Kreissparkasse Euskirchen spendet 15.000 Euro für die Ukrainehilfe

Geld geht an regionale Hilfsdienste im Kreis Euskirchen – Geflüchtete aus der Ukraine können kostenloses Konto beantragen – Überweisungskosten in die Ukraine deutlich reduziert

Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Euskirchen, Udo Becker, präsentiert die Ukraine-Sonderseite der KSK, auf der es viel Wissenswertes rund um das Thema Spenden sowie Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine gibt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Euskirchen, Udo Becker, präsentiert die Ukraine-Sonderseite der KSK, auf der es viel Wissenswertes rund um das Thema Spenden sowie Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine gibt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Die Nachrichten vom Kriegsgeschehen in der Ukraine lassen derzeit niemanden kalt. Auch bei der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) ist der Konflikt mitten in Europa Thema. Kurz entschlossen und unbürokratisch stellt der KSK-Vorstand daher jetzt 15.000 Euro zur Verfügung, um ein solidarisches Zeichen für die in Not geratenen Menschen aus der Ukraine zu setzen. Das Geld geht an regionale Hilfsdienste im Kreis Euskirchen.
Des Weiteren bietet die KSK jedem Kriegs-Flüchtling aus der Ukraine die Möglichkeit, ein kostenfreies Girokonto einzurichten – die Kostenbefreiung ist auf ein Jahr begrenzt. „Wir werden darüber hinaus die Überweisungskosten für Finanztransaktionen in die Ukraine auf eine Pauschale von fünf Euro ermäßigen“, berichtete KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker: „Wir glauben, dass dies für viele Geflüchtete eine große Hilfe darstellt, da normalerweise bei Überweisungen in Nicht-EU-Länder wie die Ukraine deutlich höhere Kosten anfallen.“ Die Pauschale gelte auch für alle anderen KSK-Kunden, die Geld in die Ukraine überweisen möchten.
Weiterhin hat die KSK eine Sonderseite erstellt. Dort findet man wichtige Informationen und Dokumente auf Deutsch, Englisch und Ukrainisch. „Hier wird beispielsweise dreisprachig erklärt, was ein Girokonto ist oder wie Online-Banking mit der Sparkassen-App funktioniert“, teilte KSK-Pressesprecher Marius Linden mit. Des Weiteren finde man dort Infos über regionale Spendenkonten und Links auf Fragen, was es beispielsweise mit dem DZI-Spendensiegel auf sich hat, wie man grundsätzlich eine seriöse Spendenorganisation erkennt, und was man tun und beachten sollte, wenn man selbst Spenden für die Ukraine sammeln möchte.
Die Infoseite der Sparkasse findet man unter: www.ksk-eu.de/Ukraine

Eifeler Presse Agentur/epa

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