Franz-Albert Heinen und Bernd Pütz haben die Geschichte der Urfttalsperre neu geschrieben – Nie dagewesene Einblicke in eines der imposantesten Bauwerke der Jahrhundertwende – Geschichts-, Lese- und Bilderbuch spricht zahlreiche Leser gleichermaßen an – Öffentliche Buchvorstellung am 20. November
Die Holzbrücke über das Lorbachtal. Im Verlauf der Arbeitsbahn gab es mehrere dieser Holzbrücken, über die der Bahn- und Fußgängerverkehr zur Baustelle geführt wurde. Mit der Zeit wurden die Holzkonstruktionen durch Steindämme ersetzt, über die heute noch die K 7 führt. Bild: AWVER
Schleiden – Lokalgeschichte kann alles andere sein als biedere Heimatkunde. Im vorliegenden Fall legt sie nicht nur den Zeitgeist einer ganzen Epoche vor der eigenen Haustür frei, sondern zeigt auch, wie sehr das Lokale eingebunden ist in die große Weltgeschichte. Mit ihrem Buch „Königssee der Nordeifel. Zur Geschichte der Urfttalsperre“ gewähren die beiden Autoren Franz-Albert Heinen und Bernd Pütz einen ganz neuen Einblick in ein scheinbar bekanntes Kapitel der Region. Möglich wurde dies vor allem durch Recherchen im Archiv des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER), wo die beiden Autoren neben den Stadt- und Kreisdokumenten erstmals zahlreiche unbekannte Zeugnisse einsehen durften. Historische Schätze aus dem Eifeler Königssee geborgen weiterlesen →
F. A. Heinen referierte über die Zwangsarbeit im Altkreis Schleiden in den Jahren 1939 bis 1945 – Das zweitgrößte Verbrechen des Nationalsozialismus wurde lange Zeit verschwiegen
Es waren deutlich mehr Zuhörer zum Vortrag über Zwangsarbeit im Kreis Schleiden gekommen, als der Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen (links) erwartet hatte. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Schleiden – Es gehört heute mit zu den Gemeinplätzen, darauf hinzuweisen, dass die Zeitzeugen des Dritten Reichs langsam aussterben und damit ein Erinnern an den Nationalsozialismus und seine Verbrechen immer schwieriger wird. Das mag für die Opfer und ihre Geschichten zum Teil zutreffen, weniger aber für die Täter und die Zeitgenossen, deren Erinnerung nicht selten von der eigenen Verdrängungsleistung korrumpiert wurde und zu einer erzählten Geschichte mit minimalem Wahrheitsgehalt Zuflucht fand. Wie schwerwiegend eine solche „Sprachreglung“ der Zeitzeugen sein kann, erlebte der Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen, als er 2013 begann, zum Thema Zwangsarbeit im Schleidener Tal zu recherchieren. „Das Thema ist noch lange nicht abgeschlossen“ weiterlesen →
Für das ehrenamtliche Engagement der Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein/Mosel e.V. gab es von allen Seiten höchstes Lob – Komplexes Netzwerk und zahlreiche Geldgeber ließen verrückte Idee Realität werden
Zahlreiche Menschen waren am Samstagmorgen nach Vogelsang gekommen, um bei der Eröffnung des Dokumentationszentrums Luftkrieg dabei zu sein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Schleiden-Vogelsang – Es leben nicht mehr viele Menschen im Kreis Euskirchen, die den Schrecken des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg noch aus eigener Erfahrung kennen. Nachfolgende Generationen sind daher angewiesen auf Dokumente, archivierte Zeitzeugengespräche und eine historisch-wissenschaftliche Aufarbeitung. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein/Mosel e.V. beschäftigen sich schon seit mehreren Jahrzehnten mit dem Luftkrieg in der Zeit von 1939 bis 1945 im Rhein- und Moselland. Schwerpunktmäßig versuchen sie dabei bis heute, das Schicksal von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, aber auch das von Luftfahrzeugbesatzungen der Alliierten zu ermitteln und sodann die nächsten Anverwandten zu kontaktieren. Dabei helfen ihnen oft technische Fundstücke. So konnten sie anhand von Schrottteilen bereits manches Fliegerschicksal aufklären. Dokumentationszentrum Luftkrieg in Vogelsang eröffnet weiterlesen →
„erinnern. bedenken. handeln“ informiert über aktuelle Ereignisse auf eigener Internetseite und auf Social-Media-Kanälen – Besuch von zwei Konzentrationslager-Gedenkstätten im September
2025 erhielt der Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ den Heimatpreis der Stadt Schleiden. Bild: ebh
Schleiden – Ein Jahr nach seiner Gründung Ende Mai 2025 hat der Schleidener Gedenkverein „erinnern. bedenken. handeln“ (ebh) die Umsetzung der Vereinsziele aufgenommen. Obwohl das erste Jahr von der Etablierung des Vereins und vom Tod des Geschäftsführers Wolfgang Pommer geprägt war, konnten bereits erste Vorhaben umgesetzt werden. Hier sei nur an die Veranstaltung am 7. März 2026 am Mahnmal vor dem Alten Rathaus in Schleiden erinnert. 81 Jahre nach der Befreiung des Stadtgebiets vom Nationalsozialismus konnte der Verein einen Stolperstein zur Erinnerung an den 1944 in Schleiden getöteten amerikanischen Kriegsgefangenen Quince Brown enthüllen. Schleidener Gedenkverein setzte erste Vorhaben um weiterlesen →
Geschichtsforum Schleiden zeigt Fotografien des Schleidener Fotografen Heinz H. Naumann – Die Ausstellung im KunstForumEifel ist noch bis zum 24. August zu sehen
Anlässlich der Ausstellung hat das Geschichtsforum Schleiden auch einen Bildband mit Fotografien von Heinz H. Naumann herausgegeben. Repro: epa
Schleiden – Der Schleidener Fotograf Heinz H. Naumann dokumentierte ab den 1950er Jahren mit seinen Fotos die regionale Zeitgeschichte mehrerer Jahrzehnte. Das Geschichtsforum Schleiden hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem KunstForumEifel eine Auswahl seiner Bilder zu einer Ausstellung großformatiger Fotografien zusammengestellt. Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen hat die Bilder ausgewählt und sie mit entsprechenden Erklärungen versehen. Die Ausstellung ist noch bis Samstag, 24. August, im Kunstforum in Gemünd, Dreiborner Straße 22, zu sehen und von Freitag bis Sonntag jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ausnahme ist Donnerstag, 22. August, Dann hat die Ausstellung von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Ein Bilderschatz der regionalen Zeitgeschichte weiterlesen →
Für sein Buch „Abgang durch Tod“, das die Zwangsarbeit im Altkreis Schleiden thematisiert, erhielt der Journalist und Buchautor jetzt in Aachen den Preis als bester Privatforscher
AKV-Präsident Werner Pfeil (links) und Marcell Perse (rechts), Leiter des Museums Zitadelle Jülich, Mitglied der Jury und Laudator von Franz Albert Heinen (Mitte) überreichten dem Schleidener Journalisten und Buchautor den Crous-Geschichtspreis in der Kategorie „Bester Privatforscher 2018“. Bild: Nina Krüsmann/AKV
Aachen/Nordeifel – Jedes Jahr sucht die AKV Sammlung Crous gemeinsam mit der Region Aachen–Zweckverband und dem historischen Institut der RWTH Aachen die besten Arbeiten zur Geschichte der Region Aachen. Im Mercure Hotel am Europaplatz präsentierte AKV-Präsident Werner Pfeil jetzt die Sieger des Jahres 2018. Bewerben konnten sich professionelle Historiker, Privatforscher und Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10. Um den verschiedenen Gruppen gerecht zu werden, wird der Helmut A. Crous Geschichtspreis in den drei Kategorien Schüler, Privatforscher und Wissenschaftler ausgeschrieben. Der Preis ist mit insgesamt 2.200 Euro dotiert. Eine Jury bestehend unter anderem aus dem Historiker Prof. Dr. Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne, hat die eingesandten Arbeiten bewertet. F.A. Heinen erhielt Geschichtspreis der AKV Sammlung Crous weiterlesen →
Ausstellungseröffnungen im Kreishaus – Erstmals Gedenken an Zwangsarbeiter – Beeindruckendes Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“
Im Beisein von Regierungspräsidentin Gisela Walsken eröffnete Landrat Günter Rosenke (rechts) im Kreishaus eine Ausstellung zum Thema „Zwangsarbeit“, die auf den Forschungen des Schleidener Journalisten F.A. Heinen (2.v.r.) beruht. Der Erftstädter Historiker Professor Horst Matzerath (links) führte in einem kurzen Vortrag in die Thematik ein. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung
Euskirchen – Am Sonntag war Euskirchen erstmals Schauplatz der zentralen Gedenkfeier des Bezirksverbandes Köln/Aachen/Düsseldorf des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach der feierlichen Kranzniederlegung auf dem Euskirchener Friedhof eröffnete Landrat Günter Rosenke im Kreishaus gleich mehrere Ausstellungen, die in den kommenden Wochen besichtigt werden können. Für Begeisterung sorgte ein Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“, das die Feierlichkeiten umrahmte. Große Resonanz bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag weiterlesen →
Ausstellungseröffnungen im Kreishaus – Erstmals Gedenken an Zwangsarbeiter – Beeindruckendes Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“
Im Beisein von Regierungspräsidentin Gisela Walsken eröffnete Landrat Günter Rosenke (rechts) im Kreishaus eine Ausstellung zum Thema „Zwangsarbeit“, die auf den Forschungen des Schleidener Journalisten F.A. Heinen (2.v.r.) beruht. Der Erftstädter Historiker Professor Horst Matzerath (links) führte in einem kurzen Vortrag in die Thematik ein. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung
Euskirchen – Am Sonntag war Euskirchen erstmals Schauplatz der zentralen Gedenkfeier des Bezirksverbandes Köln/Aachen/Düsseldorf des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach der feierlichen Kranzniederlegung auf dem Euskirchener Friedhof eröffnete Landrat Günter Rosenke im Kreishaus gleich mehrere Ausstellungen, die in den kommenden Wochen besichtigt werden können. Für Begeisterung sorgte ein Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“, das die Feierlichkeiten umrahmte. Große Resonanz bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag weiterlesen →
Ausstellungseröffnungen im Kreishaus – Erstmals Gedenken an Zwangsarbeiter – Beeindruckendes Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“
Im Beisein von Regierungspräsidentin Gisela Walsken eröffnete Landrat Günter Rosenke (rechts) im Kreishaus eine Ausstellung zum Thema „Zwangsarbeit“, die auf den Forschungen des Schleidener Journalisten F.A. Heinen (2.v.r.) beruht. Der Erftstädter Historiker Professor Horst Matzerath (links) führte in einem kurzen Vortrag in die Thematik ein. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung
Euskirchen – Am Sonntag war Euskirchen erstmals Schauplatz der zentralen Gedenkfeier des Bezirksverbandes Köln/Aachen/Düsseldorf des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Nach der feierlichen Kranzniederlegung auf dem Euskirchener Friedhof eröffnete Landrat Günter Rosenke im Kreishaus gleich mehrere Ausstellungen, die in den kommenden Wochen besichtigt werden können. Für Begeisterung sorgte ein Konzert des „Euregio Saxophone Orchestra“, das die Feierlichkeiten umrahmte. Große Resonanz bei der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag weiterlesen →
Zentrale Gedenkfeier findet erstmals in Euskirchen statt – Mehrere Ausstellungen und ein Konzert – Wanderausstellung zur Zwangsarbeit
Auch vom Massengrab russischer Kriegsgefangene auf dem Judenfriedhof in Blumenthal gibt es heute keinerlei Spuren mehr. Eine Ausstellung zeigt, wie die Plätze, an denen während der NS-Zeit Zwangsarbeitslager existierten, heute aussehen. Bild: Dr. Rathschlag, Schleiden
Euskirchen – Gleich mehrere Ausstellungen und ein Konzert flankieren diesmal die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Euskirchen am Sonntag, 18. November. Grund: Erstmals findet in der Kreisstadt die zentrale Gedenkveranstaltung des Bezirksverbands des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) Köln/Aachen/Düsseldorf statt. Dazu wird auch die Regierungspräsidentin Gisela Walsken als Bezirksvorsitzende des VDK in Euskirchen erwartet. Volkstrauertag: Gedenkfeier, Ausstellungen und Konzert weiterlesen →
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