Im Moped-Museum Brühl Geist der Gemeinschaft geweckt

Gelungenes Kick-off-Event für die jugendlichen Mofa-Schrauber der Realschule Bad Münstereifel mit Achim Heymann

Achim Heymann (l.) weckte mit seinen Ausführungen bei den jungen Menschen den Geist der Gemeinschaft und das Interesse für Upcycling. Foto: Dr. Stefanie Kump
Achim Heymann (l.) weckte mit seinen Ausführungen bei den jungen Menschen den Geist der Gemeinschaft und das Interesse für Upcycling. Foto: Dr. Stefanie Kump

Bad Münstereifel/Brühl – Es ist mehr als handwerkliches Geschick, es ist eine Haltung: „Muss das wirklich weg, oder kann ich es umnutzen“, diese Frage stellt sich Achim Heymann nicht nur, wenn es um alte Mofas oder Mopeds geht. Der aus Euskirchen stammende Initiator des „TurmX.de“, wie das frühere Getreidesilo in der Kurfürstenstraße 58-60 in Brühl genannt wird, betreibt neben einem Kletterturm auch ein Moped-Museum. In verschiedenen Areas warten über 200 Mofas, Mopeds und Roller auf die jugendlichen Gäste. Der KFZ-Meister und Künstler sammelte und restaurierte die verschiedensten Fahrzeuge und ist nicht nur fachlich für die jungen Mofa-Restaurierenden ein wertvoller Ansprechpartner. „Ihr solltet nicht jeden Schrott sammeln, aber euch Gedanken machen, ob man es reparieren, umnutzen oder wiederverwenden kann“, greift der engagierte Handwerker und Künstler das Thema Nachhaltigkeit anschaulich auf. Da wird eine Bohrkrone auch schon mal zu einer stylischen Lampe umgebaut.

Das Moped-Museum in Brühl begeisterte die jungen Nachwuchsschrauber bereits vor dem Eingang. Foto: Dr. Stefanie Kump
Das Moped-Museum in Brühl begeisterte die jungen Nachwuchsschrauber bereits vor dem Eingang. Foto: Dr. Stefanie Kump

Günter Nieuwenhuis, Mitglied des Rotary Clubs Euskirchen und selbst Maschinenbauingenieur, hatte die Idee sowohl für das Flut-Mofa-Restaurierungsprojekt als auch für das gelungene Kick-off-Event im Moped-Museum. Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule Bad Münstereifel können für einen geringen Betrag von der Flut zerstörte Mofas übernehmen und restaurieren diese unter fachlicher Anleitung selbst. Diese Kosten, wie Ersatzteile, Schmierstoffe, fachliche Unterstützung bis hin zu TÜV-Gebühren werden mit rotarischen Spendengeldern finanziert. Auch Dr. Stefanie Kump, Konrektorin der Schule und Techniklehrerin, zeigt sich begeistert und dankbar: „Achim Heymann hat uns alle mit seiner Haltung beeindruckt und motiviert, gemeinsam Erhaltenswertes zu neuem Leben zu erwecken“. (eB/epa)

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