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Geschichtsforum Schleiden präsentiert Jahresheft 2019

Zeitgenössische Dokumente, Geschichten, Berichte, Erzählungen, wissenschaftliche Aufsätze und vieles mehr

Buchautor und Journalist Franz Albert Heinen beschäftigt sich im Jahresheft 2019 mit dem Bau des Schleidener Schwimmbads. Bild: Nachlass Peter Klein/Schleiden
Buchautor und Journalist Franz Albert Heinen beschäftigt sich im Jahresheft 2019 mit dem Bau des Schleidener Schwimmbads. Bild: Nachlass Peter Klein/Schleiden

Schleiden – Der Verein „Geschichtsforum Schleiden“ hat soeben das Jahresheft 2019 herausgegeben. Die Ausgabe beinhaltet vielseitige, interessante und unterhaltsame Beiträge, Bilder und Informationen zur regionalen Geschichte: zeitgenössische Dokumente, Geschichten, Berichte und Erzählungen von Zeitzeugen sowie wissenschaftliche Aufsätze u.a. über Antoine, Louis und Joseph Begasse, die über drei Generationen das Leben in Schleiden prägten, sowie die Geschichte der alten Pfarrgemeinde Olef. Es geht um die Versteigerung von Kirmesmädchen, Geschichten aus Ettelscheid, um „stinkende Bierleitungen“, „magische Zahlen“, um Spatzen, um die Geschichte des Schleidener Schwimmbads sowie um eine alte Gaststätte in Mauel. Ein Schüler schreibt über die jüdischen Friedhöfe im Stadtgebiet Schleiden und Norbert Stoffers setzt den Beitrag aus dem Heft 2018 zum Schicksal jüdischer Mitbürger fort. Geschichtsforum Schleiden präsentiert Jahresheft 2019 weiterlesen

Reinhold Weitz: „Die Tragödien dürfen nicht vergessen werden“

Franz Albert Heinens neues Buch zur Zwangsarbeit im Kreis Schleiden 1939-1945“ wurde erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – Euskirchener Historiker und langjähriger früherer Vorsitzender des Kreisgeschichts-vereins nahm erste Einordnung der Forschungsergebnisse vor – Günstige Buchkosten durch Sponsoring der Kreissparkasse Euskirchen

Der Historiker Dr. Reinhold Weitz (v.l.) stellte das neue Buch von Franz Albert Heinen der Öffentlichkeit vor. Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabs, hatte sich für eine finanzielle Förderung des Projekts eingesetzt. Rechts: Siegfried Scholzen, der Vorsitzende des Geschichtsforums Schleiden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Historiker Dr. Reinhold Weitz (v.l.) stellte das neue Buch von Franz Albert Heinen der Öffentlichkeit vor. Rita Witt, Direktorin des KSK-Vorstandsstabs, hatte sich für eine finanzielle Förderung des Projekts eingesetzt. Rechts: Siegfried Scholzen, der Vorsitzende des Geschichtsforums Schleiden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Es gibt Bücher, von denen man sich wünscht, dass sie nicht unbedingt nötig gewesen wären: So ein Buch ist Franz Albert Heinens „Abgang durch Tod“, in dem akribisch die Zwangsarbeit im Kreis Schleiden während des Zweiten Weltkriegs aufgearbeitet wird. Jetzt wurde das Buch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu waren am vergangenen Sonntag rund 100 interessierte Menschen in das Städtische Johannes-Sturmius-Gymnasium nach Schleiden gekommen, wo der Euskirchener Historiker und langjährige frühere Vorsitzende des Kreisgeschichtsvereins, Dr. Reinhold Weitz, eine erste Einordnung von Heinens Forschungsergebnissen vornahm. Reinhold Weitz: „Die Tragödien dürfen nicht vergessen werden“ weiterlesen