Kategoriearchiv: Nachrichten

Kreissparkasse Euskirchen bekommt gleich zweimal eine 1

Das älteste Kreditinstitut im Kreis wurde im unabhängigen Bankentest auf regionaler Ebene mehrfach mit Bestnoten ausgezeichnet – Auf NRW-Ebene zweiter Platz für die Beratung Privatkunden

Freuten sich über hervorragendes Abschneiden beim Bankentest: KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück (v.l.), KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker und KSK-Vorstandsmitglied Wolfgang Krüger. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Freuten sich über hervorragendes Abschneiden beim Bankentest: KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück (v.l.), KSK-Vorstandsvorsitzender Udo Becker und KSK-Vorstandsmitglied Wolfgang Krüger. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Über eine zweifache Auszeichnung als Testsieger mit Traumnoten kann sich das Team der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) freuen: Unabhängige Bankentester vom Internationalen Institut für Bankentests hatten im Auftrag der überregionalen Zeitung „DIE WELT“ die Beratungsqualität bei Banken und Sparkassen im Kreis Euskirchen untersucht, indem Profis der Bankenbranche beim so genannten „Mystery Shopping“ – natürlich anonym und sich nicht als Tester zu erkennen gebend – die Kreditinstitute in realen Beratungssituationen auf Herz und Nieren geprüft haben. Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der KSK: „Dabei hat die Kreissparkasse Euskirchen zum wiederholten Male die Nase vorn gehabt – und zwar im regionalen Vergleich in drei Bereichen: Beratung Privatkunden, Baufinanzierung und Firmenkundenberatung.“ Bei der Beratung von Privatkunden gab es sogar auf NRW-Ebene einen zweiten Platz. Kreissparkasse Euskirchen bekommt gleich zweimal eine 1 weiterlesen →

„Das schönste Weihnachtsfest, das ich je erlebt habe“

Monika Zahn wohnt seit Weihnachten in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichtet hat – Vier Wohnheime konnten noch vor den Weihnachtstagen an Flutopfer übergeben werden

Monika Zahn freut sich über ihr neues Zuhause in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichten ließ. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) und Projektleiter Christoph Graf (links) statteten ihr jetzt einen Besuch ab. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Monika Zahn freut sich über ihr neues Zuhause in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichten ließ. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) und Projektleiter Christoph Graf (links) statteten ihr jetzt einen Besuch ab. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Monika Zahn aus Urft hatte es während der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli schwer erwischt. „Da denkt man, man wohnt auf einem Berg, und dann kommt das Wasser von allen Seiten angeschossen“, berichtete sie jetzt bei einem Gespräch mit Hermann-Josef Esser, Bürgermeister der Gemeinde Kall, auf dem ehemaligen Grillplatz „Auf dem Fels“ in Kall. Denn dort hat sie seit Weihnachten ein neues Zuhause in einem der zehn Tiny-Houses gefunden, die für schwer betroffene Flutopfer an drei Plätzen im Gemeindegebiet errichtet wurden. „Das schönste Weihnachtsfest, das ich je erlebt habe“ weiterlesen →

Nach der Flut: „Schweinheim hat Zukunft“

Bevölkerung der Euskirchener Ortschaft hat einen rührigen Verein gegründet, der sich neben Hilfe für Flutgeschädigte auch für künftigen Hochwasserschutz und Dorfverschönerung einsetzt – Erste Buchung auf das Konto des gemeinnützigen Vereins waren 15.000 Euro von der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen

Dort stand in der Flutnacht das Wasser fast zwei Meter hoch: Clas Kohlheyer (v.l.) von der KSK-Bürgerstiftung, Rainer Santema, Verhinderungsvertreter des Vorstandes der KSK, sowie Beate Klinke, Astrid Hartung und Karl Kreuzberg vom Verein „Schweinheim hat Zukunft“ bei der offiziellen Scheckübergabe in direkter Nähe des Dorfplatzes von Schweinheim. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Dort stand in der Flutnacht das Wasser fast zwei Meter hoch: Clas Kohlheyer (v.l.) von der KSK-Bürgerstiftung, Rainer Santema, Verhinderungsvertreter des Vorstandes der KSK, sowie Beate Klinke, Astrid Hartung und Karl Kreuzberg vom Verein „Schweinheim hat Zukunft“ bei der offiziellen Scheckübergabe in direkter Nähe des Dorfplatzes von Schweinheim. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Schweinheim – Bis zu zwei Meter hoch stand das Wasser in der verheerenden Juli-Flutnacht in den Straßen von Schweinheim. Der 400-Seelen-Stadtteil von Euskirchen liegt dazu noch in der Nähe der Steinbachtalsperre und musste wegen des befürchteten Dammbruchs evakuiert werden. Doch so schlimm die Katastrophe auch war, einen positiven Aspekt können die Schweinheimer ihr dennoch abgewinnen: Die Not hat die Bevölkerung wieder näher zusammenrücken lassen und ungeahnte Solidarität gebracht. Sinnbildlich wird das im nach der Flutkatastrophe gegründeten Verein „Schweinheim hat Zukunft“, auf dessen Konto als erste Buchung eine Spende von 15.000 Euro einging – und zwar von der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen (KSK). Nach der Flut: „Schweinheim hat Zukunft“ weiterlesen →

Axa-AG unterstützt Sanierung der Kaller Bürgerhalle mit 5000 Euro

Übergabe durch die Spendenpatin vom Verein „Von Herz zu Herz“ Sarah Nelles – Stefan Kupp hofft auf Beginn der Sanierung im April – „Aus dem Schlechten nun das Beste machen“

Die Bürgerhalle in Kall wurde von der Flut schwer beschädigt. Axa-Spendenpatin Sarah Nelles überbrachte einen Spendenscheck über 5000 Euro, den Stefan Kupp (rechts) und Peter Berbuir entgegen nahmen. Foto: Reiner Züll
Die Bürgerhalle in Kall wurde von der Flut schwer beschädigt. Axa-Spendenpatin Sarah Nelles überbrachte einen Spendenscheck über 5000 Euro, den Stefan Kupp (rechts) und Peter Berbuir entgegen nahmen. Foto: Reiner Züll

Kall – Als das verheerende Hochwasser am Abend des 14. Juli über Kall hereinbrach, machten die Fluten auch nicht vor der Bürgerhalle in der Auelstraße halt.  Das Wasser verwüstete über Nacht das Gebäude, an dem Schäden in Höhe von rund 900.000 Euro entstanden. Es wird noch Monate dauern, ehe die große Veranstaltungshalle wieder nutzbar sein wird. Axa-AG unterstützt Sanierung der Kaller Bürgerhalle mit 5000 Euro weiterlesen →

Helfer aus Niedersachsen wurden zu Freunden in Kall

Feuerwehrleute aus Bredenbeck verbrachten tausende Arbeitsstunden in der schwer von der Flut betroffenen Eifelkommune und stellten sattelzugweise Hilfsgüter zur Verfügung

Freunde geworden sind Kaller und Feuerwehrleute aus Bredenbeck: Bürgermeister Hermann-Josef Esser (v.l.) mit Jacqueline von Willesen und Michael Hirt von der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbeck sowie André Kaudel, Leiter Bauhof Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Freunde geworden sind Kaller und Feuerwehrleute aus Bredenbeck: Bürgermeister Hermann-Josef Esser (v.l.) mit Jacqueline von Willisen und Michael Hirt von der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbeck sowie André Kaudel, Leiter Bauhof Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall/Bredenbeck – Es gab viele herausragende Helfertaten nach der Flutkatastrophe in der Eifel und dem Ahrtal, so dass es fast unfair erscheint, einzelne herauszuheben. Aber wenn eine Freiwillige Feuerwehr aus Niedersachsen immer wieder nach Kall kommt und selbst kurz vor Weihnachten noch mit Waschmaschine, Keksen und von Kinderfeuerwehr und Kindergarten selbst gebastelten Weihnachtskarten im Gepäck in der schwer von der Katastrophe betroffenen Eifelkommune aufwartet, ist das etwas Besonderes. Doch trotz mehrfacher sechsstündiger Fahrt vom niedersächsischen Bredenbeck mit ganzen Sattelzügen voller Hilfsgüter und bis zu 14 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, die von Keller auspumpen über Estrich ausstemmen, bis Baggerarbeiten tausende Stunden in Kall geholfen haben, sagt Michael Hirt, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbeck, nur lächelnd: „Das machen wir gern.“ Helfer aus Niedersachsen wurden zu Freunden in Kall weiterlesen →

Gemeinsam für Kaller Bevölkerung

Kreissparkasse Euskirchen und VR-Bank Nordeifel übernehmen weiter Verantwortung für Menschen in der flutgeschädigten Region und haben eine gemeinsame Übergangsgeschäftsstelle in einem Nebengebäude von Möbel Brucker eröffnet – „Der gleiche Service wie in den ursprünglichen Filialen“

Eröffneten die gemeinsame Filiale von Kreissparkasse Euskirchen und VR-Bank Nordeifel im Kaller Industriegebiet: Der Bürgermeister der Gemeinde Kall, Hermann-Josef Esser (v.l.), Andreas Brucker (Geschäftsführer Möbelhaus Brucker), Udo Becker (KSK-Vorstandsvorsitzender) und Mark Heiter (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Nordeifel). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Eröffneten die gemeinsame Filiale von Kreissparkasse Euskirchen und VR-Bank Nordeifel im Kaller Industriegebiet: Der Bürgermeister der Gemeinde Kall, Hermann-Josef Esser (v.l.), Andreas Brucker (Geschäftsführer Möbelhaus Brucker), Udo Becker (KSK-Vorstandsvorsitzender) und Mark Heiter (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Nordeifel). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Gemeinsam für die Kaller Bürgerinnen und Bürger sorgen, das wollen VR-Bank Nordeifel und Kreissparkasse Euskirchen (KSK) jetzt mit einer gemeinsamen Übergangsgeschäftsstelle. „Angesichts der Flutkatastrophe muss man Wettbewerbsgedanken hintenanstellen und zusammen Verantwortung übernehmen“, so Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel und Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der KSK Euskirchen. Gemeinsam für Kaller Bevölkerung weiterlesen →

Bürgermeister Esser: „Wir sind überwältigt von diesem Angebot!“

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland stellt Flutopfern im Gemeindegebiet zehn „Tiny Houses“ zur Verfügung – Die volleingerichteten, 35 Quadratmeter großen Häuschen können wahrscheinlich noch vor Weihnachten auf Gemeindegebiet errichtet werden

Der Bürgermeister der Gemeinde Kall, Hermann-Josef Esser (links), und der geschäftsführende Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, Aron Schuster, unterzeichneten gemeinsam einen Vertrag, mit dem die Gemeinde Kall zehn „Tiny Houses“ für Flutopfer anschaffen kann. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Bürgermeister der Gemeinde Kall, Hermann-Josef Esser (links), und der geschäftsführende Direktor der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, Aron Schuster, unterzeichneten gemeinsam einen Vertrag, mit dem die Gemeinde Kall zehn „Tiny Houses“ für Flutopfer anschaffen kann. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Die Gemeinde Kall gehört mit zu den von der Flutkatastrophe am stärksten betroffenen Kommunen in NRW. Seit Wochen läuft die Verwaltung auf Hochtouren, um die noch immer große Not bei den Flutgeschädigten zu lindern. Jetzt gelang Bürgermeister Hermann-Josef Esser mit seinem Verwaltungsteam ein echter Glücksgriff. Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland wird mithilfe von Spendengeldern des Hilfsbündnisses, „Aktion Deutschland hilft“ die Gemeinde bei der Anschaffung von zehn „Tiny Houses“ mit einem Betrag von bis zu einer Millionen Euro unterstützen. „Tiny Houses“ sind kleine 35 Quadratmeter große Holzhäuser für ein bis vier Personen, komplett ausgestattet mit Küchenzeile, Schränken, Betten und Sitzgelegenheiten. Bürgermeister Esser: „Wir sind überwältigt von diesem Angebot!“ weiterlesen →

Gemeinde Kall zieht erste Bilanz bei der Hochwasserhilfe

22 von 38 Haushalten konnte von der Verwaltung bereits eine neue Wohnmöglichkeit vermittelt werden – Zehn weitere Haushalte dürfen sich schon bald über ein „Tiny House“ freuen – Darüber hinaus wurden zahlreiche Heizlüfter und Ein-Raum-Heizungen gegen die Kälte organisiert – Bürgermeister Hermann-Josef Esser: „Haben bereits viel getan, doch die Notwendigkeit, zu helfen, ist noch lange nicht vorüber“  

Im Büro von Paul Neufeld (sitzend) laufen derzeit die Fäden der Hochwasserhilfe zusammen. Unterstützung erhält er dabei unter anderem von der Auszubildenden Madeline Tümmeler (links). Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) lässt sich mehrmals am Tag über die aktuelle Lage informieren. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Im Büro von Paul Neufeld (sitzend) laufen derzeit die Fäden der Hochwasserhilfe zusammen. Unterstützung erhält er dabei unter anderem von der Auszubildenden Madeline Tümmeler (links). Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) lässt sich mehrmals am Tag über die aktuelle Lage informieren. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Die Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli hat die Gemeinde Kall vor gewaltige Herausforderungen gestellt. Verwaltungsmitarbeiter und –mitarbeiterinnen sahen sich plötzlich von jetzt auf gleich mit gänzlich neuen Aufgaben konfrontiert. Am Tag nach der Flut galt es zunächst, mit der Schaufel in der Hand das Rathaus-Erdgeschoss vom Schlamm zu befreien, die zerstörten Büros zu räumen und das Archiv zu sichern. Gleichzeitig mussten schon die ersten Hilfsanfragen aus der Bevölkerung beantwortet, eine Notrufnummer eingerichtet und Hilfsangebote angenommen und koordiniert werden. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Aufgaben in den ersten Tagen nach der Flut war, den Betroffenen bedarfsgerechte Kontakte zu vermitteln. Gemeinde Kall zieht erste Bilanz bei der Hochwasserhilfe weiterlesen →

„Die Leute haben Angst“

Gaststätte Gier schließt – Steigende Corona-Fallzahlen in Kall haben den Verein zu der Entscheidung veranlasst – Gäste bleiben aus und alle Buchungen für den Dezember wurde storniert

Die Traditionskneipe Gier in Kall schließt am 1. Dezember vorübergehend seine Pforten, nachdem die Corona-Fallzahlen in Kall extrem ansteigen. Foto: Reiner Züll
Die Traditionskneipe Gier in Kall schließt am 1. Dezember vorübergehend seine Pforten, nachdem die Corona-Fallzahlen in Kall extrem ansteigen. Foto: Reiner Züll

Kall – Aufgrund der steigenden positiven Testungen auf Covid-19 in der Gemeinde Kall und der seit Tagen extrem sinkenden Anzahl der Kneipen-Gäste hat der Vorstand des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier am Mittwochabend beschlossen, die Gaststätte ab dem 1. Dezember bis vorerst zum Jahresende zu schließen. „Wir stehen zu unserer Verantwortung, denn uns liegen die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und der Familien unseres Personals sehr am Herzen“, begründet  Vorstandsmitglied Reiner Züll die Entscheidung des Vereins. „Die Leute haben Angst“ weiterlesen →

Düsseldorfer Denkmal erinnert an Maueler Arbeiter

Das Umschlagfoto des neues Jahreshefts zeigt das anderthalb Tonnen schwere Josef-Monument in Düsseldorf-Oberbilk, das an die Maueler Arbeiter erinnert, die 1860 mit Unternehmer Albert Poensgen nach Düsseldorf zogen. Coverbild: Alice Gempfer
Das Umschlagfoto des neues Jahreshefts zeigt das anderthalb Tonnen schwere Josef-Monument in Düsseldorf-Oberbilk, das an die Maueler Arbeiter erinnert, die 1860 mit Unternehmer Albert Poensgen nach Düsseldorf zogen. Bild: Alice Gempfer/GFS

Geschichtsforum Schleiden aktualisiert Jahresheft nach der Flutkatastrophe

Schleiden – Was hat ein anderthalb Tonnen schweres Monument in Düsseldorf-Oberbilk mit der Nordeifel zu tun? Diese Frage wird sich mancher Leser stellen, wenn er das frisch gedruckte Jahresheft 2022 des Geschichtsforums Schleiden in der Hand hält. Das von Alice Gempfer fotografierte Denkmal in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt erinnert an die Maueler Arbeiter, die im Jahr 1860 mit Unternehmer Albert Poensgen ihre Heimat verließen, um am Rhein ein neues Werk aufzubauen, mit dem sie weltweit Industriegeschichte schrieben. Dieser Ereignis hat Auswirkungen bis auf das heutige Düsseldorf und die auf diese Zeit zurückzuführenden Gaslaternen sind sogar als mögliches Unesco-Weltkulturerbe im Gespräch, erläutert Bernd Kehren in „Ein Denkmal für die Maueler Arbeiter“. Düsseldorfer Denkmal erinnert an Maueler Arbeiter weiterlesen →