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Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um

„erinnern. bedenken. handeln“ informiert über aktuelle Ereignisse auf eigener Internetseite und auf Social-Media-Kanälen – Besuch von zwei Konzentrationslager-Gedenkstätten im September

2025 erhielt der Gedenkverein "erinnern. bedenken. handeln" den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh
2025 erhielt der Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh

Schleiden – Ein Jahr nach seiner Gründung Ende Mai 2025 hat der Schleidener Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ (ebh) die Umsetzung der Vereinsziele aufgenommen. Obwohl das erste Jahr von der Etablierung des Vereins und vom Tod des Geschäftsführers Wolfgang Pommer geprägt war, konnten bereits erste Vorhaben umgesetzt werden. Hier sei nur an die Veranstaltung am 7. März 2026 am Mahnmal vor dem Alten Rathaus in Schleiden erinnert. 81 Jahre nach der Befreiung des Stadtgebiets vom Nationalsozialismus konnte der Verein einen Stolperstein zur Erinnerung an den 1944 in Schleiden getöteten amerikanischen Kriegsgefangenen Quince Brown enthüllen. Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um weiterlesen

Gedenken am Mahnmal und Ausstellungseröffnung in Schleiden

Update: Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Ausstellungstafeln wurden von Schülerinnen und Schülern des Johannes-Sturmius-Gymnasiums (JSG) gestaltet

Nach einem kurzen Gedenken am neuen Mahnmal in Schleiden wird die Ausstellung in der Stadtbibliothek eröffnet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Nach einem kurzen Gedenken am neuen Mahnmal in Schleiden wird eine Ausstellung über das Schicksal der Juden im Stadtgebiet eröffnet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Der in diesem Jahr im Stadtgebiet Schleiden neu gegründete Verein „erinnern, bedenken, handeln’ (ebh) lädt für Montag, 10. November, 18.30 Uhr, zu einem kurzen Gedenken an das Mahnmal vor dem Alten Rathaus in Schleiden ein. Dort soll an die Holocaust-Opfer aus dem Stadtgebiet gedacht werden. Der Termin erinnert an die Pogromnacht am 9. November 1938, in der die Gemünder Synagoge in Brand gesetzt wurde und Häuser und Geschäfte jüdischer Einwohner im Stadtgebiet beschädigt und geplündert wurden. Gedenken am Mahnmal und Ausstellungseröffnung in Schleiden weiterlesen

„Niemand soll vergessen sein“

Sechs schwarze Stelen erinnern im Zentrum von Schleiden an sechs Opfergruppen des Naziregimes – Mahnmal wurde von der Bürgerstiftung Schleiden, der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen und der VR-Bank Nordeifel gesponsert

Der Buchautor und Journalist F.A. Heinen vom Arbeitskreis Gedenken stellte das neue Mahnmal für Schleiden vor. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Buchautor und Journalist F.A. Heinen vom Arbeitskreis Gedenken stellte das neue Mahnmal für Schleiden vor. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Ein neues Mahnmal bereichert die Stadt Schleiden mit ihren 18 Ortsteilen: Auf dem Platz vor dem „Alten Rathaus“ wurde am vergangenen Freitagnachmittag, exakt 80 Jahre nach der vollständigen Befreiung des Stadtgebiets vom Nationalsozialismus, ein zentraler Ort des Gedenkens an die Opfer des Terrorregimes eingeweiht. War in der Nationalparkstadt bislang den deportierten und ermordeten Juden gedacht worden, so wird fortan auch an weitere Opfergruppen erinnert, insofern sie sich im Stadtgebiet nachweisen ließen. Initiiert wurde das Mahnmal vom Arbeitskreis Gedenken, zu dem die Schleidener Bürger Martina Hilger-Mommer, Heike Schumacher, Wolfgang Pommer, Klaus Ranglack, Georg Toporowsky und Franz-Albert Heinen gehören. In enger Zusammenarbeit mit der Bürgersstiftung Schleiden wurden umfangreiche Recherchen zu den einzelnen Opfergruppen vorgenommen. „Niemand soll vergessen sein“ weiterlesen