Schlagwortarchiv: Harry Voigtsberger

Dokumentationszentrum Luftkrieg in Vogelsang eröffnet

Für das ehrenamtliche Engagement der Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein/Mosel e.V. gab es von allen Seiten höchstes Lob – Komplexes Netzwerk und zahlreiche Geldgeber ließen verrückte Idee Realität werden

Zahlreiche Menschen waren am Samstagmorgen nach Vogelsang gekommen, um bei der Eröffnung des Dokumentationszentrums Luftkrieg dabei zu sein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Zahlreiche Menschen waren am Samstagmorgen nach Vogelsang gekommen, um bei der Eröffnung des Dokumentationszentrums Luftkrieg dabei zu sein. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Es leben nicht mehr viele Menschen im Kreis Euskirchen, die den Schrecken des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg noch aus eigener Erfahrung kennen. Nachfolgende Generationen sind daher angewiesen auf Dokumente, archivierte Zeitzeugengespräche und eine historisch-wissenschaftliche Aufarbeitung. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein/Mosel e.V. beschäftigen sich schon seit mehreren Jahrzehnten mit dem Luftkrieg in der Zeit von 1939 bis 1945 im Rhein- und Moselland. Schwerpunktmäßig versuchen sie dabei bis heute, das Schicksal von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, aber auch das von Luftfahrzeugbesatzungen der Alliierten zu ermitteln und sodann die nächsten Anverwandten zu kontaktieren. Dabei helfen ihnen oft technische Fundstücke. So konnten sie anhand von Schrottteilen bereits manches Fliegerschicksal aufklären. Dokumentationszentrum Luftkrieg in Vogelsang eröffnet weiterlesen →

Museumsbereich der Grube Wohlfahrt wird erweitert und barrierefrei

NRW-Stiftung und KSK Euskirchen überbrachten dem Heimatverein Rescheid insgesamt 86.400 Euro – 50 Ehrenamtler halten den Besucherbetrieb aufrecht und leisteten bereits über 200.000 Stunden freiwilligen Dienst

KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück (l), KSK-Vorstandsstab-Direktorin Rita Witt und der Vorsitzende der NRW-Stiftung Harry K. Voigtsberger (3.v.l.) übergaben ihre Förderbescheide an Karl Reger (2.v.l.). Über die Zuwendungen freuten sich auch Klaus Piecha (v.r.), Wilfried Knips und Ralf Sawatzki. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück (l), KSK-Vorstandsstab-Direktorin Rita Witt und der Vorsitzende der NRW-Stiftung Harry K. Voigtsberger (3.v.l.) übergaben ihre Förderbescheide an Karl Reger (2.v.l.). Über die Zuwendungen freuten sich auch Klaus Piecha (v.r.), Wilfried Knips und Ralf Sawatzki. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Hellenthal-Rescheid – Wer die Grube Wohlfahrt in Rescheid besucht, der muss sich zunächst an eine Reihe von sprachlichen Besonderheiten gewöhnen, die der Bergmannssprache eigen sind. So steigt man nicht in die Grube hinab, sondern „fährt ein“, obwohl weit und breit kein Fahrzeug zu sehen ist. Und spricht der Grubenführer vom „Auffahren“, so redet er nicht von einem Aufzug, sondern meint damit nur das Anlegen von Hohlräumen im Berg. Die Treppe, die hinab in den Stollen führt, heißt denn auch konsequent „Fahrte“. Wird hingegen ein „Frosch“ entzündet, so ist Empörung überflüssig, denn es wird nur der Docht einer Öllampe in Brand gesetzt oder besser des Bergmanns „Geleucht“, damit er sein „Gezähe“ (jede Art von Werkzeug) besser erkennen kann oder auch seinen „Hunt“ wiederfindet, bei dem es sich um keinen missratenen Vierbeiner, sondern nur um einen kleinen Grubenwagen handelt. Museumsbereich der Grube Wohlfahrt wird erweitert und barrierefrei weiterlesen →