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Benefizkonzert für Flutbetroffene

Das Euregio Chamber Orchestra gastiert in der Marienschule – Gemeinsame Initiative von Eifel Musicale/Florian Koltun, Rotary Club Euskirchen, Euskirchen-Burgfey und Marienschule Euskirchen – Gastmusikerin ist die „Jungend musiziert“ Preisträgerin und Marienschülerin Luisa Dippold

Das Euregio Chamber Orchestra ist auch für die gute Sache tätig und spielt für von der Flut Betroffene in der Marienschule Euskirchen. Foto: Konzertdirektion Koltun gUG
Das Euregio Chamber Orchestra ist auch für die gute Sache tätig und spielt für von der Flut Betroffene in der Marienschule Euskirchen. Foto: Konzertdirektion Koltun gUG

EuskirchenFür ein besonderes Benefiz-Konzert will die Marienschule Euskirchen ihre Türen öffnen, und zwar am Samstag, 22. Oktober, ab 19 Uhr. Auf dem Programm des „Euregio Chamber Orchestra“ stehen W.A. Mozarts Ouvertüre zur „Zauberflöte“, das 1. Klavierkonzert von F. Chopin sowie die 2. Sinfonie von F. Mendelssohn-Bartholdy. Das Euregio Chamber Orchestra ist ein professionelles Nachwuchsorchester, bestehend aus Absolventinnen und Absolventen Nordrhein-Westfälischer Musikhochschulen, darunter zahlreiche Preisträger und Preisträgerinnen internationaler Musikwettbewerbe. Benefizkonzert für Flutbetroffene weiterlesen

„Spielplatz“ der Musikschule Euskirchen

Klassenübergreifenden Vorspielen der jüngeren Schülerinnen und Schüler

Junge Talente wie hier Preisträgerin Luisa Dippold spielen für die Musikschule Euskirchen bei den öffentlichen Konzerten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Junge Talente wie hier Preisträgerin Luisa Dippold spielen für die Musikschule Euskirchen bei den öffentlichen Konzerten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

– Zum „Spielplatz“, dem klassenübergreifenden Vorspielen der jüngeren Schülerinnen und Schüler, lädt die Musikschule Euskirchen, Kommerner Straße 69 am Mittwoch, 21. September, 18 Uhr in ihre Aula ein. Die Veranstaltung bietet Kindern und Eltern die Möglichkeit, verschiedene Instrumente kennenzulernen. Weitere Infos im Internet: www.musikschule-euskirchen.de

(epa)

B477/K20: Durchfahrt Eickser Straße zwischen Eicks und Kommern ab Montag gesperrt

Knoten Eicks bei Mechernich-Kommern wird umgebaut

Im Kreis Euskirchen werden zur Zeit zahlreiche Straßen saniert. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Im Kreis Euskirchen werden zur Zeit zahlreiche Straßen saniert. Symbolbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich – Der Landesbetrieb Straßenbau NRW baut derzeit die Bundesstraße B477 und den Knotenpunkt B477/K20 (Knoten Eicks) in Mechernich-Kommern um. Im Rahmen der Bauarbeiten für den vierstreifigen Ausbau der Bundesstraße soll der Abzweig von und nach Eicks (Eickser Straße/Kreisstraße K20) ab Montag, 19. September, bis voraussichtlich Freitag, 23. September, vollgesperrt werden. B477/K20: Durchfahrt Eickser Straße zwischen Eicks und Kommern ab Montag gesperrt weiterlesen

Wenn der Anfang ein Abschied ist

Caritas Eifel bietet begleitete Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kind vor, während oder bald nach der Geburt gestorben ist

Ein Sternenkinder-Elterncafé wollen Barbara Berg und Uschi Grab von der Caritas Eifel anbieten. Fotos: Verena Brandenburg
Ein Sternenkinder-Elterncafé wollen Barbara Berg und Uschi Grab von der Caritas Eifel anbieten. Fotos: Verena Brandenburg

Mechernich – Eltern, die den frühen Tod eines Kindes erleben müssen, befinden sich in einem Zustand tiefer Trauer und Fassungslosigkeit. Den Verlust zu verarbeiten ist eine enorme Herausforderung, die man allein kaum bewältigen kann. Im eigenen Umfeld stößt man dabei häufig auf Hilflosigkeit und manchmal sogar Unverständnis Der Caritasverband für die Region Eifel hat daher eine neue Selbsthilfegruppe organisiert, die betroffene Eltern zusammenbringt, damit sie ihre Erfahrungen miteinander teilen können. Wenn der Anfang ein Abschied ist weiterlesen

Der Boulderraum ist schon fertig

Sektion Eifel des Deutschen Alpenvereins baut Gebäude in Vogelsang zu Mittelgebirgshütte und Sektionsheim um – Viel Eigenarbeit wird geleistet

Bouldern, wie die moderne Spielart des Kletterns in Absprunghöhe heißt, kann man bereits in der Alpenvereinshütte auf Vogelsang, wie Routenbauerin und Trainerin Kira Eden (v.l.) sowie Max Theißen, Vorsitzender der DAV-Sektion Eifel, zeigen. Geplant ist die offizielle Eröffnung des Selbstversorgerhauses zum Ende des Jahres. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Bouldern, wie die moderne Spielart des Kletterns in Absprunghöhe heißt, kann man bereits in der Alpenvereinshütte auf Vogelsang, wie Routenbauerin und Trainerin Kira Eden (v.l.) sowie Max Theißen, Vorsitzender der DAV-Sektion Eifel, zeigen. Geplant ist die offizielle Eröffnung des Selbstversorgerhauses zum Ende des Jahres. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Vogelsang – Die Sektion Eifel des Deutschen Alpenvereins (DAV) wächst und gedeiht – und das auf allen Ebenen. Nicht nur die Mitgliederzahlen gehen stetig nach oben – Vorsitzender Max Theißen begrüßte kürzlich den 4000. Bergsportbegeisterten in der Sektion – sondern auch das erste bauliche Projekt schreitet dank tatkräftigen ehrenamtlichen Einsatzes in großen Schritten voran: Die Mittelgebirgshütte, die auf dem Gelände von Vogelsang-IP im Malakoff-Gebäude entsteht, soll bis zu 28 Übernachtungsgästen in dem Selbstversorgerhaus mitten im Nationalpark Eifel Obdach bieten und auch als Sektionsheim dienen. Für sportliche Betätigung etwa an Regentagen ist bereits jetzt gesorgt. Denn der Boulderraum ist bereits fertiggestellt. Der Boulderraum ist schon fertig weiterlesen

Neuer Solarpark „Merscher Höhe“ soll Strom für grünen Wasserstoff liefern

Landrat Spelthahn sprach von einer „historischen Chance“ für den Kreis Düren – F&S-Geschäftsführer Georg Schmiedel mahnte, Genehmigungsverfahren für Erneuerbare-Energie-Projekte deutlich zu verkürzen, man sei quasi „auf Knopfdruck“ bereit, Solarparks in jeder Größenordnung auf jedem erdenklichen Untergrund zu errichten

Starten mit der Einweihung des Jülicher Solarparks „Merscher Höhe“ in die Wasserstoffzukunft: Thomas Zerres, Geschäftsführer Rurenergie, Uwe Czypiorski, Geschäftsführer F&S solar service, Georg Schmiedel, Geschäftsführer F&S solar, Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren, und Axel Fuchs, Bürgermeister Jülich. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Starten mit der Einweihung des Jülicher Solarparks „Merscher Höhe“ in die Wasserstoffzukunft: Thomas Zerres, Geschäftsführer Rurenergie, Uwe Czypiorski, Geschäftsführer F&S solar service, Georg Schmiedel, Geschäftsführer F&S solar, Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren, und Axel Fuchs, Bürgermeister Jülich. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Jülich – In Jülich wurde am Donnerstagmorgen der neue Photovoltaikpark „Merscher Höhe“ offiziell eingeweiht. Mit seinen verbauten 17.000 Photovoltaikmodulen und einer Leistung von 9,2 Megawattpeak könnte der ungefähr 13 Fußballfelder große Park rein rechnerisch 2500 Drei-Personen-Haushalte mit Grünstrom versorgen. Zukünftig soll mit dem Sonnenstrom grüner Wasserstoff für den Linienverkehr produziert werden. Spelthahn wies darauf hin, dass Wasserstoff zwar ein wichtiges Zukunftsthema sei, doch schaue man genauer hin, so falle Wasserstoff bislang vorwiegend nur als Abfallprodukt in der chemischen Industrie an. In Jülich jedoch wolle man mit der Energie des neuen Solarparks grünen Wasserstoff dezentral produzieren und diesen für die Rurtalbusse und -bahnen nutzen, um damit dem Ziel, den Kreis Düren bis 2024 klimaneutral zu gestalten, einen wesentlichen Schritt näherzukommen. Neuer Solarpark „Merscher Höhe“ soll Strom für grünen Wasserstoff liefern weiterlesen

Buchrezension: Sarah Binzenbach: „Aller Tage Abend“

Was bleibt von einem Menschen nach seinem Tod? Dieser Frage geht die in Nettersheim-Pesch geborene junge Autorin Sarah Binzenbach in ihrem neuen Buch „Aller Tage Abend“ nach und zieht das Fazit: Es bleiben nur Geschichten. Paul ist gestorben, ein Mann, der ein bewegtes Leben hinter sich hatte. Und jetzt sitzen alle beim typischen Beerdigungskaffee in einer Dorfkneipe beieinander und sprechen über Paul. Da ist seine Frau Efi, Pauls Schwester Irene, sein bester Freund Karl, seine Tochter Silke und sein Enkelkind Anni. Jeder hat seine Erinnerung, jeder hat seine Geschichten und Vorstellungen von Paul. Zuweilen widersprechen sie sich, zuweilen scheinen sie schöngefärbt. Und da ist am Ende auch noch Paul selber, der sich in einem Nachlassbrief an die Beerdigungsgesellschaft wendet. Seine Sicht der Dinge scheint kaum jemand im Saal zu goutieren, es werden Stühle gerückt, die Gesellschaft bricht auseinander. Buchrezension: Sarah Binzenbach: „Aller Tage Abend“ weiterlesen

Vor 60 Jahren entging Krekel nur knapp einer schweren Katastrophe

Ein Kreuz im Krekeler Wald erinnert an den Absturz vor 50 Jahren. Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer erinnert sich noch gut an den Riesenlärm, den das Flugzeug vor dem Absturz machte. Bild: Reiner Züll
Ein Kreuz im Krekeler Wald erinnert an den Absturz vor 50 Jahren. Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer erinnert sich noch gut an den Riesenlärm, den das Flugzeug vor dem Absturz machte. Bild: Reiner Züll

Von Reiner Züll Der Starfighter-Pilot Erik Edgar Bedarf opferte für die Krekeler sein Leben, als er sein abstürzendes Flugzeug über das Dorf hinwegzog – Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer: „Es hätte damals viele Tote gegeben“ – Von 916 Starfightern stürzten 292 ab – 116 Piloten verloren ihr Leben

Kall-Krekel – Heute, am 3. September, ist es nunmehr genau 60 Jahre her, als die Krekeler nur deshalb einer schlimmen Katastrophe entgingen, weil der damals 26-jährige Starfighter-Pilot Erik-Edgar Bedarf sein Leben opferte, um zu verhindern, dass seine brennende F-104 in das Dorf stürzte. „Der Pilot opferte sich für Krekel“ berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ damals einen Tag nach dem tragischen Unglück. Vor 60 Jahren entging Krekel nur knapp einer schweren Katastrophe weiterlesen

Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ fährt die Ernte ein

Umweltbildungsprojekt erhält seltene Wildpflanzen der Eifel – Holger Glück, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Fördervereins LVR-Freilichtmuseum Kommern und Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Euskirchen: „Wir freuen uns, dass unser Förderverein auch bei der praktischen Umsetzung unterstützen kann“

Freuten sich über eine reiche Ernte an Projektergebnissen (v.l.n.r.): Thomas Muchow, Geschäftsführer Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Holger Glück, stv. Vorstandsvorsitzender Förderverein Rheinisches Freilichtmuseum, Karsten Möhring, Vorstandsvorsitzender Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, Bernhard Conzen, Vorstandsvorsitzender Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, ehem. Vorstandsmitglied Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Dr. Carsten Vorwig, Leiter LVR-Freilichtmuseum Kommern. Bild: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
Freuten sich über eine reiche Ernte an Projektergebnissen (v.l.n.r.): Thomas Muchow, Geschäftsführer Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Holger Glück, stv. Vorstandsvorsitzender Förderverein Rheinisches Freilichtmuseum, Karsten Möhring, Vorstandsvorsitzender Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, Bernhard Conzen, Vorstandsvorsitzender Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, ehem. Vorstandsmitglied Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Dr. Carsten Vorwig, Leiter LVR-Freilichtmuseum Kommern. Bild: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft

Kommern – Noch sind es einige Tage bis zum Erntedankfest, doch schon jetzt gibt es in Kommern Anlass für eine Erntebilanz der besonderen Art: Das dreijährige Wildkräuter-Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ nähert sich seiner Zielgeraden und so ist es nun an der Zeit, die Erträge der Projektarbeit in Augenschein zu nehmen. Und diese Ergebnisse geben durchaus Grund zum Feiern –nicht nur, weil das Projekt gerade von der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen als „Hervorragendes Beispiel der UN-Dekade“ ausgewählt wurde: Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ fährt die Ernte ein weiterlesen

Über 12.000 Euro für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Kundenspendenprogramm „GiroCents“ der Kreissparkasse Euskirchen unterstützt fortlaufend gemeinnützige Institutionen im Kreisgebiet

Mit gesammeltem „Kleingeld“ aus dem Kundenspendenprogramm „GiroCents“ konnte die Kreissparkasse Euskirchen über 12.000 Euro an Vereine ausgeben, wie die KSK Vorstandsmitglieder Holger Glück (v.l.) und Wolfgang Krüger sowie Vorsitzender Udo Becker berichten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit gesammeltem „Kleingeld“ aus dem Kundenspendenprogramm „GiroCents“ konnte die Kreissparkasse Euskirchen über 12.000 Euro an Vereine ausgeben, wie die KSK Vorstandsmitglieder Holger Glück (v.l.) und Wolfgang Krüger sowie Vorsitzender Udo Becker berichten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Über 12.000 Euro sind im vergangenen halben Jahr durch das Kundenspendenprogramm „GiroCents“ der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) zusammengekommen. Die stolze Summe wird nun an sechs Institutionen im Kreisgebiet verteilt, wie Udo Becker, KSK-Vorstandsvorsitzender, jetzt berichtet: „Gerade unsere Vereine sind durch Flutfolgen und die Corona-Situation schwer belastet. Neben den Ausschüttungen unserer Stiftungen können wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden mit »GiroCents« ein wenig unter die Arme greifen.“ Über 12.000 Euro für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer weiterlesen