Archiv der Kategorie: Nachrichten

Verein Astropeiler Stockert erhält WegWeiser-Preis

Preis wird vom Förderverein der NRW-Stiftung verliehen – Das erste deutsche Radioteleskop wurde 1955/1956 auf dem Stockert bei Bad Münstereifel erbaut

 Eckhard Uhlenberg (v.l.), Präsident der NRW-Stiftung, Kevin Schmitz, Karl-Josef Mauel, Thomas Buchsteiner, Elke Fischer, Dr. Wolfgang Herrmann (mit dem Preis), Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung, und Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung und des Fördervereins NRW-Stiftung, bei der Preisübergabe. Bild: Werner Stapelfeldt/NRW-Stiftung

Eckhard Uhlenberg (v.l.), Präsident der NRW-Stiftung, Kevin Schmitz, Karl-Josef Mauel, Thomas Buchsteiner, Elke Fischer, Dr. Wolfgang Herrmann (mit dem Preis), Michael Breuer, Vorsitzender des Fördervereins NRW-Stiftung, und Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung und des Fördervereins NRW-Stiftung, bei der Preisübergabe. Bild: Werner Stapelfeldt/NRW-Stiftung

Bad Münstereifel – Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement erhält der Vorstand des Vereins Astropeiler Stockert den WegWeiser-Preis des Fördervereins NRW-Stiftung. Der Vereinsvorsitzende Michael Breuer überreichte jetzt auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Königswinter gemeinsam mit dem Stiftungspräsidenten Eckhard Uhlenberg den Preis an den Vorsitzenden Dr. Wolfgang Herrmann. Verein Astropeiler Stockert erhält WegWeiser-Preis weiterlesen

Welle der Hilfsbereitschaft beim Wiederaufbau des Gemünder Friedhofs

Stadt Schleiden dankt allen freiwilligen Helfern

Bei der ersten Aufräumaktion am 1. August 2021 halfen viele dabei, den Friedhof wieder in einen würdigen Ort der Trauer und Begegnung zu verwandeln. Bild: Petra Hilgers/Stadt Schleiden
Bei der ersten Aufräumaktion am 1. August 2021 halfen viele dabei, den Friedhof wieder in einen würdigen Ort der Trauer und Begegnung zu verwandeln. Bild: Petra Hilgers/Stadt Schleiden

Schleiden-Gemünd – Der Friedhof in Gemünd wurde von der Hochwasserkatastrophe stark getroffen und verwüstet. Ohne Helfer geht es nicht – das war der Stadt Schleiden schnell klar. Deshalb wurde zur großen Aufräumaktion aufgerufen. Kaum hatte die Nachricht in den sozialen Netzwerken ihre Runde gemacht, meldeten sich hunderte Freiwillige: Privatpersonen und Fachbetriebe aus der umliegenden Gegend sowie  aus der Ferne und kündigten ihre Hilfe an. Mit Schaufel und Besen im Gepäck reisten Sie am Sonntag, 1. August, zum Friedhof nach Gemünd an. Welle der Hilfsbereitschaft beim Wiederaufbau des Gemünder Friedhofs weiterlesen

Aus gemeinsamem Schlammschippen wurde „Metternich Hilft“ geboren

Der direkt nach der Flutkatastrophe gegründete Verein hat bereits beträchtliche Summen an Spendengeldern sammeln können – Unterstützung langfristig, gezielt und rein ehrenamtlich

Warum „Metternich Hilft“ so gezielt Hilfe vor Ort bieten kann, erklären Alexander Zeeh (v.l.) und Udo Becker, Vorstandsmitglieder des Vereins, mit einer guten Vernetzung und damit, dass alle Protagonisten in dem Weilerswister Dorf ansässig sind. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Warum „Metternich Hilft“ so gezielt Hilfe vor Ort bieten kann, erklären Alexander Zeeh (v.l.) und Udo Becker, Vorstandsmitglieder des Vereins, mit einer guten Vernetzung und damit, dass alle Protagonisten in dem Weilerswister Dorf ansässig sind. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Weilerswist-Metternich – Gute Ideen werden ja oft in Zusammenhang mit etwas plötzlich und völlig Unerwartetem geboren. Das trifft auch auf eine Idee in Metternich zu, die aufgrund der Hochwasserkatastrophe vom 14. und 15. Juli das Licht der Welt erblickte und nun dazu führen soll, dass besonders hart Betroffene durch schnelle, und vielleicht auch unerwartete, Hilfe das wieder zu bekommen, was sie verloren haben: Ein intaktes Zuhause. Die Rede ist von „Metternich Hilft“ – Hilft bewusst mit einem großen „H“, denn die Hilfe soll groß sein, wie Alexander Zeeh und Udo Becker vom Vorstand des frisch gegründeten Vereins jetzt berichten. Aus gemeinsamem Schlammschippen wurde „Metternich Hilft“ geboren weiterlesen

L207: Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Dreiborn

Fahrbahndecke und stellenweise die Entwässerungsrinnen werden erneuert

Im Kreis Euskirchen werden mehrere Straßen saniert. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Im Kreis Euskirchen werden mehrere Straßen saniert. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Dreiborn – Die Landesstraße L207 in der Ortsdurchfahrt Dreiborn will Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel ab Montag, 6. September, sanieren. Auf einer Länge von 1,1 Kilometer werden die Fahrbahndecke und stellenweise die Entwässerungsrinnen erneuert. Ursprünglich war die Sanierung ab dem 19. Juli vorgesehen, musste jedoch wegen der Unwetterkatastrophe verschoben werden. L207: Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Dreiborn weiterlesen

Dr. Michael H. Faber berät das Museu Nacional in Rio de Janeiro

Nach Komplettzerstörung durch Brand will der ehemelige Vizedirektor des LVR-Freilichtmuseums Kommern in Brasiliens ältestes Museum auf Barrierefreiheit und Inklusion setzen

Rund 90 Prozent seiner Sammlung verlor Brasiliens Nationalmuseums in Rio de Janeiro 2018 durch einen Brand. Foto: Privat
Rund 90 Prozent seiner Sammlung verlor Brasiliens Nationalmuseums in Rio de Janeiro 2018 durch einen Brand. Foto: Privat

Rio de Janeiro/Mechernich-Kommern/Bonn – Brasiliens Nationalmuseums in Rio de Janeiro brannte 2018 bis auf seine Grundmauern nieder. Rund 90 Prozent seiner Sammlung, darunter einzigartige Kollektionen aus der Vor- und Frühgeschichte sowie alter brasilianischer Völker, fielen den Flammen zum Opfer. Jetzt berät der ehemalige Vizedirektor des LVR-Freilichtmuseum Kommern, Dr. Michael H. Faber, seine brasilianischen Kolleginnen und Kollegen im Bereich einer der Kernaufgaben beim Wiederaufbau: Barrierefreiheit und Inklusion. Hierzu war Faber als amtierender Präsident des Fachkomitees für Medien der UNESCO-Organisation „Internationalen Museumsrat“ (ICOM) in Rio de Janeiro beauftragt worden. Das vom Goethe-Institut fördert den Wiederaufbau des Museums. Dr. Michael H. Faber berät das Museu Nacional in Rio de Janeiro weiterlesen

„Die Welle der Hilfsbereitschaft, die der Flut folgte, ist gewaltig“

Drei Stunden lang berichtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser dem Rat der Gemeinde Kall über die Folgen der verheerenden Flutnacht, aber auch über Dankbarkeit für Helfer und Einsatzkräfte und Chancen beim Wiederaufbau

Über 100 Folien hatte das Team der Gemeinde Kall zum Sachstand der Katastrophenfolgen erstellt. Bürgermeister Hermann-Josef Esser betonte, dass die Informationen dennoch nicht vollständig seien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Über 100 Folien hatte das Team der Gemeinde Kall zum Sachstand der Katastrophenfolgen erstellt. Bürgermeister Hermann-Josef Esser betonte, dass die Informationen dennoch nicht vollständig seien. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Trotz des bedrückenden Themas souverän, aber hier und da sichtlich betroffen berichtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser dem Rat der Gemeinde Kall über die Folgen der verheerenden Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli – und zwar drei Stunden lang. „Dabei sind die Berichte nicht einmal vollständig“, betonte Esser in der Sondersitzung am vergangenen Donnerstag, obwohl sein über 100 Folien einer Präsentation vorbereitet hatte. Auch der Ort der Sitzung war der Hochwasserkatastrophe geschuldet: Da die Bürgerhalle nicht benutzbar ist, versammelte sich der Rat in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs Steinfeld. „Die Welle der Hilfsbereitschaft, die der Flut folgte, ist gewaltig“ weiterlesen

Neue Uferbepflanzung für den Seepark Zülpich

Land NRW fördert Maßnahme mit insgesamt 57.800 Euro, um verlandete Bereiche aufzuwerten

Das Ufer des Zülpicher Wassersportsees soll weiter bepflanzt werden. Das Land NRW will diese Maßnahme zur optischen und ökologischen Aufwertung mit 57.800 Euro fördern.  Foto: Alexander Zink – faszinatour GmbH
Das Ufer des Zülpicher Wassersportsees soll weiter bepflanzt werden. Das Land NRW will diese Maßnahme zur optischen und ökologischen Aufwertung mit 57.800 Euro fördern.
Foto: Alexander Zink – faszinatour GmbH

Zülpich – Durch den Pegelrückgang brachgefallenen Überbereiche des Zülpicher Wassersportsees sollen optisch und ökologisch aufgewertet werden. Dazu hat der Seepark Zülpich jetzt eine Förderzusage des NRW-Umwelt-Ministeriums von insgesamt 57.800 Euro aus dem Topf des Sonderprogramms „Klimaresilienz in Kommunen“ erhalten, wie es aus dem Rathaus Zülpich heißt. Neue Uferbepflanzung für den Seepark Zülpich weiterlesen

Menschen aus Anröchte spenden 80.600 Euro für Kaller Flutopfer

Ehemaliger Beigeordneter der Gemeinde Kall, Alfred Schmidt, heute Bürgermeister der Gemeinde im Kreis Soest, hat sein einstiges Wirkungsfeld nicht vergessen

Bürgermeister Alfred Schmidt, hier mit dem Gospelchor "Spirit of Music" sorgte mit dafür, dass über 80.000 Euro an Spendengelder an die Gemeinde Kall gingen. Bild: Spirit of Music
Bürgermeister Alfred Schmidt, hier mit dem Gospelchor „Spirit of Music“, sorgte mit dafür, dass über 80.000 Euro an Spendengeldern an die Gemeinde Kall gingen. Bild: Spirit of Music

Kall/Anröchte – Als man in der gut 250 Kilometer von Kall entfernten Gemeinde Anröchte von der Flutkatstrophe in der Nordeifel und an der Ahr hörte, wollten viele Menschen sofort helfen. Sämtliche Anröchter Vereine veranstalteten daraufhin eine Benefizveranstaltung auf dem Bürgerhausvorplatz. Bei Live-Musik unter anderem mit dem Gospelchor „Spirit of Music“ versammelten sich dort Hunderte von Bürgern und spendeten für die Flutopfer. Dabei kamen am Ende 80.600 Euro zusammen. Eine Riesensumme, vor allem, wenn man bedenkt, dass in der Gemeinde Anröchte mit rund 10.500 Menschen noch etwas weniger Menschen als in Kall leben. Menschen aus Anröchte spenden 80.600 Euro für Kaller Flutopfer weiterlesen

Nachfrage an Sachspenden lässt deutlich nach

Neuer Ablauf für Ausgabe: In Kall soll „Kaller wirkstatt“ die Verteilung der Güter übernehmen – Gespräche mit „Tafel“ als weitere Ausgabemöglichkeit laufen

Wochenlang hatte Bauhofleiter André Kaudel (2.v.l.) mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Eingang und die Ausgabe der Hilfsgüter koordiniert. Jetzt wird die „wirkstatt“ die Ausgabe übernehmen. Foto: Reiner Züll
Wochenlang hatte Bauhofleiter André Kaudel (2.v.l.) mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Eingang und die Ausgabe der Hilfsgüter koordiniert. Jetzt wird die „wirkstatt“ die Ausgabe übernehmen. Foto: Reiner Züll

Kall – Schon seit einiger Zeit melden Hilfsorganisatoren, dass genügend Sachspenden vorhanden seien und nun eher Geldspenden benötigt werden, um die Folgen der Flutkatastrophe abzumildern. Nun lässt die Nachfrage nach Sachspenden spürbar nach. In Kall werden zudem die Lagerhallen für die bisherige Ausgabe bei Möbel Brucker und dem Bauhof Kall wieder dringend für ihre ursprünglichen Zwecke benötigt, so dass die Gemeindeverwaltung neue Lösungen gefunden hat. Ab dem 4. September übernimmt die „Kaller wirkstatt“ die Ausgabe. Mit der Kaller „Tafel“ laufen zudem Gespräche über eine weitere Ausgabemöglichkeit. Die Ausgabestellen werden kontinuierlich mit Material aus einem Zwischenlager der Gemeinde versorgt, das sich selbst nicht zur direkten Ausgabe eignet. Nachfrage an Sachspenden lässt deutlich nach weiterlesen

Nationalparkteam hilft bei Aufräumarbeiten am Urftsee

Tatkräftige Unterstützung auch aus Nachbarforstämtern

Forstwirte aus der Nationalparkverwaltung und Nachbarforstämtern unterstützen den Wasserverband bei Aufräumarbeiten an der Urft. Hier vor einem tiefen Einbruch in das Urftufer. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke
Forstwirte aus der Nationalparkverwaltung und Nachbarforstämtern unterstützen den Wasserverband bei Aufräumarbeiten an der Urft. Hier vor einem tiefen Einbruch in das Urftufer. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Schleiden-Gemünd – Auch wenn die Spuren der Katastrophe mancherorts noch lange sichtbar bleiben werden, ist der Urftseerandwegs zwischen Gemünd und der Urftstaumauer bereits für Radfahrende und Wandernde wieder hergestellt. Große Mengen des im Urftsee und im Mündungsbereich angestauten Mülls durch die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli sind bereits durch große Hilfseinsätze entsorgt worden. Seit zwei Wochen leisten Ranger der Nationalparkverwaltung Eifel Amtshilfe – zeitweise unterstützen auch Kolleginnen und Kollegen aus Hürtgenwald und vom Niederrhein die Aufräumarbeiten des Wasserverbandes Eifel Rur. Nationalparkteam hilft bei Aufräumarbeiten am Urftsee weiterlesen