JSG Erft holt sich den Pokal der Sparkassen-Junior-Liga

KSK-Vorstandsbeauftragter Helmut Habscheid lobte den Kampfgeist und den Siegeswillen der jungen Leute – Im nächsten Jahr geht es bereits in die Bezirksliga – „Während der Spiele werfen auch so manche Scouts aus den Nachwuchszentren einen Blick auf die jungen Leute“

Die JSG Erft 01 sicherte sich den ersten Platz in der Sparkassen-Junior-Liga und holte den Wanderpokal wieder nach Euskirchen. Helmut Habscheid (r.) und Volker Zart (l.) von der KSK Euskirchen beglückwünschten die jungen Leute sowie Trainer Kevin Greuel (2.v.l.) und Co-Trainer Manfred Schumann (2.v.r.) zum großen Erfolg. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die JSG Erft 01 sicherte sich den ersten Platz in der Sparkassen-Junior-Liga und holte den Wanderpokal wieder nach Euskirchen. Helmut Habscheid (r.) und Volker Zart (l.) von der KSK Euskirchen beglückwünschten die jungen Leute sowie Trainer Kevin Greuel (2.v.l.) und Co-Trainer Manfred Schumann (2.v.r.) zum großen Erfolg. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Nach vier Wettbewerbsjahren ist der Sparkassen-Junior-Wanderpokal wieder in Euskirchen eingetroffen. Die Sieger-Mannschaft ist zwar eine andere, der Trainer allerdings derselbe: Kevin Greuel, der 2014 bereits die E-Jugendmannschaft des Euskirchener TSC zum Sieg in der Sparkassen-Junior-Liga führte, hat diesmal die E-Junioren der JSG Erft 01 an die Spitze gebracht. „Weit mehr als 100 Teams sind in diesem Jahr an den Start gegangen“, berichtete Trainer Greuel. Bis zum Sieg in Köln, wo seine E-Jugend sich gegen den Bonner SC mit 2:1 durchsetzen konnte, sei es ein langer und harter Weg gewesen.

Helmut Habscheid, Vorstandsbeauftragter der Kreissparkasse Euskirchen (KSK), hatte das Spiel in Köln gesehen und zeigte sich begeistert: „Ihr hattet dort eine tolle Bühne, um eure Leistungen zu präsentieren. Besonders gut gefallen hat mir euer Kampfgeist und Siegeswille. Nachdem ihr gegen den Bonner SC zunächst verloren hattet, habt ihr euch noch einmal aufgerappelt und ihn beim zweiten Mal bezwungen“, freute sich Habscheid, der gemeinsam mit S-Finanz-Geschäftsführer Volker Zart jetzt den Wanderpokal an die JSG Erft 01 im Beratungscenter der KSK an der Kirchstraße überreichte.

In der Sparkassen-Junior-Liga, die seit der Saison 2009/2010 veranstaltet und von den Sparkassen der Region in Kooperation mit dem 1. FC Köln ausgerichtet wird, kämpfen E-Jugend Mannschaften aus dem gesamten Gebiet des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) um den Sieg. Nach einer Qualifikationsrunde und der Gruppenphase werden die Finalteilnehmer ab dem Achtelfinale in der K.o.-Runde ermittelt.

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„Während der Spiele werfen auch so manche Scouts aus den Nachwuchszentren einen Blick auf die jungen Leute“, berichtete Greuel. Aus der Euskirchener TSC Mannschaft, die vor vier Jahren den Pokal gewann, spielten heute zwei Spieler im Kölner Leistungszentrum, einer sei in Wolfsburg im Fußballinternat und ein weiterer Spieler sei zum Bonner SC gewechselt. Für den Fußballnachwuchs sei das Training oft mit viel Aufwand verbunden. Einige der Spieler müssten vier bis fünf Mal in der Woche nach Köln fahren.

„Wir achten jedoch darauf, dass die Kinder sich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln“, so Greuel. Sozialverhalten werde beim Training großgeschrieben, an dem in Euskirchen derzeit 15 Spieler aus vier Kreisen teilnähmen. Auch die Schule dürfe nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund fehlten auch einige der Spieler, denn am anderen Tag stand statt Siegesfeier für den ein oder anderen eine wichtige Klassenarbeit auf dem Programm.

„Wenn man die Sparkassen-Junior-Liga gewonnen hat, dann wird man sogleich ganz anders wahrgenommen“, sagte Greuel und berichtete, dass man jetzt zahlreiche Spielangebote bekomme, von denen man früher nur träumen konnte. „So werden wir schon bald gegen den FC Köln spielen, gegen Borussia Mönchengladbach und gegen Alemannia Aachen.“

Die derzeit zehn- und elf Jahre alten Spieler werden im nächsten Jahr als einzige Mannschaft auf Mittelrheinebene in der Bezirksliga spielen. „Das ist die höchste Liga, die in dem Alter möglich ist, mehr geht nicht“, freute sich Co-Trainer Manfred Schumann. In Zukunft müsse man mit der JSG Erft auch überregional rechnen.

Eifeler Presse Agentur/epa

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