Schlagwort-Archive: Flutkatastrophe

10.000 Euro für den Wiederaufbau

Verein „AXA von Herz zu Herz“ unterstützt Suchthilfe der Caritas Euskirchen bei Beseitigung der Flutschäden an der Einrichtung des Betreuten Wohnens in Euskirchen-Euenheim

Wollen mit der AXA-Spende eine Einrichtung der Suchthilfe wiederherstellen: Maria Surges-Brilon (v.l.), Vorstand Caritas, und Dorothee Koch von der Caritas-Suchthilfe. Foto: Carsten Düppengießer
Wollen mit der AXA-Spende eine Einrichtung der Suchthilfe wiederherstellen: Maria Surges-Brilon (v.l.), Vorstand Caritas, und Dorothee Koch von der Caritas-Suchthilfe. Foto: Carsten Düppengießer

Euskirchen – „Wir haben eine sehr gute Nachricht für Sie“, damit beginnt eine E-Mail, die Caritasmitarbeiterin Dorothee Koch jetzt erreicht hat. Der Verein „AXA von Herz zu Herz“ unterstützt die Wiederherstellung des von der Flutkatastrophe im Sommer letzten Jahres schwer getroffenen „Vinzenz von Paul Hauses“ mit 10.000 Euro. Diese Caritas-Einrichtung des Betreuten Wohnens in Euskirchen-Euenheim bietet Wohnmöglichkeiten für 17 suchtkranke Menschen. „Das Vinzenz von Paul Haus, ein historisches ehemaliges Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, liegt in unmittelbarer Nähe zum Veybach und wurde in der Flutnacht hart getroffen“, so Caritasvorstand und zuständige Bereichsleiterin Maria Surges-Brilon. Der Keller und weite Teile des Erdgeschosses wurden überflutet und zerstört. 10.000 Euro für den Wiederaufbau weiterlesen

Schöner, größer, regionaler: NimmEssMit-Markt wird wieder aufgebaut

Verkaufsfläche in der Bad Münstereifeler Innenstadt vergrößert sich um gut 50 Quadratmeter auf insgesamt 180 Quadratmeter – Mehr Sitzplätze innen und außen – Erweitertes Bäckereiangebot

Noch sind einige Fragen offen. Doch die beiden NEW-Geschäftsführer, Wilfried Fiege (links) und Georg Richerzhagen, hier mit einem der aktuellen Pläne, sind sich sicher, dass der NimmEssMit-Markt an der Orchheimer Straße in Bad Münstereifel in einigen Monaten wiedereröffnen wird. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Noch sind einige Fragen offen. Doch die beiden NEW-Geschäftsführer, Wilfried Fiege (links) und Georg Richerzhagen, hier mit einem der aktuellen Pläne, sind sich sicher, dass der NimmEssMit-Markt an der Orchheimer Straße in Bad Münstereifel in einigen Monaten wiedereröffnen wird. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel – Es ist eine Nachricht, die nicht nur die Menschen freuen dürfte, die bis zum 14. Juli vergangenen Jahres in dem kleinen Lebensmittelmarkt mit der großen Snackauswahl an der Orchheimer Straße 1 in der Bad Münstereifeler Innenstadt täglich ihren Dienst taten: Der NimmEssMit-Markt, ein inklusives Unternehmen der Nordeifelwerkstätten (NEW), wird wieder aufgebaut, ja besser noch, er soll sogar noch größer und schöner werden. Die beiden NEW-Geschäftsführer, Georg Richerzhagen und Wilfried Fiege, stecken derzeit zwar noch bis zu beiden Ohren in der Planungsphase, sind sich aber sicher, dass der Markt irgendwann im Sommer seine Türen wieder öffnen wird. Schöner, größer, regionaler: NimmEssMit-Markt wird wieder aufgebaut weiterlesen

Kaller Kolpingfamilie zieht Bilanz der Flutopfer-Hilfe

Von Reiner Züll Wertvolle Unterstützung von Freunden aus Ostwestfalen erfahren – Spenden-Koordinator Hans-Peter Dederichs: „Noch immer sind Bautrockner aus Düren im Einsatz“

Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Paderborn-West, Claus Meier (links), war eigens nach Kall gekommen, um einen Spendenscheck über 16.000 Euro an Hans-Peter Dederichs zu übergeben. Foto: Reiner Züll
Der Vorsitzende der Kolpingfamilie Paderborn-West, Claus Meier (links), war eigens nach Kall gekommen, um einen Spendenscheck über 16.000 Euro an Hans-Peter Dederichs zu übergeben. Foto: Reiner Züll

Kall – Über 16.000 Euro hatte die Kolpingfamilie aus Paderborn im vergangenen Jahr für Flutopfer in Kall an die dortige Kolpingfamilie übergeben. Jetzt konnte Hans-Peter Dederichs, der mit seiner Ehefrau Marga für die Verteilung der Gelder aus Paderborn sowie für die Verwendung weiterer eingegangener Spenden zuständig war, eine abschließende Bilanz ziehen. „Bis Jahresende konnten alle Gelder an die betroffenen Flutopfer ausgezahlt werden“, berichtet Dederichs, der sich in einem Rückblick bei allen Spendern bedankt. Kaller Kolpingfamilie zieht Bilanz der Flutopfer-Hilfe weiterlesen

MSC Freilingen 1967 spendet 10.000 Euro für Flutopfer

Der Verein befindet sich in Auflösung und möchte vorab noch etwas Gutes tun

Martin Bichler (v.l.), Jennifer Meuren und Erwin Mungen bei der Scheckübergabe in Freilingen. Bild: Gemeinde Blankenheim
Martin Bichler (v.l.), Jennifer Meuren und Erwin Mungen bei der Scheckübergabe in Freilingen. Bild: Gemeinde Blankenheim

Blankenheim – Der am 23.12.1967 gegründete Verein Motor-Sport-Club Freilingen 1967 steht kurz vor seiner Auflösung, die eigentlich schon in der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, aber durch die Corona-Pandemie immer wieder verschoben wurde. Zum Schluss möchten die Vereinsmitglieder jedoch noch etwas Gutes tun. In der Versammlung wurde ein Geschäftsführender Vorstand (Liquidatoren) gewählt, mit dem Auftrag, die Vereinsauflösung einzuleiten und einen großen Teil des Vereinsvermögens an soziale Zwecke oder Einrichtungen zu spenden. Gewählt wurden Dorothea Schröder, Martin Bichler und Erwin Mungen. Diese drei und einige weitere Mitglieder beschlossen dann per Rundruf einen Großteil des Barvermögens an die Gemeinde Blankenheim, zweckgebunden für Flutopfer in der Gemeinde Blankenheim, zu spenden. MSC Freilingen 1967 spendet 10.000 Euro für Flutopfer weiterlesen

„Wir sind Zuhörer, Netzwerker, Vermittler, die den ganzen Menschen im Blick haben“

Fluthilfe Team Caritas seit zwei Monaten tätig – Beraterinnen berichten von ihren Erfahrungen seit dem Start

Annette Schäfer, Melanie Oberhaus (Verwaltung), Gina Götz und Dorothea Gehlen sind das "Fluthilfe-Team Caritas". Bild: Arndt Krömer
Annette Schäfer, Melanie Oberhaus (Verwaltung), Gina Götz und Dorothea Gehlen sind das „Fluthilfe-Team Caritas“. Bild: Arndt Krömer

Schleiden-Gemünd – Am 1. Dezember vergangenen Jahres nahm die „Fluthilfe Team Caritas“ als Teil des neuen Fluthilfe-Zentrums Schleidener Tal in der Kölner Str. 10 in Gemünd ihre Arbeit auf. Die Mitarbeiterinnen Dorothea Gehlen, Annette Schäfer und Gina Götz machen es sich seither zur Aufgabe, die Lebenssituation der vom Hochwasser betroffenen Menschen zu stabilisieren. Sie beraten nicht nur in ihren Gemünder Büros, sondern suchen die Menschen bei Bedarf auch zuhause auf und helfen direkt vor Ort. Nach den ersten zwei Monaten berichten sie von ihrer Arbeit und schauen auf erste Erfahrungen zurück. „Wir sind Zuhörer, Netzwerker, Vermittler, die den ganzen Menschen im Blick haben“ weiterlesen

Telefonische Sprechstunde für Flutopfer

Psychische Dauerbelastungen machen krank – Traumafolgestörungen bei Kindern, Jugendlichen und Eltern werden sichtbar – Coronamaßnahmen verschärfen Situation

Zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe kommen noch die der Corona-Maßnahmen hinzu: Laut einer forsa-Umfrage fühlen sich 40 Prozent der Studenten und Auszubildenden durch die Corona-Pandemie stark gestresst. Symbolbild:Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe kommen noch die der Corona-Maßnahmen hinzu: Laut einer forsa-Umfrage fühlen sich 40 Prozent der Studenten und Auszubildenden durch die Corona-Pandemie stark gestresst. Symbolbild:Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Sechs Monate nach der Hochwasserkatastrophe, die schlimmste Verwüstungen in den Dörfern und Städten des Kreises hinterlassen hatte, haben viele Familien Großes geleistet: Mit Improvisationstalent, Ausdauer und Geduld haben sie wieder zu einem halbwegs geregelten Familienalltag finden können. Wie wertvoll ist nun plötzlich eine trockene, warme Wohnung, und sei es nur für den Übergang. Es gibt aber auch tiefgreifende psychologische Folgen durch die Erlebnisse. Deshalb bietet der Kreis Euskirchen eine telefonische Sprechstunde für Flutopfer an. Telefonische Sprechstunde für Flutopfer weiterlesen

„Das schönste Weihnachtsfest, das ich je erlebt habe“

Monika Zahn wohnt seit Weihnachten in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichtet hat – Vier Wohnheime konnten noch vor den Weihnachtstagen an Flutopfer übergeben werden

Monika Zahn freut sich über ihr neues Zuhause in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichten ließ. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) und Projektleiter Christoph Graf (links) statteten ihr jetzt einen Besuch ab. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Monika Zahn freut sich über ihr neues Zuhause in einem der zehn Tiny Houses, die die Gemeinde Kall für Flutopfer errichten ließ. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts) und Projektleiter Christoph Graf (links) statteten ihr jetzt einen Besuch ab. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Monika Zahn aus Urft hatte es während der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli schwer erwischt. „Da denkt man, man wohnt auf einem Berg, und dann kommt das Wasser von allen Seiten angeschossen“, berichtete sie jetzt bei einem Gespräch mit Hermann-Josef Esser, Bürgermeister der Gemeinde Kall, auf dem ehemaligen Grillplatz „Auf dem Fels“ in Kall. Denn dort hat sie seit Weihnachten ein neues Zuhause in einem der zehn Tiny-Houses gefunden, die für schwer betroffene Flutopfer an drei Plätzen im Gemeindegebiet errichtet wurden. „Das schönste Weihnachtsfest, das ich je erlebt habe“ weiterlesen

Weitere 5000 Euro für Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel

Allianz-Generalvertreter Raphael Tümmler übergab den Scheck – Willi Greuel: „Hilfe wird auch weiterhin noch nötig sein“ – Schon 432.000 Euro an betroffene Familien mit Kindern gezahlt

Eine Spende von 5000 Euro für die Flutopfer-Hilfe überreichte Allianz-Generalvertreter Raphael Tümmler (Mitte) an Willi Greuel (rechts) und Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll
Eine Spende von 5000 Euro für die Flutopfer-Hilfe überreichte Allianz-Generalvertreter Raphael Tümmler (Mitte) an Willi Greuel (rechts) und Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll

Kall – Einen Spendenscheck der Allianz-Versicherung AG über 5000 Euro für die Unterstützung von betroffenen Familien der Flut im Juli dieses Jahres konnten jetzt Willi Greuel und Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel entgegennehmen. Die Spende wurde von Raphael Tümmler in dessen Kaller Allianz-Generalvertretung übergeben. „Wir haben alle hautnah mitbekommen, was das Hochwasser in unserer Region angerichtet hat“, sagte Tümmler bei der Überreichung der Spende. Die Allianz als Versicherung wisse zudem um die katastrophalen materiellen Schäden, die die Flut innerhalb weniger Stunden angerichtet habe. Weitere 5000 Euro für Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel weiterlesen

Axa-AG unterstützt Sanierung der Kaller Bürgerhalle mit 5000 Euro

Übergabe durch die Spendenpatin vom Verein „Von Herz zu Herz“ Sarah Nelles – Stefan Kupp hofft auf Beginn der Sanierung im April – „Aus dem Schlechten nun das Beste machen“

Die Bürgerhalle in Kall wurde von der Flut schwer beschädigt. Axa-Spendenpatin Sarah Nelles überbrachte einen Spendenscheck über 5000 Euro, den Stefan Kupp (rechts) und Peter Berbuir entgegen nahmen. Foto: Reiner Züll
Die Bürgerhalle in Kall wurde von der Flut schwer beschädigt. Axa-Spendenpatin Sarah Nelles überbrachte einen Spendenscheck über 5000 Euro, den Stefan Kupp (rechts) und Peter Berbuir entgegen nahmen. Foto: Reiner Züll

Kall – Als das verheerende Hochwasser am Abend des 14. Juli über Kall hereinbrach, machten die Fluten auch nicht vor der Bürgerhalle in der Auelstraße halt.  Das Wasser verwüstete über Nacht das Gebäude, an dem Schäden in Höhe von rund 900.000 Euro entstanden. Es wird noch Monate dauern, ehe die große Veranstaltungshalle wieder nutzbar sein wird. Axa-AG unterstützt Sanierung der Kaller Bürgerhalle mit 5000 Euro weiterlesen

Helfer aus Niedersachsen wurden zu Freunden in Kall

Feuerwehrleute aus Bredenbeck verbrachten tausende Arbeitsstunden in der schwer von der Flut betroffenen Eifelkommune und stellten sattelzugweise Hilfsgüter zur Verfügung

Freunde geworden sind Kaller und Feuerwehrleute aus Bredenbeck: Bürgermeister Hermann-Josef Esser (v.l.) mit Jacqueline von Willesen und Michael Hirt von der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbeck sowie André Kaudel, Leiter Bauhof Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Freunde geworden sind Kaller und Feuerwehrleute aus Bredenbeck: Bürgermeister Hermann-Josef Esser (v.l.) mit Jacqueline von Willisen und Michael Hirt von der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbeck sowie André Kaudel, Leiter Bauhof Kall. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall/Bredenbeck – Es gab viele herausragende Helfertaten nach der Flutkatastrophe in der Eifel und dem Ahrtal, so dass es fast unfair erscheint, einzelne herauszuheben. Aber wenn eine Freiwillige Feuerwehr aus Niedersachsen immer wieder nach Kall kommt und selbst kurz vor Weihnachten noch mit Waschmaschine, Keksen und von Kinderfeuerwehr und Kindergarten selbst gebastelten Weihnachtskarten im Gepäck in der schwer von der Katastrophe betroffenen Eifelkommune aufwartet, ist das etwas Besonderes. Doch trotz mehrfacher sechsstündiger Fahrt vom niedersächsischen Bredenbeck mit ganzen Sattelzügen voller Hilfsgüter und bis zu 14 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, die von Keller auspumpen über Estrich ausstemmen, bis Baggerarbeiten tausende Stunden in Kall geholfen haben, sagt Michael Hirt, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbeck, nur lächelnd: „Das machen wir gern.“ Helfer aus Niedersachsen wurden zu Freunden in Kall weiterlesen