Archiv der Kategorie: Umwelt und Energie

Klimaschutz durch Wasserstoff

Landrat Günter Rosenke ließ bei seinem traditionellen Neujahrsempfang regionale Wege aus dem globalen Klimawandel aufzeigen – Boris Jermer vom Technologienetzwerk HyCologne aus Hürth referierte über Wasserstoff

Landrat Günter Rosenke nutzt seit einigen Jahrens seinen Neujahrsempfang, um drängende Themen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken – dieses Mal war es der Klimaschutz. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Landrat Günter Rosenke nutzt seit einigen Jahrens seinen Neujahrsempfang, um drängende Themen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken – dieses Mal war es der Klimaschutz. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Vertreter aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Vereinen, Sozialverbänden, Behörden, Institutionen, Militär und Presse trafen sich am Freitagabend im Kreishaus Euskirchen beim nunmehr 22. Neujahrsempfang von Landrat Günter Rosenke und seiner Frau Karin. Traditionellerweise kümmerten sich die Eifeler Landfrauen um das Wohl der Gäste und eine Band – in diesem Jahr war es die A-cappella-Gruppe „Häzzblood“ – sorgt für den musikalischen Rahmen. Mehr Tradition gibt es aber nicht, der Rest ist stets neu und überraschend. Nach dem Thema „Organspende“ im vergangenen Jahr konfrontierte der Landrat seine Gäste in diesem Jahr mit dem Thema Klimaschutz. Klimaschutz durch Wasserstoff weiterlesen

Demo gegen den Weiterbetrieb von Tihange

Brand beim belgischen Atomreaktor vergangenen Freitag

Der nicht weit von der Eifel entfernte Atommeiler Tihange gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Bild: Robert Schallehn
Der nicht weit von der Eifel entfernte Atommeiler Tihange gerät immer wieder in die Schlagzeilen. Bild: Robert Schallehn

Aachen – Der belgische Atomreaktor Tihange sorgte vergangenen Freitag wieder einmal für Schlagzeilen: Ein Brand im nichtatomaren Bereich des Atomkraftwerks hatte zur Folge, dass der Reaktor heruntergefahren wurde. Der Reaktor Tihange 2 wurde im August 2012 wegen tausender Risse im Reaktordruckbehälter abgeschaltet und im April 2013 wieder angeschaltet. Im März 2014 wurde der Reaktor nach weiteren Untersuchungen wieder heruntergefahren. Im Dezember 2014 berichtete die Presse über zusätzliche Defekte im Stahl des Reaktors. Demo gegen den Weiterbetrieb von Tihange weiterlesen

Mitarbeiterinnen der „ene“ gingen für die „Tafel“ einkaufen

Regionaler Energiedienstleister spendete Lebensmittel im Wert von 2000 Euro

Erwin Müller (links) und Harry Wegge (rechts) von der Kaller „Tafel“ freuten sich über die Hilfe der „ene“-Unternehmensgruppe. Maria Kratz (v.l.), Heike Bauer, Kerstin Zimmermann, Barbara Herr, Sarah Groß und Annika Kesting halfen beim Einladen der Lebensmittel. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Erwin Müller (links) und Harry Wegge (rechts) von der Kaller „Tafel“ freuten sich über die Hilfe der „ene“-Unternehmensgruppe. Maria Kratz (v.l.), Heike Bauer, Kerstin Zimmermann, Barbara Herr, Sarah Groß und Annika Kesting halfen beim Einladen der Lebensmittel. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Mit 2000 Euro kann man schon eine ganze Menge Grundnahrungsmittel einkaufen. Das wurde jetzt einem fünfköpfigen Team der „ene“-Unternehmensgruppe rund um Pressesprecherin Kerstin Zimmermann klar, die mit Einkaufswagen den Kaller Supermarkt Rewe stürmten, um für die „Tafel“ Lebensmittel einzukaufen, die gerade bei den Bedürftigen Mangelware sind. Doch damit die Gruppe nicht die Regale leerkaufte, hatten Rewe-Mitarbeiter bereits eine Palette mit den gewünschten Produkten zum Abtransport fertig zusammengepackt. „Wir bekommen sogar noch fünf Prozent Rabatt, so dass wir noch mehr Artikel als geplant kaufen können“, freute sich Kerstin Zimmermann. Mitarbeiterinnen der „ene“ gingen für die „Tafel“ einkaufen weiterlesen

Jeder Einwohner im Kreis verbrauchte 129,3 Liter Trinkwasser am Tag

In Dubai liegt der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch bei 500, in Indien bei 25 Litern – Wasserverbrauch im Kreis Euskirchen ist in Bezug auf NRW unterdurchschnittlich

Die Rurtalsperre ist das wichtigste Trinkwasserreservoir für die Eifel. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Rurtalsperre ist eines der wichtigsten Trinkwasserreservoirs der Region. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Jeder NRW-Einwohner verbrauchte im Jahr 2013 durchschnittlich 133,4 Liter Trinkwasser pro Tag. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, hat sich der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch seit Mitte der 1990er Jahre um 13,7 Liter reduziert. Am höchsten war der Verbrauch von Trinkwasser je Einwohner in Düsseldorf (167,6 Liter), Mülheim an der Ruhr (155,8 Liter) und Köln (155,1 Liter), während er im Kreis Siegen- Wittgenstein (107,1 Liter), im Märkischen Kreis (113,2 Liter) und im Kreis Lippe (113,7 Liter) am niedrigsten ausfiel. Jeder Einwohner im Kreis verbrauchte 129,3 Liter Trinkwasser am Tag weiterlesen

Wildnis-Trail erhält weitere Auszeichnung

Viertägiges Wanderangebot im Nationalpark Eifel ist Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Über die Auszeichnung des Wildnis-Trails als UN-Dekade Projekt „Biologische Vielfalt“ durch Professor Karl-Heinz Erdmann vom Bundesamt für Naturschutz (v. r.) freuen sich Initiator des Wildnis-Trails Michael Lammertz, Nationalparkverwaltung Eifel, Cornelia Freuen und Annika Semmler Buchungsstelle Wildnis-Trail, Monschauer Land Touristik, Marion Müller und Karin Birkhoff, Geschäftsführerin bzw. Sprecherin der Angebotsgruppe Nationalpark-Gastgeber, und Gotthard Kirch, Entwickler des Bildungsurlaubs zum Wildnis-Trail, Rureifel-Tourismus. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke
Über die Auszeichnung des Wildnis-Trails als UN-Dekade Projekt „Biologische Vielfalt“ durch Professor Karl-Heinz Erdmann vom Bundesamt für Naturschutz (v. r.) freuen sich Initiator des Wildnis-Trails Michael Lammertz, Nationalparkverwaltung Eifel, Cornelia Freuen und Annika Semmler Buchungsstelle Wildnis-Trail, Monschauer Land Touristik, Marion Müller und Karin Birkhoff, Geschäftsführerin bzw. Sprecherin der Angebotsgruppe Nationalpark-Gastgeber, und Gotthard Kirch, Entwickler des Bildungsurlaubs zum Wildnis-Trail, Rureifel-Tourismus. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Schleiden/Simmerath – Das Wanderangebot „Wildnis-Trail – in vier Tagen durch den Nationalpark Eifel“ wurde jetzt im Heilsteinhaus im Nationalparkort Simmerath-Einruhr als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Professor Karl-Heinz Erdmann vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), der die Auszeichnung im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade verlieh: „Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Der Jury stach beim Wildnis-Trail insbesondere die gute Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure ins Auge.“ Wildnis-Trail erhält weitere Auszeichnung weiterlesen

WVER will Spielräume für touristische Nutzung des Rursees erweitern

Auf der an Tagesordnungspunkten reichen Verbandsversammlung war auch der Rursee Thema – Neuer Rollschütz an der Rurtalsperre

Die Verbandsversammlung des WVER fand in diesem Jahr auf Schoss Burgau in Düren statt. Bild: WVER
Die Verbandsversammlung des WVER fand in diesem Jahr auf Schloss Burgau in Düren statt. Bild: WVER

Eifel – Auf der Verbandsversammlung des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) nahmen die Delegierten der Verbandsmitglieder am Montag die Jahresberichte des Verbandsratsvorsitzenden Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, und des Vorstands Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Firk entgegen. Außerdem genehmigten sie einstimmig den Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 sowie die Fünf-Jahres-Übersicht, die jährlich fortgeschrieben wird und einen Ausblick auf zukünftig anstehenden Maßnahmen gibt. Thema war unter anderem auch die Rutalsperee Schwammenauel. WVER will Spielräume für touristische Nutzung des Rursees erweitern weiterlesen

„ene“ spendete 3000 Euro für die Gala Tolbiac

Das Geld stammt aus dem Erlös von Trikots, die im Rahmen der „Tour de Ahrtal“ verkauft wurden

Carolin Salmon (v.r.), Simone Böhm, Kerstin Zimmermann, Loic und Max sowie Rolf Emmerich (hinten) bei der Spendenübergabe im Bürgerhaus Blankenheimerdorf. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Carolin Salmon (v.r.), Simone Böhm, Kerstin Zimmermann, Loic und Max sowie Rolf Emmerich (hinten) bei der Spendenübergabe im Bürgerhaus Blankenheimerdorf. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheimerdorf – Der Adventsbasar in Blankenheimerdorf war am Sonntagnachmittag die ideale Kulisse für eine vorweihnachtliche Spendenübergabe. Inmitten von selbstgemachten Adventskränzen, Fruchtlikören und Weihnachtsgebäck packte die Pressesprecherin der „ene“-Unternehmensgruppe, Kerstin Zimmermann, einen Scheck in Höhe von 3000 Euro aus. Die „ene“ hatte im vergangenen Sommer nicht nur erneut die „Tour de Ahrtal“ als Hauptsponsor unterstützt, sondern auch für einen wohltätigen Zweck Trikots verkauft. Zimmermann berichtete, dass die bunten „ene“-Trikots bei der vergangenen „Tour de Ahrtal“ heiß begehrt gewesen seien. Auch der Landrat sei mit seiner Familie im „ene“-Trikot geradelt. „ene“ spendete 3000 Euro für die Gala Tolbiac weiterlesen

Schüler erforschen Strom

An der Grundschule Mutscheid können Dritt- und Viertklässler dank Spende der ene-Unternehmensgruppe mit „Spectra Forscherboxen“ zu kleinen Energieexperten werden

Durch die gestifteten Materialien können die Schüler mit Strom experimentieren, wofür Schulleiter Martin von Rechenberg (v.l.) sich bei Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, und ene-Pressesprecherin Kerstin Zimmermann herzlich bedankte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Durch die gestifteten Materialien können die Schüler mit Strom experimentieren, wofür Schulleiter Martin von Rechenberg (v.l.) sich bei Markus Böhm, Geschäftsführer ene-Unternehmensgruppe, und ene-Pressesprecherin Kerstin Zimmermann herzlich bedankte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel-Mutscheid – „Die Batterien haben einen Plus- und einen Minuspol. Wir verbinden einen Pol mit dem Fußkontakt einer Glühlampe und dann den Sockelkontakt mit dem anderen Pol. Dadurch wird ein kleiner Draht in der Lampe erhitzt und zum Leuchten gebracht“, erklärte ein Viertklässler der Grundschule Bad Münstereifel-Mutscheid seinen Schulkameraden beim freitäglichen Abschluss der Woche: Sämtliche Schüler aller vier Jahrgangsstufen zeigen sich gegenseitig, was sie in der vergangenen Woche gelernt haben. Schüler erforschen Strom weiterlesen

Krischer nennt Wiederanfahren belgischer Reaktoren „Russisch-Roulette“

Zur Stromversorgung seien die „Schrottreaktoren“ nicht erforderlich, europaweit gebe es erhebliche Überkapazitäten bei der Stromerzeugung, so der Bundestagsabgeordnete aus Düren

Sieht so ein modernes Atomkraftwerk aus? Nicht nur Bürger haben da so jhre Zweifel. Bild: Robert Schallehn
Sieht so ein modernes und sicheres Atomkraftwerk aus? Grünen-Bundestagsabgeordneter Oliver Krischer äußert massive Zweifel. Bild: Robert Schallehn

Düren/Eifel – Die Belgische Atomaufsicht FANC hat jetzt angekündigt, dass der Betreiber Electrabel die Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 wieder in Betrieb nehmen darf. Der Betrieb für Tihange 2 bis zum 1. Februar 2023 und für Doel 3 bis zum 1. Oktober 2022 wurde damit erneut bestätigt. Die Druckbehälter beider Blöcke sollen tausende Risse aufweisen, deren Ursache bis heute nicht geklärt ist. Wegen dieser Rissse waren die beiden Blöcke vor anderthalb Jahren still gelegt worden. AKW-Betreiber Electrabel habe aber jetzt laut FANC überzeugend nachgewiesen, dass von den Reaktoren keine unmittelbare Gefahr ausgehe. Krischer nennt Wiederanfahren belgischer Reaktoren „Russisch-Roulette“ weiterlesen

Keine Kleidung in die Biotonne!

Immer wieder landen im Kreis Euskirchen Störstoffe in der Biotonne – Das kostenintensive Aussortieren geht letztendlich zu Lasten des Bürgers

Störstoffe gehören nicht in die Biotonne - leider hält sich nicht jeder daran. Foto: Lothar Mehren, Kreis Euskirchen
Störstoffe gehören nicht in die Biotonne – leider hält sich nicht jeder daran. Foto: Lothar Mehren, Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Bioabfälle gehören im Kreis Euskirchen seit 1995 in die braune Biotonne. Wie der Kreis Euskirchen jetzt mitteilte, gelangen immmer wieder Abfälle in die Biotonne, die dort nicht hinein gehören. Diese sogenannten „Störstoffe“ müssen aufwendig und kostenintensiv aus dem Bioabfall aussortiert werden. Keine Kleidung in die Biotonne! weiterlesen