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Eifel Award für Nordeifelwerkstätten

Der Dienstleister im Kreis Euskirchen rund um die Belange von Menschen mit Behinderung hat sich die Auszeichnung als besonders engagierter Arbeitgeber verdient

Die Nordeifelwerkstätten gehörten zu den diesjährigen Preisträgern des begehrten Eifel Award. Foto: Eifel Tourismus – Atelier Felicida Foto
Die Nordeifelwerkstätten gehörten zu den diesjährigen Preisträgern des begehrten Eifel Award. Foto: Eifel Tourismus – Atelier Felicida Foto

Kreis Euskirchen/St. Vith – „Mit diesem Preis werden unsere Beschäftigten mit verschiedensten Behinderungen ebenso wie unsere Mitarbeiter geehrt“, sagt Georg Richerzhagen, Geschäftsführer der Nordeifelwerkstätten (NEW), über die jetzt erfolgte Auszeichnung mit dem Eifel Award. Der renommierte Preis wird seit 2009 von der Zukunftsinitiative EIFEL (ZIE) vergeben, und zwar an Personen, Institutionen, Vereine, Unternehmen oder Organisationen, die sich in besonderer Weise in der und für die Eifel verdient machen. Und dazu gehören jetzt nachgewiesener Maßen auch die NEW mit etwa 1200 Beschäftigten mit Einschränkungen sowie rund 300 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verteilt über den gesamten Kreis Euskirchen. Eifel Award für Nordeifelwerkstätten weiterlesen

Agile Transformation ist längst keine Modeerscheinung mehr

Kompetenzforum Mittelstand, eine Partnerinitiative von Kreissparkasse Euskirchen, Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW und der mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft dhpg, lud zu einem Informationsabend in den Office Park Euskirchen ein

Die Partner von „Kompetenzforum Mittelstand“ Holger Glück, Kreissparkasse Euskirchen, Alois Kreins, Bundesverband mittelständische Wirtschaft, und Volker Loesenbeck, dhpg, wollen Unternehmern verlässliche Informationen zu aktuellen Themen geben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Partner von „Kompetenzforum Mittelstand“ Holger Glück, Kreissparkasse Euskirchen, Alois Kreins, Bundesverband mittelständische Wirtschaft, und Volker Loesenbeck, dhpg, wollen Unternehmern verlässliche Informationen zu aktuellen Themen geben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – „Außer bei den Öffnungszeiten in der Kantine kann sich ein Unternehmer heute nur noch in wenigen Dingen sicher sein“. In seiner Begrüßungsansprache ließ Volker Loesenbeck, Partner der mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft dhpg, keinen Zweifel daran, dass die Strategien, ein modernes Unternehmen zu leiten, sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert haben. „Man weiß nicht, was kommt, daher benötigt man mehr Mut zum Ausprobieren und Korrigieren, muss Betroffene zu Beteiligten machen und Organisationsstrukturen flexibler gestalten“, so Loesenbeck. Agile Transformation sei längst nicht mehr nur eine Modeerscheinung, sondern eine Entwicklung, die sich an Veränderungen einfach schneller anpasse. Agile Transformation ist längst keine Modeerscheinung mehr weiterlesen

„Die Ukraine ist dringend auf unsere Hilfe angewiesen“

Zweiter Hilfstransport der Bad Münstereifeler Friedrich Joseph Haass Gesellschaft ist in dem Krisengebiet angekommen – Weiterer Hilfstransport soll vorbereitet werden

In Bad Münstereifel wurde der Transporter mit Hilfsgütern für das Korczak-Institut Odessa beladen. Foto: privat
In Bad Münstereifel wurde der Transporter mit Hilfsgütern für das Korczak-Institut Odessa beladen. Foto: privat

Bad Münstereifel/Odessa – „Die Ukraine ist dringend auf unsere Solidarität und Hilfe angewiesen“, betont Wilhelm Stein, Vorsitzender der Friedrich Joseph Haass Gesellschaft Bad Münstereifel. Nach einem ersten Hilfsgütertransport mit Medikamenten, Pflege- und Hygieneprodukte für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen des Janucz Korczak Reha-Institutes in Odessa, hatte die Gesellschaft jetzt einen zweiten Hilfsgütertransport Richtung Ukraine geschickt. Stein: „Der anhaltende Beschuss der Stadt Odessa durch die russische Armee machen eine Betreuung der behinderten Menschen in der Behinderteneinrichtung weitgehend unmöglich. Viele haben sich in anderen Regionen der Ukraine oder im Ausland in Sicherheit gebracht.“ „Die Ukraine ist dringend auf unsere Hilfe angewiesen“ weiterlesen

Programm für Flut-Gedenkfest in Kall nimmt Formen an

Freitags Gottesdienst und Konzert der Musikkapelle Kall – Verwaltungs-Mitarbeiter als Bierzapfer  im Einsatz – Am Samstag lässt Uwe Reetz die Kinderherzen höher schlagen – Drums & Pipes und „Herb Kraus & The Walking Shoes“  – Auch Rewe-Center macht mit

Die europaweit bekannte Oldie-Coverband „Herb Kraus & The WALKIN‘ SHOES“ gibt sich am Samstagabend in Kall die Ehre. Die Band feierte große Erfolge bei internationalen Festivals. Foto: Bandfoto
Die europaweit bekannte Oldie-Coverband „Herb Kraus & The WALKIN‘ SHOES“ gibt sich am Samstagabend in Kall die Ehre. Die Band feierte große Erfolge bei internationalen Festivals. Foto: Bandfoto

Kall – Die Musikkapelle Kall, Chöre der Pfarre St. Nikolaus, Stephan Brings, Uwe Reetz, die Dreiborner Eifelschotten „Drums & Pipes“, die Eifelperlen, die Lückenfüller und die Oldie-Coverband „Herb Kraus & The WALKING‘ SHOES“ sind die Protagonisten, die beim zweitägigen Helferfest anlässlich der Flutkatastrophe von einem Jahr im Juli in Kall auf der Bühne stehen wollen. Programm für Flut-Gedenkfest in Kall nimmt Formen an weiterlesen

Rund 70 neue Wohneinheiten an der Chlodwigstraße geplant

Erster Spatenstich für neues Wohngebiet auf dem Gelände der ehemaligen Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig in Zülpich

Zusammen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und der am Projekt beteiligten Firmen und Institutionen nahmen PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf (5.v.r.) und Bürgermeister Ulf Hürtgen (6.v.r.) den ersten Spatenstich zur Entwicklung des Wohngebietes auf dem Gelände der ehemaligen Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig vor. Bild: Torsten Beulen/Stadt Zülpich
Zusammen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und der am Projekt beteiligten Firmen und Institutionen nahmen PVV-Geschäftsführerin Katharina Paffendorf (5.v.r.) und Bürgermeister Ulf Hürtgen (6.v.r.) den ersten Spatenstich zur Entwicklung des Wohngebietes auf dem Gelände der ehemaligen Strumpf- und Strickwarenfabrik Kreissig vor. Bild: Torsten Beulen/Stadt Zülpich

Zülpich – Von 1950 bis in die 1980er Jahre wurden in Zülpich Strümpfe und Strickwaren produziert. Zuletzt hatten die Gebäude auf dem Firmengelände an der Chlodwigstraße jedoch überwiegend leer gestanden. Mittlerweile wurden sie abgerissen. Nur das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Kreissig steht noch und wird komplett saniert. Rund 70 neue Wohneinheiten an der Chlodwigstraße geplant weiterlesen

„Aus dem Betrieb nicht mehr wegzudenken“

Frank Detsch ist ein Paradebeispiel dafür, wie man nach einer psychologischen Krise wieder Fuß fassen und in der Arbeitswelt glücklich werden kann – Meckenheimer Firma EMIKO bietet über die Nordeifelwerkstätten seit 2014 eine passende Arbeit mit kontinuierlicher Höherqualifizierung

Wie man mit Achtsamkeit gut zusammenarbeiten kann, zeigen Thorsten Baur (v.l.), Job-Coach für Menschen mit Beeinträchtigung, mit EMIKO Lagerleiter Ralf Esser und Geschäftsführer Moritz Mühlen sowie Lagerist Frank Detsch vor dem Werksverkauf-Laden der auf Effektive Mikroorganismen spezialisierten Firma. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Wie man mit Achtsamkeit gut zusammenarbeiten kann, zeigen Thorsten Baur (v.l.), Job-Coach für Menschen mit Beeinträchtigung, mit EMIKO Lagerleiter Ralf Esser und Geschäftsführer Moritz Mühlen sowie Lagerist Frank Detsch vor dem Werksverkauf-Laden der auf Effektive Mikroorganismen spezialisierten Firma. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen/Meckenheim – Als nach der Flutkatastrophe Wasser und Schlamm aus Kellern und Wohnräumen beseitigt waren, gab es oft das nächste Problem: Schimmelbildung. Die Meckenheimer Firma EMIKO stellte daraufhin kostenlos ein chemiefreies Produkt auf Basis von Effektiven Mikroorganismen (EM) zur Verfügung, dass viele Anwender begeistert nutzten, um wieder eine gute und gesunde Atmosphäre in ihren Räumen zu schaffen. Eine gute Atmosphäre herrscht aber auch im Betrieb selbst, wie Thorsten Baur berichtet: Denn der Job-Coach des Fachdienstes NEW-JOB der Nordeifelwerkstätten (NEW) unterstützt dort bereits seit 2014 Frank Detsch auf seinem Außenarbeitsplatz: „Das ist eine lange Zeit. Es gibt meist häufigere Wechsel bei Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen.“ „Aus dem Betrieb nicht mehr wegzudenken“ weiterlesen

Schleifen der Solidarität an Gemeinde Kall überreicht

Für Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich ging in Kall eine Vision zu Ende – Schleifen bekunden Respekt vor Bundeswehrangehörigen sowie polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehrdiensten

Gleich im Doppelpack konnte Bürgermeister Hermann-Josef Esser (6.v.r.) die gelbe und die rot-weiß-blaue Schleife aus den Händen von Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich (3.v.r) und Kompaniefeldwebel André Schmidt (rechts) entgegennehmen. Zu der Übergabe waren auch zahlreiche Ratsvertreter sowie Vertreter der Gefahrenabwehrdienste und Bundestagsmitglied Detlef Seif (6.v.l.) erschienen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Gleich im Doppelpack konnte Bürgermeister Hermann-Josef Esser (6.v.r.) die gelbe und die rot-weiß-blaue Schleife aus den Händen von Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich (3.v.r) und Kompaniefeldwebel André Schmidt (rechts) entgegennehmen. Zu der Übergabe waren auch zahlreiche Ratsvertreter sowie Vertreter der Gefahrenabwehrdienste und Bundestagsmitglied Detlef Seif (6.v.l.) erschienen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – „Mit der plötzlichen enormen Aktualität des Themas »Solidarität« hatte ich nicht gerechnet“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Kall, Hermann-Josef Esser, jetzt bei einem besonderen Termin im und am Rathaus. Jürgen Görlich, Oberstabsfeldwebel a.D. aus Euskirchen und  von 2013 bis 2021 der stellvertretende Bundesvorsitzende (heute Ehrenvorsitzender) des Deutschen Bundeswehr Verbandes, der Interessenvertretung der Menschen in der Bundeswehr, war gemeinsam mit Kompaniefeldwebel André Schmidt vom Euskirchener Zentrum für Cyber-Sicherheit der Bundeswehr nach Kall gekommen, um ein paar besondere Schleifen zu überreichen. Vor allem zunächst eine gelbe Schleife, die die Solidarität der Gemeinde Kall mit den dort lebenden Soldatinnen und Soldaten sowie ihren Familien ausdrücken möchte. Görlich betonte: „Die Verbundenheit gilt nicht nur der Bundeswehr, sondern allen Soldatinnen und Soldaten, die unsere Freiheit und demokratischen Werte verteidigen, weltweit.“ Darüber hinaus übergab er eine rot-weiß-blaue Schleife für die Solidarität mit der Polizei und allen nichtpolizeilichen Gefahrenabwehrdiensten wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, Malteser oder THW. Schleifen der Solidarität an Gemeinde Kall überreicht weiterlesen

Im Kreis Euskirchen verdienen Frauen zwölf Prozent weniger als Männer

Corona-Pandemie hat alte Rollenbilder verfestigt und vielen Frauen den Job gekostet – Frauen haben Männer bei den Bildungsabschlüssen in den vergangenen Jahren überholt

Besonders im Gastgewerbe waren Frauen in der Krise besonders stark von einem Arbeitsplatzverlust betroffen. Bild: NGG
Besonders im Gastgewerbe waren Frauen in der Krise besonders stark von einem Arbeitsplatzverlust betroffen. Bild: NGG

Kreis Euskirchen – Zum Internationalen Frauentag am Dienstag, 8. März, weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf große Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern im Kreis Euskirchen hin. „Frauen, die eine Vollzeitstelle haben, verdienen im Kreis aktuell zwölf Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Während der mittlere Vollzeit-Verdienst von Männern bei 3.384 Euro pro Monat liegt, kommen Frauen lediglich auf 2.974 Euro“, so die NGG-Region Köln unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Es kann nicht sein, dass Frauen in puncto Bezahlung trotz gleicher Arbeitszeit systematisch den Kürzeren ziehen“, kritisiert Gewerkschafterin Manja Wiesner. Im Kreis Euskirchen verdienen Frauen zwölf Prozent weniger als Männer weiterlesen

KSK Euskirchen setzt auf schnelle Lösungen

Das BC Veybach zieht in die Alleestraße, die S-Finanz befindet sich seit Dezember bereits an der Von-Siemens-Straße – Öffnungszeiten werden aufgrund zunehmender Digitalisierung angepasst

Sorgen für alles rund ums Geld direkt am Bahnhof Euskirchen (v.l.): Elke Halbekann ist die Leiterin des BC Alleestraße mit Udo Becker, Vorstandsvorsitzender KSK und Volker Zart, KSK-Vertriebsdirektor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Sorgen für alles rund ums Geld direkt am Bahnhof Euskirchen (v.l.): Elke Halbekann ist die Leiterin des BC Alleestraße mit Udo Becker, Vorstandsvorsitzender KSK und Volker Zart, KSK-Vertriebsdirektor. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Ab Montag, 7. März, wird es für die Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) einige Neuerungen geben. So wird das Team des BeratungsCenters (BC) Veybach in die Alleestraße gegenüber dem Bahnhof ziehen, dorthin, wo bis Dezember vergangenen Jahres die S-Finanz zu finden war. „Da das Veybach-Center geschlossen ist, haben wir uns zu dieser Lösung entschieden“, berichtet der Vorstandsvorsitzende der KSK Euskirchen, Udo Becker. Die S-Finanz war bereits im Dezember ins Sparkassenzentrum an die Von-Siemens-Straße gezogen. S-Finanz-Geschäftsführer Stephan Reinders: „Dadurch rücken wir als Spezialisten unter anderem für den Versicherungs- und Bausparbereich noch näher an die dort tätigen Kundenberater heran und können so noch besser bei Kundengesprächen unterstützen.“ KSK Euskirchen setzt auf schnelle Lösungen weiterlesen

Rund 600 Ersthelfer unterstützen mittlerweile den Rettungsdienst

Ein Jahr „Corhelper“:  In 164 Einsätzen mehrere Menschen vor dem Tod bewahrt

Sie freuen sich über die tolle Resonanz zur Corhelper-Initiative: (v.l.) Landrat Markus Ramers, Geschäftsbereichsleiterin Julia Baron sowie Martin Fehrmann und Martin Duske von der Abteilung Gefahrenabwehr. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen
Sie freuen sich über die große Resonanz zur Corhelper-Initiative: (v.l.) Landrat Markus Ramers, Geschäftsbereichsleiterin Julia Baron sowie Martin Fehrmann und Martin Duske von der Abteilung Gefahrenabwehr. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen

Kreis Euskirchen – Rund 600 Ersthelfer, die bisher in 164 Fällen zum Einsatz gekommen sind und mehreren Menschen das Leben retten konnten: Das ist die Bilanz ein Jahr nach Einführung der Ersthelfer-App im Kreis Euskirchen. „Wenn wir nur ein einziges Leben hätten retten können, wäre es schon ein Erfolg gewesen. Dass es so viele geworden sind, freut mich umso mehr“, sagt Landrat Markus Ramers. „Mich beeindruckt vor allem, dass sich in so kurzer Zeit 600 potentielle Lebensretter gemeldet haben. Das zeigt, dass Hilfsbereitschaft und Solidarität hier großgeschrieben werden.“ Rund 600 Ersthelfer unterstützen mittlerweile den Rettungsdienst weiterlesen