Archiv der Kategorie: Umwelt und Energie

Bürger sollen Vögel zählen

Bei der bundesweiten Aktion „Stunde der Gartenvögel“ winken neben der Bestandsdatengewinnung Preise für die Teilnehmer

Auch den Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, kann man in manchen Gärten beobachten. Foto: Günter Lessenich/NABU Euskirchen
Auch den Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, kann man in manchen Gärten beobachten. Foto: Günter Lessenich/NABU Euskirchen

Kreis Euskirchen/Berlin – Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei eventuell tolle Preise gewinnen und seine Kenntnisse über unsere Vogelwelt verbessern – all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“, die von Freitag, 13. Mai, bis Sonntag, 15. Mai 2016, stattfindet. Dabei sind alle Naturfreunde quer durch die Republik und besonders im Kreis Euskirchen aufgerufen, eine Stunde lang alle gesehenen Vögel zu notieren und dem NABU zu melden. Bürger sollen Vögel zählen weiterlesen

„Klimaschutz ist auch immer eine ökonomische Sache“

Mit dem Schleidener Diplom-Geografen Karsten Strätz beschäftigt der Kreis Euskirchen einen Klimaschutzmanager in Vollzeit – Motivierung und Beratung für Privatleute, Unternehmen und Verwaltung

Als professioneller Klimaschützer freut sich Karsten Strätz über jede Anlage von Erneuerbaren Energien, wie hier über die Photovoltaikanlage auf dem Kreishaus. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Als professioneller Klimaschützer freut sich Karsten Strätz über jede Anlage von Erneuerbaren Energien, wie hier über die Photovoltaikanlage auf dem Kreishaus. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Auf seinem jüngsten Neujahrsempfang hat Günter Rosenke, Landrat Kreis Euskirchen, den Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt und den neuen Klimaschutzmanager des Kreises vorgestellt: Diplom-Geograf Karsten Strätz ist seit rund 100 Tagen im Einsatz. Im Gespräch mit der Eifeler Presse Agentur berichtet er über seine Aufgaben. „Klimaschutz ist auch immer eine ökonomische Sache“ weiterlesen

Tihange: Rückt die Abschaltung einen Schritt näher?

Auch im Kreis Euskirchen ist man froh, dass der Bund jetzt auf die Linie der Region eingeschwenkt ist – Etschenberg: „Bis zur Abschaltung der maroden Blöcke werden wir unseren Weg unbeirrt weitergehen“

 Sie haben den Stein ins Rollen gebracht: Städteregionsrat Helmut Etschenberg (Mitte) hat am 29. Januar 2016 im Beisein der Rechtsanwälte Dr. Ute Jasper von der Kanzlei Heuking, Kühn, Lüer, Wojtek (Düsseldorf) und Tim Vermeir von der Kanzlei blixt (Brüssel) erklärt, dass die StädteRegion Aachen gegen Tihange 2 klagen wird. Bild: Städteregion Aachen

Sie haben den Stein ins Rollen gebracht: Städteregionsrat Helmut Etschenberg (Mitte) hat am 29. Januar 2016 im Beisein der Rechtsanwälte Dr. Ute Jasper von der Kanzlei Heuking, Kühn, Lüer, Wojtek (Düsseldorf) und Tim Vermeir von der Kanzlei blixt (Brüssel) erklärt, dass die StädteRegion Aachen gegen Tihange 2 klagen wird. Bild: Städteregion Aachen

Kreis Euskirchen/Region – „Die Reaktorsicherheitskommission hat Zweifel daran, dass die fehlerhaften Reaktordruckbehälter in den beiden Kraftwerken im Störfall über ausreichende Sicherheitsreserven verfügen“, heißt es in einer Pressemitteilung der StädteRegion Aachen. Bereits im Februar hatte die StädteRegion Aachen vor dem belgischen Staatsrat Klage gegen das Wiederhochfahren von Tihange 2 eingelegt. Zwischenzeitlichen haben sich über 60 Kommunen aus den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland den Aktivitäten der StädteRegion Aachen gegen „Tihange 2“ angeschlossen; darunter auch der Kreis Euskirchen und die Städte Köln, Düsseldorf und Maastricht. Erst vergangene Woche hatte auch das Land NRW erklärt, sich der Klage der StädteRegion Aachen anzuschließen. Tihange: Rückt die Abschaltung einen Schritt näher? weiterlesen

Junge Elektroniker für Betriebstechnik holten sich Infos aus erster Hand

Schulklasse des Thomas-Eßer-Berufskollegs besuchte die ene-Unternehmensgruppe – Besichtigung der Netzwarte, der Umspannanlage Wallenthal und des SunParks Kalenberg

ene-Vertriebsleiterin Sylwia Laß (am Rednerpult) und Karl Josef Hahn (stehend) informierten über die Strukturen und die Netzstruktur bei der ene-Unternehmensgruppe. Bild: Sarah Groß/ene
ene-Vertriebsleiterin Sylwia Laß (am Rednerpult) und Karl Josef Hahn (stehend) informierten über die Strukturen und die Netzstruktur bei der ene-Unternehmensgruppe. Bild: Sarah Groß/ene

Kall – Die ene-Unternehmensgruppe erhielt kürzlich Besuch vom Thomas-Eßer-Berufskolleg. Die angereisten jungen Elektroniker für Betriebstechnik (EBT) und eine Elektronikerin für Betriebstechnik waren zuvor von ihrem Klassenlehrer Dr. Norbert Großer damit vertraut gemacht worden, wie man energietechnische Anlagen errichtet und instandhält. Dazu mussten die Schüler unter anderem Referate über einzelne Komponenten von Schaltanlagen halten und zwar sowohl bei Niederspannungsschaltanlagen, als auch bei Mittelspannungsschaltanlagen. Junge Elektroniker für Betriebstechnik holten sich Infos aus erster Hand weiterlesen

Welches Heizsystem passt zu meinem Haus?

Manfred Scheff von der „Energieagentur Eifel“ will mit seinem Vortrag versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel der Heizungskeller zu bringen

Bild:Tina Budzinsky
Beim nächsten Sanierungstreff im Kreis Euskirchen dreht sich alles um Heizsysteme. Bild:Tina Budzinsky

Weilerswist  -Wer ein Wohngebäude besitzt oder baut, muss sich früher oder später mit der Modernisierung oder dem Neukauf seiner Heizungsanlage beschäftigen. Auch im Zuge der Energieeinsparverordnung müssen bestimmte Kessel erneuert werden. Doch die Vielfalt auf dem Markt ist groß und verwirrend.
Soll es ein Niedertemperatur oder Brennwertgerät sein? Eine Gas-, Öl- oder Pelletheizung? Oder vielleicht eine Wärmepumpe oder Solarheizung? Welches Heizsystem passt zu meinem Haus? weiterlesen

Kooperation zwischen „ene“ und Nationalpark Eifel

Gemeinsam möchte man den Wandel von den konventionellen zu den regenerativen Energien rascher vorantreiben – Wer Grünstrom bezieht, der darf ab sofort mit einem Waldführer den Nationalpark erkunden

Vertriebsleiterin Sylwia Laß von der ene-Unternehmensgruppe informierte auf der Waldführer-Tagung in Einruhr über die regenerative Ausrichtung des regionalen Energiedienstleisters. Bild: Simon Quattelbaum/Eifeler Presse Agentur/epa
Vertriebsleiterin Sylwia Laß von der ene-Unternehmensgruppe informierte auf der Waldführer-Tagung in Einruhr über die regenerative Ausrichtung des regionalen Energiedienstleisters. Bild: Simon Quattelbaum/Eifeler Presse Agentur/epa

Simmerath-Einruhr – Auf Einladung von Michael Lammertz vom Nationalpark Eifel nutzte die ene-Unternehmensgruppe kürzlich die Gelegenheit, im Rahmen einer Waldführer-Tagung über die regenerative Ausrichtung des Unternehmens zu informieren. Seit 2004 hat das Nationalparkforstamt Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW 160 Personen in mehreren neuntägigen Schulungen zu Zertifizierten Natur- und Landschaftsführern ausgebildet. Sie können als Waldführer bei der Nationalparkverwaltung für individuelle Gruppenführungen gebucht werden. Kooperation zwischen „ene“ und Nationalpark Eifel weiterlesen

Neuer Wertstoffhof im Abfallwirtschaftszentrum

Der neue Wertstoffhof bietet unter anderem Glas- und Altkleidercontainer, eine Elektroschrott-Halle mit drei begehbaren Containern für Elektrogeräte und eine mit PKW und Anhänger befahrbare Halle für mineralische Abfälle

Landrat Günter Rosenke stellte den modernen und kundenfreundlichen Wertstoffhof jetzt der Öffentlichkeit vor. Bild: Wolfgang Andres / Kreis Euskirchen
Landrat Günter Rosenke stellte den modernen und kundenfreundlichen Wertstoffhof jetzt der Öffentlichkeit vor. Bild: Wolfgang Andres / Kreis Euskirchen

Mechernich-Strempt – Wer seinen Abfall zum Abfallwirtschaftszentrum nach Mechernich-Strempt bringt, der findet seit einigen Monaten einen modernen und kundenfreundlichen „Wertstoffhof“ vor. Die Anlage wurde im Juli 2015 eröffnet und ersetzt die provisorische „Kleinanliefererstation“, die über zehn Jahre in Betrieb war. Damit sind die Zeiten vorbei, in denen man mühsam seine Abfälle über Leiterpodeste zu den 2,50 Meter hohen Containern tragen musste. Neuer Wertstoffhof im Abfallwirtschaftszentrum weiterlesen

Georg Gnädig: „Die KEV war ein Teil meiner Familie“

Nach 40 Jahren Tätigkeit für den regionalen Energieversorger geht der 61-Jährige jetzt in den Ruhestand – Zukünftig möchte er sich sozial engagieren und die Welt entdecken

ene-Geschäftsführer Markus Böhm (rechts) und KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen (links) sowie zahlreiche Kollegen verabschiedeten Georg Gnädig (hier mit seiner Frau Magdalene) in den wohlverdienten Ruhestand. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
ene-Geschäftsführer Markus Böhm (rechts) und KEV-Geschäftsführer Helmut Klaßen (links) sowie zahlreiche Kollegen verabschiedeten Georg Gnädig (hier mit seiner Frau Magdalene) in den wohlverdienten Ruhestand. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Wenn jemand 40 Jahre lang bei ein und demselben Unternehmen arbeitet, dann sagt dies nicht nur viel über die Verlässlichkeit eines Menschen, sondern mindestens eben so viel über das Betriebsklima in einer Firma aus. Mit 61 Jahren ging jetzt Georg Gnädig von Bord der Kreis-Energie-Versorgung Schleiden (KEV), in der er vier Jahrzehnte lang tätig gewesen ist, 33 Jahre davon als Planer. So hat er beispielsweise alle Windparks im Versorgungsgebiet der KEV ans Netz gebracht, die Planung für Verkabelungsprojekte in den Stadtgebieten Mechernich und Schleiden erstellt oder sich auch um solche Dinge wie die äußere Gestaltung der Umspannanlage in Wollenberg oder der Verschönerung von Transformatorenstationen durch moderne Graffiti-Kunst gekümmert. Georg Gnädig: „Die KEV war ein Teil meiner Familie“ weiterlesen

Innovative Solarparklösung für „Altlasten-Gelände“

STAWAG lässt Photovoltaik-Freilandanlage in Alsdorf vom Euskirchener Solarspezialisten „F&S solar“ auf schwierigem Untergrund errichten – Betonfläche der ehemaligen Kohlenwäsche durfte nicht durchbohrt werden

Vertreter der STAWAG, Verwaltung der Stadt Alsdorf und des Solarprojektierers „F&S solar“ weihten bei echtem Aprilwetter den Solarpark auf einer ehemaligen Kohlenwäsche ein. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Vertreter der STAWAG, Verwaltung der Stadt Alsdorf und des Solarprojektierers „F&S solar“ weihten bei echtem Aprilwetter den Solarpark auf einer ehemaligen Kohlenwäsche ein. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Alsdorf/Euskirchen – „Auch wenn an der Einspeisevergütung kräftig gesägt wurde – hier sieht man, dass Photovoltaik immer noch sinnvoll ist“, sagte Dr. Peter Asmuth, Vorstand der STAWAG, über das neuste Projekt des Energieversorgers in der Städteregion Aachen. Denn am vergangenen Dienstagnachmittag weihte Asmuth zusammen mit Alfred Sonders, Bürgermeister Alsdorf, und leitenden Mitarbeitern des ausführenden Euskirchener Solarspezialisten „F&S solar“ ein Freilandsolarkraftwerk mit einer Nennleistung von 700 Kilowatt-Peak ein. Innovative Solarparklösung für „Altlasten-Gelände“ weiterlesen

Tihange: Johannes Remmel signalisiert Schulterschluss mit Landrat Rosenke

Neben der Forderung einer schnellen und endgültigen Abschaltung der „Problemreaktoren“ setzt Remmel auf ein bilaterales Abkommen mit Belgien, das eine vertiefte Zusammenarbeit in Fragen der kerntechnischen Sicherheit und des Katastrophenschutzes regeln soll

Landrat Günter Rosenke (links) und NRW-Umweltminister Johannes Remmel (hier bei der Eröffnung der Landesgartenschau) fordern unisono die Abschaltung der belgischen "Problemrekatoren". Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Landrat Günter Rosenke (links) und NRW-Umweltminister Johannes Remmel (hier bei der Eröffnung der Landesgartenschau Zülpich) fordern unisono die Abschaltung der belgischen „Problemreaktoren“. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Die Resolution des Kreises Euskirchen gegen den weiteren Betrieb des Atomkraftwerks Tihange ist auch bei NRW-Umweltminister Johannes Remmel auf offene Ohren gestoßen. Ausdrücklich dankt Remmel Landrat Günter Rosenke jetzt in einem Brief für seine Initiative und schreibt: „Ich versichere Ihnen, dass ich die in der Resolution zum Ausdruck gekommene Sorge und insbesondere die Forderung nach schnellstmöglicher und endgültiger Abschaltung der problematischen Reaktoren vollständig teile.“ Tihange: Johannes Remmel signalisiert Schulterschluss mit Landrat Rosenke weiterlesen