Archiv der Kategorie: Gesellschaft und Soziales

Filmvorführung: „Nachkriegsjahre in der Eifel“

Bei den Dreharbeiten zu „Kriegsjahre in der Eifel“. Foto: Schubert
Dietrich Schubert und sein Team bei den Dreharbeiten zu „Kriegsjahre in der Eifel“. Foto: Schubert

Hellenthal – Traditionsgemäß lädt der Arbeitskreis JUDIT.H am Palmsonntag zu einer Filmvorführung ein, in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal. Und zum elften Mal kommt dabei ein Werk des Kronenburger Filmemachers Dietrich Schubert zur Aufführung: „Nachkriegsjahre in der Eifel“. Im Jahre 1992 entstand dieser Film in den Dörfern der Pfarrgemeinde Rescheid zusammen mit den Einwohnern, die ihre persönlichen Erlebnisse schildern. „Unsere Grenze gegen Belgien heißt das Loch im Westen. Auch aus unserer Gemeinde huldigen wieder viele dem Schmuggel“, notierte Pfarrer Meurer in seiner Pfarrchronik, in der er den Alltag der Bewohner der Pfarrgemeinde Rescheid von 1946 bis 1953 beschreibt. Filmvorführung: „Nachkriegsjahre in der Eifel“ weiterlesen

2. Aktionstag der Wirtschaft startete im Kaller „Spatzennest“

Landrat Günter Rosenke gab den Startschuss – 29 Unternehmen involviert – Ziel des Aktionstags ist es, das Netz der Kontakte zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Einrichtungen dichter zu knüpfen

Für den 2. Aktionstag der Wirtschaft fiel der Startschuss in der Kita „Spatzennest“ in Kall. In der Mitte die neue Sandwerkstatt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Für den 2. Aktionstag der Wirtschaft fiel der Startschuss in der Kita „Spatzennest“ in Kall. In der Mitte die neue Sandwerkstatt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Die Bilanz kann sich wieder einmal sehen lassen: 29 Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen machten sich beim 2. Aktionstag der Wirtschaft in 25 Projekten stark und unterstützten damit 16 soziale Einrichtungen. Bei der Pressevorstellung des Projekts um 10 Uhr in der Früh in der Kaller Kindertagesstätte „Spatzennest“ ging es bereits kräftig rund. Ein Hebekran, der soeben eine „Sandwerkstatt“ in den Garten gehoben hatte, stand noch in der Einfahrt und überall wurde gebuddelt, was das Zeug hielt. 2. Aktionstag der Wirtschaft startete im Kaller „Spatzennest“ weiterlesen

Erstretter werden per Smartphone-App alarmiert

Start der Initiative „Region Aachen rettet“ – Kreis Euskirchen unterstützt Projekt

Beim plötzlichen Herzstillstand zählt jede Minute. Damit möglichst viele Menschen überleben und das möglichst ohne Beeinträchtigungen, sollen jetzt im Notfall möglichst viele Ersthelfer über eine Smartphone-App alarmiert werden. Foto: Andreas Schmitter
Beim plötzlichen Herzstillstand zählt jede Minute. Damit möglichst viele Menschen überleben und das möglichst ohne Beeinträchtigungen, sollen jetzt im Notfall möglichst viele Ersthelfer über eine Smartphone-App alarmiert werden. Foto: Andreas Schmitter

Kreis Euskirchen – Was haben Digitalisierung und die Rettung von Menschen in Notfällen miteinander zu tun? In Aachen startete jetzt die Initiative „Region Aachen rettet“. Die Initiative der Rettungsdienste aus der Region – u.a. auch aus dem Kreis Euskirchen – setzt sich für eine verbesserte Erstrettung ein, insbesondere um  die Überlebenschance nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu erhöhen. Erstretter werden per Smartphone-App alarmiert weiterlesen

Leseförderung: Grundschule fährt geschlossen zum Eifel Literatur Festival

Junge Leseratten der Grundschule Bleialf mit Büchern von Jutta Richter. Im Hintergrund: (von rechts) Schulleiterin Jennifer Loos, Lehrerin Claudia Schreiber und Festivalorganisator Dr. Josef Zierden. Foto: Veranstalter.
Junge Leseratten der Grundschule Bleialf mit Büchern von Jutta Richter. Im Hintergrund: (v.r.) Schulleiterin Jennifer Loos, Lehrerin Claudia Schreiber und Festivalorganisator Dr. Josef Zierden. Foto: Veranstalter.

Eifel – Eine ganz besondere Leseförderung hat sich die Grundschule in Bleialf einfallen lassen: Gleich 200 Schülerinnen und Schüler, also die gesamte Schule, haben sich zur Festival-Lesung mit Jutta Richter angemeldet. Jutta Richter ist eine der renommiertesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen und will am 21. September in Prüm im Rahmen des ELF lesen. Kein weiter Weg für die Bleialfer Leseratten, die als Dankeschön von Festivalleiter Dr. Josef Zierden ein Jutta-Richter-Buchpaket erhielten. Leseförderung: Grundschule fährt geschlossen zum Eifel Literatur Festival weiterlesen

Hilfe in der Schuldenfalle

Caritas Eifel gibt Information zum Verbraucher-Insolvenzverfahren

Dorothea Gehlen ist Expertin bei der Caritas-Schuldnerberatung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Dorothea Gehlen ist Expertin bei der Caritas-Schuldnerberatung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Aufgrund immer wiederkehrender Fragen zu Vollstreckung, Pfändung und Entschuldungsmöglichkeiten bietet die Schuldner- und Insolvenzberatung des Caritasverbandes für die Region Eifel eine Informationsveranstaltung an, und zwar am Dienstag, 27. März, um 9.30 Uhr im Caritas-Haus Schleiden, Raum 305, 2. Etage rechts. Hilfe in der Schuldenfalle weiterlesen

Esther Bejarano: Mit 93 Jahren noch immer Mitglied einer Hip-Hop-Band

Die Überlebende des Mädchenorchesters Auschwitz gastierte mit der „Microphone Mafia“ im St. Michael-Gymnasium – Traurige Lebenserinnerungen und mutiger Rap gegen Rechts

Kutlu Yurtseven (v.l.), Esther Bejarano und Joram Bejarano gaben im St. Michael-Gymnasium ein beeindruckendes Konzert. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Kutlu Yurtseven (v.l.), Esther Bejarano und Joram Bejarano gaben im St. Michael-Gymnasium ein beeindruckendes Konzert. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Bad Münstereifel – Wenn man zum ersten Mal davon hört, dass eine Überlebende von Auschwitz gemeinsam mit einer Band namens „Microphone-Mafia“ Konzerte gibt, hat man das Gefühl, hier passe irgendetwas nicht so recht zusammen. „Total bescheuerter Bandname“, soll die heute 93-jährige Esther Bejarano denn auch gesagt haben, als Bandleader Kutlu Yurtseven vor einigen Jahren bei ihr anfragte, ob sie sich eine Kooperation mit seiner Hip-Hop-Band vorstellen könne. Doch dann begann etwas, was Esther Bejarano vor allen anderen Menschen, die wahrscheinlich nach so einer Anfrage den Hörer wieder auf die Gabel geknallt hätten, auszeichnet: Sie ließ sich nicht vom Äußeren eines Namens abschrecken, sondern gab den Musikern eine Chance und hörte sich ihre Lieder an. Mehr noch, sie war sogleich begeistert von den Texten der Band, weil sich darin ihr eigenes Lebensgefühl widerspiegelte, und also willigte sie ein. Esther Bejarano: Mit 93 Jahren noch immer Mitglied einer Hip-Hop-Band weiterlesen

THW-Helfer übten Flugzeugbergung

Bei eiskalten Temperaturen musste ein Wrack aus dem Wald geborgen werden

Bei ihrer Einsatzübung in Mechernich Glehn übten die THW Helfer die Bergung eines abgestürzten Flugzeugs. Bild: THW.
Bei ihrer Einsatzübung in Mechernich Glehn übten die THW Helfer die Bergung eines abgestürzten Flugzeugs. Bild: THW.

Mechernich-Glehn – Minusgrade und Schneefall – für ihre Übung „Waldflug“ hatten die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Euskirchen echtes Einsatzwetter. Zur Übung lud Zugführer Burkhard Aehlich folglich mit den Worten ein: „Wichtig: Zieht euch warm an!“.   THW-Helfer übten Flugzeugbergung weiterlesen

THW Schleiden bildet Kraftfahrer aus

Neun Helferinnen und Helfer absolvierten den ersten Teil des Lehrgangs

Der Nachwuchs rollt: Wer die „dicken Brummer“ vom THW fahren will, wird vorher gründlich ausgebildet. Foto: Daniel Schwarzer
Der Nachwuchs rollt: Wer die „dicken Brummer“ vom THW fahren will, wird vorher gründlich ausgebildet. Foto: Daniel Schwarzer

Schleiden – Neun Helferinnen und Helfer aus den THW (Technisches Hilfswerk) Ortsverbänden Aachen, Schleiden und Stolberg haben jetzt erfolgreich den ersten Teil der Bereichsausbildung Kraftfahrer unter der Leitung von Bereichsausbilder Karl Schostak aus Schleiden absolviert. THW Schleiden bildet Kraftfahrer aus weiterlesen

Hungerlager, Massengräber, Erniedrigung: Verstörende Erkenntnisse zur Zwangsarbeit im Schleidener Land

Journalist und Buchautor Franz Albert Heinen hat sich in seinem Buch „Abgang durch Tod“ intensiv mit der Zwangsarbeit während der Nazizeit im Altkreis Schleiden beschäftigt – Mindestens 337 Todesopfer – Sowjetische Kriegsgefangene mussten bis zum Umfallen schuften – Zeitzeugen erinnern sich – Erstmals wird auch der Zwangsarbeitseinsatz in der Forstwirtschaft des Rheinlandes in den Blick gebracht – Kreissparkasse Euskirchen unterstützte das engagierte Projekt – Buchvorstellung am 18. März

Witt/Heinen Freuten sich über die gelungene Publikation des Buches: Der Autor Franz Albert Heinen und die Direktorin des KSK-Vorstandsstabs Rita Witt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Freuten sich über die gelungene Publikation des Buches: Der Autor Franz Albert Heinen und die Direktorin des KSK-Vorstandsstabs Rita Witt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Als Franz Albert Heinen vor einigen Jahren damit begann, Nachforschungen zur Lebenswirklichkeit von Zwangsarbeitern im ehemaligen Kreis Schleiden während der NS-Diktatur anzustellen, erhielt er sehr oft die stereotype Antwort: „Unser Pole hatte es gut“. Doch wieviel Wahrheitsgehalt steckte wirklich in dieser Antwort, und wieviel daran war nur Gemeinplatz? Dieser Frage ging der Autor über vier Jahre lang sehr intensiv nach, in denen er den Spuren der Zwangsarbeiter folgte, von den Dokumenten in kommunalen Archiven vor Ort bis hin zum digitalisierten Bestand des Archivs des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen. Hungerlager, Massengräber, Erniedrigung: Verstörende Erkenntnisse zur Zwangsarbeit im Schleidener Land weiterlesen

Nachhaltiges Engagement für die Wohnungslosenhilfe

Euskirchener Geschäftsmann unterstützt bereits zum neunten Mal Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben müssen

Fachbereichsleiter Bernhard Becker (v.l.) bedankte sich für die tatkräftige Hilfe von Hubert Hamacher, Geschäftsführer eines Euskirchener Farben- und Teppichhandels, im Beisein von Caritasvorstand Martin Jost. Foto: Carsten Düppengießer/Caritas Euskirchen
Fachbereichsleiter Bernhard Becker (v.l.) bedankte sich für die tatkräftige Hilfe von Hubert Hamacher, Geschäftsführer eines Euskirchener Farben- und Teppichhandels, im Beisein von Caritasvorstand Martin Jost. Foto: Carsten Düppengießer/Caritas Euskirchen

Euskirchen – Über eine Spende von 1.000 Euro konnte sich jetzt die Wohnungslosenhilfe der Caritas Euskirchen freuen. Hubert Hamacher, Geschäftsführer eines Euskirchener Farben- und Teppichhandels, engagierte sich bereits zum neunten Mal für wohnungslose Menschen in Euskirchen. „Herr Hamacher ermöglicht uns mit seiner Spende die Finanzierung verschiedenster Angebote in der Tagesstätte, insbesondere auch die Versorgung wohnungsloser Menschen während der aktuellen, harten Frostperiode“, erklärte Caritasvorstand Martin Jost, der gemeinsam mit dem zuständigen Fachbereichsleiter Bernhard Becker die Spende entgegennahm. Nachhaltiges Engagement für die Wohnungslosenhilfe weiterlesen