Schlagwort-Archive: Franz Albert Heinen

Ein Bilderschatz der regionalen Zeitgeschichte

Geschichtsforum Schleiden zeigt Fotografien des Schleidener Fotografen Heinz H. Naumann – Die Ausstellung im KunstForumEifel ist noch bis zum 24. August zu sehen

Anlässlich der Ausstellung hat das Geschichtsforum Schleiden auch einen Bildband mit Fotografien von Heinz H. Naumann herausgegeben. Repro: epa
Anlässlich der Ausstellung hat das Geschichtsforum Schleiden auch einen Bildband mit Fotografien von Heinz H. Naumann herausgegeben. Repro: epa

Schleiden – Der Schleidener Fotograf Heinz H. Naumann dokumentierte ab den 1950er Jahren mit seinen Fotos die regionale Zeitgeschichte mehrerer Jahrzehnte. Das Geschichtsforum Schleiden hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem KunstForumEifel eine Auswahl seiner Bilder zu einer Ausstellung großformatiger Fotografien zusammengestellt. Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen hat die Bilder ausgewählt und sie mit entsprechenden Erklärungen versehen. Die Ausstellung ist noch bis Samstag, 24. August, im Kunstforum in Gemünd, Dreiborner Straße 22, zu sehen und von Freitag bis Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ausnahme ist Donnerstag, 22. August, Dann hat die Ausstellung von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Ein Bilderschatz der regionalen Zeitgeschichte weiterlesen

F.A. Heinen erhielt Geschichtspreis der AKV Sammlung Crous

Für sein Buch „Abgang durch Tod“, das die Zwangsarbeit im Altkreis Schleiden thematisiert, erhielt der Journalist und Buchautor jetzt in Aachen den Preis als bester Privatforscher

AKV-Präsident Werner Pfeil (links) und Marcell Perse (rechts), Leiter des Museums Zitadelle Jülich, Mitglied der Jury und Laudator von Franz Albert Heinen (Mitte) überreichten dem Schleidener Journalisten und Buchautor den Crous-Geschichtspreis in der Kategorie „Bester Privatforscher 2018“. Bild: Nina Krüsmann/AKV
AKV-Präsident Werner Pfeil (links) und Marcell Perse (rechts), Leiter des Museums Zitadelle Jülich, Mitglied der Jury und Laudator von Franz Albert Heinen (Mitte) überreichten dem Schleidener Journalisten und Buchautor den Crous-Geschichtspreis in der Kategorie „Bester Privatforscher 2018“. Bild: Nina Krüsmann/AKV

Aachen/Nordeifel – Jedes Jahr sucht die AKV Sammlung Crous gemeinsam mit der Region Aachen–Zweckverband und dem historischen Institut der RWTH Aachen die besten Arbeiten zur Geschichte der Region Aachen. Im Mercure Hotel am Europaplatz präsentierte AKV-Präsident Werner Pfeil jetzt die Sieger des Jahres 2018. Bewerben konnten sich professionelle Historiker, Privatforscher und Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10. Um den verschiedenen Gruppen gerecht zu werden, wird der Helmut A. Crous Geschichtspreis in den drei Kategorien Schüler, Privatforscher und Wissenschaftler ausgeschrieben. Der Preis ist mit insgesamt 2.200 Euro dotiert. Eine Jury bestehend unter anderem aus dem Historiker Prof. Dr. Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne, hat die eingesandten Arbeiten bewertet. F.A. Heinen erhielt Geschichtspreis der AKV Sammlung Crous weiterlesen

Große Resonanz bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Ausstellungseröffnungen im Kreishaus – Erstmals Gedenken an Zwangsarbeiter – Beeindruckendes Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“

 Im Beisein von Regierungspräsidentin Gisela Walsken eröffnete Landrat Günter Rosenke (rechts) im Kreishaus eine Ausstellung zum Thema „Zwangsarbeit“, die auf den Forschungen des Schleidener Journalisten F.A. Heinen (2.v.r.) beruht. Der Erftstädter Historiker Professor Horst Matzerath (links) führte in einem kurzen Vortrag in die Thematik ein. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung

Im Beisein von Regierungspräsidentin Gisela Walsken eröffnete Landrat Günter Rosenke (rechts) im Kreishaus eine Ausstellung zum Thema „Zwangsarbeit“, die auf den Forschungen des Schleidener Journalisten F.A. Heinen (2.v.r.) beruht. Der Erftstädter Historiker Professor Horst Matzerath (links) führte in einem kurzen Vortrag in die Thematik ein. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung

Euskirchen – Am Sonntag war Euskirchen erstmals Schauplatz der zentralen Gedenkfeier des Bezirksverbandes Köln/Aachen/Düsseldorf des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach der feierlichen Kranzniederlegung auf dem Euskirchener Friedhof eröffnete Landrat Günter Rosenke im Kreishaus gleich mehrere Ausstellungen, die in den kommenden Wochen besichtigt werden können. Für Begeisterung sorgte ein Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“, das die Feierlichkeiten umrahmte. Große Resonanz bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag weiterlesen

Volkstrauertag: Gedenkfeier, Ausstellungen und Konzert

Zentrale Gedenkfeier findet erstmals in Euskirchen statt – Mehrere Ausstellungen und ein Konzert – Wanderausstellung zur Zwangsarbeit

Massengrab von russischen Kriegsgefangenen auf dem Judenfriedhof in Blumenthal. Bild: Dr. Rathschlag, Schleiden
Auch vom Massengrab  russischer Kriegsgefangene auf dem Judenfriedhof in Blumenthal gibt es heute keinerlei Spuren mehr. Eine Ausstellung zeigt, wie die Plätze, an denen während der NS-Zeit Zwangsarbeitslager existierten, heute aussehen. Bild: Dr. Rathschlag, Schleiden

Euskirchen – Gleich mehrere Ausstellungen und ein Konzert flankieren diesmal die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Euskirchen am Sonntag, 18. November. Grund: Erstmals findet in der Kreisstadt die zentrale Gedenkveranstaltung des Bezirksverbands des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) Köln/Aachen/Düsseldorf statt. Dazu wird auch die Regierungspräsidentin Gisela Walsken als Bezirksvorsitzende des VDK in Euskirchen erwartet. Volkstrauertag: Gedenkfeier, Ausstellungen und Konzert weiterlesen

Geschichtsforum Schleiden präsentiert Jahresheft 2019

Zeitgenössische Dokumente, Geschichten, Berichte, Erzählungen, wissenschaftliche Aufsätze und vieles mehr

Buchautor und Journalist Franz Albert Heinen beschäftigt sich im Jahresheft 2019 mit dem Bau des Schleidener Schwimmbads. Bild: Nachlass Peter Klein/Schleiden
Buchautor und Journalist Franz Albert Heinen beschäftigt sich im Jahresheft 2019 mit dem Bau des Schleidener Schwimmbads. Bild: Nachlass Peter Klein/Schleiden

Schleiden – Der Verein „Geschichtsforum Schleiden“ hat soeben das Jahresheft 2019 herausgegeben. Die Ausgabe beinhaltet vielseitige, interessante und unterhaltsame Beiträge, Bilder und Informationen zur regionalen Geschichte: zeitgenössische Dokumente, Geschichten, Berichte und Erzählungen von Zeitzeugen sowie wissenschaftliche Aufsätze u.a. über Antoine, Louis und Joseph Begasse, die über drei Generationen das Leben in Schleiden prägten, sowie die Geschichte der alten Pfarrgemeinde Olef. Es geht um die Versteigerung von Kirmesmädchen, Geschichten aus Ettelscheid, um „stinkende Bierleitungen“, „magische Zahlen“, um Spatzen, um die Geschichte des Schleidener Schwimmbads sowie um eine alte Gaststätte in Mauel. Ein Schüler schreibt über die jüdischen Friedhöfe im Stadtgebiet Schleiden und Norbert Stoffers setzt den Beitrag aus dem Heft 2018 zum Schicksal jüdischer Mitbürger fort. Geschichtsforum Schleiden präsentiert Jahresheft 2019 weiterlesen

Reinhold Weitz: „Die Tragödien dürfen nicht vergessen werden“

Franz Albert Heinens neues Buch zur Zwangsarbeit im Kreis Schleiden 1939-1945“ wurde erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – Euskirchener Historiker und langjähriger früherer Vorsitzender des Kreisgeschichts-vereins nahm erste Einordnung der Forschungsergebnisse vor – Günstige Buchkosten durch Sponsoring der Kreissparkasse Euskirchen

Der Historiker Dr. Reinhold Weitz (v.l.) stellte das neue Buch von Franz Albert Heinen der Öffentlichkeit vor. Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabs, hatte sich für eine finanzielle Förderung des Projekts eingesetzt. Rechts: Siegfried Scholzen, der Vorsitzende des Geschichtsforums Schleiden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Historiker Dr. Reinhold Weitz (v.l.) stellte das neue Buch von Franz Albert Heinen der Öffentlichkeit vor. Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabs, hatte sich für eine finanzielle Förderung des Projekts eingesetzt. Rechts: Siegfried Scholzen, der Vorsitzende des Geschichtsforums Schleiden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Es gibt Bücher, von denen man sich wünscht, dass sie nicht unbedingt nötig gewesen wären: So ein Buch ist Franz Albert Heinens „Abgang durch Tod“, in dem akribisch die Zwangsarbeit im Kreis Schleiden während des Zweiten Weltkriegs aufgearbeitet wird. Jetzt wurde das Buch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu waren am vergangenen Sonntag rund 100 interessierte Menschen in das Städtische Johannes-Sturmius-Gymnasium nach Schleiden gekommen, wo der Euskirchener Historiker und langjährige frühere Vorsitzende des Kreisgeschichtsvereins, Dr. Reinhold Weitz, eine erste Einordnung von Heinens Forschungsergebnissen vornahm. Reinhold Weitz: „Die Tragödien dürfen nicht vergessen werden“ weiterlesen

Hungerlager, Massengräber, Erniedrigung: Verstörende Erkenntnisse zur Zwangsarbeit im Schleidener Land

Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen hat sich in seinem Buch „Abgang durch Tod“ intensiv mit der Zwangsarbeit während der Nazizeit im Altkreis Schleiden beschäftigt – Mindestens 337 Todesopfer – Sowjetische Kriegsgefangene mussten bis zum Umfallen schuften – Zeitzeugen erinnern sich – Erstmals wird auch der Zwangsarbeitseinsatz in der Forstwirtschaft des Rheinlandes in den Blick gebracht – Kreissparkasse Euskirchen unterstützte das engagierte Projekt – Buchvorstellung am 18. März

Witt/Heinen Freuten sich über die gelungene Publikation des Buches: Der Autor Franz Albert Heinen und die Direktorin des KSK-Vorstandsstabs Rita Witt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Freuten sich über die gelungene Publikation des Buches: Der Autor Franz Albert Heinen und die Direktorin des KSK-Vorstandsstabs Rita Witt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Als Franz Albert Heinen vor einigen Jahren damit begann, Nachforschungen zur Lebenswirklichkeit von Zwangsarbeitern im ehemaligen Kreis Schleiden während der NS-Diktatur anzustellen, erhielt er sehr oft die stereotype Antwort: „Unser Pole hatte es gut“. Doch wieviel Wahrheitsgehalt steckte wirklich in dieser Antwort, und wieviel daran war nur Gemeinplatz? Dieser Frage ging der Autor über vier Jahre lang sehr intensiv nach, in denen er den Spuren der Zwangsarbeiter folgte, von den Dokumenten in kommunalen Archiven vor Ort bis hin zum digitalisierten Bestand des Archivs des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen. Hungerlager, Massengräber, Erniedrigung: Verstörende Erkenntnisse zur Zwangsarbeit im Schleidener Land weiterlesen

Horst-Konejung-Preis 2011 geht an den Schleidener Autor und Redakteur Franz Albert Heinen

Heinen habe mit seiner publizistischen Arbeit zu Vogelsang mehr bewirkt, als den politischen Gremien in den letzten Jahren gelungen sei, heißt es unter anderem in der Begründung

Seit vielen Jahren beschäftigt sich F.A. Heinen intensiv mit Vogelsang. Im Dezember 2006 rettete er große Teile des belgischen Seit vielen Jahren beschäftigt sich F.A. Heinen intensiv mit Vogelsang. Im Dezember 2006 rettete er beim Abzug der Belgier deren Vogelsang-Archiv vor der Vernichtung. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Seit vielen Jahren beschäftigt sich F.A. Heinen intensiv mit Vogelsang. Im Dezember 2006 rettete er beim Abzug der Belgier deren Vogelsang-Archiv vor der Vernichtung. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Der Buchautor und Redakteur des „Kölner Stadt-Anzeigers“, Franz Albert Heinen, erhält den Horst-Konejung-Preis 2011. Die aus Vorstand, Beirat und Arbeitskreis der Stiftung bestehende Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: „F. A. Heinen ist als Journalist mit tiefer Verbundenheit zu seiner Eifler Heimat seit langem als Heimatforscher tätig und hat sich im Laufe der Jahre zu einem ernsthaften, im internationalen wissenschaftlichen Austausch stehenden Fachmann für die Thematik der NS-Ordensburgen weiterentwickelt.“ Horst-Konejung-Preis 2011 geht an den Schleidener Autor und Redakteur Franz Albert Heinen weiterlesen