Schlagwort-Archive: Kloster Mariawald

KEV baut Freileitungen im Nationalpark Eifel zurück

Stromleitung von Heimbach zum Kloster Mariawald wird derzeit abgebaut – In den nächsten 15 Jahren sollen sämtliche Nieder- und Mittelspannungsleitungen in die Nationalparkwege verlegt werden

KEV-Projektleiter Georg Gnädig zeigte die Freileitung, die am Kreuzweg entlang zum Kloster Heimbach führt. Sie wird im Herbst komplett demontiert. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
KEV-Projektleiter Georg Gnädig zeigte die Freileitung, die am Kreuzweg entlang zum Kloster Heimbach führt. Sie wird im Herbst komplett demontiert. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Gemünd – In Zukunft sollen alle Stromleitungen im Nationalpark Eifel unter die Erde verlegt werden. Dies hat neben optischen und naturschutzfachlichen Gründen für das Großschutzgebiet auch eine Kostensenkung zur Folge. Bei den regelmäßigen Kontrollen der Stromleitungen im Versorgungsgebiet stellten die Mitarbeiter der Kreis-Energie-Versorgung Schleiden (KEV) fest, dass einige der Freileitungen, die heute noch durch den Nationalpark Eifel führen, in den kommenden Jahren saniert werden müssten. Die erste Teilstrecke zwischen Heimbach und Kloster Mariawald wurde bereits beseitigt. KEV baut Freileitungen im Nationalpark Eifel zurück weiterlesen

Seit einem halben Jahrtausend Ort des Gebets

Trappisten-Klosterkirche Mariawald wurde im Jahre 1511 geweiht – Am Wochenende wird das Jubiläum gefeiert – Mönche wurden drei Mal vertrieben

Das Kloster Mariawald inmitten des Kermeter ist seit über 500 Jahren ein Ort des Gebets und der Stille. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Das Kloster Mariawald inmitten des Kermeter ist seit über 500 Jahren ein Ort des Gebets und der Stille. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Heimbach-Mariawald – Die Wurzeln des Klosters Mariawald reichen noch viel weiter als bis in das Jahr 1511 zurück. Im Jahr 1470 erwarb der Heimbacher Strohdachdecker Henrich Fluitter in Köln ein Gnadenbild, das er an der Wegkreuzung am Bersched auf dem Kermeter in einer Hütte zur Verehrung aufstellte. Er selbst errichtete sich eine Einsiedelei, in der er bis zu seinem Tod lebte und das Gnadenbild und die stetig zunehmende Zahl von Pilgern betreute. Seit einem halben Jahrtausend Ort des Gebets weiterlesen