen/Mechernich – Heidelandschaften sind oft bedroht – die Schavener Heide „überlebte“ durch ihren Status eines Truppenübungsplatzes, ein heidetypisches Schicksal. Die Bundeswehr lässt außerhalb der Schieß- und Übungszeiten auch ein Betreten der Zivilbevölkerung zu, allerdings aus Sicherheitsgründen nur auf den ausgewiesenen Wanderwegen. Diese dürfen auf keinen Fall verlassen werden, wie der Standortälteste Euskirchen, Brigadegeneral Peter Webert, aus gegebenen Anlass erinnert. Außerdem erfolgt die Benutzung dieser Wege auf eigenes Risiko. Achtung: Betretungsverbot Standortübungsplatz „Schavener Heide weiterlesen

Das Habitat der Turteltaube kennenlernen

Der NABU Euskirchen lädt zu einer Exkursion an den Görresberg bei Zülpich-Schwerfen ein

Die Turteltaube wurde zum Vogel des Jahres 2020 gewählt, denn ihr Bestand ist stark gefährdet: Seit 1980 sind 90 Prozent der Population verschwunden. Mit einer Petition soll die Jagd auf Turteltauben in der EU verboten werden. Foto: NABU/Marion Zöller
Die Turteltaube wurde zum Vogel des Jahres 2020 gewählt, denn ihr Bestand ist stark gefährdet: Seit 1980 sind 90 Prozent der Population verschwunden. Mit einer Petition soll die Jagd auf Turteltauben in der EU verboten werden. Foto: NABU/Marion Zöller

Zülpich-Schwerfen – Den Lebensraum des Vogels des Jahres 2020, der Turteltaube, können Teilnehmer einer Exkursion des NABU (Naturschutzbund Deutschland) Kreis Euskirchen erkunden. Die Exkursion an den Görresberg bei Zülpich-Schwerfen findet am Sonntag, 21. Juni, 8 Uhr statt und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Das Habitat der Turteltaube kennenlernen weiterlesen

Folienteich für Amphibienschutz im Eschweiler Tal

Niederschlagsmangel lässt Gewässer vertrocknen – Untere Naturschutzbehörde des Kreises und Stadt Bad Münstereifel arbeiten bei Artenschutz zusammen

Am Steinbruch im Eschweiler Tal wurde jetzt ein Folienteich angelegt, um das angrenzende Laichgewässer dauerhaft und länger mit Wasser zu versorgen. Foto: Daniel Boos / UNB
Am Steinbruch im Eschweiler Tal wurde jetzt ein Folienteich angelegt, um das angrenzende Laichgewässer dauerhaft und länger mit Wasser zu versorgen. Foto: Daniel Boos / UNB

Bad Münstereifel/Kreis Euskirchen – Das Naturschutzgebiet „Eschweiler Tal und Kalkkuppen“ ist bei Wanderern und Spaziergängern durch seine vielfältige und naturnahe Kulturlandschaft beliebt. Naturfreunde können dort die Landschaft genießen und viele Tiere und Pflanzen beobachten. Allerdings bedroht die anhaltende Trockenheit insbesondere die dort lebenden Frösche, Kröten und andere Amphibien. Folienteich für Amphibienschutz im Eschweiler Tal weiterlesen

NABU-Aktion: eine Stunde lang Vögel beobachten, zählen, melden

Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion soll in der Corona-Krise besonders gesamte Familien ansprechen

Besondere Aufmerksamkeit werden wegen einer Krankheit die Bestandszahlen der Blaumeisen erwartet. Foto: NABU/Günter Lessenich
Besondere Aufmerksamkeit werden wegen einer Krankheit die Bestandszahlen der Blaumeisen erwartet. Foto: NABU/Günter Lessenich

Kreis Euskirchen – Der NABU (Naturschutzbund Deutschland) Kreis Euskirchen ruft am Wochenende 8. bis 10. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. Die mittlerweile 16. „Stunde der Gartenvögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion und soll in diesem Jahr besonders Familien ansprechen. NABU-Aktion: eine Stunde lang Vögel beobachten, zählen, melden weiterlesen

Baum des Jahres 2020

Team des LVR-Freilichtmuseums Kommern pflanzt Robinie

Eine Robinie steht nun auf dem Parkplatz des LVR-Freilichtmuseum Kommerns, gepflanzt von Museumslandwirt Karl-Heinz Hucklenbroich (v.l.), Oberforstrat Ingo Esser und Museumsdirektor Dr. Josef Mangold. Foto: Michelle Klaiber/LVR
Eine Robinie steht nun auf dem Parkplatz des LVR-Freilichtmuseum Kommerns, gepflanzt von Museumslandwirt Karl-Heinz Hucklenbroich (v.l.), Oberforstrat Ingo Esser und Museumsdirektor Dr. Josef Mangold. Foto: Michelle Klaiber/LVR

Mechernich-Kommern – Seit Jahren pflanzt das LVR-Freilichtmuseum Kommern den jeweils aktuellen Baum des Jahres auf seinem Parkplatz. In diesem Jahr wählte die Stiftung Baum des Jahres die Robinie aus. Eine Entscheidung, die nicht ganz unumstritten ist, da die Robinie als invasive Baumart bekannt ist und eine potentielle Gefahr für Naturbiotope darstellt. Die Robinie ist gleichzeitig aber auch ein Baum, der mit seiner anspruchslosen Art und vielen weiteren positiven Eigenschaften als Hoffnungsträger in Zeiten des Klimawandels fungieren könnte, da sie mit unterschiedlichen Strategien, z.B. Wurzelbrut oder mit Hilfe von Bakterien, auch auf wenig geeigneten Böden wächst. Baum des Jahres 2020 weiterlesen

Nationalparkverwaltung Eifel warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr ist derzeit sehr hoch. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann zur Katastrophe führen. Symbolfoto: Thomas-Hans Deckert / Wald und Holz NRW
Die Waldbrandgefahr ist derzeit sehr hoch. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann schwere Folgen haben. Symbolfoto: Thomas-Hans Deckert / Wald und Holz NRW

Schleiden-Gemünd – Der vom Deutschen Wetterdienst erstellte Waldbrand-Feuerindex erreicht derzeit in vielen Regionen die Stufe 3 von 5. Der Grasland-Feuerindex erreicht sogar die zweithöchste Warnstufe. Beides mache, so die Nationalparkverwaltung Eifel, besondere Vorsicht erforderlich. Es wird daher gebeten, durch umsichtiges Verhalten Waldbrände zu verhindern. Nationalparkverwaltung Eifel warnt vor hoher Waldbrandgefahr weiterlesen

Tausende Bäume für den Wald der Zukunft brauchen dringend Regen

Forstleute am Internationalen Tag des Baumes 25. April sehr besorgt

Die ersten Jungbäumchen lassen von der Trockenheit schon die Köpfe hängen.  Foto: Landesforsten Rheinland-Pfalz / Jonathan Fieber
Die ersten Jungbäumchen lassen von der Trockenheit schon die Köpfe hängen.
Foto: Landesforsten Rheinland-Pfalz / Jonathan Fieber

Eifel/NRW – Etwa eine Viertel Million junger Bäume wurden in den vergangenen Monaten in den Wäldern der Eifel gepflanzt. In sorgfältiger Handarbeit haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Pflanzspaten und Pflanzhauen kleine Bäumchen in den Boden gebracht, wie das Forstamt Bitburg zum Internationalen Tag des Baumes mitteilt. Sie sollen auf Kahlflächen, die in den beiden vergangenen Jahren durch Dürre, Sturm und Borkäferbefall entstanden sind, zu klimastabileren, naturnahen Mischwäldern von morgen heranwachsen. Doch sie drohen zu vertrocknen. Tausende Bäume für den Wald der Zukunft brauchen dringend Regen weiterlesen

Zahlreiche Blaumeisen sterben zurzeit an unbekannter Krankheit

NABU bittet, die infizierten oder toten Vögel zu melden, und gibt Tipps zu den Futterplätzen

Immer öfter beobachten Menschen im Kreis Euskirchen kranke Blaumeisen in ihren Gärten. Bild: Alwin Neuer
Immer öfter beobachten Menschen im Kreis Euskirchen kranke Blaumeisen in ihren Gärten. Bild: Alwin Neuer

Kreis Euskirchen – Seit einigen Wochen werden dem NABU immer wieder apathisch wirkende oder tote Blaumeisen gemeldet. „Die erkrankten Vögel werden häufig in der Nähe von Futterstellen beobachtet, wie sie aufgeplustert und mit verklebten Augen und ausgefallenem Kopfgefieder kaum oder gar nicht mehr auf ihre Umgebung reagieren und auch nicht fliehen“, berichtet der NABU. Zahlreiche Blaumeisen sterben zurzeit an unbekannter Krankheit weiterlesen