Hochwasser-Krisenhotline für Handwerkerinnen und Handwerker

Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaften informieren und bündeln Hilfsangebote sowie Hilfsgesuche

Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen, verspricht schnelle und unbürokratische Hilfe für Handwerker. Foto: Harald Krömer
Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen, verspricht schnelle und unbürokratische Hilfe für Handwerker. Foto: Harald Krömer

Kammerbezirk Aachen – „Schnelle und unbürokratische Hilfe für die von dem extremen Unwetter betroffenen Betriebe, darauf kommt es jetzt an“, betont Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen. Gemeinsam mit den Kreishandwerkerschaften Aachen, Heinsberg und Rureifel packe die Handwerkskammer Aachen genau das an, so deren Präsident.

„Eine Hochwasser-Krisenhotline ist eingerichtet, damit wir erst mal die Fragen der betroffenen Betriebe schnellstmöglich beantworten und ihnen wichtige Hinweise geben können“, sagt Herwartz. Unter den Telefonnummern 0241/471-127 und 0241/471-225 erhalten betroffene Handwerkerinnen und Handwerker Auskunft. Die Fachleute der Kammer informieren über Ausbildung, Förderhilfen, Kurzarbeitergeld, rechtliche Fragen.

„Unter www.hwk-aachen.de/hochwasser bündeln wir alle wichtigen Infos, sowohl für Betriebe, die betroffen sind, als auch diejenigen, die ihre Hilfe anbieten. Dort werden dann auch die Landes- oder Bundesprogramme sowie das zentrale Spendenkonto für aktuell vom Hochwasser betroffene Handwerksbetriebe in ganz Deutschland zu finden sein”, so Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer. Die Seite werde, ähnlich wie beim Thema „Corona“, wachsen, stetig aktualisiert und ergänzt, verspricht er.

Aktuell hat die Handwerkskammer eine Umfrage an die Handwerksbetriebe erstellt, um einerseits den Grad der Betroffenheit und Arbeitsfähigkeit der Handwerksunternehmen zu ermitteln und andererseits die Hilfsangebote von nicht betroffenen Betrieben abzufragen. „Wir wollen ganz pragmatisch die Hilfsangebote mit den Bedarfen der betroffenen Unternehmen zusammenbringen. Egal, ob es sich um Bautrockner, Stromverteiler oder vorübergehende Lagerflächen für gerettetes Material für die so katastrophal betroffenen Kolleginnen und Kollegen handelt”, unterstreicht Präsident Herwartz. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bespreche aktuell mit der Versicherungswirtschaft auch die Einrichtung von Info-Stellen vor Ort, damit die Schadenhöhe schnell ermittelt und vor allem die Schadenbeseitigung zügig vonstattengehen könne. (epa)

Online-Umfrage: https://umfrage.handwerk.nrw/s/c9f3ea0

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