Kategoriearchiv: Natur

Obstbaumschnittkurse in Heimbach

Von Februar bis Juni gibt es verschiedene Angebote – Anmeldungen ab sofort

Wer eine gute Ernte wünscht, sollte sich mit dem Beschnitt von Obstbäumen auskennen. Bild: Stadt Heimbach
Wer eine gute Ernte wünscht, sollte sich mit dem Beschnitt von Obstbäumen auskennen. Bild: Stadt Heimbach

Heimbach – Die SoNNe eG (Streuobstwiesen Netzwerk Nordeifel gemeinnützig) bietet in diesem Jahr in Heimbach in Kooperation mit dem Wasser-Info-Zentrum Eifel drei Schnittkurse für die Pflege von Obstbäumen an. Die Teilnehmer werden nach einer theoretischen Einführung in die Grundlagen des Obstbaumschnitts verstehen, nach welchen Gesetzmäßigkeiten Obstbäume wachsen. Obstbaumschnittkurse in Heimbach weiterlesen

Mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel durch die Zülpicher Börde

Auf einer Bahnfahrt von Nemmenich bis nach Binsfeld stellten die Akteure der Lokalen Leader-Aktionsgruppe ihre Projektideen vor

Bei der Tour mit der Bördebahn durch die LEADER-Region wurde Minister Johannes Remmel (Mitte) von rund 50 haupt- und ehrenamtlichen Akteuren begleitet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Bei der Tour mit der Bördebahn durch die LEADER-Region wurde Minister Johannes Remmel (Mitte) von rund 50 haupt- und ehrenamtlichen Akteuren begleitet. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpicher Börde – Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel informierte sich rund ein Jahr nach dem Förderzuschlag und der Arbeitsaufnahme der Lokalen Aktionsgruppe Zülpicher Börde über die ersten erfolgreichen Schritte bei der Umsetzung des LEADER-Wettbewerbskonzeptes. Der Vorsitzende der LEADER-Region, Albert Bergmann, begrüßte den Minister am Bahnhof in Zülpich-Nemmenich. Dort startete eine Fahrt mit der Bördebahn in Richtung Nörvenich-Binsfeld, die Geschäftsführer Alexander Sobotta und Regionalmanagerin Julia Braun gemeinsam mit den Initiatoren aktueller LEADER-Projekte vorbereitet hatten. Mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel durch die Zülpicher Börde weiterlesen

Nationalpark Eifel lädt zum Ski-Langlauf ein

Runden von 5, 10 oder 15 Kilometern Länge sind möglich – Schneehöhe beträgt aktuell 50 Zentimeter

Sichtlich Spaß hatten diese zwei Besucher beim Wintersport im Nationalpark Eifel. Foto: M. Lammertz/Nationalparkverwaltung Eifel
Sichtlich Spaß hatten diese zwei Besucher beim Wintersport im Nationalpark Eifel. Foto: Michael Lammertz/Nationalparkverwaltung Eifel

Eifel – Das Tiefdruckgebiet „Egon“ hat der Nationalparkregion zum vergangenen Wochenende reichlich Schnee beschert. Dadurch ist ein in den letzten Jahren seltenes Wintersportvergnügen möglich: Freunde des Ski-Langlaufs können den südlichen Bereich des Nationalparks Eifel jetzt von drei frisch gespurten Loipen aus erleben – dort liegen aktuell bis zu 50 Zentimeter Schnee. Die Loipen beginnen an den Parkplätzen Rothe Kreuz und Wahlerscheid an der Bundesstraße 258 zwischen Schleiden und Monschau-Höfen. „Sie sind je fünf Kilometer lang und können gut miteinander kombiniert werden, so dass Runden von 5, 10 oder 15 Kilometern Länge möglich sind“, teilt das Nationalparkforstamt Eifel mit. Nationalpark Eifel lädt zum Ski-Langlauf ein weiterlesen

Obstbäume beschneiden oder Stuhlflechten im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Unter fachkundiger Anleitung können Interessenten Maßnahmen für mehr Obsternte oder das „Wiener Kaffeehausgeflecht“ erlernen

Wie man Obstbäume richtig beschneidet, kann man im LVR-Freilichtmuseum Kommern lernen. Foto: Tanja Schauerte/LVR-FMK
Wie man Obstbäume richtig beschneidet, kann man im LVR-Freilichtmuseum Kommern lernen. Foto: Tanja Schauerte/LVR-FMK

Mechernich-Kommern – Einen Kursus im Obstbaumschnitt bietet der Förderverein des LVR-Freilichtmuseums Kommern am Freitag, 17. Februar, von 10 bis 16 Uhr an. Nach dem morgendlichen Theorie-Teil wird auf den Obstwiesen des Museums das fachgerechte Schneiden geübt. Dem Museum selbst kommt dieser Kurs zugute: Guter Obstbaumschnitt trägt zum guten Ernteertrag bei, und den erhofft sich das Museum für seine in diesem Jahr vorgesehenen gastronomischen „Obstwochen“ und sein „Apfelfest“ am 8. Oktober. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro inklusive Museumseintritt. Obstbäume beschneiden oder Stuhlflechten im LVR-Freilichtmuseum Kommern weiterlesen

Wintervögel zählen

Naturschutzbund bittet Bevölkerung um Hilfe bei der Bestandserfassung

Der Kleiber ist gern gesehener Gast in heimischen Gärten. Foto: Günter Lessenich
Der Kleiber ist gern gesehener Gast in heimischen Gärten. Foto: Günter Lessenich

Kreis Euskirchen – Zum siebten Mal ruft der Naturschutzbund Deutschland (NABU ) mit der Stunde der Wintervögel zu einer Zählung der Vögel im Winter auf. Singvögel bevölkern das gesamte Jahr unsere Gärten, aber es sind nicht immer die gleichen Arten. Eine Reihe heimischer Vogelarten  verbringen den Winter  im warmen Süden, während andere aus nördlichen Breitengraden zu uns kommen. Welche Arten sind während des Winters in unseren Gärten aufhalten und wie stark die einzelnen Arten vertreten sind, möchte der Naturschutzbund Deutschland mit Hilfe der Bevölkerung in Erfahrung bringen. Wintervögel zählen weiterlesen

Abrissarbeiten auf Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel

Ehemalige Tankstelle und andere Gebäude am Walberhof sollen verschwinden – Sommerquartiere für Fledermäuse werden erhalten und neu eingerichtet

Auch die ehemalige Tankstelle am Walberhof wird abgerissen. Zu einem Ortstermin trafen sich zuvor die beteiligten Akteure. Foto: M. Weisgerber/Nationalparkverwaltung Eifel
Auch die ehemalige Tankstelle am Walberhof wird abgerissen. Zu einem Ortstermin trafen sich zuvor die beteiligten Akteure. Foto: M. Weisgerber/Nationalparkverwaltung Eifel

Schleiden-Gemünd – Militärische Hinterlassenschaften inmitten des Nationalparks Eifel sind noch hier und da im Landschaftsbild auf der Dreiborner Hochfläche zu finden. Einige dieser Relikte liegen auch am Walberhof bei Vogelsang. „Diese Woche kommt der Bagger und reißt die ehemalige Tankstelle sowie kleinere Lager- und Wartehäuschen ein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung Eifel. Die Eigentümerin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Nationalparkverwaltung Eifel hätten in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche der verkehrsgefährdenden Ruinen entfernen lassen. Abrissarbeiten auf Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel weiterlesen

Abrissarbeiten auf Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel

Ehemalige Tankstelle und andere Gebäude am Walberhof sollen verschwinden – Sommerquartiere für Fledermäuse werden erhalten und neu eingerichtet

Auch die ehemalige Tankstelle am Walberhof wird abgerissen. Zu einem Ortstermin trafen sich zuvor die beteiligten Akteure. Foto: M. Weisgerber/Nationalparkverwaltung Eifel
Auch die ehemalige Tankstelle am Walberhof wird abgerissen. Zu einem Ortstermin trafen sich zuvor die beteiligten Akteure. Foto: M. Weisgerber/Nationalparkverwaltung Eifel

Schleiden-Gemünd – Militärische Hinterlassenschaften inmitten des Nationalparks Eifel sind noch hier und da im Landschaftsbild auf der Dreiborner Hochfläche zu finden. Einige dieser Relikte liegen auch am Walberhof bei Vogelsang. „Diese Woche kommt der Bagger und reißt die ehemalige Tankstelle sowie kleinere Lager- und Wartehäuschen ein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung Eifel. Die Eigentümerin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Nationalparkverwaltung Eifel hätten in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche der verkehrsgefährdenden Ruinen entfernen lassen. Abrissarbeiten auf Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel weiterlesen

TV-Tipp: „NRW bei Nacht“

WDR-Dokumentation zeigt die „Nachtseite“ von NRW

In dieser Langzeitbelichtung erkennt man den sternenreichen Nachthimmel über dem ehemaligen Ort Wollseifen auf der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel. Bild: Harald Bardenhagen.
In dieser Langzeitbelichtung erkennt man den sternenreichen Nachthimmel über dem ehemaligen Ort Wollseifen auf der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel. Bild: Harald Bardenhagen.

Schleiden-Gemünd – Wer nachts im Landeanflug über Nordrhein-Westfalen ist, kennt diesen faszinierenden Ausblick: Über manchen Regionen schimmern nur vereinzelte Inseln in der Dunkelheit, andernorts erscheint die Landschaft als ein einziges Lichtermeer. Der Sternenpark Nationalpark Eifel  ist eine der wenigen Regionen in Nordrhein-Westfalen, die nachts vor Licht geschützt werden. Für Sternengucker öffnet sich dort das Tor zur Milchstraße. Andernorts strahlen Städte und Industrieanlagen in den Nachthimmel, Fernseh- und Kraftwerkstürme blinken rot und gelb, Straßenbeleuchtungen schlängeln sich in endlosen Lichtfäden. TV-Tipp: „NRW bei Nacht“ weiterlesen

Pilzbefall: 30 Eschen müssen gefällt werden

„Wenn wir jetzt nicht einschreiten, ist der gesamte Bestand gefährdet“

Vergangenes Jahr war nur ein Baum vom "Zottigen Schillerporling" befallen, dieses Jahr sind es schon 14. Foto: Kreisverwaltung
Vergangenes Jahr war nur ein Baum vom „Zottigen Schillerporling“ befallen, dieses Jahr sind es schon 14. Foto: Kreisverwaltung

Zülpich – In einer Allee nordwestlich von Zülpich („Silberberg“, nahe der K81 in Richtung Bessenich) müssen mehrere kranke Bäume gefällt werden, wie es jetzt in einer Pressemitteilung des Kreises euskirchen heißt. „Wenn wir jetzt nicht einschreiten, ist der gesamte Bestand gefährdet“, erklärt Axel Jakob, der als Baumkontrolleur bei der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Euskirchen mit der Kontrolle und Pflege der Naturdenkmale im Kreis beauftragt ist. Pilzbefall: 30 Eschen müssen gefällt werden weiterlesen

„Der Wilde Weg“ als UN-Dekadeprojekt ausgezeichnet

Naturerkundungspfad im Nationalpark Eifel glänzt durch vermittelbar gemachte biologische Vielfalt

Professor Karl-Heinz Erdmann (von rechts) vom Bundesamt für Naturschutz übergab auf dem „Wilden Weg“ im Nationalpark Eifel die Auszeichnung an Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben und Tobias Wiesen, Experte für Barrierefreies Naturerleben im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel
Professor Karl-Heinz Erdmann (von rechts) vom Bundesamt für Naturschutz übergab auf dem „Wilden Weg“ im Nationalpark Eifel die Auszeichnung an Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben und Tobias Wiesen, Experte für Barrierefreies Naturerleben im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel

Heimbach/Nationalpark Eifel – „Der Wilde Weg“,Naturerkundungspfad im barrierefreien „Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter“ ist jetzt als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Dazu erhielt die Nationalparkverwaltung Eifel, vertreten durch Michael Lammertz und Tobias Wiesen vom Nationalparkforstamt Eifel, die Auszeichnung aus den Händen von Professor Karl-Heinz Erdmann vom Bundesamt für Naturschutz. „Der Wilde Weg“ als UN-Dekadeprojekt ausgezeichnet weiterlesen