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116 Top-Auszubildende aus der Region

16 junge Leute aus dem Kreis Euskirchen schlossen die Abschlussprüfung mit der Note „Sehr gut“ ab

Die Azubis aus dem Kreis Euskirchen mit der Abschlussnote „Sehr gut“ wurden im Krönungssaal des Aachener Rathauses geehrt. Bild: Heike Lachmann/IHK
Die Azubis aus dem Kreis Euskirchen mit der Abschlussnote „Sehr gut“ wurden im Krönungssaal des Aachener Rathauses geehrt. Bild: Heike Lachmann/IHK

Kreis Euskirchen – 116 von insgesamt 2.308 Auszubildenden aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg haben ihre Abschlussprüfung mit der Note „Sehr gut“ bestanden. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ehrte die Absolventinnen und Absolventen mit einer Feierstunde im Krönungssaal des Aachener Rathauses. 116 Top-Auszubildende aus der Region weiterlesen →

Oliver Schäfer aus Kallmuth fing den Weltrekord-Wels

Dem 34-Jährigen ging beim Internationalen Raubfisch-Turnier im polnischen Rybnik ein fast drei Meter langer Wels an den Haken – Oberstes Gebot: Der Fisch darf keinen Schaden nehmen

Fast drei Meter ist der Wels, den Oliver Schäfer (rechts) und sein Freund Kevin Cremers (links) an Land brachten. Copyright & Foto: mikado-total-fishing
Fast drei Meter ist der Wels, den Oliver Schäfer (rechts) und sein Freund Kevin Cremers (links) an Land brachten. Copyright & Foto: mikado-total-fishing

Mechernich-Kallmuth – Die Nachricht „Unser Olli hat in Polen den Weltrekord mit dem Fang des größten Welses der Welt aufgestellt“ sprach sich in Kallmuth wie ein Lauffeuer rund. Und auch in der Internationalen Fachpresse für den Angelsport sorgte der 34jährige Oliver Schäfer aus Kallmuth für Schlagzeilen.  Denn ihm war es bei einem Raubfisch-Angelturnier am 10. und 11. Oktober im polnischen Rybnik gelungen, den bislang weltweit größten Wels mit einer Länge von fast drei Metern zu fangen. Oliver Schäfer aus Kallmuth fing den Weltrekord-Wels weiterlesen →

Was wird aus „Van Dooren“?

Teilnehmende des Unternehmerfrühstücks „viertelvoracht“ besuchen Vogelsang IP und erhalten einen exklusiven Einblick in den Transformationsprozess der ehemaligen belgischen Kaserne

Wie soll das 40.000 Quadratmeter große Grundstück „Van Dooren“ zukünftig genutzt werde? Um diese und andere Fragen geht es beim nächsten Unternehmerfrühstück „viertelvoracht“. Bild: Fotoagentur Wolf/Freiheitswerke
Wie soll das 40.000 Quadratmeter große Grundstück „Van Dooren“ zukünftig genutzt werde? Um diese und andere Fragen geht es beim nächsten Unternehmerfrühstück „viertelvoracht“. Bild: Fotoagentur Wolf/Freiheitswerke

Schleiden-Vogelsang – Das Unternehmerfrühstück „viertelvoracht“, eine Partnerinitiative von Kreiswirtschaftsförderung und Kreissparkasse Euskirchen, findet am Mittwoch, 18. November, ab 7.45 Uhr in einem ganz besonderen Unternehmen der Region statt: Vogelsang IP, eine gemeinnützige GmbH. Vogelsang IP ist der zentrale Akteur bei der heutigen Nutzung und Weiterentwicklung des historischen Standortes Vogelsang. Neben der Erarbeitung von Besucher-, Bildungs-, Kultur- und Veranstaltungsangeboten versucht man dort auch die Frage zu klären, wie die weitläufige ehemalige militärische Anlage langfristig weiterentwickelt und für neue Nutzungen geöffnet werden kann. Was wird aus „Van Dooren“? weiterlesen →

„Dankbar, dass es euch gibt“

Beim Kameradschaftsabend des Löschzuges beklagte Bürgermeister Emmanuel Kunz zunehmende Angriffe auf Rettungskräfte – Ehrungen und Beförderungen – Ex-Wehrleiter Harald Heinen nun „Alter Sack“ 

Bürgermeister Emmanuel Kunz zeichnet Harald Heinen mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in NRW sowie mit dem goldenen Ehrenzeichen mit Goldkranz des NRW-Innenministers NRW aus. Heinen ist seit mehr als 50 Jahren Mitglied der Feuerwehr. Foto: Reiner Züll
Bürgermeister Emmanuel Kunz zeichnet Harald Heinen mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in NRW sowie mit dem goldenen Ehrenzeichen mit Goldkranz des NRW-Innenministers NRW aus. Heinen ist seit mehr als 50 Jahren Mitglied der Feuerwehr. Foto: Reiner Züll

Kall – Bürgermeister Emmanuel Kunz fand beim Kameradschaftsabend des Löschzugs Kall deutliche Worte: „Die Freiwillige Feuerwehr ist weit mehr als eine Organisation, die ausrückt, wenn es brennt. Sie ist ein Stück Zusammenhalt in unserer Gemeinde. Sie gibt den Bürgerinnen und Bürgern das gute Gefühl, dass da Menschen sind, auf die man sich verlassen kann“, sagte Kunz, der in seinem Grußwort auch auf die schlechte finanzielle Lage der Kommune hinwies, die auch für die Feuerwehr eine Belastung sei. „Dankbar, dass es euch gibt“ weiterlesen →

Virtueller Börsenhandel mit ChatBot

Beim Planspiel Börse können Schülerinnen und Schüler ihren fiktiven Einsatz von 50.000 Euro an der Börse vermehren oder auch verlieren – Einige Neuerungen im Vergleich zur Spielrunde des vergangenen Jahres – Kreissparkasse Euskirchen lädt die Schulen im Kreis Euskirchen zur Teilnahme ein

KSK-Spielleiterin Bianca Vogel lädt Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Euskirchen zu einer neuen Runde beim Planspiel Börse ein. Bild: Sven Stampe/KSK
KSK-Spielleiterin Bianca Vogel lädt Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Euskirchen zu einer neuen Runde beim Planspiel Börse ein. Bild: Sven Stampe/KSK

Euskirchen – Börsenerfahrungen ohne Risiko sammeln? Für junge Leute ist das kein Problem, denn für sie gibt es das Planspiel Börse, ein europaweiter Online-Wettbewerb, der bereits zum 44. Mal als Lernprojekt der Sparkassen in Deutschland und Europa ausgerufen wird. Virtueller Börsenhandel mit ChatBot weiterlesen →

Jean-Louis Glineur präsentiert seine Kalender für 2027

Mit KI erweckte Jean Louis Glineur alte Schwarz-Weiß-Fotos zu neuem Leben. Bild: Glineur
Mit KI erweckte Jean-Louis Glineur alte Schwarz-Weiß-Fotos zu neuem Leben. Bild: Glineur

Simmerath – Für das Jahr 2027 erscheinen wieder einige neue und einige überarbeitete Kalender von Jean-Louis Glineur zu den Schwerpunkten Motorsport und Heimat. Die regionalen Jahresbegleiter Eicherscheid – Das Golddorf im Monschauer Land und Leben am Rursee – Einruhr, Rurberg und Woffelsbach sind nur zwei Beispiele aus dem breiten Angebot. Der Eicherscheider Kalender ist zusätzlich als Familienplaner verfügbar. Jean-Louis Glineur präsentiert seine Kalender für 2027 weiterlesen →

Benefiz-Adventskalender 2026 des Rotary-Clubs Euskirchen in Kürze erhältlich

Erlöse sind für das Hospiz des Marien-Hospitals in Euskirchen, benachteiligte Kinder und Jugendliche im Kreis Euskirchen sowie ein Mutter-Kind-Zentrum in Chinderi/Ghana

Die Rotarier um Dr. Norbert Golz (v.l.), Vorsitzender Rotary Förderverein, und Dr. Ludwig Veltmann, Präsident Rotary Club Euskirchen, sind startklar und freuen sich auf die Charity-Adventskalenderaktion 2026. Foto: Rita Witt
Die Rotarier um Dr. Norbert Golz (v.l.), Vorsitzender Rotary Förderverein, und Dr. Ludwig Veltmann, Präsident Rotary Club Euskirchen, sind startklar und freuen sich auf die Charity-Adventskalenderaktion 2026. Foto: Rita Witt

Euskirchen/Bad Münstereifel – „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es“, wusste schon Erich Kästner. Ins „Tun“ kommen bei der Charity-Adventskalenderaktion des Rotary Clubs Euskirchen viele Geschäftsleute und Ärzte aus der Region, die mit ihren Spenden das Projekt unterstützen. „Unser herzlicher Dank geht an unsere großartigen Spender und Unterstützer, die teilweise seit Jahren helfen, diese Charity-Aktion zu ermöglichen. So haben wir wieder viele attraktive Preise in unserer Verlosung, wie zum Beispiel Verzehr- und Einkaufsgutscheine“, freut sich Dr. Norbert Golz. Benefiz-Adventskalender 2026 des Rotary-Clubs Euskirchen in Kürze erhältlich weiterlesen →

„Hört genau hin, wenn wieder andere Leute in Kategorien gepackt werden!“

Marienschule Euskirchen widmet sich mit einer Ausstellung dem Thema „Euthanasie“ im Nationalsozialismus, also der Ermordung von 300.000 Menschen mit Beeinträchtigung

Sichtlich bewegt und sehr eindringlich berichteten Schülerinnen und Schüler der Marienschule Euskirchen über die Gräueltaten, die das NS-Regime Menschen mit Behinderung angetan hat – insgesamt 300.000 von ihnen wurden ermordet. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – „Leere Stühle – Bleibende Erinnerungen“, so lautet der Titel einer neuen Wander-Ausstellung, die jetzt in der Marienschule Euskirchen eröffnet wurde. Es geht um 300.000 Menschen mit Beeinträchtigung, die in der Zeit des Nationalsozialismus durch Ankreuzen auf einem Formular als unwertes Leben kategorisiert und ermordet wurden. An dem vom Regionalen Bildungsbüros des Kreises Euskirchen initiierten Projekt waren außer der Marienschule auch Menschen mit Behinderung der NordeifeLWerkstätten (NE.W ) beteiligt. „Hört genau hin, wenn wieder andere Leute in Kategorien gepackt werden!“ weiterlesen →

„Das Thema ist noch lange nicht abgeschlossen“

F. A. Heinen referierte über die Zwangsarbeit im Altkreis Schleiden in den Jahren 1939 bis 1945 – Das zweitgrößte Verbrechen des Nationalsozialismus wurde lange Zeit verschwiegen

Es waren deutlich mehr Zuhörer zum Vortrag über Zwangsarbeit im Kreis Schleiden gekommen, als der Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen (links) erwartet hatte. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Es waren deutlich mehr Zuhörer zum Vortrag über Zwangsarbeit im Kreis Schleiden gekommen, als der Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen (links) erwartet hatte. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Es gehört heute mit zu den Gemeinplätzen, darauf hinzuweisen, dass die Zeitzeugen des Dritten Reichs langsam aussterben und damit ein Erinnern an den Nationalsozialismus und seine Verbrechen immer schwieriger wird. Das mag für die Opfer und ihre Geschichten zum Teil zutreffen, weniger aber für die Täter und die Zeitgenossen, deren Erinnerung nicht selten von der eigenen Verdrängungsleistung korrumpiert wurde und zu einer erzählten Geschichte mit minimalem Wahrheitsgehalt Zuflucht fand. Wie schwerwiegend eine solche „Sprachreglung“ der Zeitzeugen sein kann, erlebte der Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen, als er 2013 begann, zum Thema Zwangsarbeit im Schleidener Tal zu recherchieren. „Das Thema ist noch lange nicht abgeschlossen“ weiterlesen →

„Ein Vers ist ein Sandkorn, das weiß, wer ich bin“

Buchrezension: Andreas Züll: Was die Nächte uns antun. Gedichte – Fragmente – Photographien

Wer Lyrik für anachronistisch und angesichts einer komplexen und mit vielen „echten“ Problemen behafteten Gegenwart für überflüssige Spielerei hält, hat sich längst einen Standpunkt zu eigen gemacht, den die Medien seit ihrem Beginn im 19. Jahrhundert mit Vehemenz vertreten, indem sie behaupten, dass nur Tatsachen, Fakten und wissenschaftliche Beweise von Relevanz sind. Dabei wird übersehen, dass auch diese, will man von ihnen reden, allesamt sprachlicher Natur sein müssen. Selbst das, was man selbst erlebt – und das ist heute das Wenigste -, will doch sprachlich vermittelt sein, um es als Erlebnis überhaupt erst sinnfällig und damit bedeutend und mitteilbar zu machen. Entgegen der heutigen allgemeinen Vorstellung einer faktenbasierten Realität hatte der deutsche Philosoph und Sprachdenker Johann Georg Hamann im sprachkritischen Rekurs auf Kants Erkenntniskategorien schon früh erkannt: „Poesie ist die Muttersprache des menschlichen Geschlechts“, was nichts anderes heißt, als dass die instrumentalisierte Nachrichten-, Wissenschafts- oder Fachsprache eine zugerichtete und degenerierte Sprache ist, der gegenüber die „Muttersprache“ ein bewusstes Sprechen in Bildern und Metaphern meint und damit einer Reflexion der Sprache in Sprache gleichkommt. In diesem bewussten Sprechen kann sich der Mensch als Mensch einzig zur Sprache bringen, in allem anderen Sprechen dagegen waltet (neben der wissenschaftlichen Erkenntnis) vor allem die Absicht vor, von etwas überzeugen, benachrichtigen, informieren oder auch nur ablenken zu wollen. „Ein Vers ist ein Sandkorn, das weiß, wer ich bin“ weiterlesen →