Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen bei der Kontaktpersonennachverfolgung

Verstärkung für das Gesundheitsamt Kreis Euskirchen

Nach der Begrüßung durch Markus Ramers (l.), Landrat Kreis Euskirchen, machten sich die Soldaten und Soldatinnen an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich an die Arbeit. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen
Nach der Begrüßung durch Markus Ramers (l.), Landrat Kreis Euskirchen, machten sich die Soldaten und Soldatinnen an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich an die Arbeit. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen setzt auf praktikable und effektive Lösungen in der Coronakrise: „Ich freue mich sehr, dass die Bundeswehr uns ab heute bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt unterstützt“, sagte Landrat Markus Ramers, als er am heutigen Montag zehn Soldatinnen und Soldaten im Kreishaus begrüßte. „Wir leben gerade in einer schwierigen und herausfordernden Zeit – da ist jede helfende Hand willkommen.“

Die Bundeswehrsoldaten sind aus Holzminden angereist, wo sie mit ihrem Panzerpionierbataillon stationiert sind. Einige von ihnen waren schon in anderen Gesundheitsämtern im Einsatz. Fünf Soldaten werden ab sofort im Euskirchener Kreishaus arbeiten, fünf sind aus Platzgründen in die Eifelhöhenklinik nach Marmagen abkommandiert worden.  „Aktuell haben wir rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kontaktpersonenmanagement im Einsatz“, sagt Christian Ramolla, der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, „dank der Verstärkung durch die Bundeswehr können wir jetzt noch schneller reagieren.“  Die Hauptaufgabe der Soldaten wird es sein, Kontaktpersonen von coronapositiv getesteten Menschen anzurufen und sie über das richtige Verhalten zu informieren.

Oberstleutnant Christian Bruske, stellvertretender Leiter des Kreisverbindungskommandos, dankte seinerseits für den freundlichen Empfang im Kreishaus: „Die Kameradinnen und Kameraden sind motiviert und mit Vorfreude nach Euskirchen gekommen. Die Bundeswehr hilft gerne!“ (epa)

 

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