Archiv der Kategorie: Gesellschaft und Soziales

Schwarzer erhielt für Lebenswerk THW-Ehrenzeichen in Gold

Großer Festakt mit viel Prominenz anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Ortsverbands Schleiden – Schwarzer war bereits in Somalia, Ruanda, Zaire, Rumänien, Russland und den Niederlanden im Einsatz

Zahlreiche prominente Gäste überbrachten dem THW Schleiden ihre Glückwünsche. Bild: Jörg Strawe
Zahlreiche prominente Gäste überbrachten dem THW Schleiden ihre Glückwünsche. Bild: Jörg Strawe

Schleiden – Der THW Ortsverband Schleiden feierte jetzt sein 50-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Bürgersaal in Schleiden-Oberhausen. Nach einem kurzen musikalischen Auftakt durch das Tambourcorps Oberhausen begrüßte der Ortsbeauftragte Richard Schwarzer die anwesenden Gäste. Darunter zählten neben lokaler Politprominenz auch Mitglieder aus dem Bundes- und Landtag, der Feuerwehr sowie hochrangige Vertreter des THW. Schwarzer erhielt für Lebenswerk THW-Ehrenzeichen in Gold weiterlesen

Ausstellung „KinderTräume“ zeigt Neues aus der Spielzeugsammlung

Exposition im LVR-Freilichtmuseum Kommern zeigt Einflüsse der Kriege auf Gesellschaftsspiele, die ersten elektromechanischen Handspielgeräte, Puppenstuben und vieles mehr

Durch die Veränderungen im Spiel „Risiko“ kann man den Einfluss des Kalten Krieges auf Gesellschaftsspiele verdeutlichen. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR
Durch die Veränderungen im Spiel „Risiko“ kann man den Einfluss des Kalten Krieges auf Gesellschaftsspiele verdeutlichen. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

Mechernich-Kommern – Einer der Ausstellungslieblinge im LVR-Freilichtmuseum Kommern ist die Spielzeugsammlung. Dr. Michael H. Faber, stellvertretender Museumsdirektor: „In den letzten Jahren hat das LVR-Freilichtmuseum Kommern seinen weltweit bedeutsamen Bestand an historischem Spielzeug um einige umfangreiche Sammlungen erweitern können. Unter anderem vermachte die Kölner Kunsthändlerin Inamarie Klein dem Museum eine wertvolle Sammlung von Puppen, Baukästen und vielem mehr.“ Ausstellung „KinderTräume“ zeigt Neues aus der Spielzeugsammlung weiterlesen

600 Jahre Geschichte der Euskirchener Schützenbruderschaft

St. Sebastianer wünschten Ausstellungsraum im alten Herzen von Euskirchen und fragten deshalb in der ältesten Filiale der Kreissparkasse Euskirchen an – Exposition im Beratungscenter Kirchplatz ist noch bis Donnerstag, 18. Juni, während der Öffnungszeiten zu sehen

Zahlreiche Brüder und Schwestern der St. Sebastianus Bruderschaft Euskirchen versammelten sich zur Ausstellungseröffnung im KSK-Beratungscenter in der Kirchstraße. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Zahlreiche Brüder und Schwestern der St. Sebastianus Bruderschaft Euskirchen versammelten sich zur Ausstellungseröffnung im KSK-Beratungscenter in der Kirchstraße. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Einen geschichtlichen Eindruck von 600 Jahre St. Sebastianus Bruderschaft Euskirchen kann man noch bis Donnerstag, 18. Juni, im Beratungscenter Kirchplatz der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) erleben. Bei der Eröffnungsfeier am vergangenen Freitagnachmittag berichtete Arno Guthausen, Präsident der Schützenbruderschaft: „Wir wollten gerne in diesem Beratungscenter unsere Ausstellung zeigen, weil sie im alten Stadtkern von Euskirchen liegt und dadurch viele Bürger unsere Exponate sehen können. Die Kreissparkasse ist dieser Bitte gerne nachgekommen!“ 600 Jahre Geschichte der Euskirchener Schützenbruderschaft weiterlesen

Hörgeschädigte trotzten gemeinsam Wind und Wellen

23 Schüler und Schülerinnen mit Hörschädigung, Gehörlosigkeit oder auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen von verschiedenen Schulformen nahmen an Kanufahrt auf der Lahn teil

Verstehen und Vertrauen waren notwendig auf der Klassenfahrt von sechs verschiedenen Schulen. Foto: privat
Verstehen und Vertrauen waren notwendig auf der Klassenfahrt von sechs verschiedenen Schulen. Foto: privat

Euskirchen/Wetzlar – „Nach der Woche war ich braun und stark“, lautete das Fazit der 12-jährigen Sophie, als sie nach erlebnisreichen Tagen an der LVR Max Ernst Schule aus dem Bus stieg. Mit 22 weiteren Kindern und Jugendlichen sowie sieben begleitenden Lehrern der Förderschule für Hören und Kommunikation in Euskirchen war die Schülerin aus Rheinbach vier Tage zuvor nach Wetzlar aufgebrochen, um von dort aus auf der Lahn nach Gräveneck zu gelangen. Insgesamt 35 Kilometer legten die Schüler im Alter von elf bis 22 Jahren mit Schlägen ihrer Paddel auf dem Nebenfluss des Rheins zurück, begleitet von Schildkröten und Schwänen, die sich ebenfalls dort tummelten. Hörgeschädigte trotzten gemeinsam Wind und Wellen weiterlesen

Benefiz-Golfturnier brachte 13.000 Euro für krebskranke Kinder

Lions Club Euskirchen-Nordeifel organisierte die Aktion, deren Erlös an die Hilfsgruppe Eifel geht

Helmut Lanio (Mitte) konnte für die Hilfsgruppe Eifel einen Scheck über 13.000 Euro entgegennehmen. Foto: Lions Club Euskirchen
Helmut Lanio (Mitte) konnte für die Hilfsgruppe Eifel einen Scheck über 13.000 Euro entgegennehmen. Foto: Lions Club Euskirchen

Euskirchen – Sich sportlich betätigen und dabei etwas Gutes tun, das konnten jetzt 85 Golfer auf der Golfanlage Burg Zievel. Denn der Lions Club Euskirchen-Nordeifel hatte zu seinem ersten Benefiz-Golfturnier eingeladen. Der Erlös von 13.000 Euro des Turniers kommt der „Hilfsgruppe Eifel“ zu Gute, die sich seit langem für die Versorgung schwerstkranker, insbesondere tumor- und leukämieerkrankter Kinder engagiert. Benefiz-Golfturnier brachte 13.000 Euro für krebskranke Kinder weiterlesen

„Promi-Torwandschießen“ für herzkranke Kinder

Personen des öffentlichen Lebens aus dem Kreis Euskirchen kickten zur Eröffnung der Sportwoche SC Wißkirchen für den guten Zweck

Jürgen Sauer (l.), Initiator und Organisator des Torwandschießens, konnte eine Spende über 5250 Euro an die „Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn“ übergeben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Jürgen Sauer (l.), Initiator und Organisator des Torwandschießens, konnte eine Spende über 5250 Euro an die „Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn“ übergeben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Wißkirchen – Just als Sepp Blatter am vergangenen Dienstagabend seinen Rücktritt als Fifa-Präsident erklärte, nahm ein fußballerisch wie gesellschaftlich wertvolles Ereignis auf der Sportanlage des SC Wißkirchen seinen Lauf: Personen des öffentlichen Lebens aus dem Kreis Euskirchen kickten für den guten Zweck beim Prominenten-Torwandschießen. Damit läutete der SC auch seine traditionelle Sportwoche im Jubiläumsjahr zum 90-jährigen Bestehen des Sportvereins ein. „Promi-Torwandschießen“ für herzkranke Kinder weiterlesen

Caritas Euskirchen startet mit Flüchtlingshilfe

Über 1.000 Flüchtlinge leben derzeit im Kreis Euskirchen, davon 265 in der Stadt Euskirchen – Neue Nachbarn verschenkten Teppich, der die großen Weltreligionen in friedlicher Eintracht zeigt

Mit dem neuen Caritasprojekt wird Euskirchen ein Teil der von Rainer Maria Kardinal Woelki ins Leben gerufenen Aktion „Neue Nachbarn“. Bild: Carsten Düppengießer
Mit dem neuen Caritasprojekt wird Euskirchen ein Teil der von Rainer Maria Kardinal Woelki ins Leben gerufenen Aktion „Neue Nachbarn“. Bild: Carsten Düppengießer

Euskirchen – „Nach unserem Selbstverständnis als Caritas sind wir für alle Menschen da, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion, und zwar immer dann, wenn unsere Hilfe gebraucht wird.“ Mit diesen Worten eröffnete der geschäftsführende Vorstand der Caritas, Franz Josef Funken, die am 1. Juni neu eröffnete Flüchtlingshilfe in Euskirchen. Damit wird Euskirchen ein Teil der von Rainer Maria Kardinal Woelki ins Leben gerufenen Aktion „Neue Nachbarn“. Unterstützt wird die Aktion durch das Erzbistum Köln, den Kreisdechanten und die Pfarrgemeinden, die alle an einem Strang ziehen, um den neuen Nachbarn zu helfen. Dies sei nicht nur ein Akt menschlicher Nächstenliebe, sondern auch eine Chance, dem demographischen Wandel in Deutschland entgegenzuwirken, so Funken. Caritas Euskirchen startet mit Flüchtlingshilfe weiterlesen

Gebürtiger Kaller erhielt Bundesverdienstkreuz am Bande

Kindheit und Jugend in Keldenich verbracht – Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hielt die Laudatio auf Gerhard und Brigitte Huppertz – Soziale Projekte im Süden Vietnams

Aus den Händen von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft erhielten Gerhard und Brigitte Huppertz jetzt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Bild: R. Sondermann/Staatskanzlei NRW
Aus den Händen von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft erhielten Gerhard und Brigitte Huppertz jetzt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Bild: R. Sondermann/Staatskanzlei NRW

Kall/Köln – Auch wenn er heute in Köln lebt, so bezeichnet sich Gerhard Huppertz doch immer noch gern als „Eifeler Jung“. Geboren wurde er in Dottel, seine Kindheit verlebte er in Keldenich, und mit 18 verließ er die Eifel, um die „Welt zu erobern“. Das ist ihm in der Tat gelungen. Er war nicht nur vier Jahrzehnte als Sportjournalist tätig, sondern hat auch 142 Länder bereist. Heimweh ist für Gerhard Huppertz offensichtlich ein Fremdwort. „Mit Sesshaftigkeit, Neigung zu Heimweh oder einer starken Verwurzelung mit einem bestimmten Ort kann ich nicht dienen“, sagt er über sich selbst. Gebürtiger Kaller erhielt Bundesverdienstkreuz am Bande weiterlesen

182 junge Leute kamen zum Casting für das OffBeat-Projekt

Im City Forum Euskirchen zeigte der künstlerische Nachwuchs am Samstag, was er auf dem Kasten hat – Internationale Jury unter anderem mit Emily Intsiful, Nico Gomez, Rapper Nilo, Courb und Neele Marie Nickel gaben Tipps für die weitere künstlerische Ausbildung

Nachwuchstalent Julia überzeugte die Jurymitglieder gleich mit den ersten Takten ihres innigen Gesangvortrags. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Nachwuchstalent Julia überzeugte die Jurymitglieder gleich mit den ersten Takten ihres innigen Gesangvortrags. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Wer beim Wort „Casting“ an eine Show denkt, in der man sich zum Spaß der breiten Masse über Menschen lustig macht, die ihr Talent vielleicht nicht unbedingt mit in die Wiege gelegt bekommen haben, der wurde am Samstag im City-Forum in Euskirchen eines Besseren belehrt: Der internationalen Jury, die hier über das Können von gut 182 jungen Leuten entschied, die gern beim großen OffBeat-Projekt mitmachen wollen, ging es nicht darum, Schwächen zu erkennen, sondern Stärken.  Daher wurde auch kein Teilnehmer beleidigt oder achtkantig rausgeworfen. Vielmehr durften alle Jugendlichen, die sich beim Casting präsentierten, am Projekt teilnehmen und mit der ersten Projektphase, dem Basis-Training, starten. Denn der Fokus des Projektes liegt nicht auf einer kurzfristigen Berühmtheit, sondern auf einer nachhaltigen Entwicklung und ganzheitlichen Stärkung der Persönlichkeiten der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen neun und 16 Jahren. 182 junge Leute kamen zum Casting für das OffBeat-Projekt weiterlesen

Wichtiger Schritt gegen den Fachkräftemangel

Durch eine Kooperation der ene-Unternehmensgruppe mit der Hochschule Trier sollen gut ausgebildete junge Menschen in der Region gehalten werden

Sie möchten angehenden Ingenieuren in der Region gute Chancen bieten: Erhard Poth (v.l.), Personalleiter „ene“, Markus Mertgens, Geschäftsführer KEVER, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, Kerstin Zimmermann, Pressesprecherin „ene“, Prof. Dr. Norbert Kuhn, Präsident Hochschule Trier, Walter Bornemann, Personalmanagement „ene“, und Prof. Dr. Frank Gossen, Fachbereich Gebäude-, Versorgungs- und Energietechnik der Hochschule Trier. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Sie möchten angehenden Ingenieuren in der Region gute Chancen bieten: Erhard Poth (v.l.), Personalleiter „ene“, Markus Mertgens, Geschäftsführer KEVER, Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, Kerstin Zimmermann, Pressesprecherin „ene“, Prof. Dr. Norbert Kuhn, Präsident Hochschule Trier, Walter Bornemann, Personalmanagement „ene“, und Prof. Dr. Frank Gossen, Fachbereich Gebäude-, Versorgungs- und Energietechnik der Hochschule Trier. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall/Trier – Einen wichtigen Schritt gegen den Fachkräftemangel in der Eifel sind am vergangenen Dienstag die ene-Unternehmensgruppe und die Hochschule Trier gegangen: In einem Kooperationsvertrag, den die Partner jetzt in der ene-Firmenzentrale in Kall unterschrieben, wollen der regionale Energiedienstleister und die Hochschule dafür sorgen, dass junge Menschen aus der Region sowohl einen hochwertigen und praxisbezogenen Studienplatz als auch eine lukrative Arbeitsstätte in ihrer Heimat wahrnehmen können. Wichtiger Schritt gegen den Fachkräftemangel weiterlesen