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KSK Euskirchen verteilt rund 50.000 Euro an Vereine

KSK Euskirchen verteilt rund 50.000 Euro an Vereine

Die Gelder stammen aus dem Corona-Sonderfonds, der von der Kreissparkasse Euskirchen im Frühling ins Leben gerufen worden war – Udo Becker: „Kein Verein, der Hilfe beantragt hat, ist leer ausgegangen“

KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker, hier bei der Video-Vorstellung des Hilfsfonds „Verein(t) im Kreis Euskirchen“ im März, hat die ausstehenden Zuwendungen an Vereine bereits auszahlen lassen und verzichtet der Dringlichkeit wegen auf eine öffentliche Übergabe. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker, hier bei der Video-Vorstellung des Hilfsfonds „Verein(t) im Kreis Euskirchen“ im März, hat die ausstehenden Zuwendungen an Vereine bereits auszahlen lassen und verzichtet der Dringlichkeit wegen auf eine öffentliche Übergabe. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – „Die 250.000 Euro, die wir derzeit den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen im Kreis Euskirchen über die Kommunen bereitstellen, entpflichtet uns selbstverständlich nicht von der Hilfszusage, die wir den Vereinen anlässlich unserer Aktion »Verein(t) im Kreis Euskirchen« gemacht haben“, teilte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Euskirchen (KSK), Udo Becker, jetzt am Rande einer Krisenstabsitzung im Sparkassenzentrum an der Von-Siemens-Straße in Euskirchen mit. „Die finanzielle Unterstützung, die wir bereits im März ins Leben gerufen hatten, sollte den stark von der Corona-Pandemie gebeutelten Vereinen im Kreis Euskirchen zugutekommen“, so Becker. Nach rund 14 Millionen Euro Corona-Krediten für Unternehmen im Kreis und einer Gutscheinaktion für Gastronomen habe man mit der Aktion das ehrenamtliche Engagement der Vereine in den Fokus rücken wollen. Denn nicht durchgeführte Feiern und Veranstaltungen hätten dazu geführt, dass wesentliche und bedeutende Einnahmen für die Vereine weggebrochen seien. Aus diesem Grund habe die KSK Euskirchen einen Sonderfonds von 30.000 Euro ins Leben gerufen. KSK Euskirchen verteilt rund 50.000 Euro an Vereine weiterlesen

„Kinder aus den Trümmern holen und Eltern Luft verschaffen“

Von Reiner Züll Die Hilfsgruppe Eifel hat das Angebot des Hellenthaler Wildgeheges aufgegriffen und einen Kindertag im Tierpark organisiert – Gehege-Chefin Ute Niesters: „Den Eltern etwas Luft verschaffen“ – Die Kids können spektakuläre Flüge der Greifvögel erleben – Willi Greuel: „Eine tolle Aktion des Wildparks“ 

Kindergruppen von flutgeschädigten Familien sind vom Wildfreigehege Hellenthal zum kostenlosen Besuch eingeladen. Dort können sie - mit Abstand - spektakuläre Flüge der Greifvögel erleben. Archiv-Foto: Reiner Züll
Kindergruppen von flutgeschädigten Familien sind vom Wildfreigehege Hellenthal zum kostenlosen Besuch eingeladen. Dort können sie – mit Abstand – spektakuläre Flüge der Greifvögel erleben. Archiv-Foto: Reiner Züll

Kall/Nettersheim/Schleiden – Kindern im Schleidener Tal, in Nettersheim und in Kall, deren Familien von der schweren Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli betroffen sind, möchte das Wildfreigehege in Hellenthal einige unbeschwerte Stunden abseits ihres zerstörten Wohn-Umfeldes ermöglichen. Das Team des Geheges und der Greifvogelstation um Ute Niesters und Karl Fischer laden deshalb Gruppen von Kindern sowie Betreuungspersonen zu einem kostenlosen Besuch in das Wildgehege ein. „Kinder aus den Trümmern holen und Eltern Luft verschaffen“ weiterlesen

Zwölfköpfiges Notfallseelsorge-Team steht ab Montag in Kall zur Verfügung

Angebot auch für Betroffene aus Nachbarkommunen – Gespräche aufsuchend oder im Kloster Steinfeld 

Ein zwölfköpfiges Kriseninterventionsteam (hier mit Bürgermeister Hermann-Josef Esser, hintere Reihe, 2.v.r.) hat Quartier im Kloster Steinfeld bezogen, um den Menschen in Kall und aus den Nachbarkommunen zur Seite zu stehen. Foto: Alice Gempfer/Gemeinde Kall
Ein zwölfköpfiges Kriseninterventionsteam (hier mit Bürgermeister Hermann-Josef Esser, hintere Reihe, 2.v.r.) hat Quartier im Kloster Steinfeld bezogen, um den Menschen in Kall und aus den Nachbarkommunen zur Seite zu stehen. Foto: Alice Gempfer/Gemeinde Kall

Kall-Steinfeld – Ein zwölfköpfiges Kriseninterventionsteam hat am Samstag Quartier im Kloster Steinfeld bezogen, um den Menschen in Kall und aus den Nachbarkommunen zur Seite zu stehen. „Unsere Notfallseelsorger sind alle speziell ausgebildet, um bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse zu unterstützen“, berichtet Einsatzleiter Albi Roebke. Erklärtes Ziel sei es, dass „aus normalen Reaktionen auf unnormale Erlebnisse keine Psychotraumata entstehen“. Das Team, das anhand seiner violetten Westen und Jacken erkennbar ist, bietet Unterstützung unabhängig vom Glauben oder der Weltanschauung der Hilfesuchenden, die Beratung ist kostenfrei und absolut vertraulich. Die Koordination der Hilfseinsätze erfolgt über die Kaller Rathaus-Hotline 0151/ 548 378 15, ab Montag können sich dort auch hilfesuchende Menschen melden. Zwölfköpfiges Notfallseelsorge-Team steht ab Montag in Kall zur Verfügung weiterlesen

„neunzehn71“- LVR-Freilichtmuseum Kommern blickt 50 Jahre zurück

Top-Acts „KRAAN“ und „Epitaph“ – Tanzrevues, leckeres Essen und eine originale Cessna F150L – Corona-Teststation vor Ort aufgebaut

Ein historisches Campingplatz aus den 1970er jahren gehört ebenfalls mit zur Attraktion der "ZeitBlende". Bild: : Hans-Theo Gerhards
Ein historisches Campingplatz aus den 1970er Jahren gehört ebenfalls mit zur Attraktion der „ZeitBlende“. Bild: : Hans-Theo Gerhards/LVR

MechernichKommern – Am Wochenende, 14. und 15. August, reist das LVR-Freilichtmuseum Kommern wieder 50 Jahre zurück in die Vergangenheit. Die beliebte Veranstaltung „Zeitblende“, welche seit Jahren am dritten Wochenende im August stattfindet, musste 2020 ausfallen und wird in diesem Jahr in verkleinerter und coronakonformer und damit abgewandelter Form durchgeführt. Unter dem Titel „neunzehn71“ erwartet die Besuchenden eine bunte Mischung aus bekannten Elementen wie zum Beispiel dem Geschichtsweg, Tanzrevues als Walking Acts, leckerem Essen und vielem Mehr, die das spannende Jahr 1971 in den Fokus stellen. Denn 1971 war viel los: Willy Brandt erhielt den Friedensnobelpreis, die Sendung mit der Maus lief das erste Mal im Fernsehen, Christo verhüllte die Burg Monschau, in Deutschland eröffnete die erste McDonalds-Filiale und musikalisch nahm der „KrautRock“ an Fahrt auf. „neunzehn71“- LVR-Freilichtmuseum Kommern blickt 50 Jahre zurück weiterlesen

Zollstöcke für die Hilfsgruppe

Eine „maßgerechte“ Spendenaktion des Unternehmers Thomas Albers aus Löhne für Betroffene der Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen – Drei Sonder-Editionen „Solidariät OWL“ – Die Hilfsgruppe hat schon über 80.000 Euro an Familien mit Kindern ausgezahlt, die durch das Hochwasser alles verloren haben

Er hat die Hilfsgruppe Eifel, hier vertreten durch Kathi und Willi Greuel, schon mehrfach mit Spenden unterstützt. Jetzt hat Unternehmer Thomas Albers aus Löhne die Aktion „Solidarität OWL“ für Eifeler Flutopfer ins Leben gerufen. Foto: Reiner Züll
Er hat die Hilfsgruppe Eifel, hier vertreten durch Kathi und Willi Greuel, schon mehrfach mit Spenden unterstützt. Jetzt hat Unternehmer Thomas Albers aus Löhne die Aktion „Solidarität OWL“ für Eifeler Flutopfer ins Leben gerufen. Foto: Reiner Züll

Kreis Euskirchen/Kall/Löhne – Unternehmer Thomas Albers, der Geschäftsführer der Maßstab Diamant GmbH im ostwestfälischen Löhne, ist schon seit Jahren ein treuer Unterstützer der Hilfsgruppe Eifel. Auch jetzt, wo im Kreis Euskirchen viele Familien durch die verheerende Flutkatastrophe ihr Hab und Gut verloren haben, ist Albers zur Stelle. Für die Hilfsgruppe, die derzeit in Not geratene Familien finanziell unterstützt, hat der Unternehmer unter dem Motto „Solidarität OWL“ eine Aktion gestartet, bei der er von Menschen und Firmen in Ostwestfalen-Lippe (OWL) Gelder für die Eifeler Flutopfer sammelt. Zollstöcke für die Hilfsgruppe weiterlesen

Wassersport wieder möglich

Schwimmen darf man im Rursee nur an ausgewiesenen Badestränden. Archivbild: epa
Schwimmen darf man im Rursee nur an ausgewiesenen Badestränden. Archivbild: epa

Eifel – Der Wasserverband Eifel-Rur hebt die Warnung zum Befahren des Rursees mit Wassersportfahrzeugen wieder auf. Das Treibgut, das durch das Hochwasser in die Talsperre gelangt sei, habe sich größtenteils in den Uferböschungen abgelagert. Das Baden im Rursee sei nur an eigens dafür ausgewiesenen Badestellen erlaubt, nämlich dem Badestrand Eschauel und der Neuen Mitte Woffelsbach. Die Überwachung der Gewässergüte dort liege in der Zuständigkeit der Gesundheitsämter. Der Wasserverband bittet Badewillige, sich entsprechend dort zu informieren, ob ein Baden gefahrlos möglich sei. Wassersport wieder möglich weiterlesen

Soforthilfe: 15 Mio. Euro für Städte und Gemeinden

Kreistag in Euskirchen hat per Dringlichkeitsentscheidung über die Verteilung entschieden

Mit einer online übertragenen Rede eröffnete Landrat Markus Ramers die Informationsveranstaltung zum Kreishaushalt 2021. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung
Landrat Makus Ramers betont, dass noch mehr finanzielle Hilfe für die Kommunen erfolgen muss.  Archivbild: W. Andres / Kreisverwaltung

Kreis Euskirchen – Das Land NRW hat dem Kreis Euskirchen 15 Mio. Euro Soforthilfe gewährt. Mit diesem Geld sollen erste Instandsetzungsmaßnahmen der kommunalen Infrastruktur, Aufräum- und Reinigungsarbeiten sowie Arbeiten im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr und Schadensbeseitigung finanziert werden. Soforthilfe: 15 Mio. Euro für Städte und Gemeinden weiterlesen

Stadt Meerbusch übergab den Hellenthalern funktionsfähiges Löschfahrzeug

Beim Hochwasser wurden vier Fahrzeuge der Hellenthaler Feuerwehr beschädigt – Das LF 8/6 wird zukünftig in Rescheid seinen Dienst absolvieren

Christian Morsek, Ralf Platen, Claus Uebe (alle Feuerwehr Meerbusch), Bürgermeister der Stadt Meerbusch Christian Bommers, Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal Rudolf Westerburg, Wehrführer der Gemeinde Hellenthal Daniel Pützer, Werner Groß und Sebastian Dietrich als stellv. Wehrführer der Gemeinde Hellenthal bei der Übergabe des Löschfahrzeugs. Bild: Gemeinde Hellenthal
Christian Morsek, Ralf Platen, Claus Uebe (alle Feuerwehr Meerbusch), Bürgermeister der Stadt Meerbusch Christian Bommers, Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal Rudolf Westerburg, Wehrführer der Gemeinde Hellenthal Daniel Pützer, Werner Groß und Sebastian Dietrich als stellv. Wehrführer der Gemeinde Hellenthal bei der Übergabe des Löschfahrzeugs. Bild: Gemeinde Hellenthal

Hellenthal – Mit so schneller Hilfe hatten die Verantwortlichen der Gemeinde Hellenthal nicht gerechnet. Bei dem Hochwassereinsatz am 14. und 15. Juli wurden insgesamt vier Feuerwehrfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hellenthal beschädigt. Davon ein Fahrzeug so schwer, dass es nicht mehr einsatzfähig ist und als wirtschaftlicher Totalschaden abgeschrieben werden muss. Die anderen Fahrzeuge können mittlerweile wieder eingesetzt werden, müssen jedoch in der nächsten Zeit nochmals zur kompletten Behebung der Schäden in die Werkstatt gebracht werden. Der Totalausfall des nicht mehr einsatzfähigen Fahrzeuges führte auch dazu, dass die durch die Feuerwehr einzuhaltenden Hilfsfristen nicht mehr eingehalten werden konnten. Stadt Meerbusch übergab den Hellenthalern funktionsfähiges Löschfahrzeug weiterlesen

Freiwillige gesucht für Aufräumaktion auf Gemünder Friedhof

 Leider hat das Hochwasser auch den Gemünder Friedhof schwer beschädigt: Am 1. August startet die Stadt Schleiden daher eine Aufräumaktion für die freiwillige Helfer gesucht werden. Bild: Petra Hilgers/Stadt Schleiden

Leider hat das Hochwasser auch den Gemünder Friedhof schwer beschädigt: Am 1. August startet die Stadt Schleiden daher eine Aufräumaktion für die freiwillige Helfer gesucht werden. Bild: Petra Hilgers/Stadt Schleiden

Schleiden-Gemünd – Leider hat das Hochwasser auch das Friedhofsgelände in Gemünd nicht verschont. Obwohl die ersten Aufräumarbeiten durch die Bundeswehr erfolgt sind, herrschen noch immer katastrophale Zustände. Die Stadt Schleiden möchte den Friedhof wieder in einen würdigen Ort zurückverwandeln, wo Angehörige um ihre Liebsten trauern können, sich an den schönen Bepflanzungen erfreuen und wieder ein Ort der positiven Begegnung stattfinden kann. Dies wird noch viel Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nehmen. Freiwillige gesucht für Aufräumaktion auf Gemünder Friedhof weiterlesen

Peter Borsdorff half dem überfluteten Kindergarten „Springmäuse“

Der Mann aus dem Nachbarkreis hat „laufend“ fast drei Millionen Euro zusammengetragen

Ortstermin mit Spendenübergabe am städtischen Kindergarten in Sinzenich (v.l.): Bürgermeister Ulf Hürtgen, Peter Borsdorff, Kindergarten-Leiterin Anja Hoscheid, Tippgeberin Sabine Vesper und Simona Gall, Teamleiterin für Kindergartenangelegenheiten bei der Stadt Zülpich. Foto: Torsten Beulen/Stadt Zülpich
Ortstermin mit Spendenübergabe am städtischen Kindergarten in Sinzenich (v.l.): Bürgermeister Ulf Hürtgen, Peter Borsdorff, Kindergarten-Leiterin Anja Hoscheid, Tippgeberin Sabine Vesper und
Simona Gall, Teamleiterin für Kindergartenangelegenheiten bei der Stadt Zülpich. Foto: Torsten Beulen/Stadt Zülpich

Zülpich – „Machen“, so lautet die Devise von Peter Borsdorff. Seit mehr als 25 Jahren engagiert er sich mit seiner Hilfsaktion „Running for Kids“ für Kinder in der Region, die beispielsweise von Krankheit und Armut betroffen sind. Vor allem im Dürener Raum ist der Mann mit der Sammelbüchse bekannt wie ein bunter Hund. Es findet kaum eine Laufveranstaltung statt, bei der Borsdorff nicht laufend Spenden sammelt. Peter Borsdorff half dem überfluteten Kindergarten „Springmäuse“ weiterlesen