Schlagwort-Archive: Corona

„Herzlichen Dank für ein paar Minuten Normalität“

Wegen Lockdown „Historische Weihnacht To-Go“ in Heimbach – „Charles-Dickens-Weihnacht“ auf Burg Hengebach kann nicht wie geplant stattfinden, stattdessen gibt es einen Corona-konformen „Miniweihnachtsmarkt“

Einen Corona-konformen Weihnachtsmarkt hat das Team auf der Burg Hengebach organisiert. Foto: Veranstalter
Einen Corona-konformen Weihnachtsmarkt hat das Team auf der Burg Hengebach organisiert. Foto: Veranstalter

Heimbach – „Wir haben mit großem Aufwand eine sichere und trotzdem schöne Möglichkeit gefunden, Menschen eine kurze Verschnaufpause zu geben“, berichtet Ralf Winterhoff über den „Miniweihnachtsmarkt“ an der Burg Hengebach in Heimbach. Zusammen mit Christian Muß hatte er eigentlich einen Charles-Dickens-Weihnachtsmarkt mit Aufführungen der weltberühmten Weihnachtsgeschichte des englischen Schriftstellers aus dem 19. Jahrhundert geplant. Doch die staatlichen Maßnahmen mit Lockdown machen dies unmöglich. „Herzlichen Dank für ein paar Minuten Normalität“ weiterlesen

Fast 14 Millionen Euro als Corona-Kredite für Unternehmen im Kreis Euskirchen

Trotz erschwerter Bedingungen und unübersichtlicher Rechtslage hat die Kreissparkasse Euskirchen in der Pandemie zahlreichen Firmen geholfen – „Vorgaben der Aufsicht sowie gesetzliche Vorschriften erschweren schnelle, unbürokratische Kreditvergabe.“

Über Corona-Kredite für Firmenkunden informierte Holger Glück, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Euskirchen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Über Corona-Kredite für Firmenkunden informierte Holger Glück, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Euskirchen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Die gesamtgesellschaftlichen Folgen aufgrund der bisherigen zwei Lockdowns und der weiteren staatlichen Maßnahmen in Zeiten der Corona-Pandemie sind kaum abschätzbar. Gerade die wirtschaftlichen Bedingungen für Branchen wie etwa im Veranstaltungsbereich sind für zahlreiche Betriebe existenzbedrohend. Fast 14 Millionen Euro als Corona-Kredite für Unternehmen im Kreis Euskirchen weiterlesen

„Dieser Advent wird anders, als wir die Adventszeit kennen“

Caritas Euskirchen will mit „Krippenfenster“ unter Einhaltung der Corona-Beschränkungen positive Signale setzen – „Viele Menschen sind durch die Folgen der Corona-Pandemie mit Sorgen und Ängsten belastet“

Der Weg zur Krippe steht im Fokus der Adventsaktion der Caritas Euskirchen. Foto: Carsten Düppengießer
Der Weg zur Krippe steht im Fokus der Adventsaktion der Caritas Euskirchen. Foto: Carsten Düppengießer

Euskirchen – Aufgrund der staatlichen Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise will der Caritasverband Euskirchen positive Signale setzen. Carsten Düppengießer, Pressesprecher Caritas Euskirchen: „Dieser Advent wird anders, als wir die Adventszeit kennen. Keine Weihnachtsmärkte, vieles ist geschlossen und wir alle sollen uns mit möglichst wenigen Menschen treffen.“ Um in diese Zeit ein wenig vorweihnachtliche Stimmung und Licht zu bringen, gestaltet die Arbeitsgruppe „Spiritualität und Arbeitswelt“ der Caritas Euskirchen gemeinsam mit Claudia Kaupel-Schleert, Referentin Gemeindecaritas des katholischen Wohlfahrtsverbands, ein besonderes „Krippenfenster“ im Schaufenster des Sozialkaufhauses und Möbellagers „Möbelkino“ in der Wilhelmstraße in Euskirchen, direkt neben der Caritasgeschäftsstelle, mitten in der Kreisstadt. „Dieser Advent wird anders, als wir die Adventszeit kennen“ weiterlesen

SG Oleftal bietet im Lockdown Hausaufgabenbetreuung statt Sport

„Von den Einschränkungen sind besonders jene betroffen, die zu Hause keine hinreichende Förderung erhalten können.“

Weil durch die staatlichen Corona-bedingten Einschränkungen kein Sportbetrieb möglich ist, bietet die SG Oleftal jetzt Hausaufgabenhilfe an. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Weil durch die staatlichen Corona-bedingten Einschränkungen kein Sportbetrieb möglich ist, bietet die SG Oleftal jetzt Hausaufgabenhilfe an. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – An den Corona-bedingten Einschränkungen leidet der Kinder- und Jugendfußball auch in der Eifelregion. Seit Wochen sind Training und Spiel ersatzlos gestrichen. Eine Änderung ist nicht in Sicht. „Viele Kinder unserer Fußballmannschaften vermissen aber nicht nur das Sportangebot, sondern sie haben auch schulische Probleme im Gefolge der Corona-Pandemie“, erklärt der stellvertretende Jugendleiter der SG Oleftal, Harry Kunz, „von den Einschränkungen sind besonders jene betroffen, die zu Hause keine hinreichende Förderung erhalten können und oft in eingeschränkten Wohnverhältnissen leben.“ SG Oleftal bietet im Lockdown Hausaufgabenbetreuung statt Sport weiterlesen

Gabentisch für die Tiere des Tierheimes

Tierschutzverein Mechernich hat gerade in der Corona-Krise Schwierigkeiten, für den Unterhalt der Schützlinge zu sorgen

Ein Bild aus maskenfreien Tagen: Reiner Bauer zeigt Kindern die Schützlinge im Tierheim Mechernich. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ein Bild aus maskenfreien Tagen: Reiner Bauer zeigt Kindern die Schützlinge im Tierheim Mechernich. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich – Die Folgen der Corona-Krise und der staatlichen Maßnahmen hierzu haben kaum absehbare Auswirkungen in vielen Bereichen. Reiner Bauer, 1. Vorsitzender Tierschutzverein Mechernich:
„In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, die Unterhaltung der Tierheime in Deutschland zu sichern.“ Gabentisch für die Tiere des Tierheimes weiterlesen

Trotz Corona-Schwierigkeiten: „Ich schaue in die Zukunft und investiere!“

Im Lockdown baut das Steak- und Grillhaus „Rodizio“ in Kommern eine Kleinkunstbühne – Inhaber Morteza Bayat hofft auf ein baldiges Ende der Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen

Trotz riesiger Gastraumfläche und Umsetzung aller geforderten Maßnahmen muss das „Rodizio“ im Lockdown für Gäste geschlossen bleiben – nun baut Morteza Bayat eine Kleinkunstbühne, die er nach dem Lockdown Künstlern zur kostenfreien Nutzung anbieten will. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Trotz riesiger Gastraumfläche und Umsetzung aller geforderten Maßnahmen muss das „Rodizio“ im Lockdown für Gäste geschlossen bleiben – nun baut Morteza Bayat eine Kleinkunstbühne, die er nach dem Lockdown Künstlern zur kostenfreien Nutzung anbieten will. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – „Wir haben alle Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus umgesetzt, Hygienekonzepte erstellt, haben in unserem 1000 Quadratmeter großen Gastraum höchstens 100 Menschen aufgenommen, drei Meter Abstand zwischen den Tischen gelassen, haben Masken getragen, eine sehr teure Lüftungsanlage eingebaut – und müssten nun im Lockdown das Restaurant schließen“, sagt Morteza Bayat, Inhaber des Steak- und Grillhaus „Rodizio“ in Kommern. Was er noch dürfte, wären Speisen „Außer Haus“ anzubieten – dies will er aber nicht tun: „Wir leben von der besonderen Atmosphäre in unserem Haus, unsere Kunden erleben hier eine andere Welt mit Samba, brasilianischer Lebensfreude und persischen Klängen – so etwas kann man nicht an die Haustür liefern.“ Trotz Corona-Schwierigkeiten: „Ich schaue in die Zukunft und investiere!“ weiterlesen

„Die Branche steht am Abgrund“

DEHOGA empört über geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes – Rund 75 Prozent der Betriebe seien in ihrer Existenz bedroht – “Eingriff in die Ausübung der Berufsfreiheit”

Auch im Kreis Euskirchen mussten die Restaurant- wie hier das gerade erst eröffnete Restaurant "Rodizio" - wieder schließen, obwohl sich gerade die Gastronomiebranche ausgeklügelte Hygienekonzepte vorweisen konnte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa.
Auch im Kreis Euskirchen mussten die Restaurants – wie hier das gerade erst eröffnete Restaurant “Rodizio” in Kommern – wieder schließen, obwohl die Gastronomiebranche ausgeklügelte Hygienekonzepte vorweisen konnte und selbst das Robert-Koch-Instititut das Infektionsrisiko in Gaststätten als gering einstufte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa.

Kreis Euskirchen/NRW – „Als Interessenvertreter des Gastgewerbes halten wir eine Überarbeitung des aktuellen Entwurfes zur geplanten Neufassung des Infektionsschutzgesetzes für dringend geboten“, teilt Christoph Becker, Geschäftsführer des DEHOGA Nordrhein e. V., jetzt in einer Pressemitteilung mit. Behördlich oder gesetzlich angeordnete Betriebsschließungen oder Betriebseinschränkungen bedürften zwingend eines angemessenen finanziellen Ausgleichs. „Wir fordern von der Politik verantwortungsvolles Handeln. Sie muss dafür sorgen, dass die Unternehmer einen angemessenen gesetzlich geregelten Anspruch auf Entschädigung haben“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. „Die Branche steht am Abgrund“ weiterlesen

Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen bei der Kontaktpersonennachverfolgung

Verstärkung für das Gesundheitsamt Kreis Euskirchen

Nach der Begrüßung durch Markus Ramers (l.), Landrat Kreis Euskirchen, machten sich die Soldaten und Soldatinnen an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich an die Arbeit. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen
Nach der Begrüßung durch Markus Ramers (l.), Landrat Kreis Euskirchen, machten sich die Soldaten und Soldatinnen an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich an die Arbeit. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen setzt auf praktikable und effektive Lösungen in der Coronakrise: „Ich freue mich sehr, dass die Bundeswehr uns ab heute bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt unterstützt“, sagte Landrat Markus Ramers, als er am heutigen Montag zehn Soldatinnen und Soldaten im Kreishaus begrüßte. „Wir leben gerade in einer schwierigen und herausfordernden Zeit – da ist jede helfende Hand willkommen.“ Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen bei der Kontaktpersonennachverfolgung weiterlesen

Martinsaktion in Coronazeiten

Um auch im Lockdown Traditionen, Teilen und gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht zu vergessen, bietet der Junggesellenverein Olef in einem wiederverwertbaren Einkaufsbeutel verpackte Kerzen als Symbol an und verteilt diese an Olefer Haushalte – Auch Einkaufsservice für Risikogruppen und Weihnachtsbaumverkauf des Vereins

In Olef haben die Junggesellen kreative Ansätze gefunden, um die Martinstradition auch in Corona-Zeiten aufrecht zu erhalten. Foto: Jan Griskewitz
In Olef haben die Junggesellen kreative Ansätze gefunden, um die Martinstradition auch in Corona-Zeiten aufrecht zu erhalten. Foto: Jan Griskewitz

Olef – Gerade in der Eifel werden die Martinstraditionen mit Laternenzügen durch Städte und Dörfer, Verteilen von Martinswecken und gemeinsamen Singen und Erinnern an die Bedeutung des Teilens und Füreinander Einstehen hochgehalten. Durch die staatlichen Verbote in Coronazeiten ist dies in diesem Jahr nicht in traditioneller Form möglich. Auch nicht in Olef, wo sonst am 10. November Kinder sowie Erwachsene einem fast zehn Meter hohen Turm beim Abbrennen zusehen können. Der ortsansässige Junggesellenverein verteilt deshalb mithilfe von Spenden weiterer Dorfvereine wie der SG Oleftal, der Bürgergemeinschaft Olef und der Frauengemeinschaft Olef-Nierfeld Kerzen als Symbol des Martinsfeuers an alle Olefer Haushalte. Martinsaktion in Coronazeiten weiterlesen

Caritas Eifel bietet im Lockdown wieder Sorgen-Telefon

„Offenes Ohr“ für lebendige Verbindungen von Mensch zu Mensch

Um soziale Folgen des Lockdowns abzumildern, bietet die Caritas Eifel ein Sorgentelefon. Foto: Arndt Krömer.
Um soziale Folgen des Lockdowns abzumildern, bietet die Caritas Eifel ein Sorgentelefon. Foto: Arndt Krömer.

Kreis Euskirchen – Durch den zweiten Lockdown als staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Bevölkerung wieder aufgefordert, sich von anderen fernzuhalten und soziale Kontakte möglichst zu vermeiden. Um die Folgen dieser Maßnahmen möglichst abzumildern, hat der Caritasverband für die Region Eifel wieder das „Offene Ohr“ aktiviert, ein Sorgen-Telefon für alle, denen während dieser Zeiten  die “Decke auf den Kopf” fällt. Die hauptamtlich Mitarbeitenden Norbert Telöken (Schuldner- und Insolvenzberatung) und Miriam Keutgen (Allgemeine Soziale Beratung) übernehmen das Angebot. Caritas Eifel bietet im Lockdown wieder Sorgen-Telefon weiterlesen

Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern Mechernich und Schleiden umfänglich eingeschränkt

Besucher dürfen die beiden Krankenhäuser ab kommenden Samstag grundsätzlich nicht mehr betreten, es sei denn, es liegen triftige Ausnahmegründe vor

Ob eine Ausnahme beim Besuchsverbot in den Krankenhäusern Mechernich und Schleiden möglich ist, muss vorher telefonisch erfragt werden. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Ob eine Ausnahme beim Besuchsverbot in den Krankenhäusern Mechernich und Schleiden möglich ist, muss vorher telefonisch erfragt werden. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – „Wir sehen uns leider aufgrund der COVID-Entwicklung gezwungen, ab Samstag, 31. Oktober 2020, die Besuchsmöglichkeiten in unseren beiden Krankenhäusern in Mechernich und Schleiden umfänglich einzuschränken“, teilt Manfred Herrmann, Geschäftsführer Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH, jetzt mit. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Besucher die beiden Krankenhäuser grundsätzlich nicht mehr betreten, es sei denn, es liegen triftige Ausnahmegründe wie Besucher von Patienten mit besonders schweren Erkrankungen oder bei der Entbindungssituation vor. Besuchsmöglichkeiten in Krankenhäusern Mechernich und Schleiden umfänglich eingeschränkt weiterlesen

Auch im Juli 2020 in NRW weniger Tote als ein Jahr zuvor

Trend setzt sich weiter fort: Statistisches Landesamt errechnet für das gesamte erste Halbjahr einschließlich Juli niedrigere Sterbefallzahlen als im Vorjahr – Im Kreis Euskirchen starben durchschittlich 200 Menschen pro Monat

Die Sterbefallzahlen nach Sterbemonaten. Grafik: IT.NRW
Die Sterbefallzahlen nach Sterbemonaten. Grafik: IT.NRW

NRW/Kreis Euskirchen – Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im Juli 2020 etwa 15 600 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand unplausibilisierter Daten mitteilt, war die Zahl der Gestorbenen damit niedriger als im Juli 2019 (damals: 17 356). Üblicherweise, so teilt das Landesamt mit, steige die Zahl der Gestorbenen von Juni auf Juli an, in diesem Jahr sei sie hingegen konstant geblieben: Es starben in etwa gleich viele Personen wie im Vormonat Juni: 15 600. Auch im Juli 2020 in NRW weniger Tote als ein Jahr zuvor weiterlesen