Seltenstes Salz der Welt noch besser gemacht

Originales Persisches Blausalz steht hoch im Kurs – Entdecker der besonderen Qualität als Lebensmittel hat durch die patentierte Kombination mit Bio-Spirulina ein farbenfrohes, zertifiziertes Produkt „Made in Germany“ geschaffen

Durch eine patentierte Kombination mit blauen biozertifizierten Spirulina-Algen bekommt das Persische Blausalz eine farbenfrohe Variante. Bild: Marcus Hofmann
Durch eine patentierte Kombination mit blauen biozertifizierten Spirulina-Algen bekommt das Persische Blausalz eine farbenfrohe Variante. Bild: Marcus Hofmann

Mechernich-Satzvey – „Persisches Blausalz“ ist eines der seltensten und teuersten Steinsalze der Welt. Es stammt aus der Wüste Lut im Iran, zwischen 250 bis 600 Millionen Jahre vor unserer Zeit entstanden durch extrem hohen Druck, hervorgerufen durch eine tektonische Plattenverschiebung. Dadurch verband sich das Salz mit dem Mineral Sylvin, welches chemisch aus Kaliumchlorid besteht. Durch eine Verschiebung in der Kristallstruktur des Salzes kommt es zum bläulichen Aussehen von einzelnen Adern im Steinsalzvorkommen, 20 bis 80 Zentimeter breit.

Der Abbau ist beschwerlich, der mögliche Ertrag dadurch begrenzt. Denn die Wüste Lut im iranischen Hochland ist einer der heißesten Orte der Erde. Eine wissenschaftliche Expedition konnte dort Temperaturen bis zu 78,2 °C nachweisen. Zudem müssen erst die umliegenden Schichten des Salzstocks abgebaut werden, um an die blauen Bänder zu gelangen: Etwa 10.000 Kilogramm herkömmlichen Steinsalzes müssen bewegt werden, um ein Kilogramm des begehrten Blausalzes zu gewinnen.

Dieses besteht zwar wie jedes Steinsalz überwiegend aus Natriumchlorid, weist aber daneben eine Fülle weiterer Mineralien und Spurenelemente auf, wie Kalium, Magnesium, Zink, Jod, Eisen und Calcium. „Und genau dadurch bietet es physiologisch deutliche Vorteile gegenüber reinem Tafelsalz“, so Ernährungsexperte und Diplom-Sportwissenschaftler Morteza Bayat, Absolvent der deutschen Sporthochschule Köln. Der ehemalige Leistungssportler der iranischen Wasserball-Nationalmannschaft und Wasserball-Torwart der Blau/Weiß Poseidon Köln kann auf chemische Analysen anerkannter Institute und wissenschaftliche Studien zum Thema Blausalz verweisen. Vor allem kann er aber eigene Erfahrungen beisteuern, denn seine Familie hat den direkten Kontakt zu Blausalzmine im Iran. Seit 2003 importiert Morteza Bayat das seltene Blausalz, zuerst nur zu dekorativen Zwecken etwa in einer seiner Blausalz-Grotten und für Salzlampen. Dann entdeckte er durch chemische Analysen den vergleichsweisen hohen Gehalt an wertvollen Spurenelementen und nutzte das Blausalz als Speisesalz.

„Wir können durch die eigene Mine den gesamten Weg des Salzes nachvollziehen, vom Abbau über Transport bis Verarbeitung für Groß- und Einzelhandel hier in Deutschland“, so Bayat. Und noch etwas hat der Absolvent der Deutschen Sporthochschule Köln in diesem Land zu schätzen gelernt, nämlich die Rechtssicherheit und klaren Bestimmungen zu Lebensmitteln: „Unser Blausalz hat eine IFS Food Zertifizierung, ein Haccp Konzept und Bio Siegel, alle Produktionsschritte sind nachvollziehbar und amtlich dokumentiert.“

Dies ist ihm besonders wichtig, denn er will als Ernährungsberater nur höchste Qualität liefern. Bayat empfiehlt nur den Kauf von Persischem Blausalz, bei dem eine chemische Analyse bezüglich der Zulassung als Speisesalz eingesehen werden kann und der Herstellerangaben mit zusätzlicher Betriebserlaubnis mit Betriebsnummern angegeben ist. Leider ginge der optische Effekt des blauen Schimmers beim Zerkleinern der Salzblöcke größtenteils verloren. Deshalb bietet er neben dem puren Persischem Blausalz auch beim Deutschen Patent und Markenamt gemeldete und eingetragene Produkte an, die mit lebensmittelrechtlich zugelassenen und sogar als gesundheitsfördernd geltenden Zusatzstoffen kombiniert werden, so Bayat: „Wir schlagen einen Teil der originalen Salzkristalle mit blauen biozertifizierten Spirulina-Algen auf. Diese werden dann im Anschluss sonnengetrocknet, bevor die nun blau eingefärbten Salzkristalle als zusätzliche Farbspots den restlichen Salzkristallen wieder zugefügt werden.“ Außerdem will er in Kürze auch Blausalz mit Eifeler Kräutern in Bio-Qualität anbieten. Alles werde in Handarbeit in der Eifel produziert.

Weitere Informationen im Internet: blausalz.de

Eifeler Presse Agentur/epa

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