Bei den „Physikerinnen“ ist nichts so, wie es scheint

Ehemalige Schülerinnen und Schüler der Realschule Schleiden zeigen Theaterstück frei nach Dürrenmatt

Die Theatergruppe rund um Michael Blum (hinten links) präsentiert Dürrenmatts "Physiker" in einer leichten Neubearbeitung. Bild: Realschule Schleiden
Die Theatergruppe rund um Michael Blum (hinten links) präsentiert Dürrenmatts „Physiker“ in einer leichten Neubearbeitung. Bild: Realschule Schleiden

Schleiden – „Theater spielen, auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten, in eine Rolle eintauchen, das ist schon eine tolle Sache“, dachte sich eine Gruppe ehemaliger Schülerinnen und Schüler der Städt. Realschule Schleiden. Schon zu ihrer Schulzeit waren sie in der Theater-AG der Realschule aktiv, doch auch nach ihrem Abschluss ließ sie die Begeisterung für das Theater nicht los. Und so beschlossen sie im Herbst 2022, die Theatergruppe „Was für ein Theater“ zu gründen und gemeinsam ein Stück auf die Bühne zu bringen. Und jetzt ist es soweit. „Die Physikerinnen“, eine frech überarbeitete Version von Dürrenmatts Klassiker „Die Physiker“ feiert am 28. Oktober um 19 Uhr im PZ der Städt. Realschule Schleiden Premiere.

Drei Frauen, laut Selbstaussagen Marie Curie, Donna Strickland und Johanna Wilhelma Möbius, kurz die größten Physikerinnen aller Zeiten, leben gemeinsam in einer Psychiatrischen Klinik. Doch so harmlos bleibt die Situation nicht. Liebschaften, Morde, Geheimnisse, verdeckte Identitäten, psychische Krankheit und Intrigen sorgen für ereignisreiche Tage in der Klinik. Und zudem müssen sich die drei auch noch der Frage stellen, was Wissenschaft kann, darf und muss.

Aufführungen: Samstag, 28. Oktober, 19 Uhr, und Sonntag, 29. Oktober, 15.30 Uhr, jeweils im PZ der Städt. Realschule Schleiden. Eintritt frei. Dauer ca. 90 min incl. Pause. (epa)

 

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