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Ehrungs-Marathon beim Kaller Löschzug

Von Reiner ZüllDie Feuerwehr Kall feierte ihren Kameradschaftsabend im Hans Kaiser Saal in Keldenich – Bürgermeister Hermann-Josef Esser hofft auf einen Neubau des Gerätehauses in drei Jahren

Gruppenbild mit Damen: Groß war die Schar der Männer und Frauen, die für langjährige Mitgliedschaft oder beosndere Verdienste während der Flutkatatstrophe ausgezeichnet wurden. Foto: Reiner Züll
Gruppenbild mit Damen: Groß war die Schar der Männer und Frauen, die für langjährige Mitgliedschaft oder beosndere Verdienste während der Flutkatatstrophe ausgezeichnet wurden. Foto: Reiner Züll

Kall – Ein volles Abend-Programm zu bewältigen hatten Bürgermeister Hermann-Josef Esser, Harald Heinen als Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Kall und der Kaller Löschzugführer Daniel Rütz, als die Mitglieder des Löschzuges nach langer Corona-Pause im Hans Kaiser Saal in Keldenich ihren Kameradschaftsabend feierten. Massenweise Lehrgangszeugnisse und Beförderungsurkunden gab es zu vergeben, mehrere treue Wehrmänner wurden für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Ehrungs-Marathon beim Kaller Löschzug weiterlesen

Heller: „Zeichen großer Wertschätzung“

Von Reiner Züll Ergo-Versicherungskonzern spendet der durch die Flut geschädigten Kaller Gemeinde-Feuerwehr 10.000 Euro – Frank Kurtensiefen, Christian Hammes und Sylvia Pütz von der Kaller Sub-Direktion übergaben den Scheck im Rathaus

Bei der Scheckübergabe im Rathaus: Frank Kurtensiefen, Michael Heller, Sylvia Pütz, Christian Hammes und Harald Heinen. Foto: Michaela Kratz
Bei der Scheckübergabe im Rathaus: Frank Kurtensiefen, Michael Heller, Sylvia Pütz, Christian Hammes und Harald Heinen. Foto: Michaela Kratz

Kall – Drei Monate sind inzwischen vergangen, nachdem die Flutkatastrophe in der Nacht zum 15. Juli in der Gemeinde Kall Schäden von vielen Millionen Euro angerichtet hat und dabei auch die Feuerwehr nicht verschont geblieben ist. Für die Versicherungen gilt es derzeit, riesige Schadenssummen zu regulieren. So auch für die Ergo-Versicherung, die trotz der hohen Versicherungsleistungen 200.000 Euro für die Flutopfer-Hilfe gespendet hat. Heller: „Zeichen großer Wertschätzung“ weiterlesen

Wiederaufbauhilfe: Beratungen für Flutopfer im Kaller Rathaus angelaufen

Anträge auf finanzielle Unterstützung können bis zum 30. Juni 2023 eingereicht werden – Bürgermeister Hermann-Josef Esser appelliert an Mitbürger, noch vor dem Winter ungenutzten Wohnraum für Menschen, die derzeit in Notunterkünften leben, zur Verfügung zu stellen

In einer mehrstündigen Sondersitzung hatte Bürgermeister Hermann-Josef Esser kürzlich über den Sachstand nach der Hochwasser-Katastrophe berichtet. Jetzt können Betroffene Wiederaufbauhilfe beantragen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur
In einer mehrstündigen Sondersitzung hatte Bürgermeister Hermann-Josef Esser kürzlich über den Sachstand nach der Hochwasser-Katastrophe berichtet. Jetzt können Betroffene Wiederaufbauhilfe beantragen. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur

Kall – Alle Kaller Bürger, deren Häuser vom Hochwasser beschädigt oder zerstört wurden, können jetzt Anträge auf Wiederaufbauhilfe stellen. Das trifft auch für Unternehmen der Wohnungswirtschaft, für Unternehmen allgemein, für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft sowie für Vereine zu. „Die finanziellen Mittel des Bundes und des Landes NRW stehen bereit. Alle Betroffenen haben ab sofort die Möglichkeit, bis zum 30. Juni 2023 finanzielle Unterstützung zu beantragen“, informiert Hermann-Josef Esser, der Bürgermeister der Gemeinde Kall. Wiederaufbauhilfe: Beratungen für Flutopfer im Kaller Rathaus angelaufen weiterlesen

Gemeinde Kall erfragt die aktuelle Situation bei den Flutgeschädigten

Mit einer umfassenden Bestandsaufnahme per Fragebogen, bei der alle von der Flutkatastrophe Betroffenen um Mithilfe gebeten werden, soll der noch anstehende Hilfebedarf in der Kommune abgeschätzt werden

In einer Sondersitzung hatte Bürgermeister Hermann-Josef Esser über den Sachstand der Hochwasser-Katastrophenfolgen berichtet. Jetzt soll ein Fragebogen weitere Informationen liefern. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
In einer Sondersitzung hatte Bürgermeister Hermann-Josef Esser über den Sachstand der Hochwasser-Katastrophenfolgen berichtet. Jetzt soll ein Fragebogen weitere Informationen liefern. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Die Gemeinde Kall leidet noch immer stark unter den Folgen der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli. Nicht nur große Teile der Infrastruktur, auch zahlreiche Häuser wurden zerstört. Aber wie sieht es heute, fast zwei Monate später, bei den von der Flut Betroffenen aus? Diese Frage möchte Bürgermeister Hermann-Josef Esser jetzt so detailliert wie möglich beantwortet haben. Aus diesem Grund wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dem die aktuelle Situation bewertet und eingeschätzt werden kann. Gemeinde Kall erfragt die aktuelle Situation bei den Flutgeschädigten weiterlesen

Veedels-Lied der „Feuerwehr Kall und Freunde“

Die Bläck-Fööss gaben grünes Licht für den guten Zweck – Großer Chor der Kaller Feuerlöscher im Netz – Unterstützung von Musical-Sängerin Juliane Bischoff und Uwe Reetz – Von Reiner Züll

Die Löschgruppe Wahlen bei den Aufnahmen zum Veedels-Lied. Ortsvorsteher Roman Hövel (4.v.r.) und sein Krekeler Kollege Hans -Dieter Schäfer (links) machten mit. Foto: Reiner Züll
Die Löschgruppe Wahlen bei den Aufnahmen zum Veedels-Lied. Ortsvorsteher Roman Hövel (4.v.r.) und sein Krekeler Kollege Hans -Dieter Schäfer (links) machten mit. Foto: Reiner Züll

Kall – „Das Video soll den von der Flut betroffenen Menschen in der Gemeinde Trost und Zuversicht vermitteln. Es solle aber auch Menschen motivieren, die unermüdlichen Helfer durch Geldspenden zu unterstützen”, so Bernd Züll, Regierungsoberamtsrat und gebürtiger Kaller. Die Rede ist von dem Musik-Video „In unserem Veedel – Feuerwehr Kall und Freunde 2021“ das unter dem Link https://youtu.be/NiYQIMbiEe8 auf dem Portal YouTube abrufbar ist. Bernd Züll und dessen Freund Tom Bork, ein aus Berlin stammender und in Bad Godesberg wohnender Koch, haben das Video nach der Flutkatastrophe, die auch in der Gemeinde Kall mehrere Todesopfer und Verletzte forderte und Schäden in Millionenhöhen verursachte, als Dank an alle Helfer produziert. Veedels-Lied der „Feuerwehr Kall und Freunde“ weiterlesen

Konzert-Marathon für Flutopfer

Von Reiner Züll Musikvereine aus Kall, Urft, Sötenich und Scheven spielten in fünf Orten der Gemeinde Kall auf und sammelten Spenden – Am Ende kamen 7217 Euro zusammen, die jetzt im Rathaus übergeben wurden

Einen Konzert-Marathon absolvierten die  Musikvereine aus Kall, Sötenich, Urft und Scheven zugunsten der Hilfe für Flutopfer. Beginn der Konzertreihe war auf dem Gelände des Wohnmobilparks in Urft. Foto: Reiner Züll
Einen Konzert-Marathon absolvierten die Musikvereine aus Kall, Sötenich, Urft und Scheven zugunsten der Hilfe für Flutopfer. Beginn der Konzertreihe war auf dem Gelände des Wohnmobilparks in Urft. Foto: Reiner Züll

Kall – Wenn auf jemanden das Sprichwort „Jeder bekommt das Wetter, das er verdient hat“ zutrifft, dann ganz bestimmt auf die vielen Musiker,  die am vierten August-Sonntag einen Konzert-Marathon im Kaller Gemeindegebiet absolvierten, um Geld für die Opfer der schlimmen Flutkatastrophe in der Nacht zum 15. Juli zu sammeln. An der fast fünfstündigen Benefiz-Tour durch die Gemeinde beteiligten sich Akteure der Kaller Musikkapelle, der Musikvereine Urft und Sötenich sowie der Bläserchor „Haste Töne“ aus Scheven.  Konzert-Marathon für Flutopfer weiterlesen

„Die Welle der Hilfsbereitschaft, die der Flut folgte, ist gewaltig“

Drei Stunden lang berichtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser dem Rat der Gemeinde Kall über die Folgen der verheerenden Flutnacht, aber auch über Dankbarkeit für Helfer und Einsatzkräfte und Chancen beim Wiederaufbau

Über 100 Folien hatte das Team der Gemeinde Kall zum Sachstand der Katastrophenfolgen erstellt. Bürgermeister Hermann-Josef Esser betonte, dass die Informationen dennoch nicht vollständig seien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Über 100 Folien hatte das Team der Gemeinde Kall zum Sachstand der Katastrophenfolgen erstellt. Bürgermeister Hermann-Josef Esser betonte, dass die Informationen dennoch nicht vollständig seien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Trotz des bedrückenden Themas souverän, aber hier und da sichtlich betroffen berichtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser dem Rat der Gemeinde Kall über die Folgen der verheerenden Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli – und zwar drei Stunden lang. „Dabei sind die Berichte nicht einmal vollständig“, betonte Esser in der Sondersitzung am vergangenen Donnerstag, obwohl sein über 100 Folien einer Präsentation vorbereitet hatte. Auch der Ort der Sitzung war der Hochwasserkatastrophe geschuldet: Da die Bürgerhalle nicht benutzbar ist, versammelte sich der Rat in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs Steinfeld. „Die Welle der Hilfsbereitschaft, die der Flut folgte, ist gewaltig“ weiterlesen

Menschen aus Anröchte spenden 80.600 Euro für Kaller Flutopfer

Ehemaliger Beigeordneter der Gemeinde Kall, Alfred Schmidt, heute Bürgermeister der Gemeinde im Kreis Soest, hat sein einstiges Wirkungsfeld nicht vergessen

Bürgermeister Alfred Schmidt, hier mit dem Gospelchor "Spirit of Music" sorgte mit dafür, dass über 80.000 Euro an Spendengelder an die Gemeinde Kall gingen. Bild: Spirit of Music
Bürgermeister Alfred Schmidt, hier mit dem Gospelchor „Spirit of Music“, sorgte mit dafür, dass über 80.000 Euro an Spendengeldern an die Gemeinde Kall gingen. Bild: Spirit of Music

Kall/Anröchte – Als man in der gut 250 Kilometer von Kall entfernten Gemeinde Anröchte von der Flutkatstrophe in der Nordeifel und an der Ahr hörte, wollten viele Menschen sofort helfen. Sämtliche Anröchter Vereine veranstalteten daraufhin eine Benefizveranstaltung auf dem Bürgerhausvorplatz. Bei Live-Musik unter anderem mit dem Gospelchor „Spirit of Music“ versammelten sich dort Hunderte von Bürgern und spendeten für die Flutopfer. Dabei kamen am Ende 80.600 Euro zusammen. Eine Riesensumme, vor allem, wenn man bedenkt, dass in der Gemeinde Anröchte mit rund 10.500 Menschen noch etwas weniger Menschen als in Kall leben. Menschen aus Anröchte spenden 80.600 Euro für Kaller Flutopfer weiterlesen

Nachfrage an Sachspenden lässt deutlich nach

Neuer Ablauf für Ausgabe: In Kall soll „Kaller wirkstatt“ die Verteilung der Güter übernehmen – Gespräche mit „Tafel“ als weitere Ausgabemöglichkeit laufen

Wochenlang hatte Bauhofleiter André Kaudel (2.v.l.) mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Eingang und die Ausgabe der Hilfsgüter koordiniert. Jetzt wird die „wirkstatt“ die Ausgabe übernehmen. Foto: Reiner Züll
Wochenlang hatte Bauhofleiter André Kaudel (2.v.l.) mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Eingang und die Ausgabe der Hilfsgüter koordiniert. Jetzt wird die „wirkstatt“ die Ausgabe übernehmen. Foto: Reiner Züll

Kall – Schon seit einiger Zeit melden Hilfsorganisatoren, dass genügend Sachspenden vorhanden seien und nun eher Geldspenden benötigt werden, um die Folgen der Flutkatastrophe abzumildern. Nun lässt die Nachfrage nach Sachspenden spürbar nach. In Kall werden zudem die Lagerhallen für die bisherige Ausgabe bei Möbel Brucker und dem Bauhof Kall wieder dringend für ihre ursprünglichen Zwecke benötigt, so dass die Gemeindeverwaltung neue Lösungen gefunden hat. Ab dem 4. September übernimmt die „Kaller wirkstatt“ die Ausgabe. Mit der Kaller „Tafel“ laufen zudem Gespräche über eine weitere Ausgabemöglichkeit. Die Ausgabestellen werden kontinuierlich mit Material aus einem Zwischenlager der Gemeinde versorgt, das sich selbst nicht zur direkten Ausgabe eignet. Nachfrage an Sachspenden lässt deutlich nach weiterlesen

Dringend Blutspender gesucht

Nordeifelwerkstätten stellen dem DRK ihre Räumlichkeiten in Kall zur Verfügung – „Dringender Bedarf an Blut, auch weil viele Termine durch die Flutkatastrophe ausgefallen sind“

Um die Blutspende im von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Kall zu ermöglichen, stellen die Nordeifelwerkstätten ihre Räumlichkeiten am Siemensring zur Verfügung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Um die Blutspende im von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Kall zu ermöglichen, stellen die Nordeifelwerkstätten ihre Räumlichkeiten am Siemensring zur Verfügung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Die Folgen der Hochwasserkatastrophe in der Eifel sind vielfältig. Darunter fällt auch der Bedarf an Blutkonserven, wie Thomas Heinen vom DRK Euskirchen berichtet: „Viele Lokalitäten, an denen Blutspende-Termine stattfanden, sind zerstört. Dadurch sind einige Termine ausgefallen.“ In Kall sind deshalb die Nordeifelwerkstätten (NEW), der Dienstleister für Menschen mit Behinderung mit mehreren Standorten im Kreis Euskirchen, eingesprungen. Für die Blutspende am Sonntag, 29. August, von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr stellen die NEW ihre Werkshalle am Siemensring 36 in Kall zur Verfügung. Dringend Blutspender gesucht weiterlesen

Bibliothek Kall muss noch geschlossen bleiben

Auch die Rückgabe entliehener Medien ist nicht möglich, Säumnisgebühren fallen nicht an

Aufgrund erheblicher Hochwasserschäden am Haus der Begegnung ist die Kaller Gemeindebibliothek derzeit geschlossen. Foto: Gemeinde Kall/Alice Gempfer
Aufgrund erheblicher Hochwasserschäden am Haus der Begegnung ist die Kaller Gemeindebibliothek derzeit geschlossen. Foto: Gemeinde Kall/Alice Gempfer

Kall – Durch die Flutkatastrophe sind in Kall zahlreiche Gebäude nicht oder nur eingeschränkt benutzbar. Darunter fallen auch das Rathaus und das Haus der Begegnung (HDB) samt Gemeindebibliothek.  Die Bibliothek muss daher bis auf weiteres geschlossen bleiben. Auch Telefon und Internet im HDB stehen momentan nicht zur Verfügung. Bibliothek Kall muss noch geschlossen bleiben weiterlesen

Hilfsbereitschaft für Flutgeschädigte ungebrochen

In den Spendenlagerndes Bauhofes Gemeinde Kall und bei Möbel Brucker kommen Lieferungen aus ganz Deutschland an – Bauhofleiter André Kaudel: „Wir sind jedem Helfer dankbar“ – Eine Familie aus Vechta, deren Haus vor Jahren abgebrannt war, ging im Baumarkt aus eigener Tasche auf große Einkaufstour für die Kaller Flutopfer 

Bauhofleiter André Kaudel (2.v.l.) koordiniert mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Eingang und die Ausgabe der Hilfsgüter. Foto: Reiner Züll
Bauhofleiter André Kaudel (2.v.l.) koordiniert mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Eingang und die Ausgabe der Hilfsgüter. Foto: Reiner Züll

Kall – Sie hatten die vierstündige 340 Kilometer weite Reise von Vechta nach Kall gern in Kauf genommen, nur um den Opfern der schweren Flut am 14. Juli zu helfen: Der Transporter, mit dem Jürgen Dirkes und dessen Sohn Florian am 2. August den Bauhof der Gemeinde ansteuerten war voll beladen mit Hilfsgütern, die die Familie aus dem hohen Norden aus eigener Tasche bezahlt hatten. Hilfsbereitschaft für Flutgeschädigte ungebrochen weiterlesen