Archiv der Kategorie: Politik

Lembach sicherte Eifel Spitzenplatz unter den 104 deutschen Naturparken

Nach 17 Jahren wechselt der Geschäftsführer des Naturparks Nordeifel jetzt in die Politik und beerbt den Dahlemer Bürgermeister Reinhold Müller im Amt

Der langjährige Naturpark-Geschäftsführer Jan Lembach (5. v.l.) wurde im Kreise des Vorstandes des Naturparks Nordeifel verabschiedet. Bild: Naturpark Nordeifel
Der langjährige Naturpark-Geschäftsführer Jan Lembach (5. v.l.) wurde im Kreise des Vorstandes des Naturparks Nordeifel verabschiedet. Bild: Naturpark Nordeifel

Nordeifel – Anlässlich der jüngsten Vorstandssitzung im Kreishaus Euskirchen hat der Naturpark Nordeifel seinen langjährigen Geschäftsführer Jan Lembach verabschiedet. Bei der Kommunalwahl vor wenigen Wochen wurde Jan Lembach zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Dahlem gewählt. Er tritt in wenigen Tagen sein neues Amt im Rathaus in Schmidtheim an. Lembach sicherte Eifel Spitzenplatz unter den 104 deutschen Naturparken weiterlesen

Bilanz: Rund 1.7 Mio. Euro Förderung für LEADER-Projekte

LEADER-Region Eifel zieht Bilanz und ruft zur Beteiligung auf – Regionalmanager Alexander Sobotta bezifferte das umgesetzte Projektvolumen auf insgesamt rund 12 Mio. Euro

Laden zur Meldung von Projektideen für die neue LEADER-Förderphase ein: Reinhold Müller (v.l.), Günter Flamm, Alexander Sobotta und Günter Schumacher. Bild: LAG Eifel
Laden zur Meldung von Projektideen für die neue LEADER-Förderphase ein: Reinhold Müller (v.l.), Günter Flamm, Alexander Sobotta und Günter Schumacher. Bild: LAG Eifel

Eifel – Vor rund sechs Jahren war die nordrhein-westfälische Eifel nach erfolgreicher Bewerbung beim Land Nordrhein-Westfalen als eine von zwölf LEADER-Regionen in NRW anerkannt worden. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes und steht für „Liaison entre actions de développement de l´économie rurale“ = „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Bilanz: Rund 1.7 Mio. Euro Förderung für LEADER-Projekte weiterlesen

4,3 Millionen Euro für Straßenbau im Kreis Euskirchen

Bewilligt wurden Fördergelder für Blankenheim, Euskirchen, Schleiden, Bad Münstereifel und Gemünd

Das Land NRW stellt ingesamt 4,3 Millionen Euro für Straßenbauprojekte im Kreis Euskirchen zur Verfügung. Symbolbild: Michael Thalken/epa
Das Land NRW stellt ingesamt 4,3 Millionen Euro für Straßenbauprojekte im Kreis Euskirchen zur Verfügung. Symbolbild: Michael Thalken/epa

Kreis Euskirchen – Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in diesem Jahr 112 kommunale Verkehrsvorhaben mit rund 55 Millionen Euro. Die Gesamtkosten dieser Projekte belaufen sich auf knapp 112 Millionen Euro.  Das teilt das Land NRW in einem  Presseschreiben mit. Insgesamt stünden bis zum Jahr 2019 noch rund 815 Millionen Euro für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung. Bei dieser Summe handele es sich in erster Linie um Bundeszuweisungen aus dem Entflechtungsgesetz, die mit Landesmitteln ergänzt würden. 4,3 Millionen Euro für Straßenbau im Kreis Euskirchen weiterlesen

Sparkassen sorgen für Quasi-Reaktivierung der Bördebahn

Fahrplan wurde deutlich erweitert – KSK-Vorstand Udo Becker: „Die Landesgartenschau macht es möglich und die große Nachfrage ist ein klarer Fingerzeig in Sachen dauerhafte Reaktivierung der Strecke zwischen Euskirchen und Düren“ – Um die 400 Fahrgäste pro Betriebstag

Vertreter der Sparkassen Euskirchen und Düren, des Bürgerbahnvereins, der Rurtalbahn, der Stadt Zülpich und der Landesgartenschau stellten die Erweiterung des BördeExpress-Fahrplans am Mittwochmittag der Öffentlichkeit vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Vertreter der Sparkassen Euskirchen und Düren, des Bürgerbahnvereins, der Rurtalbahn, der Stadt Zülpich und der Landesgartenschau stellten die Erweiterung des BördeExpress-Fahrplans am Mittwochmittag der Öffentlichkeit vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich – Nein, es ist keine neue mobile Zweigstelle der Sparkassen Euskirchen und Düren, die da an Sonn- und Feiertagen in rascher Abfolge auf den Schienen zwischen Düren, Zülpich und Euskirchen unterwegs ist. Auch wenn das schmucke Bähnchen im Sparkassen-Rot durch die grüne Börde saust, so handelt es sich doch um einen fast normalen Zug, der allerdings ohne die beiden Sparkassen, die für dieses Projekt 20.000 Euro aufbrachten, weitaus unscheinbarer und vor allem viel seltener in der Region zu sehen gewesen wäre. Sparkassen sorgen für Quasi-Reaktivierung der Bördebahn weiterlesen

Sparkassen sorgen für Quasi-Reaktivierung der Bördebahn

Fahrplan wurde deutlich erweitert – KSK-Vorstand Udo Becker: „Die Landesgartenschau macht es möglich und die große Nachfrage ist ein klarer Fingerzeig in Sachen dauerhafte Reaktivierung der Strecke zwischen Euskirchen und Düren“ – Um die 400 Fahrgäste pro Betriebstag

Vertreter der Sparkassen Euskirchen und Düren, des Bürgerbahnvereins, der Rurtalbahn, der Stadt Zülpich und der Landesgartenschau stellten die Erweiterung des BördeExpress-Fahrplans am Mittwochmittag der Öffentlichkeit vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Vertreter der Sparkassen Euskirchen und Düren, des Bürgerbahnvereins, der Rurtalbahn, der Stadt Zülpich und der Landesgartenschau stellten die Erweiterung des BördeExpress-Fahrplans am Mittwochmittag der Öffentlichkeit vor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich – Nein, es ist keine neue mobile Zweigstelle der Sparkassen Euskirchen und Düren, die da an Sonn- und Feiertagen in rascher Abfolge auf den Schienen zwischen Düren, Zülpich und Euskirchen unterwegs ist. Auch wenn das schmucke Bähnchen im Sparkassen-Rot durch die grüne Börde saust, so handelt es sich doch um einen fast normalen Zug, der allerdings ohne die beiden Sparkassen, die für dieses Projekt 20.000 Euro aufbrachten, weitaus unscheinbarer und vor allem viel seltener in der Region zu sehen gewesen wäre. Sparkassen sorgen für Quasi-Reaktivierung der Bördebahn weiterlesen

SPD fordert Verbesserungen für Ortsdurchfahrt Scheuren

Antrag auf Tempolimit, Zebrastreifen, hellere Straßenbeleuchtung und Veränderung der überregionalen Wegweisung

Für die Ortsdurchfahrt Scheuren haben die Sozialdemokraten einige neue Ideen entwickelt. Bild: SPD Bad Münstereifel
Für die Ortsdurchfahrt Scheuren haben die Sozialdemokraten einige neue Ideen entwickelt. Bild: SPD Bad Münstereifel

Bad Münstereifel-Scheuren – „Die Ortsdurchfahrt in Bad Münstereifel-Scheuren ist für die Anwohner seit vielen Jahren ein Ärgernis. Die Straße ist schlecht ausgebaut, Bürgersteige sind nicht vorhanden und die Beleuchtung ist unzureichend“, so die SPD Bad Münstereifel in einer Pressemitteilung. Zudem werde oftmals zu schnell im eng bebauten Ortskern gefahren. An Werktagen sei der Weg zur Bushaltestelle für die Schüler sehr gefährlich und am Wochenende rasten viele laute Motorradfahrer, vermutlich Richtung Nürburgring durch den Ort. SPD fordert Verbesserungen für Ortsdurchfahrt Scheuren weiterlesen

Gute Nachrichten vom Kronenburger See

Eine Segelschule wird eröffnet, der Fischbesatz deutlich vergrößert und überdies wird die Sanierung des Staudamms wesentlich billiger

Mehr Fische und eine Segelschule sollen den den Kronenburger See zusätzlich bereichern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Mehr Fische und eine Segelschule sollen den Kronenburger See zusätzlich bereichern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Dahlem – Aufatmen bei den Mitgliedern der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kronenburger See: Die Sanierung des Staudamms wird nun wesentlich kostengünstiger ausfallen als angenommen. Ursprünglich hatten Ingenieur die Sanierungskosten auf 3,65 Millionen Euro geschätzt. Gute Nachrichten vom Kronenburger See weiterlesen

Wahlfreiheit in der Geburtshilfe soll erhalten bleiben

Dürener Bundestagsabgeordneter Oliver Krischer fordert Bundesregierung auf, umgehend konkrete Lösungen zu finden

Der Beruf der Hebamme ist derzeit extrem gefährdet. Die Grünen im Bundestag haben daher einen Antrag auf Erhalt der Wahlfreiheit in der Geburtshilfe gestellt. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Beruf der Hebamme ist derzeit extrem gefährdet. Die Haftpflichtprämien schießen exorbitant in die Höhe und immer weniger Versicherungsanbieter wollen die Geburtshelferinnen überhaupt noch versichern.  Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Berlin/ Kreis Euskirchen – Die Grünen haben im Bundestag einen Antrag gestellt, mit dem die Wahlfreiheit in der Geburtshilfe erhalten werden soll. „Die Leistung von Hebammen stellt sicher, dass werdende Eltern frei entscheiden können, wie und wo sie ihr Kind zur Welt bringen. Durch die seit Jahren exorbitant steigenden Haftpflichtprämien für freiberufliche Hebammen ist diese Wahlfreiheit gefährdet“, so der Dürener Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer. Massiv verschärft werde die Situation zusätzlich durch die sich stark reduzierende Zahl der Versicherungsanbieter. Wahlfreiheit in der Geburtshilfe soll erhalten bleiben weiterlesen

Innenminister äußerte sich zur Einbruchserie im Kreis Euskirchen

SPD-Politiker aus dem Kreis im Gespräch mit Ralf Jäger

Um über die Einbruchserie und die Polizeikapazitäten im Kreis Euskirchen zu sprechen trafen die SPD-Politiker Andreas Schulte (links) und Thilo Waasem (rechts) den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (Bild: SPD).
Um über die Einbruchserie und die Polizeikapazitäten im Kreis Euskirchen zu sprechen trafen die SPD-Politiker Andreas Schulte (links) und Thilo Waasem (rechts) den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (Bild: SPD).

Kreis Euskirchen – Aufgrund der jüngsten Einbruchserie im gesamten Kreis Euskirchen hat  Andreas Schulte, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag Euskirchen,  gemeinsam mit dem Polizeibeiratsvorsitzenden Thilo Waasem (SPD) das Gespräch mit Innenminister Ralf Jäger gesucht, um sich über den Bestand und die Aktivitäten der Polizei zu informieren. Innenminister äußerte sich zur Einbruchserie im Kreis Euskirchen weiterlesen

Den Schützen die Schützenhilfe versagt

Klaus Voussem ist verärgert: SPD, Grüne und Piraten verweigerten im Landtag ihre Zustimmung zu einem Antrag, der Aufnahme des Schützenbrauchtums in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO vorsah

Schützen halten nicht nur ihre Tradition aufrecht, sondern engagieren sich  - wie hier in Zülpich - auch für karitative und soziale Aktionen. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Schützen halten nicht nur ihre Tradition aufrecht, sondern engagieren sich – wie hier in Zülpich – auch für karitative und soziale Aktionen. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis EuskirchenWenn es nach der CDU-Landtagsfraktion ginge, dann soll das deutsche Schützenbrauchtum zum UNESCO-Weltkulturerbe werden. Dort fände es sich dann auf einer Stufe vereint mit dem argentinischen und uruguayischen Tango, der tibetischen Oper in China, dem mongolischen Naadamm-Festival, der Heilig-Blut-Prozession im belgischen Brügge, dem kolumbianischen „Carnaval de Negros y Blancos“ und der Pfeifsprache El Silbo von der spanischen Kanareninsel La Gomera, die bereits die Weihen zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO erhalten haben. Den Schützen die Schützenhilfe versagt weiterlesen