Hilfsgruppe Eifel hat jetzt Regal im Dauerflohmarkt

Im Kaller Dauerflohmarkt „Vielfalt“ können Kunden Dinge, die sie nicht mehr brauchen, zugunsten der Hilfsgruppe Eifel verkaufen – Erste Spenden übergeben – 3600 Euro von der Dürener Oevermann GmbH

Eine Spende der Oevermann GmbH in Düren in Höhe von 3600 Euro nahm Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel (Mitte) von Niederlassungsleiter Rolf Klöcker und Niederlassungskauffrau Franziska Tombrink entgegen. Foto: Hilfsgruppe Eifel
EEine Spende der Oevermann GmbH in Düren in Höhe von 3600 Euro nahm Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel (Mitte) von Niederlassungsleiter Rolf Klöcker und Niederlassungskauffrau Franziska Tombrink entgegen. Foto: Hilfsgruppe Eifel

Kall/Düren – Eine originelle Idee, der Hilfsgruppe Eifel Spenden zukommen zu lassen, hatte die Inhaberin des Kaller Dauerflohmarktes „Vielfalt“, Maria Hamacher. Seit 2018 betreibt sie im Kaller Industriegebiet das Geschäft, in dem Kunden in einem Bereich des riesigen Dauerflohmarktes die Möglichkeit haben, gegen ein geringes Entgelt Regale zu mieten, in denen sie Sachen zum Verkauf anbieten. Zwei Regale sind seit einigen Wochen für die Hilfsgruppe reserviert. Dort können die Regal-Beschicker ihre Sachen deponieren, damit sie zugunsten der Hilfsgruppe Eifel verkauft werden.

„Eine tolle Idee“, freute sich Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, als er und Ehefrau Kathi jetzt im Dauerflohmarkt die erste Spende von mehreren hundert Euro von Maria Hamacher entgegennehmen konnte. „Es läuft gut“ berichtete auch die Inhaberin des Marktes, die in Schützendorf wohnt und Willi Greuel und die Hilfsgruppe bestens kennt.

Freude über die ersten Spenden aus dem Regalverkauf. Von links: Thomas Pilz, Bettina Beul, Maria Hamacher und Kathi Greuel. Foto: Reiner Züll
Freude über die ersten Spenden aus dem Regalverkauf. Von links: Thomas Pilz, Bettina Beul, Maria Hamacher und Kathi Greuel. Foto: Reiner Züll

Bis 2018 hatte Maria Hamacher selbst ein Regal im Dauerflohmarkt. Als der damalige Betreiber den Geschäftsbetrieb aufgab, nutzte die findige Kauffrau die Chance, den Laden selbst zu übernehmen, der mit dem Außenbereich eine Größe von fast 1000 Quadratmeter hat. Aus ihrem riesigen Fundus unterstützte Maria Hamacher Hilfstransporte nach Rumänien und auch dem Tierschutzverein Kall stellt sie ein solches Mietregal kostenlos zur Verfügung.

Auf eines legt Maria Hamacher großen Wert: „Mit Schrott braucht hier keiner anzukommen“. Es werde genau darauf geachtet, dass die Sachen intakt und unbeschädigt sind. Darauf achtet auch Mitarbeiter Thomas Pilz, der die Kunden-Regale betreut. Auch Bettina Beul von der Hilfsgruppe Eifel, die ein eigenes Regal gemietet hat, betreut bei ihrer Anwesenheit im Markt das Hilfsgruppen-Regal, das durch das Hilfsgruppen-Logo unübersehbar ist.

Im Dauerflohmarkt "Vielfalt" in Kall haben Kunden die Möglichkeit, Regale zu mieten, in denen sie ihre Sachen, die sie nicht mehr brauchen, verkaufen können. Foto: Reiner Züll
Im Dauerflohmarkt „Vielfalt“ in Kall haben Kunden die Möglichkeit, Regale zu mieten, in denen sie ihre Sachen, die sie nicht mehr brauchen, verkaufen können. Foto: Reiner Züll

Eine weitere Spende bekam die Hilfsgruppe aus dem Kreis Düren. „Wir sind froh, eine so engagierte und außergewöhnliche Hilfsorganisation zu unterstützen“, sagte der Leiter der Dürener Niederlassung der Oevermann Verkehrswegebau GmbH, Rolf Klöcker, als er mit Niederlassungskauffrau Franziska Tombrink einen ansehnlichen Spendenscheck über 3600 Euro an den Vorsitzenden der Hilfsgruppe Eifel, Willi Greuel, überreichte. Das Geld war der Erlös einer Feier zum 25-jährigen Bestehen der Dürener Niederlassung.

Dass die Hilfsgruppe sich seit vielen Jahren mitten in der Eifel für kranke Kinder einsetze und sich um zahlreiche Hilfsprojekte kümmere, habe das Unternehmen sehr beeindruckt. Und so sei der Beschluss zustande gekommen, beim Jubiläumsfest, das im Mai mit allen Kollegen und Kolleginnen, deren Familien und mit vielen Geschäftspartnern stattgefunden habe, alle Geldgeschenke für einen guten Zweck zu spenden. Schnell sei klar gewesen, dass die Hilfsgruppe der richtige Empfänger dieser Spenden sein solle. Rolf Klöcker nutzte die Übergabe des Spendenschecks an Willi Greuel auch dazu, sich bei den Personen und Unternehmen zu bedanken, mit deren großzügiger Unterstützung der stolze Spendenbetrag von 3600 Euro zusammengekommen sei. (Reiner Züll/epa)

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