Archiv der Kategorie: Gesellschaft und Soziales

Von Diskriminierung, Demütigung und Anfeindung

Autorin Ellinor Wohlfeil liest aus Anlass der Stolperstein-Verlegung in Gemünd in der Galerie „Eifel Kunst“

Ellinor Wohlfeil liest in der Galerie "Eifel Kunst" aus ihrem Buch "„Kein menschlicher Makel - weder gestern noch heute“. Bild: Privat
Ellinor Wohlfeil liest in der Galerie „Eifel Kunst“ aus ihrem Buch „Kein menschlicher Makel – weder gestern noch heute“. Bild: Privat

Schleiden–Gemünd – Am Dienstag, 3. Juni, werden in Gemünd Stolpersteine verlegt, die an ehemalige jüdische Bewohner des Ortes erinnern möchten. Unter anderem wird auch ein Stein vor dem Haus in der Schleidener Straße 1 verlegt. Das Haus Schleidener Straße 1 wurde 1907 von der jüdischen Metzgerfamilie Herz erbaut. Heute ist dort die Galerie „Eifel Kunst“ von Marita Rauchberger zu Hause. Von Diskriminierung, Demütigung und Anfeindung weiterlesen

Zehnköpfige Satzveyer Reitertruppe nimmt an Gymnicher Ritt teil

Franz Josef Graf Beissel von Gymnich – ein Nachfahre von Gründervater Arnold von Gymnich – ist Protektor einer der ältesten Bruderschaften Deutschlands

Franz Graf Beissel von Gymnich und seine Tochter, Patricia Gräfin Beissel von Gymnich, unterstützen den Gymnicher Ritt. Bild: Beissel/Burg Satzvey
Franz Graf Beissel von Gymnich und seine Tochter, Patricia Gräfin Beissel von Gymnich, unterstützen den Gymnicher Ritt. Bild: Beissel/Burg Satzvey

Satzvey/Gymnich – Wie jedes Jahr ist Christi Himmelfahrt ein ganz besonderes Ereignis für die St.-Sebastianus-Bruderschaft und auch die St.-Kunibertus-Schützengesellschaft. Die Bruderschaft wird auch in ihrem Jubiläumsjahr mit einer stattlichen Anzahl von Mitgliedern am Gymnicher Ritt teilnehmen, der auf das Jahr 1227 zurückgeht. Ausgerichtet wird diese jahrhundertealte Reiterprozession von der Kirchengemeinde St. Kunibert.

Der Gymnicher Ritt gilt damit nicht nur als die älteste Reitprozession Deutschlands, sondern gehört mit über 200 Reitern – begleitet von 600 Fußpilgern und einigen Kutschen – auch zu den größten Reiterprozessionen des Rheinlands. Zehnköpfige Satzveyer Reitertruppe nimmt an Gymnicher Ritt teil weiterlesen

Zehnköpfige Satzveyer Reitertruppe nimmt an Gymnicher Ritt teil

Franz Josef Graf Beissel von Gymnich – ein Nachfahre von Gründervater Arnold von Gymnich – ist Protektor einer der ältesten Bruderschaften Deutschlands

Franz Graf Beissel von Gymnich und seine Tochter, Patricia Gräfin Beissel von Gymnich, unterstützen den Gymnicher Ritt. Bild: Beissel/Burg Satzvey
Franz Graf Beissel von Gymnich und seine Tochter, Patricia Gräfin Beissel von Gymnich, unterstützen den Gymnicher Ritt. Bild: Beissel/Burg Satzvey

Satzvey/Gymnich – Wie jedes Jahr ist Christi Himmelfahrt ein ganz besonderes Ereignis für die St.-Sebastianus-Bruderschaft und auch die St.-Kunibertus-Schützengesellschaft. Die Bruderschaft wird auch in ihrem Jubiläumsjahr mit einer stattlichen Anzahl von Mitgliedern am Gymnicher Ritt teilnehmen, der auf das Jahr 1227 zurückgeht. Ausgerichtet wird diese jahrhundertealte Reiterprozession von der Kirchengemeinde St. Kunibert.

Der Gymnicher Ritt gilt damit nicht nur als die älteste Reitprozession Deutschlands, sondern gehört mit über 200 Reitern – begleitet von 600 Fußpilgern und einigen Kutschen – auch zu den größten Reiterprozessionen des Rheinlands. Zehnköpfige Satzveyer Reitertruppe nimmt an Gymnicher Ritt teil weiterlesen

„Innovator in der Szene der europäischen Freilichtmuseen“

Gastbeitrag Zum Tod des Gründungsdirektors des Kommerner Freilichtmuseums, Dr. Adelhard Zippelius, ein Nachruf von Dr. Josef Mangold, Leiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern

Der Leiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern, Dr. Josef Mangold, würdigt das Lebenswerk von Dr. Adelhard Zippelius. Bild: LVR
Der Leiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern, Dr. Josef Mangold, würdigt das Lebenswerk von Dr. Adelhard Zippelius. Bild: LVR

Der Gründungsdirektor des LVR-Freilichtmuseums Kommern, Dr. Adelhard Zippelius, ist am 9. Mai im Alter von 97 Jahren gestorben. 23 Jahre lang, von 1958 bis 1981, führte Zippelius den Auf- und Ausbau des Freilichtmuseums, das für das ganze Rheinland in der Ausdehnung der ehemaligen preußischen Rheinprovinz zuständig ist. Dabei entwickelte er das Museum am Rande der Eifel nicht nur zum zweitgrößten Freilichtmuseum in Deutschland, sondern auch und zu einem der führenden und wegweisenden Freilichtmuseen in Europa. „Innovator in der Szene der europäischen Freilichtmuseen“ weiterlesen

Gemeinsam strampeln für Kinder in Ruanda

30 Schüler mit und ohne Behinderung fahren mit dem Rad von Köln nach Jünkerath und sammeln auf ihrer „FairPlay Smart Tour“ Sponsorgelder – Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen unterstützt das inklusive Projekt mit 2000 Euro

Rita Witt (Mitte) von der Kreissparkasse Euskirchen und Manfred Poth (mit Krawatte) besuchten die „FairPlay Smart Tour“-Teilnehmer, die dankbar einen 2000-Euro-Scheck von der KSK-Bürgerstiftung in Empfang nahmen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Rita Witt (Mitte) von der Kreissparkasse Euskirchen und Manfred Poth (mit Krawatte) besuchten die „FairPlay Smart Tour“-Teilnehmer, die dankbar einen 2000-Euro-Scheck von der KSK-Bürgerstiftung in Empfang nahmen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Gut gelaunt schwangen sich am Donnerstagmorgen 30 Schüler und zwölf Betreuer vor der Euskirchener LVR-Förderschule „Irena Sendler“ auf ihre Fahrräder, um für eine über 8000 Kilometer entfernte Grundschule in die Pedale zu treten: Mit der Sponsorfahrt „FairPlay Smart Tour“ wird ein Projekt der Welthungerhilfe in Ruanda unterstützt. Das Besondere dabei: Die Jugendlichen kommen von Haupt- und Förderschulen, Kinder mit und ohne Behinderung strampeln sich gemeinsam für die gute Sache ab. Gemeinsam strampeln für Kinder in Ruanda weiterlesen

Gäste aus Burkina Faso besuchten Milchviehbetriebe

Durch den Wegfall der Milch-Quotenregelung in der EU befürchtet Miserior fatale Folgen für bäuerliche Familienbetriebe in dem westafrikanischem Land

Besuch auf dem Bergfelder Hof Niederbettingen: Austausch der Gäste aus Burkina Faso mit dem Landwirt René Blum (r.). Bild: Andreas Paul
Besuch auf dem Bergfelder Hof Niederbettingen: Austausch der Gäste aus Burkina Faso mit dem Landwirt René Blum (r.). Bild: Andreas Paul

Hillesheimer Land – „Wir haben zwei intensive und interessante Tage mit Besuchern aus Burkina Faso und zwei Referenten von Misereor verbracht“, berichtete jetzt Pfarrer Andreas Paul von der Pfarreiengemeinschaft Hillesheimer Land. Die Gäste Ibrahim Diallo, Präsident der Kleinmolkereien Burkinas und Rene Millogo, Leiter eines von Misereor finanzierten Pastoralistenprogramms, sahen sich dabei landwirtschaftliche Betriebe der Region an. Gäste aus Burkina Faso besuchten Milchviehbetriebe weiterlesen

Gäste aus Burkina Faso besuchten Milchviehbetriebe

Durch den Wegfall der Milch-Quotenregelung in der EU befürchtet Miserior fatale Folgen für bäuerliche Familienbetriebe in dem westafrikanischem Land

Besuch auf dem Bergfelder Hof Niederbettingen: Austausch der Gäste aus Burkina Faso mit dem Landwirt René Blum (r.). Bild: Andreas Paul
Besuch auf dem Bergfelder Hof Niederbettingen: Austausch der Gäste aus Burkina Faso mit dem Landwirt René Blum (r.). Bild: Andreas Paul

Hillesheimer Land – „Wir haben zwei intensive und interessante Tage mit Besuchern aus Burkina Faso und zwei Referenten von Misereor verbracht“, berichtete jetzt Pfarrer Andreas Paul von der Pfarreiengemeinschaft Hillesheimer Land. Die Gäste Ibrahim Diallo, Präsident der Kleinmolkereien Burkinas und Rene Millogo, Leiter eines von Misereor finanzierten Pastoralistenprogramms, sahen sich dabei landwirtschaftliche Betriebe der Region an. Gäste aus Burkina Faso besuchten Milchviehbetriebe weiterlesen

Kinder sollen „Geldscheine“ gestalten

Malwettbewerb zur „Währung“ der „Mechernicher Kinderstadt“

Das Team der Mechernicher Kinderstadt ruft zum Malwettbewerb auf: Gunnar Simon und Anja Lehmann (von der Kleinen Offenen Tür, Agnes Peters, Runder Tisch Jugend, Margret Eich und Petra Himmrich von Mechernich Aktiv, Heike Klinkhammer, Jugendbeauftrage für die Region Eifel. Foto: privat
Das Team der Mechernicher Kinderstadt ruft zum Malwettbewerb auf: Gunnar Simon und Anja Lehmann (von der Kleinen Offenen Tür, Agnes Peters, Runder Tisch Jugend, Margret Eich und Petra Himmrich von Mechernich Aktiv, Heike Klinkhammer, Jugendbeauftrage für die Region Eifel. Foto: privat

Mechernich – Das Jugendzentrum „Kleine Offene Tür Mechernich“ will auf dem Gelände vor der Einrichtung von Montag, 14. Juli, bis Freitag, 18. Juli, die Kinderstadt „Mecki“ errichten. Die Kinderstadt ist der Erwachsenenwelt nachempfunden, in der Kinder spielerisch erfahren, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Bei dem Planspiel können Kinder sich Berufe auswählen, müssen sich im Einwohnermeldeamt melden und auch „arbeiten“. Kinder sollen „Geldscheine“ gestalten weiterlesen

Kinder sollen „Geldscheine“ gestalten

Malwettbewerb zur „Währung“ der „Mechernicher Kinderstadt“

Das Team der Mechernicher Kinderstadt ruft zum Malwettbewerb auf: Gunnar Simon und Anja Lehmann (von der Kleinen Offenen Tür, Agnes Peters, Runder Tisch Jugend, Margret Eich und Petra Himmrich von Mechernich Aktiv, Heike Klinkhammer, Jugendbeauftrage für die Region Eifel. Foto: privat
Das Team der Mechernicher Kinderstadt ruft zum Malwettbewerb auf: Gunnar Simon und Anja Lehmann (von der Kleinen Offenen Tür, Agnes Peters, Runder Tisch Jugend, Margret Eich und Petra Himmrich von Mechernich Aktiv, Heike Klinkhammer, Jugendbeauftrage für die Region Eifel. Foto: privat

Mechernich – Das Jugendzentrum „Kleine Offene Tür Mechernich“ will auf dem Gelände vor der Einrichtung von Montag, 14. Juli, bis Freitag, 18. Juli, die Kinderstadt „Mecki“ errichten. Die Kinderstadt ist der Erwachsenenwelt nachempfunden, in der Kinder spielerisch erfahren, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Bei dem Planspiel können Kinder sich Berufe auswählen, müssen sich im Einwohnermeldeamt melden und auch „arbeiten“. Kinder sollen „Geldscheine“ gestalten weiterlesen

Klettergarten soll Lust auf Bewegung machen

Die Kinder konnten es kaum abwarten, bis die Projektpartner endlich das rote Absperrband rund um ihren neuen Klettergarten durchgeschnitten hatten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Kinder konnten es kaum abwarten, bis die Projektpartner endlich das rote Absperrband rund um ihren neuen Klettergarten durchgeschnitten hatten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim-Ripsdorf – In der als Bewegungskindergarten zertifizierten DRK-Kindertagesstätte „Kastanienlaube“ in Ripsdorf wird Bewegung logischerweise großgeschrieben. Gelegen am Ortsrand mit einer Außenanlage, die vor dem Hintergrund einer beeindruckenden Landschaft liegt, haben die Kinder viel Platz und Anreiz zum Spielen und Toben im Freien. Klettergarten soll Lust auf Bewegung machen weiterlesen