Lach- und Sachgeschichten im e-regio-Windrad

Kinder und ihre Eltern besuchten am „Türöffnertag“ eine der regenerativen Energieerzeugungsanlagen im Bürgerwindpark Schleiden

Öffneten für die Maus und ihre Gäste die Tür eines Windrads im Schleidener Bürgerwindpark: e-regio-Geschäftsführer Markus Böhm (v.r.), Roman Hövel, Sandra Ehlen und Hanna Berners. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Öffneten für die Maus und ihre Gäste die Tür eines Windrads im Schleidener Bürgerwindpark: e-regio-Geschäftsführer Markus Böhm (v.r.), Roman Hövel, Sandra Ehlen und Hanna Berners. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – „Türen auf mit der Maus!“, hieß es am Tag der deutschen Einheit wieder im gesamten Bundesgebiet. Knapp 800 Einrichtungen, Institutionen und Unternehmen öffneten dazu ihre Pforten, damit Kinder die berühmten „Sachgeschichten mit der Maus“ einmal live erleben konnten. Im Kreis Euskirchen hatte der Energiedienstleister e-regio die schwere Stahltür eines der sechs Windräder im Bürgerwindpark Schleiden für den interessierten Nachwuchs aufgeschlossen. Der Andrang war enorm.

„Wir waren in kürzester Zeit ausgebucht“, verriet e-regio-Pressesprecherin Sandra Ehlen: „Es haben sich 150 Leute angemeldet. Erwachsene waren selbstverständlich genauso willkommen wie Kinder.“ Aufgrund des großen Interesses wurde die Tür des Windrads an diesem Nachmittag daher nicht nur einmal, sondern gleich drei Mal geöffnet. Ein Blick auf die Nummernschilder der Besucher verriet dabei, dass viele aus Aachen, Bonn, Köln und Düren angereist waren, um die Chance wahrzunehmen, einmal einen Blick in eine moderne Windenergieanlage zu werfen.

e-regio-Mitarbeiter Roman Hövel (grüne Jacke) informierte unterhaltsam über Bau und Funktion einer Windenergieanlage. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
e-regio-Mitarbeiter Roman Hövel (grüne Jacke) informierte unterhaltsam über Bau und Funktion einer Windenergieanlage. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

e-regio-Mitarbeiter Roman Hövel verstand es auf unterhaltsame Weise, nicht nur zu erklären, welche Voraussetzungen für den Bau eines Windrads gegeben sein müssen, sondern er vermochte auch die komplexe Funktionsweise einer Windenergieanlage mit einfachen Worten darzustellen. Dabei durften die Kinder auch jede Menge raten. So wurde nach Gesamthöhe (199,5 Meter), Nabenhöhe, (149 Meter), Rotordurchmesser (101 Meter), Rotorlänge (48,6 Meter), Gesamtgewicht (ca. 4500 Tonnen), dem Fundamentdurchmesser (24 Meter) und der Leistung eines Windrads (3 Megawatt) gefragt. Hövel rechnete vor, dass die sechs Windräder im Bürgerwindpark Schleiden rechnerisch 12.000 Haushalte mit regenerativem Strom versorgen können. Auch wenn sich nicht jeder kleine Besucher „12.000 Haushalte“ vorstellen konnte, so lautete die überwiegende Erkenntnis: „Puh, das ist ne ganze Menge“.

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Abseilen aus 150 Metern Höhe
Gemeinsam mit der Auszubildenden Hanna Berners und e-regio-Presssprecherin Sandra Ehlen duften die Besucher ihr eigenes Windrad basteln. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Gemeinsam mit der Auszubildenden Hanna Berners und e-regio-Presssprecherin Sandra Ehlen durften die Besucher ihr eigenes Windrad basteln. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Damit an diesem Nachmittag auch die „Lachgeschichten“ nicht zu kurz kamen, hatte die e-regio-Praktikantin Hanna Berners sich einiges einfallen lassen. Die Kinder durften Mandalas mit Energiemotiven ausmalen und ein Windrad aus Pappe basteln. Auf die technisch versierteren kleinen Besucher wartete darüber hinaus eine weitaus kniffligere Aufgabe: Sie konnten aus einem Baukasten ein kleines Windrad zusammensetzen und es gleich draußen auf freier Fläche ausprobieren. War alles richtig zusammengebaut, leuchtete ein rotes Lämpchen auf und das Windrad produzierte damit echten Grünstrom.

„Wir freuen uns, dass so viele junge Leute erfahren möchten, wie man regenerative Energie erzeugt“, sagte e-regio-Geschäftsführer Markus Böhm, der sich persönlich vor Ort ein Bild von dem Türöffnertag machte. „Vielleicht bekommt der ein oder andere kleine Besucher ja später einmal Lust, eine Ausbildung bei uns zu machen.“

Spaß an der Technik wurde den Besuchern im Bürgerwindpark Schleiden beim "Türöffnertag" mit der Maus vermittelt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Spaß an der Technik wurde den Besuchern im Bürgerwindpark Schleiden beim „Türöffnertag“ mit der Maus vermittelt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Damit die Kinder auch einmal die Aussicht von der Spitze eines Windrades genießen durften, hatte Roman Hövel einen Film mitgebracht, der einen Blick über die Schulter der e-regio-Monteure aus 150 Metern Höhe zuließ.. In dem Film sah man nicht nur, wie beschwerlich so ein Aufstieg ist, sondern dass es in der Gondel auch alles andere als gemütlich zugeht. Da war am Ende mancher ganz froh, bei der Maus am Boden bleiben zu dürfen.

 Eifeler Presse Agentur/epa

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