Archiv der Kategorie: Natur

Nationalparkseelsorge bezog eigene Räumlichkeiten

Programm und Team um Pastoralreferent Georg Toporowsky sind kontinuierlich angewachsen – KSK Euskirchen zählt mit zu den Unterstützern der seelsorgerischen Einrichtung in Vogelsang

Kabarettist, Pfarrer, Buchautor und mehrfacher Paralympics-Teilnehmer Rainer Schmidt zeigte, wie man auch mit Humor auf Probleme hinweisen kann. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Kabarettist, Pfarrer, Buchautor und mehrfacher Paralympics-Teilnehmer Rainer Schmidt zeigte, wie man auch mit Humor auf Probleme hinweisen kann. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Die „Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang“ kann sich seit dem Wochenende über moderne Seminarräume und Büros auf einer Fläche von rund 270 Quadratmetern freuen. Das Bistum Aachen hat in einem der ehemaligen „Kameradschaftshäuser“ auf Vogelsang diesen neuen Standort angemietet. Am Samstag wurde das neue Zuhause der Seelsorge in einer Feierstunde offiziell eingeweiht. Nationalparkseelsorge bezog eigene Räumlichkeiten weiterlesen

Dicke Holzordner für Nationalparkschulen

Umfangreiche Unterrichtsmaterialien zusammengestellt – Unterstützung durch die Heinz Sielmann Stiftung – Bis zum 30. April können sich noch weitere Schulen zertifizieren lassen

Die Lehrer der Nationalpark-Schulen sind nun stolze Besitzer des 800 Seiten starken Ordners „Unterwegs zur Wildnis“ mit den liebevoll aufbereiteten Unterrichtsmaterialien für die Nationalpark-Schulen. Bild: A. Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel
Die Lehrer der Nationalpark-Schulen sind nun stolze Besitzer des 800 Seiten starken Ordners „Unterwegs zur Wildnis“ mit den liebevoll aufbereiteten Unterrichtsmaterialien für die Nationalpark-Schulen. Bild: A. Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel

Schleiden-Gemünd – Von jetzt ab gibt es Unterrichtsmaterialien rund um das Thema Nationalpark Eifel gebündelt in einem attraktiven Holzordner: Empfänger sind rund 50 Nationalpark-Schulen der Eifel. Heute übergab Dr. Michael Röös, stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel die in den vergangenen Jahren von den Nationalpark-Schulen und weiteren Experten zusammengetragenen Unterrichtsbeiträge in Gemünd an die Lehrkräfte der Nationalpark-Schulen. Das Projekt der Nationalpark-Schulen wird seit 2009 von der Nationalparkverwaltung Eifel und dem Förderverein Nationalpark Eifel betreut. Dicke Holzordner für Nationalparkschulen weiterlesen

Feldhamster ist Wildtier des Jahres 2016

Anzahl der überwinternden Feldhamster bei Zülpich hat sich seit 2010 von 191 auf nur noch 22 Tiere im vergangenen Jahr verringert

Der Feldhamster wurde zum Wildtier des Jahres 2016 ernannt. Bild: A. Schulte/BUND Kreisgruppe Düren
Der Feldhamster wurde zum Wildtier des Jahres 2016 ernannt. Bild: A. Schulte/BUND Kreisgruppe Düren

Zülpich – Die Mitglieder der „Schutzgemeinschaft Deutsches Wild“ haben den Feldhamster zum Wildtier des Jahres 2016 gewählt. Der Feldhamster wurde damit nach 1996 bereits zum zweiten Mal zum Wildtier des Jahres gekürt. In Deutschland existieren heute lediglich vier Verbreitungsschwerpunkte dieser nach europäischem und nationalem Recht streng geschützten und in der Roten Liste der gefährdeten Arten als vom Aussterben bedroht eingestuften Säugetierart. Einer dieser verbliebenen Rückzugsräume befindet sich in der Zülpicher Börde. Feldhamster ist Wildtier des Jahres 2016 weiterlesen

Sterben die Insekten aus?

In Nordrhein-Westfalen fehlen bis zu 80 Prozent der Fluginsekten – NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck stellte im Bundestag alarmierende Zahlen vor

NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck informierte den Bundesumweltausschuss über das Insektensterben. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck informierte den Bundesumweltausschuss über das Insektensterben. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel/Region – Der NABU warnt vor einem neuartigen Insektensterben mit bislang unbekannten Folgen in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen sei in den vergangenen 15 Jahren die Biomasse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Ähnlich alarmierende Entwicklungen befürchten die Naturschützer in weiteren Regionen Deutschlands und fordern, die Ursachen und das Ausmaß des Insektenschwunds bundesweit schnell aufzuklären. „Unsere Beobachtungen in Nordrhein-Westfalen sind beängstigend. Wenn uns die Fluginsekten fehlen, gerät die gesamte Nahrungskette in Gefahr: Blumen und Bäume werden nicht mehr bestäubt, und Mauerseglern und Schwalben fehlt die Nahrungsgrundlage“, warnte Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU Nordrhein-Westfalen. Sterben die Insekten aus? weiterlesen

Neuer Veranstaltungskalender für den Nationalpark Eifel

Auch an Weihnachten kann man mit den Rangern wandern gehen – Einen Merkurtransit gibt es Anfang Mai zu sehen

Bei den beliebten Sternenwanderungen kann man 2016 bei gutem Wetter nicht nur Sternschnuppen sondern auch einen Merkurtransit über die Sonne beobachten. (Foto: R. D’Orsaneo)
Bei den beliebten Sternenwanderungen kann man 2016 bei gutem Wetter nicht nur Sternschnuppen sondern auch einen Merkurtransit über die Sonne beobachten. Bild: R. D’Orsaneo

Schleiden-Gemünd – Der Nationalpark Eifel hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet. 2016 bietet der neue Veranstaltungskalender der Nationalparkverwaltung Eifel den Besuchern des Großschutzgebietes mehr als 630 Veranstaltungen: Von den traditionellen Rangertouren durch das Großschutzgebiet über das Wildniscamp für Kinder bis hin zu niederländisch-deutschen Familienwanderungen oder einem Einführungskurs für verantwortungsbewusstes Geo-Caching. Auch an Weihnachten wandern die Ranger mit Interessierten durch die Wälder des Nationalparks. Nach Bescherung und Weihnachtsessen gibt es am 2. Weihnachtsfeiertag um 11 Uhr eine Rangertour vom Nationalpark-Tor in Schleiden-Gemünd in den Kermeter und zeitgleich startet eine fünfstündige weihnachtliche Glühweinwanderung mit Ranger vom Nationalpark-Tor in Rurberg zur Urftstaumauer. Insgesamt können Besucher zwischen den Jahren noch an sechs Rangerführungen sowie am 29. Dezember an einem Familientag in Einruhr teilnehmen. Neuer Veranstaltungskalender für den Nationalpark Eifel weiterlesen

WVER will Spielräume für touristische Nutzung des Rursees erweitern

Auf der an Tagesordnungspunkten reichen Verbandsversammlung war auch der Rursee Thema – Neuer Rollschütz an der Rurtalsperre

Die Verbandsversammlung des WVER fand in diesem Jahr auf Schoss Burgau in Düren statt. Bild: WVER
Die Verbandsversammlung des WVER fand in diesem Jahr auf Schloss Burgau in Düren statt. Bild: WVER

Eifel – Auf der Verbandsversammlung des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) nahmen die Delegierten der Verbandsmitglieder am Montag die Jahresberichte des Verbandsratsvorsitzenden Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, und des Vorstands Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk entgegen. Außerdem genehmigten sie einstimmig den Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 sowie die Fünf-Jahres-Übersicht, die jährlich fortgeschrieben wird und einen Ausblick auf zukünftig anstehenden Maßnahmen gibt. Thema war unter anderem auch die Rutalsperee Schwammenauel. WVER will Spielräume für touristische Nutzung des Rursees erweitern weiterlesen

Weideanlagen rund um den Burgberg von Kronenburg erneuert

HIT Umweltstiftung fördert Projekt in der Gemeinde Dahlem

Bürgermeister Jan Lembach (v.r.), Christoph Heider (HIT Umwelt-Stiftung), Heinz Lorse (Gemeinde Dahlem) und Franz Dederichs vom Eifelverein, Ortsgruppe Kronenburg freuten sich über das gelungene Projekt am Burgberg Kronenburg. Bild: Gemeinde Dahlem
Bürgermeister Jan Lembach (v.r.), Christoph Heider (HIT Umwelt-Stiftung), Heinz Lorse (Gemeinde Dahlem) und Franz Dederichs vom Eifelverein, Ortsgruppe Kronenburg freuten sich über das gelungene Projekt am Burgberg Kronenburg. Bild: Gemeinde Dahlem

Dahlem-Kronenburg – Der historische Burgort Kronenburg ist aufgrund des einmaligen Erhaltungszustandes weithin bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel in der Eifel. Unterhalb des Burgberings bemüht sich die Gemeinde Dahlem zusammen mit dem Eifelverein und Kronenburger Bürgerinnen und Bürgern um eine traditionelle Bewirtschaftung mit extensiven Obstgärten. Diese teils steilen Hänge wurden früher als nahe Nutz- und Obstgärten mit Beweidung genutzt. Nachdem zwischenzeitlich Bäume und Sträucher den Burgberg überwucherten, wird seit rund 20 Jahren die extensive Schafbeweidung der Hänge gefördert. Weideanlagen rund um den Burgberg von Kronenburg erneuert weiterlesen

Flüchtlinge zeigen reges Interesse am Nationalpark Eifel

20-köpfige internationale Gruppe informierte sich über geschützte Pflanzen und Tiere

Waldführer Rainer Wiertz (links) freut sich über seine begeisterungsfähigen Teilnehmer aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gemünd. Bild: Annette Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel
Waldführer Rainer Wiertz (links) freut sich über seine begeisterungsfähigen Teilnehmer aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gemünd. Bild: Annette Simantke/Nationalparkverwaltung Eifel

Schleiden-Gemünd – Aus Syrien, Irak und Afrika stammen die Flüchtlinge der 20köpfigen Gruppe, die sich am Rand des Nationalparks Eifel in Gemünd um Waldführer Rainer Wiertz gruppieren. Der Nationalpark-Waldführer und ehemalige Entwicklungshelfer freut sich über das rege Interesse. So erfahren die Familien, Frauen und Kinder – mit Unterstützung durch arabisch sprechende Übersetzer – warum vor ihrer derzeitigen Haustüre ein Nationalpark liegt und was genau dieser schützt und zudem alles über die in ihm lebenden Pflanzen und Tiere. Flüchtlinge zeigen reges Interesse am Nationalpark Eifel weiterlesen

Natur- und Geopark Vulkaneifel erhält UNESCO-Titel

Vulkaneifel als weltweit erdgeschichtlich bedeutende Landschaft ausgezeichnet – Programmstatus ist die höchste Auszeichnung, die die Weltgemeinschaft zu vergeben hat

Ein lang gehegter Traum wurde wahr: Die Vulkaneifel erhält UNESCO-Titel. Bild: Archiv Eifel Tourismus GmbH
Ein lang gehegter Traum wurde wahr: Die Vulkaneifel erhält UNESCO-Titel. Bild: Archiv Eifel Tourismus GmbH

Paris/Vulkaneifel – Die UNESCO hat entschieden: Der Natur- und Geopark Vulkaneifel und fünf weitere Regionen in Deutschland erhalten die Anerkennung als UNESCO Global Geoparks. Mit der Bestätigung des „International Geoscience and Geopark Program“ durch die UNESCO Generalkonferenz in der vergangenen Novemberwoche hat der Natur- und Geopark Vulkaneifel nun eine internationale Anerkennungsstufe erreicht, die ihn auf die Ebene von Welterbestätten und Biosphärenreservaten hebt. Natur- und Geopark Vulkaneifel erhält UNESCO-Titel weiterlesen

Jetzt piept es auch an Gymnasien und Realschulen

HIT-Umweltstiftung sponsert weitere Hightech-Nistkästen

Achim Blindert (Geschäftsbereichsleiter Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall, l.), Heike Schmitz (Untere Landschaftsbehörde, 2.v.l.) und Christoph Heider (Geschäftsführer HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH, 3.v.l) konnten den Vertretern der Schulen die Nistkästen übergeben. Bild: Swen Weißer
Achim Blindert (Geschäftsbereichsleiter Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall, l.), Heike Schmitz (Untere Landschaftsbehörde, 2.v.l.) und Christoph Heider (Geschäftsführer HIT Umwelt- und Naturschutz Stiftungs-GmbH, 3.v.l) konnten den Vertretern der Schulen die Nistkästen übergeben. Bild: Swen Weißer

Kreis Euskirchen – Zahlreiche Schulen aus dem Kreisgebiet erhielten bereits mit Kameras ausgestattete Nistkästen. „Während bislang die Nistkästen nur an Grund- und Förderschulen mit Primarstufe ausgegeben wurden, sind dieses Mal auch weiterführende Schulen vertreten“, erklärte Achim Blindert, Geschäftsbereichsleiter Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall bei der Übergabe der Nistkästen. Als Partner für die Forstsetzung des Projekts konnte die HIT-Umweltstiftung gewonnen werden, die die Anschaffungskosten für diese Nistkästen mit Funkkameras in gesamter Höhe fördert. Jetzt piept es auch an Gymnasien und Realschulen weiterlesen