Bunter Laternen-Reigen wies Sankt Martin den Weg

BILDERGALERIE: Traditionelles Laternenfest im Hermann-Josef-Kolleg in Steinfeld – „Ehrenweckmann“ ging an Roswitha Grunewald

St. Martin kam in den "Schafstall", um die selbstgebastelten Laternen der Schülerinnen und Schüler zu begutachten. Alle Bilde: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Sankt Martin kam in den "Schafstall", um die selbstgebastelten Laternen der Schülerinnen und Schüler zu begutachten. Alle Bilder: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall-Steinfeld – Der „Schafstall“ am Hermann-Josef-Kolleg platzte aus allen Nähten: Geschwister, Freunde, Eltern und Großeltern sowie zahlreiche Lehrer der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs waren am Dienstagabend zum großen Laternenfest nach Steinfeld gekommen. Bunter Laternen-Reigen wies Sankt Martin den Weg weiterlesen

Seit einem halben Jahrtausend Ort des Gebets

Trappisten-Klosterkirche Mariawald wurde im Jahre 1511 geweiht – Am Wochenende wird das Jubiläum gefeiert – Mönche wurden drei Mal vertrieben

Das Kloster Mariawald inmitten des Kermeter ist seit über 500 Jahren ein Ort des Gebets und der Stille. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Das Kloster Mariawald inmitten des Kermeter ist seit über 500 Jahren ein Ort des Gebets und der Stille. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Heimbach-Mariawald – Die Wurzeln des Klosters Mariawald reichen noch viel weiter als bis in das Jahr 1511 zurück. Im Jahr 1470 erwarb der Heimbacher Strohdachdecker Henrich Fluitter in Köln ein Gnadenbild, das er an der Wegkreuzung am Bersched auf dem Kermeter in einer Hütte zur Verehrung aufstellte. Er selbst errichtete sich eine Einsiedelei, in der er bis zu seinem Tod lebte und das Gnadenbild und die stetig zunehmende Zahl von Pilgern betreute. Seit einem halben Jahrtausend Ort des Gebets weiterlesen

Nach „Lars Eisbär“ Premiere mit „Mama Muh“

Figurentheater „spielbar“ startet am kommenden Sonntag in die neue Theatersaison

Mit der Inszenierung „Lars, der kleine Eisbär“ startet das Figurentheater „spielbar“ am Sonntag, 13. November, in die neue Theaterspielzeit. Eine Woche später wird Premiere mit „Mama Muh“ gefeiert. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit der Inszenierung „Lars, der kleine Eisbär“ startet das Figurentheater „spielbar“ am Sonntag, 13. November, in die neue Theaterspielzeit. Eine Woche später wird Premiere mit „Mama Muh“ gefeiert. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich-Kommern – Mit „Lars, der kleine Eisbär“ starten Nartano Petra Eden und Tameer Gunnar Eden vom Figurentheater „spielbar“ in die nächste Theaterspielzeit: Die Inszenierung nach den beliebten Bilderbüchern von Hans de Beer findet am kommenden Sonntag, 13. November, um 15.30 Uhr in der Aula der Grundschule Kommern statt. Nach „Lars Eisbär“ Premiere mit „Mama Muh“ weiterlesen

Brand im Hohen Venn, 50 Jahre Freilichtmuseum Kommern und zahlreiche historische Artikel

„Jahrbuch 2012“ des Kreises Euskirchen wurde heute in der Buchhandlung „Reinhardts Lesewald“ in Zülpich vorgestellt – Landrat Günter Rosenke präsentierte die neue Ausgabe im Kreise einiger ebenfalls anwesender Autoren

Nach 50 Jahren ist auch das LVR-Freilichtmuseum Kommern Teil der Historie geworden, die im Jahrbuch aufgearbeitet wird. Bild: Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen  – 240 Seiten dick ist das neue „Jahrbuch 2012“ des Kreises Euskirchen geworden. Mit acht Artikeln ist das Kapitel „Historisches“ in diesem Jahr am stärksten vertreten; hier stellt beispielsweise Heike Pütz den Zensus im 18. und 19. Jahrhundert vor, und Dr. Gabriele Rünger berichtet über Auswanderer nach Australien. Brand im Hohen Venn, 50 Jahre Freilichtmuseum Kommern und zahlreiche historische Artikel weiterlesen

Blaue und türkise Kugeln schmücken den Kreisverkehrsplatz an der Wasserscheide

Bürgermeister Alexander Büttner lobte das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten

Bürgermeister Büttner (2.v.l.) bedankte sich bei allen Beteiligten, die die Gestaltung des neuen Kreisverkehrsplatzes ermöglicht haben. Bild: Marita Hochgürtel

Bad Münstereifel-Wasserscheide – Für Wolfhard Lorenz war es ein großer Tag, als jetzt der neue Kreisverkehrsplatz an der Wasserscheide eingeweiht wurde. Schließlich hat der 83-jährige Nitterscheider viel ehrenamtliches und finanzielles Engagement in diesen Platz investiert. Blaue und türkise Kugeln schmücken den Kreisverkehrsplatz an der Wasserscheide weiterlesen

Musikschule „Klangfarben“ eröffnet das Seminarhaus „Auf dem Büchel“

Unterrichtsräume an der Keldenicher Straße platzen aus allen Nähten – In den neuen Räumlichkeiten wird es vor allem für Kinder zahlreiche Angebote geben

Besonders das gemeinsame Musikerlebnis macht Spaß. Wer als Kind bereits die Musik als Quelle der Freude erfahren hat, den wird die Musik durchs ganze Leben begleiten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Die Musikschule Klangfarben in Kall feiert Geburtstag: Seit 20 Jahren werden an der Keldenicher Straße 21 nunmehr junge Musiktalente ausgebildet und gefördert. „Die Nachfrage an qualifiziertem Musikunterricht ist mittlerweile so groß, dass wir räumlich an unsere Grenzen gestoßen sind“, berichtet der Inhaber der Musikschule Wilhelm Geschwind. Der diplomierte Gitarrist, der als Studio- und Live-Musiker zahlreicher Bands bekannt ist, war zunächst Dozent an der Musikhochschule Aachen und der Pädagogischen Hochschule Aachen, bevor er 1991 seine eigene Musikschule gründete. Musikschule „Klangfarben“ eröffnet das Seminarhaus „Auf dem Büchel“ weiterlesen

Zu Fuß durch die Wüste Gobi und mit dem Wohnmobil nach Schottland

Im „Hotel Friedrichs“ kann man sich im November auf zwei Diavorträge freuen

Immer wieder stößt man in der Wüste Gobi auf Sanddünengebiete, die neben den schwarzgrauen Gebirgswüsten ein Charakteristikum der Landschaft sind. Bild: Giefer/Hülsemann

Gemünd –  Die Wüste Gobi ist die größte Wüste Asiens. Kaum eine andere Wüstenregion ist so gegensätzlich wie diese: Im Winter liegen die Temperaturen oft bei minus 30 Grad, während im Sommer das Thermometer 70 Grad mehr anzeigen kann. Schwarzgraue Gebirgswüsten wechseln sich mit Wüstensteppen und Sanddünengebieten ab. Selten gewordene Tiere wie wilde Kamele, Gazellen, Wildesel und Schneeleopard finden in dieser Wüste ein Zuhause, ebenso wie der äußerst seltene Gobibär. Goldgräber durchwühlen auf ihrer Suche nach dem Edelmetall die Gobi und wenige Nomaden ziehen immer noch mit ihren Viehherden auf der Suche nach etwas Grün und Wasser über das karge Land. Zu Fuß durch die Wüste Gobi und mit dem Wohnmobil nach Schottland weiterlesen

Ruth Schiffer jazzt mit „Radmacher & Geschwind“

Die Reihe „Jazz am Kamin“ geht am Mittwoch im „Hotel Friedrichs“ in die zweite Runde – Schiffer wurde als Ensemblemitglied des Düsseldorfer Kommödchens bekannt

Eckhard Radmacher, Ruth Schiffer und Wilhelm Geschwind (v.l.) gastieren am Mittwoch im "Hotel Friedrichs". Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Gemünd – Nach einem fulminanten Start mit Gastmusikerin Sabine Kühlich geht die Reihe „Jazz am Kamin“ am Mittwoch, 2. November, 19 Uhr, in die nächste Runde. Diesmal erwarten die beiden Musiker Eckhard Radmacher (Piano) und Wilhelm Geschwind (Bass) im „Hotel Friedrichs“ in Gemünd die Kabarettistin und Sängerin Ruth Schiffer, die vielen bereits von ihren Auftritten im „Kulturraum“ unter dem Dach der Energie Nordeifel („ene“) bekannt sein dürfte. Ruth Schiffer ist Texterin und Sängerin, stammt aus Köln, hat eine klassische Schauspielausbildung absolviert und wurde vor allem als Ensemblemitglied des Düsseldorfer Kommödchens, als WDR-Sprecherin und als Texterin für die Kölner Stunksitzung bekannt. Ruth Schiffer jazzt mit „Radmacher & Geschwind“ weiterlesen

Der Swing aus dem Sumpf

Die „Cajun Roosters“ laden wieder zum Cajun- und Zydecofestival ein: Zum ersten Mal findet der Abend mit akkordeonsatter Tanzmusik aus den Sümpfen Louisianas nicht in Baasem, sondern im Dahlemer Vereinshaus statt – Neben den Gastgebern spielen „Jeffery Broussard & the Creole Cowboys” und Lil‘ Jim

Jeffery Broussard kommt direkt aus Louisiana nach Dahlem. Mit dabei hat er die "Creole Cowboys”. Bild: privat

Dahlem – Als im September 2001 das Cajun- und Zydecofestival zum ersten Mal in dem kleinen Ort Baasem in der Eifel über die Bühne ging, waren viele Besucher noch reichlich skeptisch. Schwierigkeiten machte damals allein schon die korrekte Aussprache des Festivals, und Michael Bentele, der Bassist der Band „Cajun Pioneers“, die den Abend ausrichtete, hatte alle Mühe, den angereisten Journalisten vor Ort zu erklären, was es mit der Musik aus den Sümpfen Louisianas auf sich hatte. Der Swing aus dem Sumpf weiterlesen

Mehr Muskeln oder mehr Hirn bei der Energiewende?

Die Bundesnetzagentur fordert den schnellen Ausbau der Stromnetze ebenso wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft. Denn um regenerative Energiequellen optimal nutzen zu können, bedarf es einer neuen Infrastruktur – und zwar nicht nur in den überregionalen Transportnetzen, sondern auch in den Verteilnetzen vor Ort. Doch was ist dafür nötig und welche Maßnahmen sind in der Eifel zu erwarten? Wir  fragten hierzu Helmut Klaßen, Geschäftsführer der KEV.

Frage: Warum ist der Netzausbau so wichtig?

Helmut Klaßen ist Geschäftsführer der KEV und Experte in Sachen "Intelligente Netze". Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Helmut Klaßen ist Geschäftsführer der KEV und Experte in Sachen "Intelligente Netze". Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Helmut Klaßen: Schlicht und ergreifend um auch in Zukunft unsere Stromversorgung zu sichern. Die Anforderungen an das Stromnetz haben sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Früher war die erforderliche Stromerzeugung durch die Kraftwerke gut vorausplanbar. Durch den erheblichen Zubau von Windenergieanlagen und tagsüber auch durch Photovoltaikanlagen verändert sich die Menge an erzeugtem Strom mittlerweile ständig, kurzfristig und ist schwierig prognostizierbar. Wenn viel Sonne scheint oder Wind weht, kann aus einem bestimmten Gebiet auch viel Strom geliefert werden, fehlt diese Erzeugung, müssen stattdessen die Verbraucher mit Strom von außerhalb versorgt werden. Mehr Muskeln oder mehr Hirn bei der Energiewende? weiterlesen

„Kall hat noch große wirtschaftliche Potenziale“

Alfred Schmidt ist seit einem Jahr Erster Beigeordneter der Gemeinde Kall. Er möchte gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Radermacher vor allem die regionale Energiewende vorantreiben sowie die Nahversorgung der Höhengebiete.

Seit einem Jahr im Amt der Ersten Beigeordneten: Alfred Schmidt sieht in der Energiewende eine große Chance für die Gemeinde Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Seit einem Jahr im Amt des Ersten Beigeordneten: Alfred Schmidt sieht in der Energiewende eine große Chance für die Gemeinde Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Vor einem Jahr wurde Alfred Schmidt einstimmig ins Amt des Ersten Beigeordneten der Gemeinde Kall gewählt. Seinen Entschluss, in der Eifel einen beruflichen Neustart zu wagen, hat er noch nicht bereut. „Es war die richtige Entscheidung“, sagt er, denn in Kall könne er anders als in der Gemeinde Anröchte seine langjährige Fort- und Weiterbildung endlich auch an den Mann bringen. Die neue Position und die Rahmenbedingungen machten da einiges möglich. Als Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und in seiner Zuständigkeit für zwei von drei Fachbereichen wartet jeden Tag eine große Vielfalt von Aufgaben auf ihn. „Das macht das Arbeitsumfeld sehr interessant“, so Schmidt. „Zum einen bin ich als Fachbereichsleiter zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für alles zuständig, was mit den Themen Bauen, Bauplanung, Wohnen, Liegenschaften, Wirtschaftsförderung und Tourismus zu tun hat. Zum anderen kümmere ich mich um die Bereiche Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung und auch um die Feuerwehr.“ „Kall hat noch große wirtschaftliche Potenziale“ weiterlesen

KEV investiert 1,1 Millionen Euro in den Vogelschutz

Eulenschützer Stefan Brücher und Mitarbeiter der KEV trafen sich im Rinnener Steinbruch – WDR filmte Vogelschutzmaßnahmen an einem Strommast

In einer aufwändigen Aktion hat die KEV jetzt die Vogelschutzsicherungen an einem Strommast in Rinnen auf den neusten Stand gebracht. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
In einer aufwändigen Aktion hat die KEV jetzt die Vogelschutz-sicherungen an einem Strommast in Rinnen auf den neusten Stand gebracht. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Neu ist das Thema Vogelschutz für die Kreis-Energie-Versorgung Schleiden GmbH (KEV) keineswegs. Lange bevor das Bundesnaturschutzgesetz aus dem Jahre 2002 im Paragrafen 53 den Vogelschutz reglementiert hat, machte der regionale Energieversorger bereits seit Ende der 1970er Jahre auf eigene Faust Strommasten für Großvögel sicherer. Bereits im Jahre 1979 sind die ersten Vogelschutzhauben im Versorgungsgebiet montiert worden. Vor dem Bundesnaturschutzgesetz regelte dann eine Bestimmung vom Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) seit 1985 den Vogelschutz beim Bau von Freileitungen über 1000 Volt. „Bei Freileitungssanierungen wurden Masten, die für die Vögel gefährlich waren, mit »Vogelschutztechnik« ausgestattet“, berichtete KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen jetzt im Rinnener Steinbruch. Dort hatten er und sein Kollege Rainer Karls sich mit Eulenschützer Stefan Brücher, dem Vorsitzenden der „Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ getroffen, um gemeinsam einem Filmteam vom WDR zu erklären, welche Vogelschutzmaßnahmen die KEV gerade umsetzt. KEV investiert 1,1 Millionen Euro in den Vogelschutz weiterlesen

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