Gerade zu Karneval: Gefahr K.O.-Tropfen

Caritas-Suchthilfe und Kreispolizeibehörde Euskirchen laden zu Informationsveranstaltung ein und geben Hinweise, wie man sich schützen kann

Gerade rund um „Partytage“ wie Sylvester oder Karneval kommt es immer wieder zu Straftaten, bei denen K.O.-Tropfen eingesetzt werden. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Gerade rund um „Partytage“ wie Sylvester oder Karneval kommt es immer wieder zu Straftaten, bei denen K.O.-Tropfen eingesetzt werden. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Der Straßenkarneval steht im Rheinland unmittelbar vor der Tür. Die Caritas Euskirchen macht deshalb gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde auf die Gefahren aufmerksam, die von sogenannten „K.O.-Tropfen“ ausgehen. Denn immer wieder werden Personen mit sogenannten „K.O.-Tropfen“ betäubt und außer Gefecht gesetzt. „Sowohl auf Partys, in Diskos als auch im privaten Rahmen werden „K.O.-Tropfen“ oder auch Medikamente mit betäubender Wirkung unbemerkt in ein Getränk gemischt“, so Kathrin Schröder von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Caritas. Treffen könne es jeden. Zwar seien häufig Mädchen und Frauen betroffen, aber auch Jungen und Männer, durch alle Altersgruppen, würden unter dem Einfluss von „K.O.-Tropfen“ vergewaltig, sexuell belästigt und/oder beraubt.

Gemeinsam mit Kriminalhauptkommissarin Yvonne Dederichs von der Kreispolizeibehörde Euskirchen bietet die Caritas am Montag, 17. Februar, ab 17 Uhr in der Fachambulanz Sucht der Caritas Euskirchen, Kapellenstr. 14, in Euskirchen einen Informations- und Gesprächsabend dazu an.

An diesem Abend sollen Fragen wie „Was sind sogenannte „K.O.-Tropfen“ genau?“ oder „Wie wirken sie?“ angesprochen werden. Außerdem gibt es Tipps, wie man sich schützen kann und welche Hilfsmittel es gibt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und ist für Besucher kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. (epa)

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