Archiv der Kategorie: Gesellschaft und Soziales

Kaller Weihnachtsmarkt bei Gier

Große Tombola für Kinder – Organisatorin Conny Burmeister: „Es sind viele tolle Preise zu gewinnen“ – Kinder der St. Nikolaus-Kita schmücken wieder den Baum 

Der Saal Gier, ist wie bisher jedes Jahr, mit Ausstellern ausgebucht. Nur einheimische und nichtkommerzielle Anbieter werden dabei sein. Nachmittags ist Kaffee und Kuchen angesagt. Foto: Reiner Zül
Der Saal Gier, ist wie bisher jedes Jahr, mit Ausstellern ausgebucht. Nur einheimische und nichtkommerzielle Anbieter werden dabei sein. Nachmittags ist Kaffee und Kuchen angesagt. Foto: Reiner Züll

Kall – Es ist nunmehr er sechste Weihnachtsmarkt, den der „Verein zur Erhaltung Gaststätte Gier“ veranstaltet. Er beginnt pünktlich zum ersten Advent am Sonntag, 1. Dezember, ab 11 Uhr im Saal der denkmalgeschützten Gaststätte. Und auch dieses Mal hat sich Conny Burmeister, die Haupt-Organisatorin des Marktes, etwas Besonderes für Kinder ausgedacht. Nach dem erfolgreichen Malwettbewerb im vergangenen Jahr, hat sie nun in diesem Jahr eine große Tombola für die jungen Leute organisiert. „Es gibt viele tolle Preise zu gewinnen“, verspricht Conny Burmeister. Lose gibt es bereits im Vorverkauf in der Gaststätte. Kaller Weihnachtsmarkt bei Gier weiterlesen

Meilenstein der Inklusion eröffnet

Das neue Qualifizierungs- und Bildungszentrum für Menschen mit Behinderung in Mechernich, „QuBi.Eifel“, bietet umfassende Möglichkeiten zu Schulung, Fort- und Zertifikatsausbildung – „Inklusion geht uns alle an!“

Begeisterung über das QuBi: Landrat Markus Ramers (v.l.), Rita Witt, NE.W-Verwaltungsratsvorsitzende, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, QuBi-Leiterin Christina Hölbling und NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Begeisterung über das QuBi: Landrat Markus Ramers (v.l.), Rita Witt, NE.W-Verwaltungsratsvorsitzende, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, QuBi-Leiterin Christina Hölbling und NE.W-Geschäftsführer Christoph Werner. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Mechernich – Die Nordeifel.Werkstätten (NE.W) zeigten jetzt an einem Tag der Offenen Tür ihr jüngstes Meisterstück der Inklusion: Das neue Qualifizierungs- und Bildungszentrum für Menschen mit Behinderung, das QuBi.Eifel, gesprochen „Kubi“. Seit dem Sommer sind dort die bisherigen Eingangs- und Berufsbildungsbereiche der NE.W in einem modernen Gebäude zentralisiert: Bislang gab es an jedem der vier Werkstattstandorte der NE.W einen eigenen Bereich, in dem meist junge Menschen mit Handicap direkt nach der Schule, aber auch ältere Menschen, die etwa durch physische oder psychische Einschränkungen wie etwa Depression, Burnout oder Psychosen vorübergehend oder dauerhaft aus ihrem bisherigen Arbeitsleben ausscheiden müssen, geschult, fortgebildet und gestärkt wurden. Nun kann dies direkt am barrierefrei ausgebauten Mechernicher Bahnhof auf rund 3000 Quadratmetern Grundfläche in zwei Geschossen erfolgen. Im dritten Geschoss gibt es zudem Betreutes Wohnen der Lebenshilfe HPZ. Meilenstein der Inklusion eröffnet weiterlesen

Von der Stuhlfabrik in Wiesgen ins Gefängnis nach Chicago

Geschichtsforum Schleiden bietet interessante regionale Geschichten aus fünf Jahrhunderten – Jahresheft 2025 soeben erschienen

Das Foto zeigt Arnold Hermanns, den Gründer des Hotels Höddelbusch, um 1910. Bild: Geschichtsforum Schleiden
Das Foto zeigt Arnold Hermanns, den Gründer des Hotels Höddelbusch, um 1910. Bild: Geschichtsforum Schleiden

Schleiden – Die Themen, die der zehnte Band der Jahreshefte des Geschichtsforums Schleiden aufgreift, stellen Personen in den Vordergrund, die auch den Fachleuten nicht unbedingt bekannt sind. Dennoch sind deren historische Spuren in den unterschiedlichsten Facetten für die Autoren des Heftes Anlass zu interessanten Darstellungen ihres Wirkens geworden. Von der Stuhlfabrik in Wiesgen ins Gefängnis nach Chicago weiterlesen

Ehrungs-Marathon beim Löschzug Kall

Zahl der Mitglieder ist auf über 100 angestiegen – Bürgermeister Esser: „Die Feuerwehr wird nicht mehr wahrgenommen“ – Wunsch nach einem Tag der offenen Tür

Massenweise Seminar- und Lehrgangszeugnisse vergab Wehrleiter Harald Heinen (links) im Keldenicher Hans-Kaiser-Saal. Foto: Reiner Züll
Massenweise Seminar- und Lehrgangszeugnisse vergab Wehrleiter Harald Heinen (links) im Keldenicher Hans-Kaiser-Saal. Foto: Reiner Züll

Kall – Harald Heinen, Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Kall, hatte es beim Kameradschaftsabend des Löschzug Kall angekündigt: „Wenn ich hier oben auf der Bühne fertig bin, wird kaum mehr ein Uniformierter im Saal sitzen“. Der Wehr-Chef sollte Recht behalten. Nachdem Heinen alle Lehrgangszeugnisse übergeben und alle Ernennungen und Beförderungen ausgesprochen hatte, war es tatsächlich nur eine Handvoll Aktiver, die nicht auf der Bühne standen. Außer der Beförderung von Löschzugmitgliedern durch den Wehrleiter standen Ehrungen langjähriger Kameraden durch Bürgermeister Hermann-Josef Esser auf dem Programm. Ehrungs-Marathon beim Löschzug Kall weiterlesen

Wie böse ist der Mensch?

Theatrino lädt zu einer Veranstaltung mit Andrea Velz im Rahmen der Reihe „Wie wollen wir leben“ ein

Die Pädagogin Andrea Velz aus Rocherath. Bild: Privat
Die Pädagogin Andrea Velz aus Rocherath. Bild: Privat

Büllingen – Der Mensch ist eine Bestie – immer auf dem Sprung zu Zerstörung und Vernichtung. Ein Untier, konstruiert aus Egoismus und Abgründigkeit – so jedenfalls denkt man zu großen Teilen im Westen seit mindestens 2000 Jahren über den Menschen und sein Wesen an und für sich. Gäbe es da nicht das harte Regelwerk von Gesetzen, Verboten, Autoritäten, Hierarchien und Bestrafung, der Mensch bliebe letztendlich nur das, was er im Grunde schon immer war: eine Bestie. Weit entfernt von jeglicher Zivilisation. Wie böse ist der Mensch? weiterlesen

S(ch)ichtwechsel: „Ich habe heute viel gelernt!“

Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen arbeitete einen Tag in einer Kantine der Nordeifel.Werkstätten und zeigte sich begeistert von der Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderung

Absolut begeistert von seinem Tag mit dem NE.W-Küchenteam um Küchenchef Markus Frings (v.l.) war Bürgermeister Ulf Hürtgen, der, so teilte er mit, viel von den Beschäftigten gelernt habe. Mit ihm den Pfannenwender geschwungen haben Sascha Pauly und Manfred Monnig. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Absolut begeistert von seinem Tag mit dem NE.W-Küchenteam um Küchenchef Markus Frings (v.l.) war Bürgermeister Ulf Hürtgen, der, so teilte er mit, viel von den Beschäftigten gelernt habe. Mit ihm den Pfannenwender geschwungen haben Sascha Pauly und Manfred Monnig. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Der bundesweite Aktionstag „S(ch)ichtwechsel“ möchte Menschen mit und ohne Behinderung im Arbeitsleben näher zusammenbringen und zeigen, wie leistungsfähig Menschen mit Handicap in verschiedenen Bereichen sein können. Am vergangenen Donnerstag haben die Nordeifel.Werkstätten (NE.W) als größter Dienstleister für Menschen mit Behinderung zusammen mit dem Kreis Euskirchen diesen Tag mit mehr als 40 Partnerunternehmen begangen. Dabei konnten entweder Unternehmen Einblicke in die Arbeitswelt aus verschiedensten Bereichen der NE.W bekommen oder Menschen mit Beeinträchtigung aus den NE.W bei sich im Unternehmen begrüßen. S(ch)ichtwechsel: „Ich habe heute viel gelernt!“ weiterlesen

Benefiz-Adventskalender des Rotary-Clubs Euskirchen ab November erhältlich

Die Motive des Kalenders gestaltete die in der Region lebende Künstlerin Gabriele Latzke. Foto: Rotary Club Euskirchen
Das Motiv des Kalenders gestaltete die Künstlerin Gabriele Latzke. Foto: Rotary Club Euskirchen

Erlöse sind für das KidsCamp, eine Ferieninitiative für Kinder, die nicht in Urlaub fahren können, die Notschlafstelle der Caritas in Euskirchen sowie ein Kinderkrankenhaus in Ghana

Euskirchen/Bad Münstereifel – Nachdem im letzten Jahr, nach einer Corona- und Flutpause, das beliebte Charity-Adventskalender-Projekt des Rotary-Clubs Euskirchen sehr erfolgreich wiederbelebt werden konnte, verkaufen die Mitglieder des Rotary Clubs Euskirchen wieder Adventskalender und sammeln mit dem Erlös Geld für gemeinnützige Projekte. Benefiz-Adventskalender des Rotary-Clubs Euskirchen ab November erhältlich weiterlesen

Zülpicher Weiertor wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben

Rund 300 Gäste kamen zur Fertigstellung des mittelalterlichen Stadttors – Römerstadt leistete Eigenanteil von etwa 470.000 Euro – Mehr als 300 Unterstützer – KSK Euskirchen steuerte 15.000 Euro für das Projekt bei

Im Beisein von viel politischer Prominenz aus Bund, Land, Kreis und Kommunen wurde die Eröffnung des wiederaufgebauten Weiertores gefeiert – fast auf den Tag genau 80 Jahre nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Foto: Torsten Beulen/Stadt Zülpich
Im Beisein von viel politischer Prominenz aus Bund, Land, Kreis und Kommunen wurde die Eröffnung des wiederaufgebauten Weiertores gefeiert – fast auf den Tag genau 80 Jahre nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Foto: Torsten Beulen/Stadt Zülpich

Zülpich – Vor etwa 15 Jahren hatten sich die Verantwortlichen der Hovener Jungkarnevalisten (HJK) erstmals Gedanken über den Wiederaufbau des Weiertores gemacht, um dort ein Vereinsdomizil zu schaffen. Damals mussten sie aber schnell einsehen, dass dieses Unterfangen aus finanziellen Gründen nicht realisierbar war. Dass dieser Traum doch noch Wirklichkeit werden konnte, ist fast schon eine glückliche Fügung des Schicksals. Vor etwas mehr als fünf Jahren trat Karl-Josef Ernst mit einer Idee an die HJK heran: Der renommierte Zülpicher Architekt, der sich in der Römerstadt bei einer Vielzahl an Bauprojekten sichtbar verewigt hat, erkundigte sich bei der HJK nach dem Interesse, das Projekt „Wiederaufbau des Weiertores“ gemeinsam anzugehen. Fast zeitgleich wurden die HJK von der Stadt Zülpich auf das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ aufmerksam gemacht, das für ein derartiges Projekt eine 90-prozentige Förderung vorsah. Zülpicher Weiertor wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben weiterlesen

Hilfsgruppe bedankte sich mit großem Familienfest bei der Eifeler Bevölkerung

Kinder standen im MIttelpunkt – Mobau-Plus-Bauzentrum und KSK Euskirchen gehörten mit zu den Hauptunterstützern – In 33 Jahren rund neun Millionen Euro für gute Zwecke ausgegeben

Bürgermeister Hermann-Josef Esser (r.) überreichte an Hilfsgruppenchef Willi Greuel einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Bürgermeister Hermann-Josef Esser (r.) überreichte an Hilfsgruppenchef Willi Greuel einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Das traditionelle Familienfest der Hilfsgruppe Eifel fand in diesem Jahr im Rahmen der 37. Kaller Gewerbeschau statt. Schon am Morgen tummelten sich auf dem Gelände des Mobau-Plus-Bauzentrums Eifel viele Menschen, darunter einige bekannte Gesichter aus der Politik wie Klaus Voussem (MdL) oder Detlef Seif (MdB), die gekommen waren, um der Hilfsgruppe Eifel ganz persönlich ihren Dank für die jahrzehntelange verlässliche Hilfe auszusprechen. Bürgermeister Hermann-Josef Esser brachte einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro mit, den er an Hilfsgruppenchef Willi Greuel überreichte, und erinnerte daran, dass die Hilfsgruppe auch nach der Flutkatastrophe einen unschätzbar großen Beitrag zur Linderung der Not geleistet habe. Das Geld war während des Gedenkfests 2024 zusammengekommen. Hilfsgruppe bedankte sich mit großem Familienfest bei der Eifeler Bevölkerung weiterlesen

Wert von Arbeitskräften mit Behinderung erleben

Aktionstag „S(ch)ichtwechsel“ möchte Menschen mit und ohne Behinderung im Arbeitsleben näher zusammenbringen und zeigen, wie leistungsfähig Menschen mit Handicap in verschiedenen Bereichen sein können – Auch Betriebsrundgänge bei den Nordeifel-Werkstätten sind möglich

Sind überzeugt vom Aktionstag „S(ch)ichtwechsel“: Michael Schaafstall, Leiter NEW-JOB, und Ulf Hürtgen, Bürgermeister Stadt Zülpich, wollen Inklusion leben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Sind überzeugt vom Aktionstag „S(ch)ichtwechsel“: Michael Schaafstall, Leiter NEW-JOB, und Ulf Hürtgen, Bürgermeister Stadt Zülpich, wollen Inklusion leben. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Gegenseitiges Kennenlernen, erfahren, in welchen Bereichen Menschen mit Behinderung wertvolle Arbeit leisten können, sich über Dienstleistungen und Produkte von Werkstätten mit Behinderung informieren, gegenseitige Klischees und Vorurteile abbauen – all das kann man beim bundesweiten Aktionstag „S(ch)ichtwechsel“. Der findet dieses Jahr am Donnerstag, 10. Oktober, statt und wird im Kreis Euskirchen von den Nordeifel.Werkstätten (NE.W) und der Kreiswirtschaftsförderung organisiert. Die NE.W sind einer der größten Arbeitgeber im Kreis mit hochkarätigen Partnern in Industrie, Gewerbe und Handel. Wert von Arbeitskräften mit Behinderung erleben weiterlesen