Schlagwort-Archive: Andreas Züll

Buchbesprechung: „SPRACH-LOS“ von Andreas Züll

Nach einem kurzen Ausflug ins dramatische Fach hat sich der Autor Andreas Züll wieder seiner eigentlichen Passion gewidmet, der Lyrik und der kleineren Erzählung. In seiner aktuellen Publikation „SPRACH-LOS“ thematisiert Züll bereits in der Schreibart des Titels die Zwiespältigkeit des modernen Dichters, nämlich zum einen im Namen des Fortschritts in einer mehr und mehr sprachlosen Welt leben zu müssen, die im Mitteilen von Statements, Kommentaren, Meinungen, Ansichten und anderen instrumentalisierten Sprachgebräuchen („babel an ebenen / längst in den schatten gestellt“) Genüge findet, zum anderen aber ein Mensch zu sein, auf den das „Sprach-Los“ gefallen ist und der es daher als seine Aufgabe betrachtet, in der intensiven Auseinandersetzung mit der Sprache ihre Bedeutungsmöglichkeiten jenseits ihres bloß zeichenhaften Gebrauchs wieder sinnfällig zu machen. Buchbesprechung: „SPRACH-LOS“ von Andreas Züll weiterlesen

Möglichst lebendige Protagonisten standen bei „Premierenreif“ im Vordergrund

Schreibwerkstatt feiert 10jähriges Bestehen – In der Herbstwerkstatt dreht sich alles um „Utopien und Dystopien“

Sabine Jäger (v.l.), Anja Raith, Angelika Schütte, Andreas Züll, Petra Grebe, Georg Miesen, Milu Schmitz, Thomas Hovenbitzer, Sarah Binzenbach und Paul Clausen während der Lesung im Literaturhaus Nettersheim. Bild: Anja Raith
Sabine Jäger (v.l.), Anja Raith, Angelika Schütte, Andreas Züll, Petra Grebe, Georg Miesen, Milu Schmitz, Thomas Hovenbitzer, Sarah Binzenbach und Paul Clausen während der Lesung im Literaturhaus Nettersheim. Bild: Anja Raith

Nettersheim – Gemeinsam mit Kerstin Schneider von der Gemeinde Nettersheim konnten die Autoren Georg Miesen und Andreas Züll jetzt wieder zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer im Literaturhaus zur jährlichen Schreibwerkstatt-Lesung „Premierenreif“ begrüßen. Wie die beiden Werkstattleiter gleich zu Beginn ausführten, feiere man in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Schon seit 2008 trifft sich die Schreibwerkstatt jährlich im Frühjahr und im Herbst an insgesamt acht Terminen, um sich gemeinsam mit den Feinheiten der Literatur und vor allem dem Schreiben selbst zu beschäftigen. Miesen und Züll freuen sich vor allem über die Vielseitigkeit der Beiträge, die sie selbst immer wieder überrasche. Die Werkstätten stünden zwar stets unter einem relativ festen Thema, jedoch fände jeder seinen ganz eigenen Zugang dazu. Möglichst lebendige Protagonisten standen bei „Premierenreif“ im Vordergrund weiterlesen

Schreibwerkstatt präsentierte „Meisterschülerinnen“

Jana Esser (v.l.), Andreas Züll, Maike van der Hoek, Georg Miesen und Lisa Hoellger bei der Lesung in Nettersheim. Bild: Anja Raith
Jana Esser (v.l.), Andreas Züll, Maike van der Hoek, Georg Miesen und Lisa Hoellger bei der Lesung in Nettersheim. Bild: Anja Raith

Nettersheim – Sichtlich stolz waren Georg Miesen und Andreas Züll, als sie am vergangenen Sonntag das Publikum zur Lesung dreier junger Autorinnen aus den Reihen der von ihnen geleiteten Schreibwerkstatt im Literaturhaus in Nettersheim begrüßten. Schreibwerkstatt präsentierte „Meisterschülerinnen“ weiterlesen

Schreibwerkstatt Nettersheim las im Dunkeln

Die Autoren der Schreibwerkstatt Nettersheim hatten sich für ihre Lesung so einiges einfallen lassen. Bild: Raith
Die Autoren der Schreibwerkstatt Nettersheim hatten sich für ihre Lesung so einiges einfallen lassen. Bild: Raith

Nettersheim – Rund 30 Gäste konnten Tanja Motzkau vom Literaturhaus Nettersheim sowie Georg Miesen und Andreas Züll, die Leiter der dortigen Schreibwerkstatt, am vergangenen Samstag zur Lesung „Literatur der Nacht“ begrüßen. Für ihren Auftritt hatten die mitwirkenden Autorinnen Jana Esser, Adelheid Grimm, Maike van der Hoek, Lisa Hoellger, Heike Klinkhammer, Renate Kornblum und Anja Raith sich einiges einfallen lassen. Schreibwerkstatt Nettersheim las im Dunkeln weiterlesen

„Unkonventionell und erfrischend“

Maurin Thiesmeyer aus Wattenscheid und Holger Pump aus Remscheid kamen zur Ausstellungseröffnung in die Gemünder Galerie

Marita Rauchberger, Andreas Züll, Maurin Thiesmeyer, Holger Pump und Hubert Jost bei der Ausstellungseröffnung. Bild: Züll
Marita Rauchberger, Andreas Züll, Maurin Thiesmeyer, Holger Pump und Hubert Jost bei der Ausstellungseröffnung. Bild: Züll

Gemünd – Gut besucht war an diesem Wochenende die Galerie „Eifel Kunst“ in Gemünd, als Galerieleiterin Marita Rauchberger gemeinsam mit den Künstlern Maurin Thiesmeyer aus Wattenscheid und Holger Pump aus Remscheid eine neue Ausstellung eröffnete. „Unkonventionell und erfrischend“ weiterlesen

Acht-Stunden-Veranstaltung gegen das Vergessen

In der Gemünder Galerie „Eifel Kunst“ werden im Vorfeld des bundesweiten Holocaust-Gedenktags Lesungen, Musik und Diskussionen angeboten

In der "Galerie Eifel" in Gemünd wird mit einem großen Programm an den Holocaust gedacht. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
In der „Galerie Eifel“ in Gemünd wird mit einem großen Veranstaltungsprogramm an den Holocaust gedacht. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Gemünd – Am Freitag, 25. Januar, findet in der Galerie „Eifel Kunst“ in Gemünd, Schleidener Straße 1, der „01. Samstag gegen das Vergessen“ statt, der den bundesweiten Gedenktag an die Opfer des Holocaust am 27. Januar einleiten möchte. Eröffnet wird dieser Gedenktag durch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Schleiden, Klaus Ranglack. Acht-Stunden-Veranstaltung gegen das Vergessen weiterlesen

Szenische Lesung von „Judenkind“

Autor Andreas Züll stellt sein Werk im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus in der Galerie „Eifel Kunst“ vor – „Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ setzt sein Kunst- und Kulturprogramm auch in diesem Jahr fort

Autor Andreas Züll will in  der Galerie „Eifel Kunst“ aus seinem Werk "Judenkind" lesen. Bild: privat
Autor Andreas Züll will in der Galerie „Eifel Kunst“ aus seinem Werk „Judenkind“ lesen. Bild: privat

Schleiden – Mit einer Szenischen Lesung des Buches „Judenkind“ setzt das „Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ sein Kunst- und Kulturprogramm fort. Bei der Veranstaltung am Sonntag, 24. März, ab 19 Uhr in der Galerie „Eifel Kunst“, Schleidener Straße 1 in Gemünd, wollen sich neben Andreas Züll, dem Autoren von „Judenkind“, auch die Autoren Jana Engels, Georg Miesen und Sebastian Miesen sowie die Musiker Judith Scherer und Walter Löhr an der szenischen Lesung beteiligen. Szenische Lesung von „Judenkind“ weiterlesen

Erst der Tod nimmt einem die Entscheidung

Der Kaller Autor Andreas Züll  hat sein erstes Schauspiel veröffentlicht – „Judenkind“ möchte die Diskussion um die zunehmende Gefahr von Rechts neu entfachen

Züll JudenkindEifel – Der Autor Andreas Züll ist eigentlich eher für seine Lyrik bekannt. Jetzt hat er sich erstmals als Dramatiker versucht. Sein Theaterstück „Judenkind“ spielt in „irgendeiner“ deutschen Kleinstadt „irgendwann“ während des Krieges. Thomas, ein junger Soldat, ist auf Heimaturlaub bei seinen Eltern. Dort wird er mit einem strammen Nazi konfrontiert, einem Bekannten seiner Familie. Darüber hinaus gibt es noch einen Arzt, Dr. Pauli, der eine jüdische Familie versteckt hält und die deutsche Familie schließlich davon überzeugt, gemeinsam mit ihm ein kleines Mädchen vor den nationalsozialistischen Häschern zu retten. Erst der Tod nimmt einem die Entscheidung weiterlesen

Erste gemeinsame Anthologie der Nettersheimer Schreibwerkstatt erschienen

Eine Vielzahl talentierter Nachwuchsautorinnen und -autoren präsentiert ihre literarischen Werke erstmals der Öffentlichkeit

So sieht sie aus, die Anthologie mit jungen Autoren. Bild: Andreas Züll
So sieht sie aus, die Anthologie mit jungen Autoren. Bild: Andreas Züll

Nettersheim – Die Schreibwerkstatt besteht als Veranstaltung des Literaturhauses Nettersheim im Rahmen der „Literatour“ seit 2008 und wird seitdem von den Autoren Georg Miesen und Andreas Züll geleitet. Zweimal jährlich findet eine Werkstattreihe á vier Terminen zu verschiedenen literarischen Schwerpunktthemen statt. Aktuell läuft eine Reihe über „Satirische Formen“, die kommende Reihe wird sich mit „Skurrilen Figuren in Kriminalromanen“ befassen. Der Ablauf jeder Werkstatt konzentriert sich vor allem auf eigenständige Textproduktion und eine offene und konstruktive Diskussion über die entstandenen Texte. Dabei darf und soll sich selbstverständlich jeder einbringen. Erste gemeinsame Anthologie der Nettersheimer Schreibwerkstatt erschienen weiterlesen