Schlagwort-Archive: Corona

Nur noch 37 nachgewiesene Infektionen im Kreis Euskirchen

18 von 39 coronafrei getestete Personen aus Sankt Augustin erwiesen sich bei Ankunft in der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in Schleiden als infiziert – Statistik wird erst morgen geändert

Hinweise auf eine durch die COVID- 19-Pandemie erhöhte Sterblichkeit in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Statistischem Landesamt nicht. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Wie das Gesundheitsamt bekannt gibt, gelten derzeit noch 37 Menschen im gesamten Kreis Euskirchen als infiziert.  Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Die Corona-Infektionszahlen im Kreis Euskirchen fallen weiter. Derzeit gibt es laut Auskunft des Gesundheitsamts nur noch 37 Menschen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen werden könne. Insgesamt liege die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie bei 438. Davon seien bereits 381 Personen wieder genesen, 22 seien ursächlich am Coronavirus verstorben und bei 55 bestehe noch Verdacht auf eine Erkrankung an Covid-19. Die Ursache dafür, dass die Statistik morgen für die Stadt Schleiden, die zurzeit nur eine infizierte Person verzeichnet, etwas anders aussehen könnte, liegt an der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in Schleiden. Nur noch 37 nachgewiesene Infektionen im Kreis Euskirchen weiterlesen

Umsätze im NRW-Gastgewerbe brachen im März um 45 Prozent ein

Ab März blieben auch immer mehr Betten im Gastgewerbe leer. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen/NRW – Die massiven Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie waren im März 2020 mit ausschlaggebend für den Umsatzeinbruch und den Beschäftigtenrückgang im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe. Die Umsätze waren im März 2020 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 45 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 43,5 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 7,6 Prozent niedriger als im März 2019. Umsätze im NRW-Gastgewerbe brachen im März um 45 Prozent ein weiterlesen

Euskirchener Karnevalisten verschieben bevorstehende Session um ein Jahr

Nach aktuellem Stand der Dinge soll es keine Sessionseröffnung auf dem Alten Markt, keine Proklamationssitzung, keine Damensitzung, keine Weibertag-Veranstaltung, kein Rosenmontagszug und keine After-Zoch-Party in der bisherigen Form geben – Doch es wird laut FEuKa an Alternativkonzepten gearbeitet

Prinz Winfried II., Küfer Benedikt I. und zahlreiche Abgesandte der Euskirchener Karnevalsvereine besuchten die Kreissparkasse Euskirchen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch Prinzenempfänge, wie hier bei der KSK Euskirchen, wird es aller Voraussicht nach in der nächsten Session in Euskirchen nicht geben.  Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – In den letzten Wochen hat der „Festausschuss Euskirchener Karneval“ (FEuKa) mehrere Gespräche mit den Vertretern der vaterstädtischen Vereine, mit Veranstaltern, Vermietern, Künstleragenturen und internen Gremien geführt. Ebenso wie der Bund Deutscher Karneval (BDK) erwarten die Euskirchener Karnevalisten eine erste Tendenz von Seiten der Politik nicht vor Juli oder gar August. „Aber für die nächste Session müssen nicht nur die Säle und Musiker rechtzeitig gebucht werden, sondern die künftigen Tollitäten müssen eingekleidet werden, Orden werden entworfen und produziert, Kamelle und Wurfmaterial bestellt und Fahrzeuge vorbereitet“, heißt es in einer Pressemitteilung des FEuKa. Bei einer kurzfristigen Absage wäre so viel Geld verloren. Und selbst, wenn die Großveranstaltungen, wie die Proklamationssitzung stattfinden dürften, heißt es weiter, so wären nach aktuellem Stand gerade mal rund 140 Gäste im City-Forum erlaubt – anstatt sonst weit über 800 Personen. Abgesehen von der vermutlich eher gedrückten Stimmung, sei so das Programm mit bekannten Künstlern schlichtweg nicht zu finanzieren. Euskirchener Karnevalisten verschieben bevorstehende Session um ein Jahr weiterlesen

Die Schattenseite der Isolation: Depression, Vereinsamung und fortschreitende Demenz

Caritas öffnet teilweise die Tagespflege Dahlem – Nach Rücksprache mit Kreisgesundheitsamt ist der Betrieb in kleinen Gruppen wieder erlaubt

Der Caritasverband für die Region Eifel darf jetzt teilweise die Tagespflege in Dahlem wieder öffnen. Bild: Arndt Krömer
Der Caritasverband für die Region Eifel darf jetzt teilweise die Tagespflege in Dahlem wieder öffnen. Bild: Arndt Krömer

Dahlem – Am 19. März musste der Caritasverband für die Region Eifel die beiden im Südkreis befindlichen Tagespflegen Dahlem und Blankenheim aufgrund der Corona-Pandemie und eines entsprechenden Erlasses des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales schließen. Pflege- und Betreuungsbedürftige, Ehepartner und Familien standen von jetzt auf gleich vor einer enormen Herausforderung, vielfach gerieten sie auch in schwere Überlastungssituationen. „Gerade die dauerhafte häusliche Betreuung von Menschen mit fortgeschrittener Demenz kann ein Familiensystem schnell an ihre Grenzen bringen. Die Einrichtungsleitungen suchten daher nach Möglichkeiten, in diesen Notfallsituationen zu helfen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Caritas. Die Schattenseite der Isolation: Depression, Vereinsamung und fortschreitende Demenz weiterlesen

Corona-Krise: „Man fühlt sich als jemand, der kritisch nachfragt, oft recht einsam“

Die Eifeler Presse Agentur sprach mit dem Chefarzt der Abteilung Rehabilitation am St. Joseph-Krankenhaus in Sankt-Vith, dem Sistiger Karl Vermöhlen, der in Belgien eine Covid-19-Station leitet, über die Folgen der medizinischen Unterversorgung während der Pandemiezeit, über Sinn und Unsinn der Maskenpflicht, über ein widersprüchliches Zahlenwirrwarr, über Grenzschließungen und über die scheinbare Entscheidungssicherheit der Politik

Als Chefarzt der fachübergreifenden Rehabilitation in der Klinik St. Joseph im belgischen St. Vith hat Karl Vermöhlen ab Mitte März die neu geschaffene COVID-Abteilung übernommen. Foto: Schott-Fotografie.de
Als Chefarzt der fachübergreifenden Rehabilitation in der Klinik St. Joseph im belgischen St. Vith hat Karl Vermöhlen ab Mitte März die neu geschaffene COVID-Abteilung übernommen. Foto: Schott-Fotografie.de

Herr Vermöhlen, Sie stammen aus Ramscheid in der Gemeinde Hellenthal und leben seit Ihrer Hochzeit in Sistig. Die meisten Menschen in der Eifel kennen Sie vor allem aufgrund Ihrer politischen Aktivität, könnten Sie unseren Lesern daher kurz etwas zu Ihrer Arbeit als Mediziner sagen? Corona-Krise: „Man fühlt sich als jemand, der kritisch nachfragt, oft recht einsam“ weiterlesen

Landrat Rosenke lobte das Team des Kreis-Gesundheitsamts

Längst laufe es nicht überall so reibungslos wie im Kreis Euskirchen

„Morning Briefing“ mit Mundschutz: Landrat Günter Rosenke dankte dem Team des Gesundheitsamtes für die hervorragende Arbeit im Ausnahmezustand der vergangenen Wochen. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung EU
„Morning Briefing“ mit Mundschutz: Landrat Günter Rosenke dankte dem Team des Gesundheitsamtes für die hervorragende Arbeit im Ausnahmezustand der vergangenen Wochen. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung EU

Euskirchen – Die 400 Gesundheitsämter Deutschlands bilden jenen Wall, der verhindern soll, dass die Infektionswelle die Kliniken und Praxen überrollt. Ihre Mitarbeiter sind dafür verantwortlich, Infizierte schnell zu identifizieren und zu isolieren, deren Kontaktpersonen aufzuspüren und unter häusliche Quarantäne zu stellen. Im Kreis Euskirchen laufen alle Fäden beim Kreis-Gesundheitsamt zusammen, wo Amtsleiter Christian Ramolla mittlerweile ein „Corona-Team“ von über 50 Mitarbeitern führt. Landrat Rosenke lobte das Team des Kreis-Gesundheitsamts weiterlesen

Keine erhöhte Sterblichkeit im März 2020 in Nordrhein-Westfalen

Statistisches Landesamt: Auch für das gesamte erste Quartal 2020 zeigen die vorläufigen Sterbefallzahlen keine Auffälligkeiten im Vergleich zu den Vorjahren – Keine Hinweise auf durch die COVID-19-Pandemie erhöhte Zahlen

Hinweise auf eine durch die Coronavirus-Pandemie erhöhte Sterblichkeit in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Statistischem Landesamt nicht. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Hinweise auf eine durch die Coronavirus-Pandemie erhöhte Sterblichkeit in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Statistischem Landesamt nicht. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Nordrhein-Westfalen/Düsseldorf – Nach vorläufigen Informationen starben im März 2020 in Nordrhein-Westfalen etwa 18 800 Menschen. Damit liegt die Zahl der Gestorbenen voraussichtlich niedriger als im März 2019 (19 100). Hinweise auf eine durch die COVID- 19-Pandemie erhöhte Sterblichkeit sind aus diesen Daten für März 2020 nicht abzulesen, wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt von Nordrhein-Westfalen jetzt in einer Presseinformation mitteilt. Auch für das erste Quartal 2020 zeigen die vorläufigen Sterbefallzahlen keine Auffälligkeiten im Vergleich zu den Vorjahren: Von Januar bis März 2020 starben mit 53 900 rund drei Prozent weniger Menschen als im ersten Vierteljahr 2019 (55 600). Keine erhöhte Sterblichkeit im März 2020 in Nordrhein-Westfalen weiterlesen

„Polizei wird in der Mai-Nacht kontrollieren“

Maifeiern sind verboten, privates Maibaumsetzen nur unter Einhaltung der Corona-Verordnung erlaubt

In diesem Jahr verboten: Gesellige Mainachtzusammenkünfte im öffentlichen Raum. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
In diesem Jahr verboten: Gesellige Mainachtzusammenkünfte im öffentlichen Raum. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen/NRW – Aufgrund der bestehenden Corona-Schutzverordnung mit dem Kontaktverbot sind traditionelle Maifeierlichkeiten in diesem Jahr verboten. Günter Rosenke, Landrat Kreis Euskirchen bedauert: „Die Verordnung lässt uns leider keinen Spielraum, auch traditionelle Feste wie der beliebte Tanz in den Mai müssen abgesagt werden.“ Das Aufstellen von Dorf-Maibäumen, bei dem in der Regel der Junggesellenverein in voller Mannschaftsstärke und mit PS-starker Traktor-Unterstützung anrückt, sei in diesem Jahr ebenfalls nicht erlaubt. „Polizei wird in der Mai-Nacht kontrollieren“ weiterlesen

Corona: Erstmals mehr Genesene im Kreis als positiv Getestete

Bei gleich 39 Menschen in der Zentralen Unterkunftseinrichtung des Landes NRW in Euskirchen wurde jetzt eine Infizierung mit dem Corona-Virus festgestellt. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/

Im Kreis Euskirchen gibt es zurzeit 149 an Covid-19 erkrankte und 155 bereits genesene Menschen. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/

Kreis Euskirchen – Im Kreis Euskirchen gibt es erstmals mehr von Covid-19 genesene Menschen als positiv getestete. Das teilte jetzt das Kreishaus mit. Demnach werden im gesamten Kreis Euskirchen zurzeit 149 positiv Getestete und 155 Genesene gezählt. Nicht alle positiv Getesteten zeigen allerdings Symptome. In Bad Münstereifel, Dahlem, Mechernich, Schleiden, Weilerswist und Zülpich überwiegt die Zahl der Genesenen. In Dahlem gibt es sogar zurzeit keinen festgestellten Infizierten. Seit Ausbruch der Krankheit sind im Kreis Euskirchen zehn überwiegend ältere und vorerkrankte Menschen verstorben, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Insgesamt liegt die Zahl aller bislang Infizierten bei 315.  Bei 120 Menschen besteht darüber hinaus zurzeit ein akukt begründeter Verdacht, dass sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten. (epa)

Vollvisiere aus dem 3D-Drucker

Alexander Kloster, Leiter der Task Force „Schutzausrüstung“ beim Kreis, präsentiert den Prototyp des Visierschutzes. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung
Alexander Kloster, Leiter der Task Force „Schutzausrüstung“ beim Kreis, präsentiert den Prototyp des Visierschutzes. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung

Thomas-Eßer-Berufskolleg produziert Schutzvisiere für den mobilen Corona-Abstrichdienst der Kreisverwaltung

Euskirchen – Das Thema ist in „Corona-Zeiten“ in aller Munde: Schutzausrüstung. Weltweit besteht aktuell ein riesiger Bedarf für Mund-Nasen-Schutz-Masken, Handschuhe, Overalls und vieles mehr. Fehlende medizinische Schutzausrüstung beeinträchtigt insbesondere die Funktionsfähigkeit von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens. Vollvisiere aus dem 3D-Drucker weiterlesen

39 Corona-Infizierte in Zentraler Unterbringungseinrichtung Euskirchen

Von den derzeit 298 geflüchteten Menschen wurden 219 negativ getestet

 Bei gleich 39 Menschen in der Zentralen Unterkunftseinrichtung des Landes NRW in Euskirchen wurde jetzt eine Infizierung mit dem Corona-Virus festgestellt. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/

Bei gleich 39 Menschen in der Zentralen Unterkunftseinrichtung des Landes NRW in Euskirchen wurde jetzt eine Infizierung mit dem Corona-Virus festgestellt. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/

Euskirchen – In der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in Euskirchen, wurden laut Pressemitteilung der Bezirksregierung Köln jetzt 39 Geflüchtete positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Flüchtlingsunterkunft stehe unter Quarantäne. Die Bezirksregierung Köln befinde sich in enger Abstimmung mit dem Kreis Euskirchen und dem zuständigen Gesundheitsamt, um weitere falls nötige Maßnahmen abzusprechen. Von den derzeit 298 geflüchteten Menschen wurden 219 negativ getestet, 39 positiv, weitere Ergebnisse stehen noch aus. 39 Corona-Infizierte in Zentraler Unterbringungseinrichtung Euskirchen weiterlesen

Ehrenamtler fertigten bereits 1.300 Masken

Zentrale Nähaktion für Mund- und Nasenbedeckungen der Caritas der Region Eifel und der Stadt Schleiden

Wollen für mehr Mund- und Nasenbedeckungen sorgen: Christina Bollig (von links), Angela Niessen, Bürgermeister Ingo Pfennings und Nicole Müller. Foto: Stadt Schleiden/Kerstin Wielspütz
Wollen für mehr Mund- und Nasenbedeckungen sorgen: Christina Bollig (von links), Angela Niessen, Bürgermeister Ingo Pfennings und Nicole Müller. Foto: Stadt Schleiden/Kerstin Wielspütz

Schleiden – Rund 1300 Masken haben ehrenamtlichen Kräfte bislang im Stadtgebiet Schleiden produziert: Die Caritas der Region Eifel und die Stadt Schleiden hatten mit anfangs drei fleißigen Näherinnen eine zentrale Nähaktion für Mund- und Nasenbedeckungen ins Leben gerufen. Mittlerweile ist die Gruppe auf knapp 30 Helferinnen und Helfer angewachsen. So konnten bereits dem Krankenhaus Schleiden 100 Masken, der Caritas der Region Eifel 200, dem Seniorenzentrum Carpe Diem 200, dem Deutschen Roten Kreuz 200, dem Seniorenzentrum EvA 200, der Stadtverwaltung Schleiden 220 und an viele Risikopatienten Masken übergeben werden. Ehrenamtler fertigten bereits 1.300 Masken weiterlesen