Schlagwort-Archive: Nationalpark Eifel

Geländeführung mit gebärdensprachlicher Begleitung

Neben einer Führung für Gehörlose startet am Sonntag auch der nächste Rundgang zum Thema „Vogelsang religiös“

Am Sonntag wird in Vogelsang eine Führung für Gehörlose angeboten sowie der nächste Rundgang aus der Reihe "Voeglsang religiös". Bild: Roman Hövel/vogelsang ip
Am Sonntag wird in Vogelsang eine Führung für Gehörlose angeboten sowie der nächste Rundgang aus der Reihe „Voeglsang religiös“. Bild: Roman Hövel/vogelsang ip

Schleiden-Vogelsang – Die Geschichte und Architektur der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang sowie die Gegenwart und Zukunft des denkmalgeschützten Ensembles sollen für Menschen mit und ohne Behinderung erfahrbar sein. Am Sonntag, 12. August, wird zum zweiten Mal eine integrative Geländeführung mit gebärdensprachlicher Begleitung des LVR-Gehörlosenheims Euskirchen angeboten. Treff- und Startpunkt ist das Kulturkino vogelsang ip um 11 Uhr. Geländeführung mit gebärdensprachlicher Begleitung weiterlesen

Exkursionen zu den Kobolden der Nacht

Auf dem Vogelsanger-Gelände leben 18 verschiedene Fledermausarten

Auch das Graue Langohr fühlt sich in Vogelsang wohl. Bild: Holger Körber/vogelsang ip
Auch das Graue Langohr fühlt sich in den Gebäuden von Vogelsang wohl. Bild: Holger Körber/vogelsang ip

Schleiden-Vogelsang – Fledermäuse führen ein geheimes, nächtliches Leben und werden nur selten wahrgenommen. Am Montag, 6. August, 21.15 Uhr, führt wieder eine der beliebten Fledermausexkursionen zu den Flugakrobaten in Vogelsang. Der Nationalpark Eifel ist zusammen mit dem Gebäudekomplex der ehemaligen NS-Ordensburg für 18 verschiedene Fledermausarten ein wahres Paradies. Exkursionen zu den Kobolden der Nacht weiterlesen

23 neue „Junior Ranger"

Schirmherr Andreas Kieling überreichte naturbegeisterter Jungen und Mädchen ihre Urkunden

Schirmherr Andreas Kieling überreichte 23 Junior Rangern des Nationalparks Eifel ihre Urkunden. Foto: Guido Braun
Schirmherr Andreas Kieling überreichte 23 Junior Rangern des Nationalparks Eifel ihre Urkunden. Foto: Guido Braun

Heimbach-Düttling – 23 naturbegeisterte Kinder aus der Region dürfen sich nach einem lehrreichen Jahr fortan „Junior Ranger“ nennen: An der Seite der Nationalpark-Ranger Nina Lohr und Stephan Lagier erkundeten sie den Nationalpark Eifel, besuchten die Ausstellungen der Nationalpark-Tore und trafen rund 400 Junior Ranger aus anderen Schutzgebieten im Nationalpark Hainich. 23 neue „Junior Ranger" weiterlesen

Bäche sollen wieder natürlicher werden

Auf der Dreiborner Hochfläche sollen Dämme und Rohre entfernt, Bachbegradigungen rückgängig gemacht, befestigte Bachbereiche entfesselt und Staubereiche beseitigt werden

Ein Projektteam koordiniert die Maßnahmen am Helingsbach und Sauerbach im Nationalpark Eifel. Foto: Biologische Station Aachen
Ein Projektteam koordiniert die Maßnahmen am Helingsbach und Sauerbach im Nationalpark Eifel. Foto: Biologische Station Aachen

Schleiden – Die naturnahen Gewässer und Auen im Nationalpark Eifel sollen wieder stärker an ihren natürlichen Lauf angepasst werden, wie die Verwaltung Nationalpark Eifel jetzt mitteilte. Deshalb sollen Anfang August im Rahmen des „LIFE+“-Projekts „Wald – Wasser – Wildnis“ im Bereich des Sauerbaches und seiner Zuflüsse auf der Dreiborner Hochfläche umfangreiche Baumaßnahmen beginnen. Deshalb werden bestimmte Wander-, Reit- und Fahrradwege im Gebiet rund um Sauerbach und Helingsbach in der Zeit vom 1. August bis zum 31. Dezember  gesperrt, Umleitungen sollen im Gelände ausgewiesen werden. Durch die Umleitungen könne es zu längeren und schwierigeren Wegstrecken kommen. Bäche sollen wieder natürlicher werden weiterlesen

Nationalpark-Anwohner werden über Maßnahmen auf Dreiborner Hochfläche informiert

Besonders Bürger aus den Ortschaften Einruhr, Gemünd, Herhahn, Morsbach, Dreiborn und Erkensruhr sind herzlich zur Info-Wanderung eingeladen. Bild: Nationalparkverwaltung
Besonders Bürger aus den Ortschaften Einruhr, Gemünd, Herhahn, Morsbach, Dreiborn und Erkensruhr sind herzlich zur Info-Wanderung eingeladen. Bild: Nationalparkverwaltung

Schleiden-Vogelsang – Im August starten im Zuge des EU-geförderten LIFE+-Projektes „Wald, Wasser, Wildnis“ auf der Dreiborner Hochfläche entlang des Sauerbachs verschiedene Naturschutzmaßnahmen. Sie dienen der Verbesserung naturnaher Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen im Nationalpark Eifel. Nationalpark-Anwohner werden über Maßnahmen auf Dreiborner Hochfläche informiert weiterlesen

Van Dooren soll verschwinden

Auch nach zehn Jahren hat sich kein Interssent für die ehemalige belgische Kaserne "Van Dooren" in Vogelsang gefunden. Jetzt plant man, sie abreißen zu lassen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch nach zehn Jahren hat sich kein Interessent für die ehemalige belgische Kaserne "Van Dooren" in Vogelsang gefunden. Jetzt plant man, sie abreißen zu lassen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Vogelsang – Die einst von den Belgieren gebaute Kaserne „Van Dooren“  in Vogelsang  umfasst eine Bruttogeschossfläche von 19.000 Quadratmetern. Das sind genau so viel Quadratmeter wie sie den Mitarbeitern von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundekanzleramt in Berlin an reiner Nutzfläche zur Verfügung stehen. Ein gigantisches Gebäude also, für das die Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang (SEV) in den letzten zehn Jahren keinen Käufer gefunden hat. Van Dooren soll verschwinden weiterlesen

Rangerführungen in Gebärdensprache für Menschen mit und ohne Behinderung

In Begleitung kann man unter anderem zum Kloster Maria Wald, entlang des Urftsees, durch den Kermeter und rund um Erkensruhr

Nationalpark-Ranger Bernd Wiesen ermöglicht den Teilnehmern bei gebärdensprachlich begleiteten Rangerführungen ein Naturerleben mit allen Sinnen. Bild: Annette Simantke
Nationalpark-Ranger Bernd Wiesen ermöglicht den Teilnehmern bei gebärdensprachlich begleiteten Rangerführungen ein Naturerleben mit allen Sinnen. Bild: Annette Simantke

Schleiden-Gemünd – Die Nationalparkverwaltung Eifel lädt gemeinsam mit dem Gehörlosenheim Euskirchen des Landschaftsverbands Rheinland schwerhörige, gehörlose und hörende Nationalpark-Gäste zu vier gebärdensprachlich begleiteten Rangerführungen ein. Die Informationen und Hinweise der Ranger zur Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark werden dabei in Gebärdensprache übersetzt. Rangerführungen in Gebärdensprache für Menschen mit und ohne Behinderung weiterlesen

Nach der Schule noch nichts vor?

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Eifel – Bewerbungen bis 15. Mai

Für FÖJler Mario Harzheim war das selbständige Kartieren von Amphibien ein Highlight im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung
Für FÖJler Mario Harzheim war das selbständige Kartieren von Amphibien ein Highlight im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung

Schleiden – „Noch keine Ahnung, was ich nach der Schule machen soll“, stellen viele Schulabgänger fest. Wer sich für Natur- und Umweltschutz interessiert, kann sich noch bis zum 15. Mai für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Nationalpark Eifel bewerben. Teilnehmen können alle zwischen 16 und 27 Jahren, vor allem aber junge Menschen ohne Schulabschluss und mit Haupt- oder Realschulabschluss. Nach der Schule noch nichts vor? weiterlesen

Kommt der Wolf auch zurück in die Eifel?

Im Westerwald wurde jetzt das erste freilaufende Exemplar entdeckt – Auch Nationalpark Eifel ist potenzielles „Wolfserwartungsland“

So sieht er aus: Der erste Wolf, der jetzt im Westerwald fotografiert wurde. Bild: Uli Stadler/NABU
So sieht er aus: Der erste Wolf, der jetzt im Westerwald fotografiert wurde. Bild: Uli Stadler/NABU

Westerwald/Eifel – In der Nähe von Steimel in Rheinland-Pfalz ist jetzt ein wolfsähnliches Tier beobachtet und fotografiert worden. Nach Einschätzung des NABU handelt es sich bei dem abgelichteten Tier tatsächlich um einen Wolf. „Es sind die typischen Fellzeichnungen zu erkennen, wie etwa der weiße Bereich um die Schnauze. Auch die Tatsache, dass das Tier die große Distanz zum Menschen aufrechterhalten hat, spricht für einen Wolf“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke in einer Pressemitteilung. Kommt der Wolf auch zurück in die Eifel? weiterlesen

„Vogelsang religiös“ startet wieder

Themen sind unter anderem die Rolle der Kirche im Nationalsozialismus, ihr Verhältnis zum Judentum sowie ihr heutiger Auftrag bei der Konversion Vogelsangs zu einem offenen, ‚Internationalen Platz‘

Ab 1. April starten wieder die Rundgänge "Vogelsang religiös", die von der GdG Hellenthal/Schleiden, Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang veranstaltet werden. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Ab 1. April starten wieder die Rundgänge "Vogelsang religiös", die von der GdG Hellenthal/Schleiden, Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang veranstaltet werden. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Zum 1. April startet die Reihe „Vogelsang religiös“ des Bistums Aachen mit zwölf Terminen in eine neue Runde. Alle Sonntagsrundgänge waren 2011 ausgebucht. Die erste Geländeerkundung unter christlichen Vorzeichen ist am Sonntag, 1. April, um 14.15 Uhr ab Forum Vogelsang, Büro Kirche im Nationalpark. Das Angebot für 5 Euro ist für jeden offen. „Vogelsang religiös“ startet wieder weiterlesen

Kreuzkröte bekommt ein paar neue Tümpel

Früher lebte sie in den Bodensenken und Fahrrinnen, die die Panzer auf dem Truppenübungsplatz hinterließen – HIT Umwelt- und Naturschutzstiftung sowie Stiftung Nationalpark Eifel geben der Amphibie jetzt neuen Lebensraum

Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Bild: T. Hahn
Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Bild: T. Hahn

Schleiden-Gemünd – „Bufo calamita“, die in Nordrhein-Westfalen seltene Kreuzkröte, benötigt aktive Unterstützung. Sie findet immer weniger geeignete Tümpel im Nationalparkgebiet, um sich fortzupflanzen. Die Nationalparkverwaltung will ihr nun helfen: Biologen und Forscher suchten in der Managementzone der Offenlandschaft geeignete Stellen, um dort Kleingewässer anlegen zu lassen. Vor Ort informieren Text- und Bildertafeln über die Maßnahme für den Artenschutz im Nationalpark. Kreuzkröte bekommt ein paar neue Tümpel weiterlesen

Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel

Erster umfassender Bericht zu soziökonomischen Untersuchungen veröffentlicht – Nationalparkbesucher sind besonders umweltbewusst – Anwohner sind mit Ge- und Verboten überwiegend einverstanden

Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa.

Kall-Urft – Wie viele Besucher hat der Nationalpark? Gibt er der Region wirtschaftliche Impulse? Wirken sich Naturerlebnisangebote im Park negativ auf die sensible Natur aus? Diese und weitere Fragen sind Gegenstand der seit Nationalparkgründung fortwährenden Evaluierung des Nationalparks Eifel und seiner Angebote. Die Untersuchung der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur, das sogenannte Sozioökonomische Monitoring (SÖM), gibt Aufschluss über Chancen und Defizite des Nationalparks Eifel und ist Grundlage für seine optimale Entwicklung. Ein umfassender Bericht fasst nun erstmals alle Ergebnisse während der ersten sieben Nationalparkjahre durchgeführten Untersuchungen im Nationalpark zusammen. Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel weiterlesen