Vom neuen Eschweiler Wohngebiet geht der Blick bis zum Kölner Dom

„F&S concept“ realisiert für 120 potenzielle Neubürger Wohnraum in naturnaher Lage – Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian nannte Zusammenarbeit mit Euskirchener Projektentwickler „gelebte Praxis“

Mit einem Spatenstich eröffneten Hildegard Schwarz (v.l.) (Vertriebslei-terin F&S), Jan Radermacher (F&S-Prokurist), Sabine Preiser-Marian (Bürgermeisterin Stadt Bad Münstereifel), Thorsten Volkmann (F&S-Prokurist), Carmen Haltenhof (Stadtplanerin Bad Münstereifel), Ralf Wassong (Technischer Betriebsleiter Bad Münstereifel) und Wilfried Schumacher (gewählter Stadtverordneter Eschweiler) das neue Bau-gebiet „An der Wachhecke“. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit einem Spatenstich eröffneten Hildegard Schwarz (v.l.) (Vertriebslei-terin F&S), Jan Radermacher (F&S-Prokurist), Sabine Preiser-Marian (Bürgermeisterin Stadt Bad Münstereifel), Thorsten Volkmann (F&S-Prokurist), Carmen Haltenhof (Stadtplanerin Bad Münstereifel), Ralf Wassong (Technischer Betriebsleiter Bad Münstereifel) und Wilfried Schumacher (gewählter Stadtverordneter Eschweiler) das neue Bau-gebiet „An der Wachhecke“. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel-Eschweiler – Zweifellos dürfte das neue Wohngebiet „An der Wachhecke“ in Eschweiler eines der schönsten im Kreis Euskirchen werden. Das liegt vor allem an der Lage. Da ist zum einen das nahe Naturschutzgebiet „Eschweiler Tal“, weithin bekannt für seine wertvollen und ausgesprochen orchideenreichen Trespen-Halbtrockenrasen sowie den Waldflächen und Steinbrüchen. Zum anderen die Tatsache, dass man in einer Höhe von fast 400 Metern ü. NN einen herrlichen und garantiert nicht hochwassergefährdeten Blick bis in die Kölner Bucht genießen und an klaren Tagen sogar den Kölner Dom erkennen kann.

Geplant wurde das Neubaugebiet von der Projektentwicklungsgesellschaft „F&S concept“ aus Euskirchen. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian nannte die Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler „gelebte Praxis“. Die Stadt Bad Münstereifel und „F&S“ bildeten seit Jahren ein festes und bewährtes Team. „Wir tauschen regelmäßig Ratschläge, Tipps und Anregungen aus“, freute sie sich.

Die gut 120 zu erwartenden Neubürger brächten selbstverständlich auch Veränderungen für die Ortschaft Eschweiler mit sich. So diskutiere man derzeit im Rat und den Ausschüssen über zusätzliche Bushaltestellen oder über den Neubedarf an Kindergartenplätzen. Hier sei man in einem intensiven Austausch mit dem für Eschweiler gewählten Stadtverordneten Wilfried Schumacher, dem es ein besonderes Anliegen sei, die Integration der Neubürger zu gewährleisten. In Planung befinde sich das neue Wohngebiet seit den 1990er Jahren. „Im Flutjahr haben wir den Satzungsbeschluss gefasst, und ich freue mich, dass wir heute den ersten Spatenstich durchführen können“, so die Bürgermeisterin.

Thorsten Volkmann, Prokurist bei „F&S concept“, verzichtete beim Spatenstich angesichts der blühenden Landschaften und der schönen Aussicht darauf, die aktuell eher angespannte Situation für die Bauherren zu schildern: steigende Bauzinsen, hohe Baukosten und Inflation versuche man bei „F&S concept“ seit Jahren dadurch zu begegnen, dass man gemeinsam mit den Kommunen Bauland zu erschwinglichen Preisen schaffe. Das Wohngebiet „An der Wachhecke“ zeichne sich besonders dadurch aus, dass man zukünftig nicht nur inmitten der Natur lebe, sondern auch über eine hervorragende Infrastruktur verfüge. Denn bis zum Kernort Bad Münstereifel benötige man gerade einmal zehn Minuten.

F&S-Prokurist Jan Radermacher nannte einige Eckdaten des neuen Wohngebiets: Auf rund 17.700 Quadratmetern Nettobauland entstünden 35 Baugrundstücke, auf die man wahlweise Einfamilienhäuser oder Doppelhaushälften setzen könne. „Schon vor der Flutkatastrophe war für uns als nachhaltig orientiertes Unternehmen die Entwässerung eines der Schlüsselthemen bei der Projektplanung“, so Radermacher. Dabei setze man vor allem auf ortsnahe Versickerung, um zum einen die öffentliche Kanalisation nicht weiter zu belasten, zum anderen aber auch kein wertvolles Regenwasser in die Flüsse zu leiten.

„Für dieses Wohngebiet ist daher ein 800 Quadratmeter großes Versickerungsbecken geplant, das 1,2 Millionen Liter Regenwasser aufnehmen kann“, so Radermacher. Darüber hinaus setze man auf eine Durchgrünung des Wohngebiets mit 45 heimischen Laubbäumen sowie einer Ortsrandeingrünung mit regionaltypischen Heckenstrukturen.

Bei der Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Münstereifel lobte Radermacher vor allem die Verlässlichkeit und hohe Kompetenz der Stadtplanung, hier vor allem in der Person von Stadtplanerin Carmen Haltenhof und dem Technischen Betriebsleiter Ralf Wassong.

Mit der Erschließung des neuen Wohngebiets soll voraussichtlich noch in diesem Sommer begonnen werden.

Eifeler Presse Agentur/epa

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