Hilfe für Helfende aus dem Nachbarkreis

Der Bürgermeister der Stadt Bedburg, Sascha Solbach, brachte der Hilfsgruppe Eifel die Spende – Bei Versteigerung einen Erlös von 12.000 Euro erzielt – Unterstützung für drei Organisationen im Kreis

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel (links) bedankte sich bei Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach (Mitte) mit einer Urkunde. Rechts SPD-Kreisvorsitzender Thilo Waasem, der die drei Eifeler Hilfsorganisationen als Spendenempfänger vorgeschlagen hatte. Foto: Reiner Züll
Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel (links) bedankte sich bei Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach (Mitte) mit einer Urkunde. Rechts SPD-Kreisvorsitzender Thilo Waasem, der die drei Eifeler Hilfsorganisationen als Spendenempfänger vorgeschlagen hatte. Foto: Reiner Züll

Kall/Bedburg – Der Bürgermeister der Stadt Bedburg, Sascha Solbach, war ganz schön erstaunt, als der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, Willi Greuel, ihm über die Arbeit der Hilfsgruppe berichtete. Solbach erfuhr, dass der Kaller Verein in diesem Jahr 30 Jahre alt wird und in dieser Zeit über acht Millionen Euro Spendengelder von der Eifeler Bevölkerung bekommen hat. Eine Zahl beeindruckte den Bürgermeister aus dem benachbarten Rhein-Erft-Kreis ganz besonders. Über 550.000 Euro, so erfuhr er von Willi Greuel, habe die Hilfsgruppe nach dem verheerenden Hochwasser im Juli letzten Jahres an Flutopfer in der Region gezahlt.
Obwohl man sich derzeit auf die Unterstützung von Flüchtlingen, die aus der Ukraine in den Kreis Euskirchen gekommen sind, konzentriere, bekomme die Hilfsgruppe, so Willi Greuel, noch immer zweckgebundene Spenden für Flutopfer. Diese würden auch an diese weitergegeben, denn noch immer sei die Unterstützung von Familien, die bei dem Hochwasser ihr Hab und Gut verloren haben, vonnöten.
Auch Bürgermeister Sascha Solbach, hatte eine solche für Flutopfer zweckgebundene Spende mitgebracht. Wie er berichtete, sei die Stadt Bedburg bei der Hochwasser-Katastrophe relativ glimpflich davon gekommen. Doch die Not der Menschen in anderen Regionen habe in der Stadt eine große Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Tonnenweise seien Kleiderspenden eingegangen, von denen viele übrig geblieben seien. Diese seien später in einer großen Halle sortiert und in einer Spenden-Aktion versteigert worden,  mit dem Ziel, die Flutopferhilfe im Kreis Euskirchen finanziell zu unterstützen. Über 12.000 Euro seien zusammen gekommen, so Sascha Solbach. Die seien mit einem Betrag von jeweils 4062,63 Euro auf drei Organisationen Stark für Kinder, Eifel für Eifel und die Hilfsgruppe Eifel aufgeteilt worden.
Von seinem Parteifreund Thilo Waasem, dem Vorsitzenden der SPD im Kreis Euskirchen, hatte Solbach von der großen Not im Kreis Euskirchen und der Hochwasser-Hilfe des Kaller Vereins erfahren. Bei der Spendenüberrgabe sprach Thilo Waasem von einer beispielhaften Hilfsbereitschaft, die die Flutopfer von  der Eifeler Bevölkerung erfahren habe. Vor allem Jugendliche hätten sich durch ein großes Engagement ausgeichnet.
Das bestätigte auch Hilfsgruppen-Chef Will Greuel. Jugendliche hätten sich einfach aufgemacht, allerorts ihre Hilfe angeboten und kräftig mit angepackt. Auch viele Spenden seien von Jugendorganisationen eingegangen.
Mit einer Dankesurkunde revanchierte sich Willi Greuel bei Bürgermeister Sascha Solbach. Der versprach die Hilfsgruppe auch in Zukunft in ihrer Arbeit zu unterstützen.  (Reiner Züll/epa)

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