Von Reiner Züll Drei Mitbürger verloren ihr Leben – 20 Einsatzfahrzeuge versanken vor dem Feuerwehrgerätehaus im Hochwasser – Zwei 5-Zentner-Weltkriegsbomben freigespült – Bürgermeister Hermann-Josef Esser ist sich sicher, es wird Jahre dauern, um alle Schäden zu beseitigen – Bauministerin Scharrenbach sprach den Menschen vor Ort Trost zu

Kall – Drei tote Kaller Mitbürger, viele Verletzte, hunderte überflutete Häuser oder Wohnungen und tonnenweise zerstörter Hausrat an den Straßenrändern zeugen fünf Tage nach dem folgenschweren Hochwasser noch immer von der Wucht des Unwetters, das am Mittwochabend über Teile der Gemeinde Kall hereingebrochen war. Begleitet wurde das Geschehen vom Ausfall der Strom- und Wasserversorgung sowie des Telefon- und Handynetzes. Ehe das Kabelfernsehen in den betroffenen Regionen des Kreises wieder funktioniere, würden noch mehrere Tage vergehen, hieß es am Sonntag bei der Vodafone GmbH in Köln. Große Teile der Infrastruktur seien durch das Unwetter zerstört worden. Die Flutkatastrophe in Kall – Eine Bilanz weiterlesen








