Schlagwort-Archive: Gemeinde Kall

Kaller Standesamt erreichbar in Zülpich

Das Kaller Standes- und Einwohnermeldeamt wurde vorübergehend im Zülpicher Rathaus untergebracht. Foto: Gemeinde Kall
Das Kaller Standes- und Einwohnermeldeamt wurde vorübergehend im Zülpicher Rathaus untergebracht. Foto: Gemeinde Kall

Kall/Zülpich – Auch das Kaller Rathaus wurde im Rahmen des Hochwassers stark beschädigt und konnte den Normalbetrieb noch nicht wiederaufnehmen. Um die Erledigung unaufschiebbarer Angelegenheiten durchgehend zu gewährleisten, wurden die zuständigen Kolleginnen und Kollegen von Standes- und Einwohnermeldeamt vorübergehend im Zülpicher Rathaus untergebracht. Termine, auch außerhalb der Öffnungszeiten, können vereinbart werden unter Tel. 0 22 52/52-243 (Standesamt) und Tel. 0 22 52/52-279 (Einwohnermeldeamt).  (eB)

Hilfsgüter aus ganz Deutschland in Kall eingetroffen

Von Reiner Züll Im Kaller Bauhof lagern tonnenweise Lebensmittel – Bei Möbel Brucker stapeln sich Kleidung, Schuhe und vieles mehr

Lebensmittel-Spenden wurden im Bauhof der Gemeinde Kall gesammelt und an Flutopfer ausgegeben. Bauhofleiter André Kaudel (Foto) koordinierte die Aktion und konnte sich auf viele freiwillige Helfer verlassen. Foto: Reiner Züll.
Lebensmittel-Spenden wurden im Bauhof der Gemeinde Kall gesammelt und an Flutopfer ausgegeben. Bauhofleiter André Kaudel (Foto) koordinierte die Aktion und konnte sich auf viele freiwillige Helfer verlassen. Foto: Reiner Züll.

Kall – „Ich hätte nie gedacht, einmal in eine Situation zu kommen, auf Spenden von hilfsbereiten Mitmenschen angewiesen zu sein“, sagte die Frau, die am Sonntagmorgen im Abverkauf-Lager des Möbelhauses Brucker nach Schuhen für ihre Kinder suchte. Durch das katastrophale Hochwasser hat die Familie ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Die Frau wurde fündig, denn das Lager hatte sich innerhalb weniger Stunden mit Non-Food-Hilfsgütern gefüllt, die aus ganz Deutschland angeliefert worden waren. Hilfsgüter aus ganz Deutschland in Kall eingetroffen weiterlesen

Schulkinder an der GGS Kall freuen sich über moderne Spielgeräte

Gemeinde Kall und der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Kall sorgten für weitere Attraktivitätssteigerung am neuen Schulstandort – Bauhof setzte das Projekt in nur drei Wochen um

Gaben die neuen Spielgeräte für die Kinder offiziell frei: Gebäudemanager Lothar Schatten, (v.l.), André Kaudel, Florian Marx (beide Bauhof), Schulleiterin Marianne Rütt, Michaela Kratz (Schulverwaltung), Simone Crombach und Anne Dobring (beide Förderverein). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Gaben die neuen Spielgeräte für die Kinder offiziell frei: Gebäudemanager Lothar Schatten, (v.l.), André Kaudel, Florian Marx (beide Bauhof), Schulleiterin Marianne Rütt, Michaela Kratz (Schulverwaltung), Simone Crombach und Anne Dobring (beide Förderverein). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Am neuen Standort der Gemeinschaftsgrundschule Kall staunten die Kinder nicht schlecht, als sie kürzlich zurück in den Präsenzunterricht kamen. Denn der Bauhof der Gemeinde Kall hatte die Zeit genutzt, um in Abwesenheit der jungen Leute ein paar neue Spielgeräte zu installieren. Begeistern konnten die neue Turmkombination mit Boulderwand zum seilfreien Klettern in Absprunghöhe, verschiedene Rutschelemente, zwei Klettertürme, eine Seilbrücke, ein Flaschenzug zum Sandtransport und vieles mehr, nicht nur den Nachwuchs, sondern auch Schulleiterin Marianne Rütt. Schulkinder an der GGS Kall freuen sich über moderne Spielgeräte weiterlesen

„ene“-Unternehmensgruppe warnt vor dubiosen Stromanbietertricks

Gelockt wird mit günstigeren Abschlägen, ohne den Arbeits- und Grundpreis zu nennen – Zählernummer reicht dem Neuanbieter aus, um den Altvertrag zu kündigen – Auch Kommunen sehen derzeitige Werbestrategien kritisch

Jeder möchte günstigen Strom beziehen. Das machen sich einige Anbieter mit dubiosen Tricks zu nutze. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Jeder möchte günstigen Strom beziehen. Das machen sich einige Anbieter mit dubiosen Tricks zu nutze. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Vielerorts werden im Kreis Euskirchen zurzeit neue Verteilerschränke für die Telekommunikation errichtet, mit denen der VDSL-Ausbau beschleunigt werden soll. Dies nutzen derzeit Telekommunikationsanbieter, um mit I-Pad bewaffnet von Tür zu Tür zu gehen und die Anwohner auf die schnellere Leitung in ihrem Wohngebiet hinzuweisen und entsprechende Neuverträge abzuschließen. Erstaunlicherweise haben die Werber aber noch mehr im petto als nur schnelleres Internet. Denn sie versprechen ihren Kunden auch, für diese einen deutlich günstigeren Stromvertrag anbieten zu können. Einsparungen von bis zu 250 Euro sollen hier ohne Problem möglich sein. „ene“-Unternehmensgruppe warnt vor dubiosen Stromanbietertricks weiterlesen

Im Kaller Gewerbegebiet läuft jetzt alles schön rund

Firmenchef Ralf Schumacher ließ zu seinem Unternehmensjubiläum den Kreisverkehr am Knotenpunkt der Landesstraße 206 und der Hüttenstraße auf eigene Kosten gestalten

Rund 30.000 Euro investierte die Firmengruppe Schumacher in die Gestaltung des Kreisel an der Zufahrt der Hüttenstraße. Foto: Reiner Züll
Rund 30.000 Euro investierte die Firmengruppe Schumacher in die Gestaltung des Kreisel an der Zufahrt der Hüttenstraße. Foto: Reiner Züll

Kall – Zum Geburtstag was Gutes tun, wollte die Kaller Firmengruppe Schumacher, die in diesem Jahr auf ihr 125-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Pünktlich zum Geburtstag ist die Gestaltung des Kreisverkehrs am Knotenpunkt der Landesstraße 206 und der Hüttenstraße fertiggestellt worden. Dass sich der Verkehrskreisel seit ein paar Wochen als Schmuckstück an der Zufahrt zum Industriegebiet präsentiert, hat die Gemeinde Kall und der Landschaftsverband dem Firmengeburtstag zu verdanken. Im Kaller Gewerbegebiet läuft jetzt alles schön rund weiterlesen

Alfred Schmidt ist jetzt Bürgermeister

Der ehemalige Beigeordnete der Gemeinde Kall holte in seiner Geburtsstadt Anröchte als Einzelbewerber auf Anhieb beachtliche 73 Prozent der Stimmen

Der ehemilge Beigeordnete der Gemeinde Kall, Alfred Schmidt, wurde jetzt mit großer Mehrheit zum Bürgermeister der Gemeinde Anröchte gewählt. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der ehemilge Beigeordnete der Gemeinde Kall, Alfred Schmidt, wurde jetzt mit großer Mehrheit zum Bürgermeister der Gemeinde Anröchte gewählt. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall/Anröchte – Gut zwei Jahre lang war der heute 46-jährige Alfred Schmidt in der Gemeinde Kall als Beigeordneter tätig, wo er sich besonders um die Wirtschaftsförderung sowie um das Thema Neue Energien kümmerte. Im Januar 2013 wechselte er als Beigeordneter in die sauerländische Gemeinde Ense. Zwischen Schmidt und dem amtierenden Kaller Bürgermeister Herbert Radermacher soll die Chemie nicht immer so ganz gestimmt haben. Viele Kaller schätzten jedoch die besonnene und freundliche Art Alfred Schmidts und waren über seinen Weggang wenig erfreut.  Jetzt wurde Schmidt in seiner Heimatgemeinde Anröchte im Kreis Soest mit knapp 73 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Anröchte ist mit einer Bevölkerungsgröße von 10.370 Einwohnern nur wenig kleiner als die Gemeinde Kall. Dafür aber mit 73,8 Quadratkilometern etwas größer in der Fläche. Schmidt ist in Anröchte seit jeher stark verwurzelt. Alfred Schmidt ist jetzt Bürgermeister weiterlesen

Kaller Feuerwehrleute besuchten Wehr der Partnerkommune Mol

Zwei Tage lang weilten Mitglieder des Löschzuges Kall in der belgischen Partnerstadt, wo sie von den Kamerdaden  der Moler „Brandweer“ bestens betreut wurden

Gruppenbild der Kaller Feuerwehr mit ihren Moler Kollegen vor der Feuerwache in Mol. Bild: Reiner Züll
Gruppenbild der Kaller Feuerwehr mit ihren Moler Kollegen vor der Feuerwache in Mol. Bild: Reiner Züll

Kall/Mol  Seit 1980 pflegt die Gemeinde Kall bereits eine Partnerschaft mit der belgischen Stadt Mol. Doch erst  jetzt kam es zum ersten offiziellen Treffen der Feuerwehren der beiden Partnerkommunen. Was lange währt, wird bekanntlich gut und so stand schon die Hinfahrt nach Mol unter einem guten Stern:  Mit dem Party-Bus des Kaller Brauhauses machte sich die Kaller Wehr auf in Richtung Mol. Kaller Feuerwehrleute besuchten Wehr der Partnerkommune Mol weiterlesen

Gemeinde Kall vergab Konzession erneut an die KEV

Nach einem transparenten und diskriminierungsfreien Auswahlverfahren hat der Gemeinderat Kall beschlossen, den „Wegenutzungsvertrag Strom“ wieder mit der KEV abzuschließen. Der Neukonzessionsvertrag hat eine erneute Laufzeit von 20 Jahren

Bürgermeister Herbert Radermacher (rechts) und KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen unterzeichneten den Konzessionsvertrag für die nächsten 20 Jahre. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Bürgermeister Herbert Radermacher (rechts) und KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen unterzeichneten den Konzessionsvertrag für die nächsten 20 Jahre. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – In vielen Städten und Gemeinden sind kürzlich die Konzessionsverträge, insofern sie vor 20 Jahren geschlossen wurden,  für die Energieversorgungsnetze ausgelaufen oder aber sie werden in nächster Zeit ihre Gültigkeit verlieren. Auch das Versorgungsgebiet der Kreis-Energie-Versorgung (KEV) Schleiden ist davon betroffen. Städten und Kommunen steht es frei, die Vergabe der Konzession erneut an den bisherigen Vertragspartner zu erteilen, einen anderen Bewerber zu wählen oder auch das Energieversorgungsnetz in eigener Regie zu übernehmen. Gemeinde Kall vergab Konzession erneut an die KEV weiterlesen

Platz für 64 Pkw und sechs Motorräder

Energie Nordeifel sorgte für moderne und kostengünstige LED-Ausleuchtung des neuen P+R-Platzes

Fabian Schwarz von der Energie Nordeifel („ene“) übernahm die Planung und Ausführung der LED-Beleuchtung auf dem neuen Parkplatz. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Fabian Schwarz von der Energie Nordeifel („ene“) übernahm die Planung und Ausführung der LED-Beleuchtung auf dem neuen Parkplatz. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Vier Monate hat es gedauert, doch jetzt ist die brachliegende Fläche jenseits der Gleise an der Trierer Straße in Kall in eine neue Parkplatzanlage umgebaut worden, die Pkw-Fahrer und Busfahrgäste gleichermaßen ansprechen soll. „Seit vergangener Woche ist die P+R-Anlage, die sowohl Platz für 64 PKW und sechs Motorräder als auch einen wettergeschützten Unterstand für zahlreiche Busfahrgäste bietet, für den allgemeinen Verkehr geöffnet“, teilt die Gemeinde Kall mit. Platz für 64 Pkw und sechs Motorräder weiterlesen

Kaller Weihnachtsbeleuchtung gerettet

Gewerbeverein Kall stellt zusammen mit der Energie Nordeifel Beleuchtung auf LED-Technik um – Neue Lampen verbrauchen nur noch 0,5 Watt statt 15 Watt pro Leuchtkörper bei höherer Lichtausbeute

Marko Mertens (links), Energiemanager bei der „ene“, und Stephan Kohl, Vorsitzender des Gewerbevereins Kall, sorgen mit LED-Lampen für eine energiesparende Kaller Weihnachtsbeleuchtung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Marko Mertens (links), Energiemanager bei der „ene“, und Stephan Kohl, Vorsitzender des Gewerbevereins Kall, sorgen mit LED-Lampen für eine energiesparende Kaller Weihnachtsbeleuchtung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Ökologisch korrekt soll die Weihnachtsbeleuchtung in Kall erstrahlen, wie Stephan Kohl, Vorsitzender des Gewerbevereins Kall, jetzt berichtet: „Wir stellen die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen um und erreichen dadurch eine enorme Energieersparnis: Statt 10868 Kilowatt-Stunden verbrauchen wir in Zukunft nur noch 362!“ Marko Mertens, Energiemanager bei der Energie Nordeifel (ene), sagt: „Die bisher verwendeten Glühlampen haben 15 Watt verbraucht, die neuen LED-Leuchtmittel benötigen nur 0,5 Watt und geben dabei ein warmweißes Licht ab, das einem Lichtstrom von 28 Lumen entspricht.“ Kaller Weihnachtsbeleuchtung gerettet weiterlesen

Gemeinde Kall investiert in den Klimaschutz und spart dabei noch Geld

Markus Böhm, Achim Dreßen, Rolf Blakowski und Christian Reuter von der „ene“ freuten sich gemeinsam mit Energieberater Tobias Feld (v.l.) von der Gemeinde Kall über die bereits erfolgte Umrüstung der Hermann-Josef Straße (L 22) in Steinfeld.   Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Markus Böhm, Achim Dreßen, Rolf Blakowski und Christian Reuter von der „ene“ freuten sich gemeinsam mit Energieberater Tobias Feld (v.l.) von der Gemeinde Kall über die bereits erfolgte Umrüstung der Hermann-Josef Straße (L 22) in Steinfeld.
Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Gemeinsam mit der Energie Nordeifel („ene“) rüstet die Gemeinde Kall alte Straßenlaternen auf moderne LED-Technik um – Neben 27.000 Kilowattstunden Strom werden Energiekosten von jährlich 6.000 Euro eingespart

Kall – Energieeinsparung ist in aller Munde. Auch die Gemeinde Kall setzt sich seit einigen Jahren intensiv mit der Effektivität des Energieeinsatzes auseinander. „Straßenbeleuchtung mit LED-Technik ist mittlerweile praxistauglich, spart Geld und Energie“, so Alfred Schmidt, Erster Beigeordneter der Gemeinde Kall. Die Gemeinde Kall rüstet daher jetzt gemeinsam mit der Energie Nordeifel („ene“) nach und nach alte Straßenlampen auf moderne LED-Technik um. „In mehreren Ortsteilen sowie im Kernort sollen so pro Jahr knapp 27.000 Kilowattstunden Strom eingespart werden – und damit Kosten von über 6.000 Euro“, berichtet Schmidt. Gemeinde Kall investiert in den Klimaschutz und spart dabei noch Geld weiterlesen

Leben jüdischer Bürger wieder sichtbar gemacht

In der Gemeinde Kall wurde mit 23 Stolpersteinen an das Schicksal jüdischer Bürger erinnert – Große Anteilnahme von Seiten der Bevölkerung 

Künstler Gunter Demnig freute sich über den besonders großen Andrang in Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – 23 Stolpersteinen, die an jüdische Bürger Kalls erinnern, wurden am Freitagmorgen unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von Künstler Gunter Demnig an mehreren Orten in Kall verlegt. Die Aktion startete vor der VR-Bank, wo zunächst die Sprecher des Arbeitskreises Stolpersteine Georg Toporowsky und Horst Thiesen Grußworte an die gut 60 Menschen, darunter zahlreiche Schüler, richteten. Anwesend war auch der Rabbiner Mordechai Bohrer von der jüdischen Gemeinde Aachen. Bohrer freute sich besonders, dass es Nichtjuden waren, die heute an die Schicksale ehemaliger Mitbürger erinnerten. Leben jüdischer Bürger wieder sichtbar gemacht weiterlesen