Schlagwort-Archive: Iversheim

Susannenkreuz in Iversheim eingeweiht

Bildstöcke sind „himmlische Netzwerke“ – Renovierungsarbeiten mit dem „Heimat-Scheck“ bezahlt

Mitglieder des Dorfverschönerungsvereins Iversheim und Bürgermeister Sabine Preiser-Marian (Mitte) bei der Einweihung des Susannenkreuzes. Bild: Marita Hochgürtel
Mitglieder des Dorfverschönerungsvereins Iversheim und Bürgermeister Sabine Preiser-Marian (Mitte) bei der Einweihung des Susannenkreuzes. Bild: Marita Hochgürtel

Bad Münsteriefel-Iversheim – Der Dorfverschönerungsverein Iversheim hat sich dafür eingesetzt, dass das Susannenkreuz in Iversheim im neuen Licht erstrahlt. Neben dem Bildstock der Hl. Susanne lädt eine Bank zur Rast ein. Auf einer auf einem Findling angebrachten Tafel ist folgender Text zu lesen: „Die Heilige Susanne von Rom lebte zur Zeit des Röm. Kaisers Diokletian und starb 304 als Märtyrerin. Die Heilige feiert am 11. August ihren Namenstag. Sie hilft gegen Starkregen, Unglück und Verleumdung.“ Susannenkreuz in Iversheim eingeweiht weiterlesen

Matterhorn: Gipfelsturm nach Herzinfarkt

Nach einem Herzinfarkt verwirklichte er seinen großen Traum: Im Sommer 2018 bestieg Volker Nietmann das Matterhorn (hier beim Akklimatisieren am „Breithorn“). Foto: privat
Nach einem Herzinfarkt verwirklichte er seinen großen Traum: Im Sommer 2018 bestieg Volker Nietmann das Matterhorn (hier beim Akklimatisieren am „Breithorn“). Foto: privat

„Von der Nulllinie auf 4478 Meter“: Unter diesem Titel präsentiert der Iversheimer Volker Nietmann einen Film über seine Tour auf den Gipfel des Matterhorns

Bad Münstereifel-Iversheim – Dass Volker Nietmann jemals auf dem Gipfel des Matterhorns stehen würde, war noch vor einigen Jahren nahezu ausgeschlossen. Nach einem Herzinfarkt im Alter von nur 37 Jahren hatte der Iversheimer zunächst allen Lebensmut verloren. „Irgendwann habe ich mir gesagt, dass ich jetzt nicht für den Rest meines Lebens Trübsal blasen kann. Ich wollte mir beweisen, dass man trotz eines Handicaps hohe Ziele erreichen kann.“  Sein Ziel war genau 4.478 Meter hoch und gilt als der schönste Berg Europas: das Matterhorn. Unter ärztlicher Kontrolle bereitete sich der „Flachlandtiroler“ ohne jegliche Bergerfahrung in den kommenden Jahren akribisch auf die Expedition vor, bis er 2018 schließlich auf dem Gipfel stand. „Ich war so platt wie noch nie“, sagte er nach dem Happy End. „Aber ich war auch der glücklichste Mensch überhaupt.“ Matterhorn: Gipfelsturm nach Herzinfarkt weiterlesen