Schlagwort-Archive: Energie Nordeifel

KEV-Trafostation in Bouderath wird 15. Artenschutzturm der Stiftung „Pro Artenvielfalt“

Regionaler Energieversorger bietet 50 Tierarten ein neues Zuhause – Abrisskosten werden in den Artenschutz investiert

Helmut Klaßen (v.l.), Kerstin Zimmermann und Rainer Karls wollen mit der ehemaligen Trafostation rund 50 Tierarten ein neues Zuhause bieten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Helmut Klaßen (v.l.), Kerstin Zimmermann und Rainer Karls wollen mit der ehemaligen Trafostation rund 50 Tierarten ein neues Zuhause bieten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Nettersheim-Bouderath – Die Trafostation in Bouderath ist seit einiger Zeit stillgelegt. Benötigt wird sie nicht mehr, und eigentlich könnte man sie abreißen. Doch statt eines Abrisses hat die Kreis-Energie-Versorgung Schleiden (KEV), angeregt durch einen Kontakt zur „Stiftung Pro Artenvielfalt“ aus Bielefeld, eine viel bessere Idee für das Gebäude. KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen berichtete, dass man die Trafostation gern zum First-Class-Hotel für bedrohte „Gebäude bewohnende Tierarten“ umbauen lassen möchte. „Dafür haben wir die Station samt Grundstück jetzt für einen symbolischen Euro an die ‚Stiftung Pro Artenvielfalt‘ verkauft“, sagte er. Darüber hinaus beteiligten sich die KEV und der Kreis Euskirchen an den Umbaumaßnahmen zum Artenschutzturm; 6000 Euro stiftete die KEV für den Umbau in Bouderath, das ist die Summe, die der Abriss gekostet hätte. KEV-Trafostation in Bouderath wird 15. Artenschutzturm der Stiftung „Pro Artenvielfalt“ weiterlesen

Einst wohnte hier Schaltwärter Esch

Geschäftsführer Helmut Klaßen, Projektleiter Georg Gnädig und Prokurist Rainer Karls (v.l.) stellten die Sanierungsarbeiten vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Geschäftsführer Helmut Klaßen, Projektleiter Georg Gnädig und Prokurist Rainer Karls (v.l.) stellten die Sanierungsarbeiten vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

KEV-Umspannanlage in Wollenberg wurde komplett saniert – Gebäude aus den 1950er Jahren verfügte noch über gute Bausubstanz, so dass ein Neubau nicht nötig wurde

Hellenthal-Wollenberg – Die Umspannanlage der KEV in Wollenberg ist in die Jahre gekommen. Gebaut wurde sie noch zu Zeiten des Wirtschaftswunders, als in Schleiden und Hellenthal die Industrie boomte und man mehr und mehr Strom im Schleidener Tal benötigte. „Wollenberg war damals ein idealer Standort, um von hier aus die zunehmende Versorgungsleistung zu bewerkstelligen“, berichtet Helmut Klaßen, Geschäftsführer der KEV. Einst wohnte hier Schaltwärter Esch weiterlesen

Regionales Pilotprojekt: 770 Straßenlaternen in Dahlem wurden auf LED-Technik umgerüstet

Gemeinde ist jetzt leuchtendes Vorbild – Energie Nordeifel installierte auf gemeinsamen Wunsch von Rat und Verwaltung flächendeckend LED-Leuchten, die nicht nur zwei Drittel Energie und Kohlendioxid einsparen, sondern das Licht auch stärker auf die Straße richten und deutlich weniger Wartungskosten verursachen

Gemeinsame Sache in Sachen Klimaschutz machten: Paul Hütter (v.l.), Geschäftsführer „Hütter“, Bernward Bohnen von „Bohnen & Mies“, Heinz Lorse von der Gemeinde Dahlem, Reinhold Müller, Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Markus Böhm, Prokurist Energie Nordeifel, Jens Schröder, Europäischer Energiemanager von der Energie Nordeifel, Markus Skeide vom Ingenieurbüro für intelligente Elektrotechnik Rheinberg, und Helmut Etten, Allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Müller. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Gemeinsame Sache in Sachen Klimaschutz machten: Paul Hütter (v.l.), Geschäftsführer „Hütter“, Bernward Bohnen von „Bohnen & Mies“, Heinz Lorse von der Gemeinde Dahlem, Reinhold Müller, Bürgermeister Gemeinde Dahlem, Markus Böhm, Prokurist Energie Nordeifel, Jens Schröder, Europäischer Energiemanager von der Energie Nordeifel, Markus Skeide vom Ingenieurbüro für intelligente Elektrotechnik Rheinberg, und Helmut Etten, Allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Müller. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Dahlem – Mehr Beleuchtungsservice für den Bürger bieten und dennoch deutlich Stromkosten einsparen, ist das überhaupt möglich? Es ist realisierbar, wie jetzt die Gemeinde Dahlem bewiesen hat. 770 Straßenlaternen wurden von der Energie Nordeifel („ene“) mit modernen LED-Leuchten ausgestattet. Es ist das erste Projekt, das in solchem Umfang im Kreis Euskirchen umgesetzt wird und macht Dahlem damit zum Vorreiter in Sachen effizienter und klimafreundlicher Straßenbeleuchtung. Doch die massive Energieeinsparung bringt für den Bürger keinerlei Beeinträchtigung. Im Gegenteil: Denn anders als bisher kann auf eine komplette Abschaltung von Straßenlampen in der Nacht fortan verzichtet werden. Regionales Pilotprojekt: 770 Straßenlaternen in Dahlem wurden auf LED-Technik umgerüstet weiterlesen

„Kall hat noch große wirtschaftliche Potenziale“

Alfred Schmidt ist seit einem Jahr Erster Beigeordneter der Gemeinde Kall. Er möchte gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Radermacher vor allem die regionale Energiewende vorantreiben sowie die Nahversorgung der Höhengebiete.

Seit einem Jahr im Amt der Ersten Beigeordneten: Alfred Schmidt sieht in der Energiewende eine große Chance für die Gemeinde Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Seit einem Jahr im Amt des Ersten Beigeordneten: Alfred Schmidt sieht in der Energiewende eine große Chance für die Gemeinde Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Vor einem Jahr wurde Alfred Schmidt einstimmig ins Amt des Ersten Beigeordneten der Gemeinde Kall gewählt. Seinen Entschluss, in der Eifel einen beruflichen Neustart zu wagen, hat er noch nicht bereut. „Es war die richtige Entscheidung“, sagt er, denn in Kall könne er anders als in der Gemeinde Anröchte seine langjährige Fort- und Weiterbildung endlich auch an den Mann bringen. Die neue Position und die Rahmenbedingungen machten da einiges möglich. Als Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und in seiner Zuständigkeit für zwei von drei Fachbereichen wartet jeden Tag eine große Vielfalt von Aufgaben auf ihn. „Das macht das Arbeitsumfeld sehr interessant“, so Schmidt. „Zum einen bin ich als Fachbereichsleiter zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für alles zuständig, was mit den Themen Bauen, Bauplanung, Wohnen, Liegenschaften, Wirtschaftsförderung und Tourismus zu tun hat. Zum anderen kümmere ich mich um die Bereiche Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung und auch um die Feuerwehr.“ „Kall hat noch große wirtschaftliche Potenziale“ weiterlesen

Gut aufgestellt in der „Energierevolution“

Energie Nordeifel („ene“) weihte mit der Stadt Mechernich und dem Euskirchener Solarspezialisten „F&S solar concept“ bei Kalenberg neuen Solarpark ein – Es ist das erste Projekt in der Hand von „KEVER“, eine Beteiligungsgesellschaft, die für regenerative Projekte steht – Nachrichtenvideo dazu hier klicken

Anstoßen auf sonnige Zeiten in Kalenberg: Dieter Hinze (v.l.), Jörg Frühauf, Dr. Hans-Peter Schick, Georg Schmiedel, Markus Mertgens, Alexander Böhmer, Markus Böhm und Uwe Czypiorski. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kalenberg – Mit großer Anteilnahme von Seiten der Bevölkerung sowie aus den Reihen der Politik wurde am Freitagmorgen der „Sun Park Kalenberg“ feierlich eröffnet. Begrüßt wurden die gut 120 Gäste durch den neuen Geschäftsführer der „KEVER“ (Kreisenergieversorgung Euskirchen Regenerative), Markus Mertgens aus Dreiborn. Das neu gegründete Unternehmen unter dem Dach der „ene“, das sich den Planungssachverstand von PE Becker aus Kall mit ins Boot geholt hat, will sich auf Erneuerbare Energien und die Nutzung der regionalen Ressourcen spezialisieren. Gut aufgestellt in der „Energierevolution“ weiterlesen

„Windkraft dürfen wir nicht den Heuschrecken überlassen“

Rund 250 Blankenheimer Bürger folgten der Einladung der Eifel-Kommune zu der Bürger-Informationsveranstaltung „Windenergieanlagen im Gemeindewald Blankenheim“ – 14 Fachreferenten und Vertreter von Rat und Bürgerschaft im Podium

Dr. Kurt Berlo (2.v.r.) machte deutlich, dass Windenergie ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Klimawandel ist. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim – Aufkleber mit der Aufschrift „Keine Windkraft im Wald“ prangten auf einigen Autos, die am Dienstagabend vor dem Schulzentrum Blankenheim parkten. Denn die Gemeinde Blankenheim hatte zu einer Bürger-Informationsveranstaltung zum Thema Windkraft eingeladen. Gleich 14 Redner saßen im Podium vor rund 250 Zuschauern, um ihre Erfahrungen und Ansichten über Windenergieanlagen kundzutun. Hintergrund der Veranstaltung: Durch den im Juli in Kraft getretenen NRW-Windenergieerlass sind die Kommunen verpflichtet, Windkraftkonzentrationszonen auszuweisen. „Windkraft dürfen wir nicht den Heuschrecken überlassen“ weiterlesen

Zehntausende flanierten durch Kall

Gewerbefest „Herbstschau“ und die „Kaller Kunst- und Kulturmeile“ zogen bei strahlendem Spätsommerwetter die Massen an – Familienfest bei der „ene“ mit Uwe Reetz, Pia Fridhill Quartett und Spendenübergabe für krebskranke Kinder

Von großformatigen Bildern bis zu kleinen Edelsteinen konnte man allerhand Dekoratives auf der Kaller Kunst- und Kulturmeile ergattern, dazu gab es viel handgemachte Musik auf mehreren Bühnen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Zehntausende Besucher vergnügten sich am vergangenen Sonntag auf der Kaller Herbstschau, dem großen Gewerbegebietsfest und der „Kunst- und Kulturmeile“ im Ortskern: Dort stellten zahlreiche Künstler ihre Werke aus, von liebevoll erstellten Textilien über Schmuck bis zu großformatigen Ölgemälden. Auf vielen kleinen Bühnen gab es Vorführungen wie etwa in Karate oder Musik von zahlreichen Bands sowie Schülern der Musikschule „Klangfarben“. Zehntausende flanierten durch Kall weiterlesen

Ohne Windkraft ist die Energiewende nicht zu machen

Experten diskutierten das Für und Wider von Windenergieanlagen in der Eifel – NABU lehnt Windkraft in Wäldern nicht grundsätzlich ab – Regionale Wertschöpfung muss ganz oben an stehen – Energieversorgung Nordeifel „ene“ öffnet sich für kommunale Beteiligung

Markus Mertgens, Prokurist der „ene“, erläuterte das neue „ene“-Unternehmen „KEVER“, bei dem sich Kommunen, Energiegenossenschaften und Bürger an regenerativer Energiegewinnung beteiligen können. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Nettersheim-Marmagen – Um die gewollte Energiewende in Deutschland erfolgreich zu meistern, wird in Zukunft noch weitaus mehr als bisher auf Windenergie gesetzt werden müssen. – Dieses Fazit muss man nach einer Veranstaltung in Marmagen ziehen, bei der auf Einladung der UNA (Unabhängige Nettersheimer Alternative) unter Moderation von Franz-Josef Hilger Experten das Für und Wider der regenerativen Energieerzeugung durch Windräder diskutierten. Ohne Windkraft ist die Energiewende nicht zu machen weiterlesen

„ene“ setzt auf Aus- und Weiterbildung

Bei der Energie Nordeifel und Tochterunternehmen KEV haben zum 1. August vier neue Azubis angefangen – Bei dem Kaller Dienstleister rund um Energie ist vom Fachkräftemangel nichts zu spüren

Kerstin Zimmermann (2.v.l.) und Heike Bauer (4.v.l.) stellten die neuen Azubis des Konzerns vor: Christoph Kutsch (v.l.), Pascal Offermann, Jörg Melka und David Paulson. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Fachkräfte werden immer rarer, wie Prof. Dr. Gottfried Richenhagen von der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) beklagt. Seine wichtigste Forderung lautet: „Mobilisieren Sie Fachkräfte aus den eigenen Reihen!“ Ausbilden und Weiterentwickeln seien die beiden wichtigsten Aufgaben, die Unternehmen heute leisten müssten. „ene“ setzt auf Aus- und Weiterbildung weiterlesen

Hilfe für das Heidemoor

Energie Nordeifel („ene“) übernimmt Patenschaft für das Naturschutzgebiet bei Rinnen – Auf einer Fläche von 1,5 Hektar wachsen die seltene Moorlilie, Preiselbeeren und Geflecktes Knabenkraut

Prof. Dr. Wolfgang Schumacher (v.r.) stellte Bürgermeister Radermacher, Kerstin Zimmermann, Dieter Hinze und Dieter Pasch die 250 Jahre alte Schwarzkiefer im Heidemoor bei Rinnen vor. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Ihre Blüten sind klein, gelb und giftig, in Deutschland steht sie unter strengem Artenschutz, sie verströmt einen nelkenartigen Geruch und wurde von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres 2011 gekürt: Die Moorlilie, auch Beinbrech genannt, (Narthecium ossifragum), bevorzugt Hoch- und Heidemoore und ist nur noch auf wenigen Standflächen in Deutschland zu finden. Hilfe für das Heidemoor weiterlesen