Schlagwort-Archiv: Nordeifel Werkstätten

Doc Esser: Sprechstunde im Saunabau der NE.W

Der beliebte Fernseharzt fand die Videobewerbung der Nordeifel.Werkstätten sehr sympathisch: „Das müssen wir machen!“ – Beschäftigte hatten knifflige Fragen auf Lager

Mit viel Spaß und auf Augenhöhe begegnete Doc Esser (3.v.r.) den Menschen mit und ohne Beeinträchtigung bei den Nordeifel.Werkstätten in Zingsheim. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit viel Spaß und auf Augenhöhe begegnete Doc Esser (3.v.r.) den Menschen mit und ohne Beeinträchtigung bei den Nordeifel.Werkstätten in Zingsheim. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Nettersheim-Zingsheim – „Wir sind alle total aufgeregt“, berichtete Jasmin am vergangenen Donnerstag, kurz bevor Heinz-Wilhelm Esser, besser bekannt als „Doc Esser“ vom WDR, bei den Nordeifel.Werkstätten (NE.W) Standort Zingsheim ankam. Dort arbeiten Menschen mit verschiedensten Behinderungen je nach Fähigkeit und Interesse in Arbeitsbereichen von Verpackung bis Saunabau. In der eigenen Schreinerei „Holzmanufaktur“ arbeitet auch Jasmin, und die hatte gesundheitliche Fragen zu Saunagängen, die vor Ort niemand beantworten konnte. „Fragen wir doch Doc Esser!“, sagte Jasmin.

Zusammen mit dem Social-Media-Team der NE.W Zingsheim und dem Schreiner und Betreuer Simon nahm Jasmin dann ein Bewerbungsvideo auf, das Doc Esser begeisterte: „Das müssen wir machen!“, sagte er zu seinem Team und nahm direkt einen Tag nach der Bewerbung Kontakt auf. Rund 30 Beschäftigte mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen empfingen dann Doc Esser vor Ort. Doc Esser schien eher zu einer vertrauten Familienfeier zu kommen als zu einem Arbeitstermin: Gut gelaunt, mit viel Wertschätzung für die Menschen mit Behinderung und Lob für die ausgeklügelten Fragen, die sie vorbereitet hatten, war er sofort „mittendrin“.

Doc Esser stellte sich auch heiklen Fragen der Beschäftigten und betonte, wie gut und vielfältig die Fragen seien – da hätte selbst er vorsichtshalber nachlesen müssen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Doc Esser stellte sich auch heiklen Fragen der Beschäftigten und betonte, wie gut und vielfältig die Fragen seien – da hätte selbst er vorsichtshalber nachlesen müssen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

„Der ist supernett“, meinte Jasmin begeistert. Trotz Anschlusstermin nahm sich der Lungenfacharzt, Autor und tourende Musiker viel Zeit und fühlte sich sichtlich pudelwohl bei den NE.W. Aus der Runde kamen dann, von Simon moderiert, die Fragen rund um den Saunagang. So erklärte Doc Esser, dass der Saunagang sehr wohltuend sein und gesundheitlich viele positive Auswirkungen haben kann – solange man es nicht übertreibt, sich in und nach der Sauna wohlfühlt und die Regeln einhält. „Alkohol und Sauna ist ein No-Go“; betonte er etwa, das Gleiche gelte natürlich auch für Drogen, die man sowieso nicht nehmen solle.

Nach der Gesprächsrunde stellten sich alle begeistert zum Gruppenbild auf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Nach der Gesprächsrunde stellten sich alle begeistert zum Gruppenbild auf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Manche Herzmedikamente würden sich auch nicht gut mit Sauna vertragen, so dass man dies mit dem betreuenden Arzt oder der Ärztin absprechen sollte. Auch Asthmatiker und Allergiker müssten aufpassen, besonders Aufgüsse mit ätherischen Ölen etwa könnten Probleme bereiten. Manchen Asthmatikern würde die Sauna aber durchaus guttun, was „Profi-Saunagänger“ Simon – selbst Asthmatiker – sofort bestätigte. Die Sauna sei selbst für kleinere Kinder möglich, auch wenn dort der Spaß im Vordergrund stehen sollte und sowohl Temperaturen wie Zeiten deutlich geringer als für Erwachsene gewählt werden sollten. Für gesunde Erwachsene werden acht bis fünfzehn Minuten bei zwei bis drei Saunagängen empfohlen. Wichtig sei aber immer, auf den Körper zu hören: „Wenn man etwa merkt, dass der Kreislauf runter geht – sofort raus aus der Sauna!“, so Doc Esser. Auch eher ungewöhnlichen Fragen wich der Doc nicht aus und betonte, dass es keine dummen Fragen gebe: „Ich finde es toll, dass ihr auch Fragen stellt, die viele im Kopf haben, sich aber nicht zu stellen trauen.“ So gab er auf Nachfrage den Tipp, bei einer Erektion in der Sauna schnell ein Handtuch darüber zu decken und am besten die Sauna zu verlassen, damit niemand sich belästigt fühlt oder sogar Angst bekommt. Den Bieraufguss, der durchaus würzige Gerüche in die Sauna bringen kann, verwies er in den Bereich des „Events“, positive gesundheitliche Einflüsse sieht er da nicht.

Schreiner und Betreuer Simon (v.l.) hatte Doc Esser mit einem Video eingeladen, das er zusammen mit der Beschäftigten im Saunabau Jasmin aufgenommen hatte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Schreiner und Betreuer Simon (v.l.) hatte Doc Esser mit einem Video eingeladen, das er zusammen mit der Beschäftigten im Saunabau Jasmin aufgenommen hatte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Auch zum Abnehmen tauge die Sauna leider nicht wirklich, da man dort hauptsächlich Wasser verliere. „Die Sauna kann aber den Stoffwechsel aktivieren“, so Doc Esser, und habe zahlreiche andere positive Effekte wie etwa die bessere Gewöhnung an Kälte und Hitze. Beim Abkühlen solle man vorsichtig mit lauwarmem Wasser am rechten Bein, also möglichst weit weg vom Herzen, beginnen und erst nach und nach mit kaltem Wasser den Körper weiter kühlen. „Das Eisbecken nach der Sauna ist nur was für Profis, die regelmäßig in die Sauna gehen“ – was durchaus auch täglich ginge, wenn man mag und es verträgt und den Wasser- und Mineralverlust durch das Schwitzen wieder ausgleicht.

Selbst mit Prothesen und Implantaten könne man meist in die Sauna, man solle dies aber mit dem Arzt absprechen, denn etwa ältere Modelle von Herzschrittmachern kämen nicht immer gut mit den Anforderungen in der Sauna klar. Mit offenen Wunden – und dazu gehöre auch ein frisch gestochenes Tattoo – sollte man auf keinen Fall in die Sauna gehen. Nicht nur aus eigenem Interesse, sondern auch aus hygienischen Gründen für alle anderen Saunagänger.

Nach dem Gespräch betonte Doc Esser, wie sehr ihm die Atmosphäre bei den NE.W gefallen habe, alles sei sehr wohlwollend und mit viel Augenmerk und Rücksicht auf andere gewesen: „Das weiß ich sehr zu schätzen, gerade in der heutigen Zeit, wo ja oft das Ellenbogendenken herrscht.“ Von solchen Terminen nehme er auch persönlich viel mit: „Wenn ich da nach Hause fahre, fahre ich deutlich glücklicher und zufriedener nach Hause. Wenn man sieht, wieviel Lebensfreude und Optimismus hier herrscht und sich davon etwas mitnimmt, ist das ein echter Benefit! Und ich nehme hier heute sehr viel mit.“

„Doc Esser“ ist vielen aus dem WDR-Format bekannt. Er engagiert sich aber vielfältig und auf Augenhöhe auch für Menschen, die gesellschaftlich immer noch nicht den Respekt genießen, den sie verdient haben. So hilft er etwa auch in der Kölner CAYA-Praxis, wo wohnungslose und bedürftige Menschen eine medizinische Basisversorgung bekommen.

Weitere Infos zu den NE.W unter ne-w.eu und den Saunaprodukten der Holzmanufaktur unter holzmanufaktur.ne-w.eu

Eifeler Presse Agentur/epa

Kuchenheim wird wieder zum Treffpunkt der Pflanzenfreunde

Auf dem Frühlingsmarkt der NE.W in Kuchenheim kann man Geranien, Tomaten, Sonnenblumen und andere Gewächse erwerben. Bild: Andreas Winkelhag/NE.W
Auf dem Frühlingsmarkt der NE.W in Kuchenheim kann man Geranien, Tomaten, Sonnenblumen und andere Gewächse erwerben. Bild: Andreas Winkelhag/NE.W

Ob Geranie, Tomate oder Sonnenblume: Mit dem Besuch der NE.W-Blumenmärkte unterstützen die Gäste auch die Arbeit der Nordeifel.Werkstätten, die Menschen mit Beeinträchtigungen sinnvolle Arbeit sowie Aus- und Fortbildungen ermöglichen

Euskirchen-Kuchenheim – Wer die Beete und Blumenkästen neu bepflanzen will, kann sich bei „Blumen & Mehr“ mit Sommer- und Frühlingsblumen eindecken. Der Frühlingsmarkt der Nordeifel.Werkstätten (NE.W) in Kuchenheim bietet Pflanzen und Blumen von Petunien über Tomaten bis zu Sonnenblumen, die in eigenen Gewächshäusern und somit „eifeltauglich“ gezogen werden. Dazu gibt es weitere Artikel für Haus und Garten zu erstehen, hergestellt von Menschen mit Beeinträchtigungen. So werden auch Vogelhäuser, Insektenhotels und Nistkästen angeboten. Erstmalig bietet das Team an, Blumenkästen zu bepflanzen. Kuchenheim wird wieder zum Treffpunkt der Pflanzenfreunde weiterlesen

Eine „sagenhaft“ gute Bank

Auf der Eifelschleife „Kaller Sagen“ lädt eine von der Holzmanufaktur NE.W gefertigte Wellenbank auf der Kindshardt zum Verweilen ein, und vielleicht begegnen einem hier im Halbschlaf auch die sagenhaften drei Juffern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Auf der Eifelschleife „Kaller Sagen“ lädt eine von der Holzmanufaktur NE.W gefertigte Wellenbank auf der Kindshardt zum Verweilen ein, und vielleicht begegnen einem hier im Halbschlaf auch die sagenhaften drei Juffern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Die Eifelschleife „Kaller Sagen“ ist eine schöne Halbtageswanderung durch die Gemeinde Kall und führt vom Bahnhof über den „Fels“ bis zum Römischen Steinbruch und weiter bis zur Kindshardt, mit 529,8 Meter über N.N. der höchste Punkt der Eifelschleife. Und genau an dieser Stelle lädt jetzt eine neue Wellenbank zum Verschnaufen ein. Gefertigt wurde die Relax-Liege „Wellenreiter“ von der NE.W Holzmanufaktur, einem Arbeitsbereich der Nordeifel.Werkstätten (NE.W) für Menschen mit Behinderung. Die Holzmanufaktur ist mit ihrem Saunabau seit 1986 ein wesentlicher Bestandteil des Beschäftigungsangebotes der NE.W und gehört mittlerweile zu den größten Sauna-Herstellern Deutschlands. Neben handgefertigten Saunakabinen in jeder Preisklasse und Optik baut der NE.W Arbeitsbereich auch hochwertige Gartenmöbel und diverse Kleinprodukte wie Nisthilfen für Wildtiere. Eine „sagenhaft“ gute Bank weiterlesen

Akten digitalisieren – ganz normal und doch besonders

Bei den Nordeifel-Werkstätten können Menschen mit psychischen und geistigen Beeinträchtigungen in höchster Qualität anspruchsvolle Aufgaben übernehmen – Eigens eingerichteter Sicherheitsbereich für sensible Daten

Ihr Team von Menschen mit Handicap sorgt für sichere Aktendigitalisierung: Gruppenleiter Björn Kreitz (v.l.), Torsten Beckmann, Betriebsleiter NE.W Kall, und Gruppenleiter Timo Strick. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ihr Team von Menschen mit Handicap sorgt für sichere Aktendigitalisierung: Gruppenleiter Björn Kreitz (v.l.), Torsten Beckmann, Betriebsleiter NE.W Kall, und Gruppenleiter Timo Strick. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – „Wir bieten mit der Akten-Digitalisierung ein neues Angebot“, berichtet Torsten Beckmann, Betriebsleiter des Kaller Standortes der Nordeifel-Werkstätten (NE.W). Das Besondere dabei: Die Arbeiten werden mit hoher Selbständigkeit und Kompetenz von Menschen mit Beeinträchtigung umgesetzt – und zwar sowohl von Menschen mit psychischen wie geistigen Handicaps. Teamleiter Björn Kreitz: „Wichtig dabei ist natürlich, dass die Beschäftigten den Datenschutz zu 100 Prozent aufrechterhalten können.“ Dazu ist neben Schulungen des mittlerweile zehnköpfigen Teams auch ein spezieller, für Unbefugte nicht zugänglicher Sicherheitsbereich errichtet worden. Akten digitalisieren – ganz normal und doch besonders weiterlesen

Von Salz über Kräuter bis Öl: NE.W füllt ab

Bei den Nordeifel.Werkstätten erfüllen Beschäftigte mit Handicap Kundenwünsche bei der Lebensmittelabfüllung

Unter strengen Hygienestandards füllen Menschen mit Handicap bei den NE.W Lebensmittel wie hier spezielles Salz ab. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Unter strengen Hygienestandards füllen Menschen mit Handicap bei den NE.W Lebensmittel wie hier spezielles Salz ab. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – „Als Erstes desinfizieren wir die Hände, wenn wir den Raum betreten“, berichtet eine Beschäftigte der Nordeifel.Werkstätten (NE.W) über ihre Arbeit am Standort Kall bei der Lebensmittelabfüllung. Die Arbeit mache ihr Spaß, sagt die Frau mit Handicap. Gerade ist sie dabei, Salz abzufüllen. Sie erklärt die einzelnen Schritte, wie wichtig Hygiene dabei ist und misst dann die erforderliche Füllmenge exakt ab. Von Salz über Kräuter bis Öl: NE.W füllt ab weiterlesen

NE.W fertigten Maskottchen für Sabine Verheyens Podcast an

Mit Qu-Bär Klaus das Europäische Parlament besucht – Die Vizepräsidentin berichtete exklusiv aus ihrem Arbeitsleben

Christina Hölbling, Koordinatorin Berufliche Bildung und Übergangsmanagement, (v.l.), Lara Franken, Bürogruppe QuBi.Eifel, und NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner (rechts) übergaben den Qu-Bären an die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Sabine Verheyen (2.v.r.). Bild: Claudia Hoffmann
Christina Hölbling, Koordinatorin Berufliche Bildung und Übergangsmanagement, (v.l.), Lara Franken, Bürogruppe QuBi.Eifel, und NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner (rechts) übergaben den Qu-Bären an die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Sabine Verheyen (2.v.r.). Bild: Claudia Hoffmann

Euskirchen/Mechernich – Als die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Sabine Verheyen, kürzlich ein Maskottchen für ihren Podcast „Europa2Go – Frag deine Vizepräsidentin“ suchte, suchte sie auch Kontakt zu den Nordeifel.Werkstätten (NE.W), größter Dienstleister für Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen. Dort nahm Christina Hölbling, Koordinatorin Berufliche Bildung und Übergangsmanagement im NE.W-Standort QuBi.Eifel die Sache in die Hand. Die Mitarbeiterin Leopoldina Speth gestaltete gemeinsam mit der Beschäftigten Alexandra B. einen Entwurf. „Dank Leopoldina hat unser Qu-Bär Klaus dann seine Form bekommen. Später wurde er gefüttert, zusammengenäht und fertiggestellt“, berichtet Christina Hölbling. NE.W fertigten Maskottchen für Sabine Verheyens Podcast an weiterlesen

Mit jedem Weihnachtsbaum Gutes tun

Tannen ökologisch korrekt aus der Eifel bieten die Nordeifel.Werkstätten in Kall und Kuchenheim an

An den Standorten der NE.W in Kall und Kuchenheim werden frisch geschlagene Weihnachtsbäume angeboten. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
An den Standorten der NE.W in Kall und Kuchenheim werden frisch geschlagene Weihnachtsbäume angeboten. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Kuchenheim/Kall – Frisch geschlagene Weihnachtsbäume aus der Eifel kann man bei den Nordeifel.Werkstätten (NE.W) in Kall (Siemensring 36) und Kuchenheim (Grondahlsmühle 14-16) kaufen, und zwar am Samstag, 13. Dezember, von 8.30 bis 13 Uhr. Der Weihnachtsbaumverkauf findet im Rahmen eines kleinen Weihnachtsmarktes statt. Die Beschäftigten der NE.W, größter Dienstleister für Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen, sind aktiv beteiligt, so dass mit dem Weihnachtsbaumkauf auch die Wertschätzung ihnen gegenüber ausgedrückt werden kann. Mit jedem Weihnachtsbaum Gutes tun weiterlesen

Adventsmarkt der NE.W diesmal im QuBi

Beschäftigte der Nordeifel.Werkstätten haben kunsthandwerkliche Produkte, Maisenkästen, Adventskränze und mehr gefertigt – Traditioneller Markt von Kuchenheim findet jetzt im neuen QuBi.Eifel in Mechernich statt

Ihren traditionellen Adventsmarkt bieten die NE.W erstmalig im Mechernicher QuBi.Eifel an. Archivbild: NE.W
Ihren traditionellen Adventsmarkt bieten die NE.W erstmalig im Mechernicher QuBi.Eifel an. Archivbild: NE.W

Mechernich – Einen Monat vor Heilig Abend öffnet sich in Mechernich im mehrfachen Sinne ein besonderes Türchen, nämlich das zum Adventsmarkt der Nordeifel.Werkstätten (NE.W): Am Samstag, 22. November, von 9 bis 13 Uhr, werden im QuBi.Eifel der NE.W, direkt am Bahnhof in der  Friedrich-Wilhelm-Straße 3, Adventskränze und Adventsgestecke, kunsthandwerkliche Produkte und kleine Geschenke sowie weitere Weihnachtsdekorationen angeboten. Adventsmarkt der NE.W diesmal im QuBi weiterlesen

Fünfzig Jahre starker Einsatz für Menschen mit Behinderung

Nordeifel.Werkstätten feierten ihr großes Jubiläum, bei dem wie im Leitgedanken der Mensch im Mittelpunkt stand – Hauptamtliche um NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner bescherten den Beschäftigten mit Behinderung ein großartiges Fest

Mit einem grandiosen Fest feierten Beschäftigte und Hauptamtliche mit den beliebten Kölschrockern „Brings“ fünf Jahrzehnte Nordeifel.Werkstätten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit einem grandiosen Fest feierten Beschäftigte und Hauptamtliche mit den beliebten Kölschrockern „Brings“ fünf Jahrzehnte Nordeifel.Werkstätten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Fünf Jahrzehnte Nordeifel.Werkstätten (NE.W), das heißt 50 Jahre Einsatz für Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen. Das musste natürlich gefeiert werden – aber auch dabei sollten, wie NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner betonte, die rund 1200 Beschäftigten, also Menschen mit verschiedensten körperlichen, psychischen und kognitiven Handicaps, im Mittelpunkt stehen. Und dies ist Werner und seinem aus rund 300 hauptamtlichen Mitarbeitenden bestehenden Team am vergangenen Donnerstag in der Feuerhalle Alte Tuchfabrik Euskirchen begeisternd gelungen. Betriebsleiter standen den gesamten Tag hinter der Kaffeemaschine und schenkten den Beschäftigten auch am Ende des langen Tages noch mit einem Lächeln das begehrte Heißgetränk ein. Die NE.W eigenen Küchenteams sorgten für das leibliche Wohl, unterstützt vom inklusiven CAP-Supermarkt. Die inklusive Haus-Band Kontraste brachte die Menge zum Jubeln, Tanzen und Klatschen, ebenso wie der Auftritt der Tanzgruppe. Die Moderation des Tages übernahm gekonnt der in der IT angestellte Rene Blum. Fünfzig Jahre starker Einsatz für Menschen mit Behinderung weiterlesen

„Das ist eine begabte Autorin!“

Elisa Caruso ist Beschäftigte mit Handicap im inklusiven „Cafésito“ Bad Münstereifel – Das junge Schreib-Talent bot jetzt eine begeistert aufgenommene Autorinnenlesung mit ihrem Buch „Leon und Jan retten den Freizeitpark“

Eine tolle Lesestunde bereiteten Réka Cserei (v.l.), Marktleiterin, Lektor Lutz Beyering, Autorin Elisa Caruso und Marktleiterin Daniela Cöln im „Cafésito“ Bad Münstereifel. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Eine tolle Lesestunde bereiteten Réka Cserei (v.l.), Marktleiterin, Lektor Lutz Beyering, Autorin Elisa Caruso und Marktleiterin Daniela Cöln im „Cafésito“ Bad Münstereifel. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel – Menschen haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, nicht nur darin gleichen sich Menschen mit und ohne Behinderung. Eine besondere Stärke von Elisa Caruso, Beschäftigte mit Handicap im inklusiven „Cafésito“ in Bad Münstereifel, ist die Kunst des Geschichtenschreibens. Darauf wurde auch Lutz Beyering vom Verlag Campaign House aufmerksam und war so begeistert von dem unverblümten, fantasievollen Schreibstil verbunden mit sorgfältiger Recherche von Elisa Caruso, dass der Verlag ihr Buch „Leon und Jan retten den Freizeitpark“ veröffentlicht hat. Zusammen mit Beyering bot Elisa Caruso in einer Autorinnenlesung im „Cafésito“ jetzt einen Einblick in ihre Geschichte voller Geschichten durch Zeit und Raum. Denn die beiden Protagonisten werden durch ein magisches Buch vor umfangreiche Aufgaben gestellt. Das zahlreich erschienene Publikum nahm das Werk begeistert auf und feierte die Autorin mit begeistertem Applaus. „Das ist eine begabte Autorin!“ weiterlesen