Archiv der Kategorie: Umwelt und Energie

Lautlos durch Heimbach

Die Energie Nordeifel („ene“) übergab dem Heimbacher Bürgermeister Bert Züll ein Elektromobil für seine Dienstfahrten – Eine Batterieladung kostet knapp fünf Euro und reicht für gut 150 Kilometer

 

Markus Böhm, Vertriebsleiter bei der „ene“, Kerstin Zimmermann, Pressesprecherin bei der „ene“, und Bert Züll, Bürgermeister der Stadt Heimbach, trafen sich zur Übergabe des E-Mobils auf dem Großparkplatz „An der Laag“. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Heimbach – Die Dienstfahrten des Heimbacher Bürgermeisters Bert Züll werden fortan fast lautlos vonstattengehen. Kaum ein Motorengeräusch ist zu vernehmen, wenn der Verwaltungschef oder einer seiner Mitarbeiter durch das Stadtgebiet von Heimbach dahin gleitet. Denn bis zum 21. Oktober stellt die Energie Nordeifel („ene“) der Stadt Heimbach kostenlos ihr Elektroauto zur Verfügung. Lautlos durch Heimbach weiterlesen

20 000 Radler, Inline-Skater und Wanderer bevölkerten das Ahrtal

Besucher kamen zum Teil mit Bus und Bahn von weither – Zahlreiche Informations- und Erfrischungsstände am Wegesrand – Familien, Vereine und Freundeskreise gingen gemeinsam an den Start

Allein in Blankenheim gingen Hunderte von Radlern an den Start. Ganze Familien, aber auch Freundeskreise und Vereine machten sich auf den Weg Richtung Dümpelfeld. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel – Die leicht bekleideten Optimisten waren am Sonntag bei der „Tour de Ahrtal“ eindeutig im Vorteil. Denn auch wenn am frühen Morgen noch einige Wolken gesichtet wurden, so riss der Himmel doch mehr und mehr auf, so dass die dicke Regenbekleidung, mit der einige an den Start gegangen waren, schnell überflüssig wurde. 20 000 Radler, Inline-Skater und Wanderer bevölkerten das Ahrtal weiterlesen

Kaller Bürger und Verwaltung wollen die Energieeinsparziele der Bundesregierung noch übertreffen

Über 30 Ehrenamtler engagieren sich in fünf Arbeitsgruppen – Kommune setzt jetzt vermehrt auf Photovoltaik, Hackschnitzel und Windenergie – Gemeinsam mit dem Kreis Euskirchen wurde als flankierende Maßnahme ein Klimaschutzkonzept auf die Schiene gesetzt, das vom Bund mit 73 000 Euro gefördert wird

 

Im Energieteam engagieren sich Bürger ehrenamtlich für die Umwelt, um zusammen mit der Verwaltung die Energieleitlinie für Kall umzusetzen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Beim Ausstoß von Kohlendioxid ist Deutschland noch immer ganz vorne mit dabei. Gerade der Ausstieg aus der Atomenergie bis 2020 könnte das gefährliche Treibhausgas kurzfristig sogar noch einmal ansteigen lassen, zumindest solange, bis ein nachhaltiges, intelligentes und dezentrales Energieversorgungssystem aufgebaut ist. Kaller Bürger und Verwaltung wollen die Energieeinsparziele der Bundesregierung noch übertreffen weiterlesen

Neue Beleuchtung spart jährlich 37,4 Tonnen Kohlendioxid ein

Spielfelder der Dreifachturnhalle des Städtischen Gymnasiums Schleiden werden jetzt von LED-Tubes beleuchtet – Energie Nordeifel (ene) half, den Jahresverbrauch bei vergleichbarer Lichtleistung um über 30.000 Kilowattstunden zu senken – Am Freitag großer Projekttag rund um das Thema Klimaschutz – Schüler bauen selber Windkraftanlagen und produzieren Energie

 

Eine ebenso umweltfreundliche wie effektive LED-Beleuchtung der Schleidener Dreifachturnhalle präsentierten jetzt Kerstin Zimmermann von der „ene“, Jürgen Henz, Energieberater der Stadt, Marcel Wolter, Erster Beigeordneter Schleidens, und Markus Mertgens, Technischer Leiter bei der „ene“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Das Städtische Gymnasium in Schleiden hat die nächste Runde der Energiesparoffensive erfolgreich hinter sich gebracht: Diesmal ging es der alten Beleuchtung in der Dreifach-Turnhalle an den Kragen. Dort hat die Energie Nordeifel („ene“) die alten Leuchtstoffröhren jetzt komplett gegen moderne LED-Tubes ausgetauscht. „Da es sich um eine Wettkampfhalle handelt, gab es für die Beleuchtungsstärke eine zwingende DIN-Vorschrift“, erläuterte Markus Mertgens, Technischer Leiter bei der Energie Nordeifel (ene), eines der Probleme, das zu lösen war. Auf Anregung der Stadt Schleiden erarbeitete der regionale Energieversorger mit Sitz in Kall einen Vorschlag aus, den sich die Politiker der Stadt Schleiden quer durch alle Fraktionen einstimmig anschlossen. Neue Beleuchtung spart jährlich 37,4 Tonnen Kohlendioxid ein weiterlesen

Kostenlose Energieberatung für Kaller Bürger

Energieberater Tobias Feld und die AG Energieberatung beantworten ab sofort individuell Fragen rund um das Thema Energiesparen – Bürgermeister Radermacher: „Nur gemeinsam mit den Bürgern können wir unser Klimaschutzziel erreichen!“ – Gemeinde Kall kommt der erwarteten EU-Energiespar-Verordnung zuvor

Kostenlose Beratung rund um das Thema Energie leistet ab sofort Tobias Feld (v.l.), Energieberater der Gemeinde Kall. Alfred Schmidt, der Erste Beigeordnete der Gemeinde, will mit dem Angebot die Bürger in die ehrgeizigen Klimaschutzziele Kalls weiter einbinden. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – EU-Kommissar Günther Oettinger will eine strenge Verordnung zur Energieeffizienz auf den Weg bringen, damit  die EU ihr Energieeinspar-Ziel doch noch erreichen kann. Bis 2020 soll der Energieverbrauch ein Fünftel niedriger sein als 2005. Die Gemeinde Kall prescht der Verordnung, die Energieversorger und Kommunen stärker in die Pflicht nehmen und eine Energieberatung verbindlich vorschreiben will, schon jetzt voran. Kostenlose Energieberatung für Kaller Bürger weiterlesen

„Bei niemandem geht das Licht aus“

Im Versorgungsgebiet der Kreis-Energie-Versorgung (KEV) gibt es über 1.000 Teldafax-Kunden, die derzeit Angst um ihren Stromanschluss haben – Für Fragen ist ab sofort beim regionalen Energieversorger „KEV“ eine Hotline geschaltet

Kerstin Zimmermann (stehend) informierte, dass Teldafax-Kunden, die Fragen zu ihrem Stromanschluss haben, ab sofort bei der Kreis-Energie-Versorgung anrufen können. Dort werden sie kompetent beraten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall/Eifel – Der Insolvenzantrag des Billigstromanbieters Teldafax wirft seinen Schatten auch in den Kreis Euskirchen. Über 1.000 Kunden zählen allein im Netzgebiet der Kreis-Energie-Versorgung (KEV) zum Kundenstamm des finanziell schwer angeschlagenen Unternehmens. Wie viele davon trotz massiver Warnungen der Verbraucherschützer Strom für ein Jahr gegen Vorkasse beziehen und daher jetzt um ihr Geld bangen müssen, ist nicht bekannt. Sicher jedoch ist, dass die Teldafax-Kunden keine Angst vor einer Versorgungslücke haben müssen.

Anders als hier und da zu lesen, kommt es jedoch nicht ab sofort schon zu einer Übernahme der Energieversorgung durch den regionalen Stromanbieter. „Das geschieht erst, wenn der Netznutzungsrahmenvertrag zwischen der Teldafax und dem Netzbetreiber gekündigt wird“, teilte die Pressesprecherin der „KEV“, Kerstin Zimmermann, mit. Erst, wenn dies geschehen sei, falle der Kunde automatisch zurück in die gesetzlich geregelte Grund- und Ersatzversorgung und beziehe über die KEV Strom zum veröffentlichten Tarif. „Selbstverständlich können die Kunden dann bei uns auch einen preisgünstigen Sondervertrag abschließen“, so Kerstin Zimmermann weiter. Niemand brauche sich also Sorgen zu machen, dass eine Versorgungslücke entstehe. Derzeit würden die mehr als 1.000 Kunden ihren Strom noch immer über Teldafax beziehen. Wie lange der Netznutzungsrahmenvertrag noch Bestand hat, wird derzeit mit dem zuständigen Insolvenzverwalter und Netzbetreiber geklärt.

Des Weiteren wies die Pressesprecherin darauf hin, dass es für die Teldafax-Kunden aufgrund des Insolvenzantrags nicht automatisch ein Sonderkündigungsrecht gebe. Hierzu ist gegebenenfalls eine juristische Klärung erforderlich. Alle Teldafax-Kunden, die Fragen bezüglich ihrer derzeitigen Situation haben, können sich gerne an die Mitarbeiter im Kundencenter der KEV wenden. Unter der 0 24 41/82 200 steht das Serviceteam zur Verfügung. „Fest steht jedoch, dass es keine Versorgungslücken für den Kunden geben wird – bei niemandem geht das Licht aus.“

Eifeler Presse Agentur/epa

Keine Energieverschwendung an der „Tanke“

Der 23-jährige Fabian Schwarz aus Kall ist ausgebildeter „Europäischer Energieberater“ und berät mit einem ausgeklügelten Konzept Tankstellen in Sachen Energieeffizienz

Fabian Schwarz (links) präsentierte seinen ausführlichen Energieeinsparbericht Bernward Schmadalla, der nach den ersten Maßnahmen bereits jährlich 3000 Euro an Energiekosten einsparen könnte. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Energiesparen will heute jeder, aber wenn größere Firmen dies vorhaben, dann brauchen sie schon professionellen Beistand, denn die zum Teil erheblichen Investitionskosten für eine Energiesanierung sollen sich natürlich auch so schnell wie möglich wieder amortisieren. Einer, der auf diesem Sektor professionell berät, ist Fabian Schwarz. Der junge Mann ist erst 23 Jahre alt und darf sich bereits „Europäischer Energieberater IHK“ nennen. Seine Lehre hat er vor sieben Jahren bei der Energie Nordeifel (ene) als Elektroniker für Betriebstechnik begonnen, danach erfolgte eine Zusatzausbildung bei der Industrie- und Handelskammer in Aachen zum Energieprofi. Bei der „ene“ hat er jetzt ein ganz besonderes Aufgabenfeld, er berät nämlich Tankstellen in Sachen Energieeinsparung.

„Die Energiewende in Deutschland wird nicht nur durch den Ausbau regenerativer Energie zu leisten sein, sondern sie muss auch mit einem massiven Einsparen von Energie einhergehen“, ist sich Fabian Schwarz sicher. Dass Energieversorger die Energiesparbemühungen ihrer Kunden auch noch fördern, mag sich allerdings zunächst merkwürdig anhören. „Wir leisten dadurch aber einen Mehrwert, der zum einen der Kundenbindung dient, zum anderen unsere Kunden auch langfristig wettbewerbsfähig hält, was uns ja letztlich wieder zu Gute kommt“, erklärt Schwarz.

Mit seinem Tankstellen-Projekt läuft er in der Branche offene Türen ein. Erst kürzlich präsentierte er mit seinen Kollegen das „ene“-Angebot auf der großen Tankstellen-Messe in Münster in Westfalen, wo die Zunft begeistert war. „Wir schauen uns genau an, wie viel Wasser, Gas, Öl und Strom vor Ort verbraucht werden und erarbeiten dann einen genauen Plan, der aufzeigt, wo man welche Einsparung tätigen kann“, so Schwarz.

Bernward Schmadalla ist Geschäftsführer eines Kaller Baufachhandels, dem auch eine Tankstelle angeschlossen ist, und hat die Energieberatung der „ene“ jetzt in Anspruch genommen. „Es ist schon erstaunlich, wenn man seine Energieverbräuche einmal so detailliert aufgelistet sieht. Ich hätte beispielsweise nie gedacht, dass unser Abwasser die meisten Energiekosten verursacht“, zeigte er sich erstaunt beim Anblick der Analyse. Das Problem hier ist natürlich nicht die eigentliche Tankstelle, sondern die daran angeschlossenen SB-Waschboxen. 45 Prozent der jährlichen Kosten werden für Wasser und Abwasser ausgegeben. Allein das Abwasser schlägt mit 34 Prozent zu Buche. Die Beleuchtung an der Tankstelle macht 17 Prozent aus, und die elektrischen Maschinen fressen 18 Prozent des gesamten Energiebedarfs. Die meiste Energie wird hingegen zur Beheizung des Gebäudes und zur Erwärmung des Brauchwassers für die Waschanlage ausgegeben. „Zusammen werden hier Zweidrittel der jährlich eingesetzten Energie verbraucht. In diesem Bereich ist sicherlich das größte Energieeinsparpotenzial zu suchen“, so Schwarz. Ein besonderes Problem stellte der Blindstrom dar. Dabei handelt es sich um Strom, der zwischen dem Generator des Elektrizitätswerks und dem Verbraucher nur hin- und herpendelt und den Zähler belastet, von dem der Verbraucher jedoch keinen Nutzen hat. Diesen Blindstrom könnte Schwarz mit einer Kompensationsanlage komplett ausschalten, was sich nach einer Modernisierung der Beleuchtung aber ohnehin erledigen würde.

Denn an den Tanksäulen selbst ist geplant, auf eine LED-Beleuchtung umzustellen. LED-Lampen brennen bis zu 50 000 Stunden und verbrauchen bei gleicher Lichthelligkeit deutlich weniger Strom als normale Glühlampen. 2500 Euro bei der Beleuchtung und noch einmal 500 Euro beim Blindstrom könnte die Tankstelle dann bereits einsparen. In spätestens drei Jahren hätten sich diese Kosten amortisiert.

Nach und nach kam alles auf den Prüfstand: Hochdruckreiniger, Staubsauger, Zapfsäulen, Küchengeräte, Gefriertruhen, Außenreklame, Werkstattbeleuchtung usw. Für jeden Posten gab es eine Schulnote von eins bis sechs. „Mein Beruf macht mir großen Spaß“, sagt Fabian Schwarz, denn nach jedem Einsatz habe er das Gefühl, auch wieder etwas für die Umwelt getan zu haben. „Natürlich beraten wir nicht nur Tankstellen, die bereits in Betrieb sind“, sagt er. Vielmehr wende sich das Beratungsangebot auch an Tankstellen, die noch in der Planung seien. „Hier kann man bereits im Vorfeld viel tun und wegweisend handeln“, so Schwarz. Der 23-Jährige hat mittlerweile nicht nur Tankstellen im Blick. Das Energieeinsparungskonzept ist mittlerweile so ausgeklügelt, dass es sich auch auf andere Branchen übertragen lässt.

Bernward Schmadalla lobt besonders das Gesamtkonzept der Energieberatung. Ihm gefällt nicht nur, dass er auch ständig über Neuerungen auf dem Energiesektor informiert wird, sondern auch, dass sein Energieversorger ihn auf Fördermöglichkeiten bei bestimmten Projekten hinweist. „Das hat ja kein Mensch alles auf dem Schirm, was heute so möglich ist“, sagt er. Und dass auf jeden Fall Energie eingespart werden muss, ist für den Vater von drei Kindern mehr als selbstverständlich. „Es ist wichtig, dass man für dieses Thema sensibilisiert wird“, sagt er und wünscht sich, dass sein Energieversorger alle paar Jahre einen solchen Check durchführt. „Nicht nur in der Firma, auch zu Hause wäre das eine tolle Sache.“

Eifeler Presse Agentur/epa

„E-Mobil macht Spaß!“

Gemeindeverwaltung Kall testet von der Energie Nordeifel bereitgestelltes Elektroauto – Erster Beigeordneter Alfred Schmidt: „Kann durchaus im normalen Verkehr mithalten“

Alfred Schmidt, Erster Beigeordneter der Gemeinde Kall, macht das Fahren im E-Mobil großen Spaß. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Der Hausmeister will ihn, der Vollziehungsbeamte auch, der Bürgermeister und der Beigeordnete ebenfalls: In der Gemeindeverwaltung Kall geht gerade der Schlüssel für ein Elektroauto von Hand zu Hand. „Das ist wirklich sehr beliebt hier“, berichtet Alfred Schmidt, Erster Beigeordneter der Gemeinde Kall, über den Viersitzer mit Elektroantrieb. „E-Mobil macht Spaß!“ weiterlesen

Die gesamte Verbandsgemeinde setzt auf Sonnenenergie

Sämtliche Dächer der VG Birkenfeld werden zurzeit vom Euskirchener Solarspezialisten „F&S solar concept“ mit Photovoltaikmodulen bestückt – Bis zum 30. Juni soll das Großprojekt mit 1650 Kilowatt-Peak fertig sein und dann jährlich 1100 Tonnen Kohlendioxid einsparen – Über Stiftung finanziertes Sonnenkraftwerk wird 2,5 Millionen Euro in die öffentlichen Kassen spülen

Dr. Bernhard Alscher (2.v.l.), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, präsentierte zusammen mit Jörg Frühauf (r.), Geschäftsführer der ausführenden Firma „F&S solar concept“, die Photovoltaik-Dachanlage auf dem Gemeinschaftshaus Rinzenberg – ein Teil des Solarprojekts Birkenfeld mit 1650 Kilowatt-Peak. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Verbandsgemeinde Birkenfeld – „Wir müssen nicht nur von Klimaschutz reden, wir müssen handeln!“, betonte Dr. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, am Freitag im Gemeinschaftshaus Rinzenberg. Er stellte dort etwa 80 interessierten Bürgern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung ein besonderes Solarprojekt vor: Auf über 50 Dächern in den 31 Orten der Verbandsgemeinde werden nämlich zurzeit Solarmodule installiert. Die gesamte Verbandsgemeinde setzt auf Sonnenenergie weiterlesen

Eifel Energiegenossenschaft „eegon“ befindet sich auf Erfolgskurs

Schon im ersten Geschäftsjahr wurde Gewinn erzielt – Genossen diskutierten auch über eine Ausweitung ihres Investitionskatalogs – Johannes Pinn: „Neue Standorte für Windkraft werden auf jeden Fall erschlossen, ob mit oder ohne uns!“

81 stimmberechtigte Mitglieder der Eifel Energiegenossenschaft waren ins Bürgerhaus nach Kerpen bei Hillesheim gekommen, um unter anderem das Thema Windkraft zu diskutieren. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel – Von der mittlerweile über 200 Mitglieder zählenden Eifel Energiegenossenschaft „eegon“ waren kürzlich 81 stimmenberechtigte Mitglieder in das Bürgerhaus in Kerpen bei Hillesheim gekommen. Auf der Tagesordnung der Generalversammlung stand zunächst das Geschäftsjahr 2010. Eifel Energiegenossenschaft „eegon“ befindet sich auf Erfolgskurs weiterlesen

ene-Spende wird für Muskelvibrationsgerät benötigt

Mitarbeiter des regionalen Energieversorgers warfen 650 Euro in den Hut – Freundschaft existiert seit neun Jahren.

 

Der Betriebsratsvorsitzende Karl-Hubert Eser (links) übergab gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Energie Nordeifel (ene) den symbolischen Scheck an den Fördervereinsvorsitzenden Franz Willems. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Seit über 25 Jahren gibt es einen ganz besonderen Weihnachtsbrauch bei der Energie Nordeifel (ene). Immer wenn die Tage kürzer werden schnappt sich einer der beiden Betriebsratsvorsitzenden einen Hut und geht von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, um eine kleine Spende einzusammeln. Im letzten Jahr kamen auf diese Weise 650 Euro zusammen, die jetzt, zwei Tage nach Ostern, vom Betriebsratsvorsitzenden Karl-Hubert Esser und zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Förderverein für tumor- und leukämiekranke Kinder in Blankenheimerdorf übergeben wurden. ene-Spende wird für Muskelvibrationsgerät benötigt weiterlesen

NRW-Erlass soll frischen Wind in die Eifel bringen

Gesetzesentwurf der Landesregierung fördert Windenergie – Nationalpark Eifel Tabuzone für Windräder – Belange der Anwohner sollen gewahrt bleiben

 

Die Windkraft soll in der Eifel weiter ausgebaut werden, gefördert durch den neuen Windkrafterlass der Landesregierung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – „Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, vor der die Welt derzeit steht; der Klimaschutz eine wichtige Aufgabe von Bürgerinnen und Bürgern, Bund, Ländern und Kommunen“, heißt es im Entwurf zum neuen nordrhein-westfälischen Windkrafterlass. Der liegt gerade politischen Entscheidungsträgern vor und könnte noch im Mai gesetzlich in Kraft treten. NRW-Erlass soll frischen Wind in die Eifel bringen weiterlesen