Archiv der Kategorie: Gesellschaft und Soziales

Kaller Kolpingfamilie zieht Bilanz der Flutopfer-Hilfe

Von Reiner Züll Wertvolle Unterstützung von Freunden aus Ostwestfalen erfahren – Spenden-Koordinator Hans-Peter Dederichs: „Noch immer sind Bautrockner aus Düren im Einsatz“

Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Paderborn-West, Claus Meier (links), war eigens nach Kall gekommen, um einen Spendenscheck über 16.000 Euro an Hans-Peter Dederichs zu übergeben. Foto: Reiner Züll
Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Paderborn-West, Claus Meier (links), war eigens nach Kall gekommen, um einen Spendenscheck über 16.000 Euro an Hans-Peter Dederichs zu übergeben. Foto: Reiner Züll

Kall – Über 16.000 Euro hatte die Kolpingfamilie aus Paderborn im vergangenen Jahr für Flutopfer in Kall an die dortige Kolpingfamilie übergeben. Jetzt konnte Hans-Peter Dederichs, der mit seiner Ehefrau Marga für die Verteilung der Gelder aus Paderborn sowie für die Verwendung weiterer eingegangener Spenden zuständig war, eine abschließende Bilanz ziehen. „Bis Jahresende konnten alle Gelder an die betroffenen Flutopfer ausgezahlt werden“, berichtet Dederichs, der sich in einem Rückblick bei allen Spendern bedankt. Kaller Kolpingfamilie zieht Bilanz der Flutopfer-Hilfe weiterlesen

Seniorenwegweiser Kreis Euskirchen

Überarbeitete Auflage informiert über vielfältige Themen und Angebote für Seniorinnen und Senioren

Den neuen Seniorenwegweiser stellten Markus Ramers (v.l.), Landrat Kreis Euskirchen, sowie Inge Garbes u. Eileen Klatt vom Team des Zentralen Informationsbüros Pflege jetzt der Öffentlichkeit vor. Foto>: S. Gnädig / Pressestelle Kreis Euskirchen
Den neuen Seniorenwegweiser stellten Markus Ramers (v.l.), Landrat Kreis Euskirchen, sowie Inge Garbes u. Eileen Klatt vom Team des Zentralen Informationsbüros Pflege jetzt der Öffentlichkeit vor. Foto>: S. Gnädig / Pressestelle Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen – Der aktuelle Wegweiser des Kreises Euskirchen für Seniorinnen, Senioren und ihre Angehörigen ist jetzt erschienen. Auf 80 Seiten finden Interessierte ausführliche Informationen rund um das Thema „Älterwerden“. Für die aktiven Seniorinnen und Senioren bietet der Wegweiser Hinweise und Tipps zur Freizeitgestaltung, zu sportlichen Aktivitäten bis hin zum bürgerschaftlichen Engagement. Für die Seniorinnen und Senioren, die auf Hilfe, Pflege und Unterstützung angewiesen sind, enthält die Broschüre umfassende Informationen und Hinweise über Beratungsstellen, Hilfen im Alltag, Wohnformen im Alter, finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und vieles mehr. Seniorenwegweiser Kreis Euskirchen weiterlesen

MSC Freilingen 1967 spendet 10.000 Euro für Flutopfer

Der Verein befindet sich in Auflösung und möchte vorab noch etwas Gutes tun

Martin Bichler (v.l.), Jennifer Meuren und Erwin Mungen bei der Scheckübergabe in Freilingen. Bild: Gemeinde Blankenheim
Martin Bichler (v.l.), Jennifer Meuren und Erwin Mungen bei der Scheckübergabe in Freilingen. Bild: Gemeinde Blankenheim

Blankenheim – Der am 23.12.1967 gegründete Verein Motor-Sport-Club Freilingen 1967 steht kurz vor seiner Auflösung, die eigentlich schon in der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, aber durch die Corona-Pandemie immer wieder verschoben wurde. Zum Schluss möchten die Vereinsmitglieder jedoch noch etwas Gutes tun. In der Versammlung wurde ein Geschäftsführender Vorstand (Liquidatoren) gewählt, mit dem Auftrag, die Vereinsauflösung einzuleiten und einen großen Teil des Vereinsvermögens an soziale Zwecke oder Einrichtungen zu spenden. Gewählt wurden Dorothea Schröder, Martin Bichler und Erwin Mungen. Diese drei und einige weitere Mitglieder beschlossen dann per Rundruf einen Großteil des Barvermögens an die Gemeinde Blankenheim, zweckgebunden für Flutopfer in der Gemeinde Blankenheim, zu spenden. MSC Freilingen 1967 spendet 10.000 Euro für Flutopfer weiterlesen

„Wir sind Zuhörer, Netzwerker, Vermittler, die den ganzen Menschen im Blick haben“

Fluthilfe Team Caritas seit zwei Monaten tätig – Beraterinnen berichten von ihren Erfahrungen seit dem Start

Annette Schäfer, Melanie Oberhaus (Verwaltung), Gina Götz und Dorothea Gehlen sind das "Fluthilfe-Team Caritas". Bild: Arndt Krömer
Annette Schäfer, Melanie Oberhaus (Verwaltung), Gina Götz und Dorothea Gehlen sind das „Fluthilfe-Team Caritas“. Bild: Arndt Krömer

Schleiden-Gemünd – Am 1. Dezember vergangenen Jahres nahm die „Fluthilfe Team Caritas“ als Teil des neuen Fluthilfe-Zentrums Schleidener Tal in der Kölner Str. 10 in Gemünd ihre Arbeit auf. Die Mitarbeiterinnen Dorothea Gehlen, Annette Schäfer und Gina Götz machen es sich seither zur Aufgabe, die Lebenssituation der vom Hochwasser betroffenen Menschen zu stabilisieren. Sie beraten nicht nur in ihren Gemünder Büros, sondern suchen die Menschen bei Bedarf auch zuhause auf und helfen direkt vor Ort. Nach den ersten zwei Monaten berichten sie von ihrer Arbeit und schauen auf erste Erfahrungen zurück. „Wir sind Zuhörer, Netzwerker, Vermittler, die den ganzen Menschen im Blick haben“ weiterlesen

Telefonische Sprechstunde für Flutopfer

Psychische Dauerbelastungen machen krank – Traumafolgestörungen bei Kindern, Jugendlichen und Eltern werden sichtbar – Coronamaßnahmen verschärfen Situation

Zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe kommen noch die der Corona-Maßnahmen hinzu: Laut einer forsa-Umfrage fühlen sich 40 Prozent der Studenten und Auszubildenden durch die Corona-Pandemie stark gestresst. Symbolbild:Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe kommen noch die der Corona-Maßnahmen hinzu: Laut einer forsa-Umfrage fühlen sich 40 Prozent der Studenten und Auszubildenden durch die Corona-Pandemie stark gestresst. Symbolbild:Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Sechs Monate nach der Hochwasserkatastrophe, die schlimmste Verwüstungen in den Dörfern und Städten des Kreises hinterlassen hatte, haben viele Familien Großes geleistet: Mit Improvisationstalent, Ausdauer und Geduld haben sie wieder zu einem halbwegs geregelten Familienalltag finden können. Wie wertvoll ist nun plötzlich eine trockene, warme Wohnung, und sei es nur für den Übergang. Es gibt aber auch tiefgreifende psychologische Folgen durch die Erlebnisse. Deshalb bietet der Kreis Euskirchen eine telefonische Sprechstunde für Flutopfer an. Telefonische Sprechstunde für Flutopfer weiterlesen

Finanzspritze für Vereinsprojekte

Mehr als 12.000 Euro schüttete die Kreissparkasse Euskirchen über das Kundenspendenprogramm „GiroCents“ aus – Kunden bestimmen per Online-Abstimmung selbst, wer welche Summen für gemeinnützige Projekte erhält

Mit gesammeltem „Kleingeld“ aus dem Kundenspendenprogramm „GiroCents“ konnte die Kreissparkasse Euskirchen über 12.000 Euro an Vereine ausgeben, wie die KSK Vorstandsmitglieder Holger Glück (v.l.) und Wolfgang Krüger sowie Vorsitzender Udo Becker berichten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit gesammeltem „Kleingeld“ aus dem Kundenspendenprogramm „GiroCents“ konnte die Kreissparkasse Euskirchen über 12.000 Euro an Vereine ausgeben, wie die KSK Vorstandsmitglieder Holger Glück (v.l.) und Wolfgang Krüger sowie Vorsitzender Udo Becker berichten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Mit einer Finanzspritze von 12.170,80 Euro unterstützt die Kreissparkasse Euskirchen (KSK) jetzt erneut Vereine im Kreis. Über die halbjährliche Ausschüttung von „GiroCents“, dem Kundenspendenprogramm der KSK, konnten sich wieder sechs gemeinnützige Institutionen aus dem Kreis Euskirchen freuen. „GiroCents“ funktioniert so: Jeweils über einen Zeitraum von sechs Monaten bucht die KSK von teilnehmenden Kunden zum Ende eines jeden Monats die Nachkommastellen des Kontostands ab – also zwischen einem und 99 Cents. Im Internet werden die aktuellen Bewerber der Vereine mit Kurzportraits von Projekten veröffentlicht. Die teilnehmenden Kunden können dann einmal im Monat per Mausklick abstimmen und legen so die prozentuale Verteilung der halbjährig ausgeschütteten Gesamtsumme fest. Dabei geht jeder von den Kunden gespendete Cent an die Empfänger – die KSK behält keinerlei Verwaltungsgebühren für ihre Aufwendungen ein. Finanzspritze für Vereinsprojekte weiterlesen

Jugendvilla nach Flut zum zweiten Mal umgezogen

Angebot auf Zeit im Euskirchener Emil-Fischer-Gymnasium – Sanierung durch die Kreisstadt läuft auf Hochtouren

Aktuell im Emil-Fischer-Gymnasium bieten Pascal Steinberger (v.l.) und Kerstin Weiland Angebote der Caritas-Jugendvilla. Foto: Carsten Düppengießer
Aktuell im Emil-Fischer-Gymnasium bieten Pascal Steinberger (v.l.) und Kerstin Weiland Angebote der Caritas-Jugendvilla. Foto: Carsten Düppengießer

Euskirchen – Das Caritas-Team des Euskirchener Jugendzentrums „Jugendvilla“ ist zum zweiten. Mal nach der Flutkatastrophe umgezogen. Eine Heimat auf Zeit hat die „Jugendvilla“ nun im Emil-Fischer-Gymnasium gefunden. Die ursprünglichen Räumlichkeiten des Jugendzentrums „Jugendvilla“, welches die Caritas im Auftrag der Kreisstadt Euskirchen betreibt, waren von der Sommerflut im vergangenen Jahr schwer beschädigt worden und werden aktuell durch die Kreisstadt mit Hochdruck saniert. Jugendvilla nach Flut zum zweiten Mal umgezogen weiterlesen

„Das schönste Weihnachtsfest, das ich je erlebt habe“

Monika Zahn wohnt seit Weihnachten in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichtet hat – Vier Wohnheime konnten noch vor den Weihnachtstagen an Flutopfer übergeben werden

Monika Zahn freut sich über ihr neues Zuhause in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichten ließ. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) und Projektleiter Christoph Graf (links) statteten ihr jetzt einen Besuch ab. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Monika Zahn freut sich über ihr neues Zuhause in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichten ließ. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) und Projektleiter Christoph Graf (links) statteten ihr jetzt einen Besuch ab. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Monika Zahn aus Urft hatte es während der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli schwer erwischt. „Da denkt man, man wohnt auf einem Berg, und dann kommt das Wasser von allen Seiten angeschossen“, berichtete sie jetzt bei einem Gespräch mit Hermann-Josef Esser, Bürgermeister der Gemeinde Kall, auf dem ehemaligen Grillplatz „Auf dem Fels“ in Kall. Denn dort hat sie seit Weihnachten ein neues Zuhause in einem der zehn Tiny-Houses gefunden, die für schwer betroffene Flutopfer an drei Plätzen im Gemeindegebiet errichtet wurden. „Das schönste Weihnachtsfest, das ich je erlebt habe“ weiterlesen

Nach der Flut: „Schweinheim hat Zukunft“

Bevölkerung der Euskirchener Ortschaft hat einen rührigen Verein gegründet, der sich neben Hilfe für Flutgeschädigte auch für künftigen Hochwasserschutz und Dorfverschönerung einsetzt – Erste Buchung auf das Konto des gemeinnützigen Vereins waren 15.000 Euro von der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen

Dort stand in der Flutnacht das Wasser fast zwei Meter hoch: Clas Kohlheyer (v.l.) von der KSK-Bürgerstiftung, Rainer Santema, Verhinderungsvertreter des Vorstandes der KSK, sowie Beate Klinke, Astrid Hartung und Karl Kreuzberg vom Verein „Schweinheim hat Zukunft“ bei der offiziellen Scheckübergabe in direkter Nähe des Dorfplatzes von Schweinheim. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Dort stand in der Flutnacht das Wasser fast zwei Meter hoch: Clas Kohlheyer (v.l.) von der KSK-Bürgerstiftung, Rainer Santema, Verhinderungsvertreter des Vorstandes der KSK, sowie Beate Klinke, Astrid Hartung und Karl Kreuzberg vom Verein „Schweinheim hat Zukunft“ bei der offiziellen Scheckübergabe in direkter Nähe des Dorfplatzes von Schweinheim. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen-Schweinheim – Bis zu zwei Meter hoch stand das Wasser in der verheerenden Juli-Flutnacht in den Straßen von Schweinheim. Der 400-Seelen-Stadtteil von Euskirchen liegt dazu noch in der Nähe der Steinbachtalsperre und musste wegen des befürchteten Dammbruchs evakuiert werden. Doch so schlimm die Katastrophe auch war, einen positiven Aspekt können die Schweinheimer ihr dennoch abgewinnen: Die Not hat die Bevölkerung wieder näher zusammenrücken lassen und ungeahnte Solidarität gebracht. Sinnbildlich wird das im nach der Flutkatastrophe gegründeten Verein „Schweinheim hat Zukunft“, auf dessen Konto als erste Buchung eine Spende von 15.000 Euro einging – und zwar von der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen (KSK). Nach der Flut: „Schweinheim hat Zukunft“ weiterlesen

Weitere 5000 Euro für Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel

Allianz-Generalvertreter Raphael Tümmler übergab den Scheck – Willi Greuel: „Hilfe wird auch weiterhin noch nötig sein“ – Schon 432.000 Euro an betroffene Familien mit Kindern gezahlt

Eine Spende von 5000 Euro für die Flutopfer-Hilfe überreichte Allianz-Generalvertreter Raphael Tümmler (Mitte) an Willi Greuel (rechts) und Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll
Eine Spende von 5000 Euro für die Flutopfer-Hilfe überreichte Allianz-Generalvertreter Raphael Tümmler (Mitte) an Willi Greuel (rechts) und Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll

Kall – Einen Spendenscheck der Allianz-Versicherung AG über 5000 Euro für die Unterstützung von betroffenen Familien der Flut im Juli dieses Jahres konnten jetzt Willi Greuel und Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel entgegennehmen. Die Spende wurde von Raphael Tümmler in dessen Kaller Allianz-Generalvertretung übergeben. „Wir haben alle hautnah mitbekommen, was das Hochwasser in unserer Region angerichtet hat“, sagte Tümmler bei der Überreichung der Spende. Die Allianz als Versicherung wisse zudem um die katastrophalen materiellen Schäden, die die Flut innerhalb weniger Stunden angerichtet habe. Weitere 5000 Euro für Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel weiterlesen