Schlagwort-Archive: Nationalpark Eifel

Nach der Schule noch nichts vor?

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Eifel – Bewerbungen bis 15. Mai

Für FÖJler Mario Harzheim war das selbständige Kartieren von Amphibien ein Highlight im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung
Für FÖJler Mario Harzheim war das selbständige Kartieren von Amphibien ein Highlight im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung

Schleiden – „Noch keine Ahnung, was ich nach der Schule machen soll“, stellen viele Schulabgänger fest. Wer sich für Natur- und Umweltschutz interessiert, kann sich noch bis zum 15. Mai für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Nationalpark Eifel bewerben. Teilnehmen können alle zwischen 16 und 27 Jahren, vor allem aber junge Menschen ohne Schulabschluss und mit Haupt- oder Realschulabschluss. Nach der Schule noch nichts vor? weiterlesen

Kommt der Wolf auch zurück in die Eifel?

Im Westerwald wurde jetzt das erste freilaufende Exemplar entdeckt – Auch Nationalpark Eifel ist potenzielles „Wolfserwartungsland“

So sieht er aus: Der erste Wolf, der jetzt im Westerwald fotografiert wurde. Bild: Uli Stadler/NABU
So sieht er aus: Der erste Wolf, der jetzt im Westerwald fotografiert wurde. Bild: Uli Stadler/NABU

Westerwald/Eifel – In der Nähe von Steimel in Rheinland-Pfalz ist jetzt ein wolfsähnliches Tier beobachtet und fotografiert worden. Nach Einschätzung des NABU handelt es sich bei dem abgelichteten Tier tatsächlich um einen Wolf. „Es sind die typischen Fellzeichnungen zu erkennen, wie etwa der weiße Bereich um die Schnauze. Auch die Tatsache, dass das Tier die große Distanz zum Menschen aufrechterhalten hat, spricht für einen Wolf“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke in einer Pressemitteilung. Kommt der Wolf auch zurück in die Eifel? weiterlesen

„Vogelsang religiös“ startet wieder

Themen sind unter anderem die Rolle der Kirche im Nationalsozialismus, ihr Verhältnis zum Judentum sowie ihr heutiger Auftrag bei der Konversion Vogelsangs zu einem offenen, ‚Internationalen Platz‘

Ab 1. April starten wieder die Rundgänge "Vogelsang religiös", die von der GdG Hellenthal/Schleiden, Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang veranstaltet werden. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Ab 1. April starten wieder die Rundgänge "Vogelsang religiös", die von der GdG Hellenthal/Schleiden, Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang veranstaltet werden. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Zum 1. April startet die Reihe „Vogelsang religiös“ des Bistums Aachen mit zwölf Terminen in eine neue Runde. Alle Sonntagsrundgänge waren 2011 ausgebucht. Die erste Geländeerkundung unter christlichen Vorzeichen ist am Sonntag, 1. April, um 14.15 Uhr ab Forum Vogelsang, Büro Kirche im Nationalpark. Das Angebot für 5 Euro ist für jeden offen. „Vogelsang religiös“ startet wieder weiterlesen

Kreuzkröte bekommt ein paar neue Tümpel

Früher lebte sie in den Bodensenken und Fahrrinnen, die die Panzer auf dem Truppenübungsplatz hinterließen – HIT Umwelt- und Naturschutzstiftung sowie Stiftung Nationalpark Eifel geben der Amphibie jetzt neuen Lebensraum

Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Bild: T. Hahn
Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Bild: T. Hahn

Schleiden-Gemünd – „Bufo calamita“, die in Nordrhein-Westfalen seltene Kreuzkröte, benötigt aktive Unterstützung. Sie findet immer weniger geeignete Tümpel im Nationalparkgebiet, um sich fortzupflanzen. Die Nationalparkverwaltung will ihr nun helfen: Biologen und Forscher suchten in der Managementzone der Offenlandschaft geeignete Stellen, um dort Kleingewässer anlegen zu lassen. Vor Ort informieren Text- und Bildertafeln über die Maßnahme für den Artenschutz im Nationalpark. Kreuzkröte bekommt ein paar neue Tümpel weiterlesen

Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel

Erster umfassender Bericht zu soziökonomischen Untersuchungen veröffentlicht – Nationalparkbesucher sind besonders umweltbewusst – Anwohner sind mit Ge- und Verboten überwiegend einverstanden

Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa.

Kall-Urft – Wie viele Besucher hat der Nationalpark? Gibt er der Region wirtschaftliche Impulse? Wirken sich Naturerlebnisangebote im Park negativ auf die sensible Natur aus? Diese und weitere Fragen sind Gegenstand der seit Nationalparkgründung fortwährenden Evaluierung des Nationalparks Eifel und seiner Angebote. Die Untersuchung der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur, das sogenannte Sozioökonomische Monitoring (SÖM), gibt Aufschluss über Chancen und Defizite des Nationalparks Eifel und ist Grundlage für seine optimale Entwicklung. Ein umfassender Bericht fasst nun erstmals alle Ergebnisse während der ersten sieben Nationalparkjahre durchgeführten Untersuchungen im Nationalpark zusammen. Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel weiterlesen

Impressionen aus der Region – Video zur Eifeler Seenplatte online

Auf unserer Videoseite finden Sie ein Video zur Eifeler Seenplatte
Auf unserer Videoseite finden Sie ein Video zur Eifeler Seenplatte

Video hier klicken – 110 Quadratkilometer Natur warten im Nationalpark Eifel darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden. Eine der schönsten Gegenden des Nationalparks ist die Eifeler Seenplatte, die von der Rurtalsperre Schwammenauel sowie dem Obersee und dem Urftsee gebildet wird. Impressionen aus der Region – Video zur Eifeler Seenplatte online weiterlesen

Veränderungen durch den Menschen sollen rückgängig gemacht werden

Fichten räumen den Platz für eine heimische Pflanzenwelt – Renaturierungsmaßnahmen entlang von Bächen tragen zur Förderung von Laubwäldern im Nationalpark bei

Zur Vorstellung der Bachrenaturierungsmaßnahmen fanden sich am Sauerbach auf der Dreiborner Hochfläche ein: von der Nationalparkverwaltung Gerd Ahnert und Gabriela Geitz, Bettina Krebs, Biologische Station Städteregion Aachen e.V. sowie vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser Markus Vollmer und Florian Zieseniß (von links nach rechts). Bild: Nationalparkverwaltung
Zur Vorstellung der Bachrenaturierungs-maßnahmen fanden sich am Sauerbach auf der Dreiborner Hochfläche ein: von der Nationalparkverwaltung Gerd Ahnert und Gabriela Geitz, Bettina Krebs, Biologische Station Städteregion Aachen e.V. sowie vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser Markus Vollmer und Florian Zieseniß (von links nach rechts). Bild: Nationalparkverwaltung

Schleiden-Vogelsang – Wanderer im Nationalpark Eifel können derzeit entlang von Bachläufen die Entnahme von Fichten beobachten. So haben auch am Sauerbach auf der Dreiborner Hochfläche die Baumfällungen begonnen. „Hier werden Bäume, die in der Eifel nicht heimisch sind, wie die Fichte und andere Nadelbäume auf einem bis zu zehn Meter breiten Bachuferbereich mit Harvestern entfernt. Diese Vollerntemaschinen fällen und entasten die Bäume, deren Stämme dann abgefahren und verwertet werden“, erklärt Markus Vollmer, der als Mitarbeiter des Bundesforstbetriebs für die Maßnahmen auf dieser Fläche verantwortlich ist. „Das Geäst bleibt liegen, jedoch außerhalb des Bachuferbereiches.“ Veränderungen durch den Menschen sollen rückgängig gemacht werden weiterlesen

Wöchentlich acht kostenlose Rangerführungen

Nationalparkforstamt Eifel präsentiert den neuen Veranstaltungskalender für 2012 – Freizeitplanung fürs neue Jahr kann beginnen

Auch zwischen den Feiertagen und an Silvester und Neujahr finden wie gewohnt alle regulären Ranger-Touren statt. Bild:  Nationalparkverwaltung
Auch zwischen den Feiertagen und an Silvester und Neujahr finden wie gewohnt alle regulären Ranger-Touren statt. Bild: Nationalparkverwaltung

Schleiden-Gemünd – 664 Naturerlebnis- und Umweltbildungsangebote enthält der Veranstaltungskalender 2012 für den Nationalpark Eifel. Der druckfrische Kalender bietet während des ganzen Jahres wöchentlich mindestens acht kostenfreie Rangerführungen mit unterschiedlicher Länge und Dauer an, für die keine Anmeldung nötig ist. Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Programme wie Familientage, mehrtägige Wildnis-Camps oder geführte Touren mit Junior-Rangern. Wöchentlich acht kostenlose Rangerführungen weiterlesen

Es geht weiter: Bis Ende des Jahres fließen schon mal 32 Millionen Euro nach Vogelsang

Am Adlerhof in Vogelsang kann es jetzt weitergehen: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Bauvorhaben abgesegnet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Am Adlerhof in Vogelsang kann es jetzt weitergehen: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Bauvorhaben abgesegnet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Grünes Licht für die Bauvorhaben am Standort Vogelsang gab es jetzt aus der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Noch in diesem Jahr, so verlautete aus dem NRW-Umweltministerium, werden schon einmal 32 Millionen Euro für den Um- und Ausbau der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang im Nationalpark Eifel zur Verfügung gestellt. Es geht weiter: Bis Ende des Jahres fließen schon mal 32 Millionen Euro nach Vogelsang weiterlesen

Die „Eifel-Blicke“ gibt es jetzt in einem Buch

Dieser "Eifel-Blick" ist in Gemünd zu genießen. Bild: Dominik Ketz/Naturpark Nordeifel
Dieser "Eifel-Blick" ist in Gemünd zu genießen. Bild: Dominik Ketz/Naturpark Nordeifel

Eifel – Die schönsten Aussichtspunkte und Fernsichten präsentiert der Naturpark Nordeifel mit inzwischen 60 „Eifel-Blicken“. Auf Panoramatafeln an herausragenden Standorten in der Landschaft werden die jeweiligen Blickziele in der Ferne erläutert. Die Eifel-Sitze laden dabei zum Verweilen und zur Rast ein. Im Internet unter www.eifel-blicke.de  machen die Detailfotos aller Fernsichten Appetit auf einen Besuch der Standorte. Die „Eifel-Blicke“ gibt es jetzt in einem Buch weiterlesen

„Open-Air-Semester“ im Nationalpark Eifel

Studierende erwarten spannende Projekte, eigenständiges Arbeiten und praxisnahe Herausforderungen – Bewerbung bis zum 15. Januar 2012 bei der Nationalparkverwaltung Eifel

Im Fachgebiet Umweltbildung in der Wildniswerkstatt Düttling wurde die Unterstützung durch Praktikantin Agnès Hallosserie (Mitte) sehr wertgeschätzt. Foto: Nationalparkverwaltung
Im Fachgebiet Umweltbildung in der Wildniswerkstatt Düttling wurde die Unterstützung durch Praktikantin Agnès Hallosserie (Mitte) sehr wertgeschätzt. Bild: Nationalparkverwaltung

Schleiden-Gemünd – Für das Sommersemester 2012 können sich Studierende aller Fachrichtungen wieder um zwei fünfmonatige „Open-Air-Semester“ im Nationalpark Eifel oder in 23 weiteren Nationalen Naturlandschaften bewerben. In Kooperation mit dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften EUROPARC und mit finanzieller Unterstützung der Commerzbank bieten die Großschutzgebietsverwaltungen motivierten Studierenden mehrmonatige Praktikumsstellen in Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten an. Seit 1990 haben bereits rund 1.300 junge Menschen ein „Praktikum für die Umwelt“ absolviert. „Open-Air-Semester“ im Nationalpark Eifel weiterlesen

Achtung: Baum fällt!

Entlang der Straßen im Nationalpark Eifel sind aus Gründen der Verkehrssicherheit einzelne Baumfällungen notwendig

Helmut Nießen, Leiter des Nationalparkbezirks Mariawald, die Ranger der Verkehrssicherung Heinz Pohl, André Thelen und Udo Prinz sowie ihr Chef Volker Möller (von links nach rechts) sind heute der Verkehrssicherungspflicht an der B265 erfolgreich nachgekommen. Bild: Nationalparkverwaltung
Helmut Nießen, Leiter des Nationalparkbezirks Mariawald, die Ranger der Verkehrssicherung Heinz Pohl, André Thelen und Udo Prinz sowie ihr Chef Volker Möller (von links nach rechts) sind heute der Verkehrssicherungspflicht an der B265 erfolgreich nachgekommen. Bild: Nationalparkverwaltung

Heimbach –  Auf einem Großteil der Nationalpark-Fläche können die Bäume ungestört wachsen, ihr natürliches Alter erreichen und in Würde sterben. Ausnahmen gelten jedoch, wo tote und abstürzende Äste oder Bäume auf die Fahrbahn von öffentlichen Straßen fallen und Menschenleben gefährden könnten. Da Straßenverkehrsteilnehmer nicht mit dieser Gefährdung rechnen, gilt hier eine besondere Verkehrssicherungspflicht. Dieser Pflicht kommen am heutigen Freitag Volker Möller, Leiter der Verkehrssicherung im Nationalpark Eifel, und drei seiner Ranger nach – mit Forstschlepper und Seilwinde finden sich die Nationalparkmitarbeiter an der Bundesstraße 265 ein. Achtung: Baum fällt! weiterlesen