Archiv der Kategorie: Gesellschaft und Soziales

Vorsorgen für sich selbst und andere

Caritas Euskirchen will mit drei Veranstaltungen über das Thema „Sterben“ informieren

Am Ende des Lebens können viele Fragen aufkommen – auch rechtliche. Eine Vortragsreihe der Caritas soll helfen. Symbolfoto: Eden/epa
Am Ende des Lebens können viele Fragen aufkommen – auch rechtliche. Eine Vortragsreihe der Caritas soll helfen. Symbolfoto: Eden/epa

Euskirchen – Die Caritas Euskirchen bietet drei Termine an, um sich mit dem Thema „Sterben“ auseinanderzusetzen. Unabhängig vom Alter sei es wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen, um sein eigenes Leben und das der Nachkommen zu regeln. Die Veranstaltungen finden jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Martin, Am Kahlenturm 2, Euskirchen, statt.

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Erfolgsreiches Jahr für Wahlener Löschgruppe

Am Samstagabend wurden einige Auszeichnungen vergeben und Beförderungen ausgesprochen

Beim Kameradschaftsabend am Samstag waren Harald Heinen (v.l.), Thomas Klos, Jürgen Rütt, Manfred Frontzek, Guido Wiesen und Herbert Radermacher vertreten. Bild: Reiner Züll
Beim Kameradschaftsabend am Samstag waren Harald Heinen (v.l.), Thomas Klos, Jürgen Rütt, Manfred Frontzek, Guido Wiesen und Herbert Radermacher vertreten. Bild: Reiner Züll

Kall-Wahlen – Beim Kameradschaftsabend der Löschgruppe Wahlen am Samstag, sprach der Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Kall, Harald Heinen, von einem ausbildungsreichen Jahr für die Feuerwehrleute. Anschließend überreichte er zahlreiche Lehrgangsbescheinigungen und -zeugnisse an die Wehrmitglieder, die tage- und wochenlang bei diversen Lehrgängen die Schulbank zur Aus- und Weiterbildung gedrückt hatten. Erfolgsreiches Jahr für Wahlener Löschgruppe weiterlesen

Kaller Mehrgenerationenplatz: Jugendrotkreuz sorgte für Begrünung

15 junge Leute pflanzten über 300 Grünpflanzen – Erster Beigeordneter Schmitz: „Spätestens Anfang Mai wird es eine Einweihungsfeier geben“

Das Jugendrotkreuz aus Kall mit Gruppenleiter Herbert Lang (2.v.l.) zeigte am Samstag auf dem Mehrgenerationenplatz in Kall vollen Einsatz. Der Erste Beigeordnete Uwe Schmitz (links) freute sich über den Arbeitseifer der jungen Leute.  Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Das Jugendrotkreuz aus Kall mit Gruppenleiter Herbert Lang (2.v.l.) zeigte am Samstag auf dem Mehrgenerationenplatz in Kall vollen Einsatz. Der Erste Beigeordnete Uwe Schmitz (links) freute sich über den Arbeitseifer der jungen Leute. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Der neue Mehrgenerationenplatz in Kall an der Auelstraße wurde am Wochenende bepflanzt. Am Samstag rückte die komplette Mannschaft des Jugendrotkreuzes Kall unter der Leitung von Herbert Lang an. Die 15 jungen Leute im Alter von sieben bis 16 Jahren hatten noch ein paar Freunde mitgebracht, um den Platz mit gut 300 Pflanzen, darunter mehrere Bäume und Buchenhecken, zu begrünen. Kaller Mehrgenerationenplatz: Jugendrotkreuz sorgte für Begrünung weiterlesen

Säuglings-Simulatoren machen sogar Bäuerchen

Präventionsprogramm „Babybedenkzeit“ der Caritas Euskirchen möchte es Jugendlichen ermöglichen zu erfahren, was es bedeutet, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen

Mit diesen Säuglings-Simulatoren soll junge Menschen erahnen könen, was es heißt, "Papa" oder "Mama" zu sein. Bild: Carsten Düppengießer
Mit diesen Säuglings-Simulatoren soll junge Menschen erahnen können, was es heißt, „Papa“ oder „Mama“ zu sein. Bild: Carsten Düppengießer

Euskirchen – Mädchen und Jungen zwischen 14 und 16 Jahren, die Lust haben, drei Tage lang „Mama“ oder „Papa“ zu sein und sich um ein „Baby“ zu kümmern und dabei zu erleben, wie ein eigenes Kind ihr Leben verändern würde, haben in den Osterferien in der Euskirchener Jugendvilla Gelegenheit dazu. Das Präventionsprogramm „Babybedenkzeit“ der Caritas Euskirchen ermöglicht Jugendlichen, unter realistischen Bedingungen selbst zu erfahren, was es bedeutet, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen. Säuglings-Simulatoren machen sogar Bäuerchen weiterlesen

Fußball sucht Fußballerinnen

Das Mädchenfußballteam der SG Oleftal sucht neue Spielerinnen

Das Mädchenteam der SG Oleftal sucht neue Mitglieder. Bild: Privat
Das Mädchenteam der SG Oleftal sucht neue Mitglieder. Bild: Privat

Oleftal – Der Verein SG Oleftal sucht noch Mädchen aus den Jahrgängen 2000 bis 2003, die ihrer Mannschaft beitreten möchten. Erklärtes Ziel des Vereins ist es, in der kommenden Saison weiterhin als komplette Elfer-Mannschaft anzutreten, um zu beweisen, dass auch Mädchen guten Fußball spielen können.

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Oldienacht: 2000 Besucher sangen gemeinsam Smokie-Hits

Von Reiner Züll (Text und Bildergalerie) Dirk Rosenbaum von den „Fliegern“ sprang für den plötzlich erkrankten Smokie-Drummer Ron Kelly ein – Über 170 freiwillige Helfer im Einsatz

Unverwechselbaren Rock'n'Roll der 50er Jahre servierten "Bobbin Baboons". Unverwechselbar auch die obligatorische Spitzfrisur des Pianisten. (Foto: Reiner Züll)
Unverwechselbaren Rock’n’Roll der 50er Jahre servierten „Bobbin Baboons“. Unverwechselbar auch die obligatorische Spitzfrisur des Pianisten. Bild: Reiner Züll

Mechernich – Eine lange Musiknacht erlebten die rund 2000 Besucher der  Mechernicher Oldienacht, die am Samstag die 17. Auflage des großen Konzert-Events erlebten. Doch nicht nur aus der Eifel waren die Fans in die Firmenicher Tonfabrik geströmt. Im Vorverkauf waren zahlreiche Eintrittskarten nach Hamburg, München und Berlin verschickt worden. Das führte Willi Greuel, Vorsitzender Hilfsgruppe Eifel, zu deren Gunsten die Tonfabrik die Oldienacht veranstaltete, unter anderem auf die Verpflichtung der englischen Kultband „Spirit of Smokie“ zurück. Oldienacht: 2000 Besucher sangen gemeinsam Smokie-Hits weiterlesen

Ein Dorf-Auto im Grenzbereich

Am Südzipfel Bad Münstereifels soll ein von der „ene“ zur Verfügung gestelltes E-Mobil als Gemeinschaftsauto für die sieben Dörfer am Thürne dienen

Elektromobilität für die Dorfgemeinschaft Thürne wollen Landrat Günter Rosenke (vorn) und Hans Harden, Vorsitzender der Dörfergemeinschaft, mit dem LEADER-Projekt „E-ifel mobil“ bieten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Elektromobilität für die Dorfgemeinschaft Thürne wollen Landrat Günter Rosenke (vorn) und Hans Harden, Vorsitzender der Dörfergemeinschaft, mit dem LEADER-Projekt „E-ifel mobil“ bieten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel-Houverath – Mit dem „thürneMobil“ startete am vergangenen Sonntag offiziell das dritte LEADER-Projekt „E-ifel mobil“. In dem Projekt wird der Dorfgemeinschaft Thürne ein Elektro-Mobil zur Verfügung gestellt und somit eine eher im städtischen Raum bekannte Variante des „Gemeinschaftsautos“, zu Neudeutsch „Car-Sharing“, geboten. Bei der Schlüsselübergabe in Bad Münstereifel-Houverath sagte Landrat Günter Rosenke: „»Car-Sharing« ist auch im ländlichen Raum möglich, das ist nur eine Frage des Engagements und der Organisation.“ Ein Dorf-Auto im Grenzbereich weiterlesen

Ein Dorf-Auto im Grenzbereich

Am Südzipfel Bad Münstereifels soll ein von der „ene“ zur Verfügung gestelltes E-Mobil als Gemeinschaftsauto für die sieben Dörfer am Thürne dienen

Elektromobilität für die Dorfgemeinschaft Thürne wollen Landrat Günter Rosenke (vorn) und Hans Harden, Vorsitzender der Dörfergemeinschaft, mit dem LEADER-Projekt „E-ifel mobil“ bieten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Elektromobilität für die Dorfgemeinschaft Thürne wollen Landrat Günter Rosenke (vorn) und Hans Harden, Vorsitzender der Dörfergemeinschaft, mit dem LEADER-Projekt „E-ifel mobil“ bieten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel-Houverath – Mit dem „thürneMobil“ startete am vergangenen Sonntag offiziell das dritte LEADER-Projekt „E-ifel mobil“. In dem Projekt wird der Dorfgemeinschaft Thürne ein Elektro-Mobil zur Verfügung gestellt und somit eine eher im städtischen Raum bekannte Variante des „Gemeinschaftsautos“, zu Neudeutsch „Car-Sharing“, geboten. Bei der Schlüsselübergabe in Bad Münstereifel-Houverath sagte Landrat Günter Rosenke: „»Car-Sharing« ist auch im ländlichen Raum möglich, das ist nur eine Frage des Engagements und der Organisation.“ Ein Dorf-Auto im Grenzbereich weiterlesen

Hilfsgruppe Eifel half kleinem Iraker

Von Reiner Züll Der zweieinhalbjährige Sivar war im Oktober 2011 mit schwersten Missbildungen im Gesicht und Löchern im Inneren des Mundraumes zur Welt gekommen – Karwan Mohammed aus Euskirchen vermittelte die Hilfe

Der knapp dreijährige Sivar aus dem Nordirak wurde zum zweiten Mal auf Kosten der Hilfsgruppe Eifel in der Kölner Uni-Klinik operiert. Er bekam eine neue Nase. Unser Bild zeigt den Dreijährigen mit seiner Mutter Hamin und seinem Vater Omar (rechts). Im Hintergrund Karwan Mohammed aus Euskirchen, der die Hilfsaktion ankurbelte. Bild: Reiner Züll
Der knapp dreijährige Sivar aus dem Nordirak wurde zum zweiten Mal auf Kosten der Hilfsgruppe Eifel in der Kölner Uni-Klinik operiert. Er bekam eine neue Nase. Unser Bild zeigt den Dreijährigen mit seiner Mutter Hamin und seinem Vater Omar (rechts). Im Hintergrund Karwan Mohammed aus Euskirchen, der die Hilfsaktion ankurbelte. Bild: Reiner Züll

Euskirchen – Wie nah Freud und Leid auch bei der Hilfsgruppe Eifel zusammen liegen, wurde in jetzt Vollem deutlich, als die irakische Familie Farhan mit ihrem zweieinhalbjährigen Sohn Sivar am Donnerstagabend bei der Monatsversammlung des Kaller Förderkreises in Vollem erschien, um sich bei der Hilfsgruppe für die Rettung ihres Kindes zu bedanken. Hatte Vorsitzender Willi Greuel den Gruppenmitgliedern noch eingangs der Versammlung berichten müssen, dass der kleine Jerome aus Euskirchen einen Rückfall erlitten hat, so gab der Gesundheitszustand des kleinen irakischen Jungen Anlass zur Freude. Die Mitglieder der Hilfsgruppe erlebten einen aufgeweckten, fröhlichen kleinen Jungen, der als Einjähriger im Irak dem Tode nahe war. Hilfsgruppe Eifel half kleinem Iraker weiterlesen

Wahlfreiheit in der Geburtshilfe soll erhalten bleiben

Dürener Bundestagsabgeordneter Oliver Krischer fordert Bundesregierung auf, umgehend konkrete Lösungen zu finden

Der Beruf der Hebamme ist derzeit extrem gefährdet. Die Grünen im Bundestag haben daher einen Antrag auf Erhalt der Wahlfreiheit in der Geburtshilfe gestellt. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Beruf der Hebamme ist derzeit extrem gefährdet. Die Haftpflichtprämien schießen exorbitant in die Höhe und immer weniger Versicherungsanbieter wollen die Geburtshelferinnen überhaupt noch versichern.  Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Berlin/ Kreis Euskirchen – Die Grünen haben im Bundestag einen Antrag gestellt, mit dem die Wahlfreiheit in der Geburtshilfe erhalten werden soll. „Die Leistung von Hebammen stellt sicher, dass werdende Eltern frei entscheiden können, wie und wo sie ihr Kind zur Welt bringen. Durch die seit Jahren exorbitant steigenden Haftpflichtprämien für freiberufliche Hebammen ist diese Wahlfreiheit gefährdet“, so der Dürener Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer. Massiv verschärft werde die Situation zusätzlich durch die sich stark reduzierende Zahl der Versicherungsanbieter. Wahlfreiheit in der Geburtshilfe soll erhalten bleiben weiterlesen